Video: Oisin O’Callaghan – „One Dream“

Oisin O'Callaghan

Vor einem Jahr bewies sich Oisin O’Callaghan vor dem YT-Mob und wurde das neue Mitglied im Rennstall von Teambesitzer Martin Whiteley. 2020 wurde seine erste Junioren-Worldcup-Saison, doch keiner konnte mit solch beeindruckenden Resultaten rechnen . Der junge Oisin wurde in seiner ersten Downhill Worldcup Saison Weltmeister und ist der erste irische Träger des Regenbogen Jerseys.

Oisins O’Callaghan erzählt in „One Dream“ seine Geschichte vom ersten Fahrrad, bis hin zum Sieg der Weltmeisterschaft in Leogang.

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5. November 2020 – Forchheim: Vor einem Jahr wartete Oisin O’Callaghan gespannt darauf, ob er 2020 einer der beiden neuen Fahrer für den YT MOB werden würde. Mit seiner großartigen Performance bei der MOB World Tour 2019 hat Oisin bewiesen wie motiviert er ist und so Teambesitzer Martin Whiteley davon überzeugt, ihn ins Team zu holen. Dieses Jahr sollte seine erste Junioren-Worldcup-Saison der Kick-off in eine glänzende Zukunft seiner Downhill-Karriere sein. Aber keiner konnte ahnen, dass der 16-jährige eine echte Achterbahnfahrt erleben würde, bevor er am Ende seines ersten ‚großen‘ Rennens das Rainbow Jersey überziehen würde. Aber wer ist Oisin (sprich: Ush-een) und wie begann seine MTB-Geschichte? ‚One Dream‘ gewährt uns einen Blick hinter die Kulissen und außerdem haben wir mit dem jungen Iren über seinen erstaunlichen Start seiner jungen Karriere sprechen können.

 

Oisin, zunächst einmal: Herzlichen Glückwunsch! Wie waren die letzten Wochen für dich?
Die letzten Wochen waren für mich die verrückteste Zeit meines Lebens! Angefangen bei meinem ersten Rennen mit den Besten der Welt, bei dem ich einfach nur sehen wollte, wo ich im Vergleich zu den anderen stehe – und am Ende gewinne ich und werde Junioren-Weltmeister! Dann ging es weiter nach Slowenien zu den Runden 1 & 2 des World Cups und ich gewinne beide! Es war verrückt, aber auf eine gute Art und Weise. Davon habe ich geträumt, seit ich ein kleines Kind war. Diesen Traum jetzt zu leben, ist einfach unbeschreiblich.

Auch in ‚One Dream‘ sagst du, dass du schon als Kind davon geträumt hast, Weltmeister zu werden. Dieses Ziel hast du in deinem allerersten UCI-Rennen der Saison erreicht. Was waren deine Gedanken, als du an den Start gegangen bist?
Mein Ziel waren die Top 5. Das hätte ich schon krass gefunden und darüber wäre ich auch echt glücklich gewesen, schließlich war das mein erstes Rennen auf dem Level. Mir war es wichtig herauszufinden, wie gut ich im Vergleich zu den Junioren im zweiten Jahr bin, damit ich an einigen Dingen arbeiten kann, die ich für die nächsten Rennen noch verbessern muss.

Wusstest du zu diesem Zeitpunkt, dass du der erste irische Mountainbike-Fahrer überhaupt bist, der das Rainbow Jersey tragen darf? Wie war die Reaktion zu Hause in Irland?
Zu dem Zeitpunkt konnte ich nicht glauben, dass ich geschafft hatte, was ich geschafft hatte. Das habe ich erst begriffen, nachdem mir gesagt wurde, dass noch nie jemand aus Irland die Regenbogenstreifen getragen hat und ich Geschichte geschrieben habe. Die Leute zu Hause drehten durch, und ich bekam so viele Nachrichten, dass ich mein Telefon erstmal ausschalten musste. Jetzt freue ich mich riesig darauf, wieder nach Hause zu kommen und alle zu sehen.

Oisin O'Callaghan

Letztes Jahr hast du an der YT MOB World Tour teilgenommen. Wenn du darauf zurückblickst, wo du damals warst und wo du heute bist, was hast du deiner Meinung nach am meisten verbessert? In welchen Bereichen hast du die größten Fortschritte gemacht, seitdem du dem YT MOB beigetreten bist?
Seitdem ich beim YT Mob bin, habe ich sehr an meiner Positionierung auf dem Bike gearbeitet, damit ich besser angreifen kann. Das ist etwas, das ich im Winter viel geübt habe, Woche für Woche. Ich glaube, das ist jetzt schon ganz gut, kann aber trotzdem auch noch besser werden.

Dieses Jahr war eine ziemliche Achterbahnfahrt, weil die Rennen nach und nach abgesagt wurden und dein erstes Jahr im Junioren-Weltcup immer wieder verschoben wurde. Wie hast du dich vorbereitet und was hat dir geholfen, nicht den Fokus zu verlieren?
Ich hatte mich mental darauf vorbereitet, dass die Rennen wegen COVID abgesagt werden würden, sodass es für mich kein großer Schock war. In diesem Sommer verbrachte ich meine gesamte Zeit in Europa, hauptsächlich in Morzine, wie ich es jeden Sommer tue, um fit zu bleiben – den Fokus habe ich zum Glück nie wirklich verloren.

In ‚One Dream‘ sehen wir dich und deine Freunde auf einem Trail, der während des Lockdowns gebaut wurde. Wie wichtig ist Trail Building für dich und für dein Zuhause in Irland?
Ich selbst baue gar nicht so viele Trails, aber ich helfe gerne anderen dabei. Beim ersten Lockdown musste ich raus und einen Trail bauen, sonst hätte ich nicht trainieren können. Ich denke auf jeden Fall, dass ich in diesem Winter noch ein bisschen mehr machen werde, denn ich finde es echt cool und entspannend, einen Trail mit viel Flow zu bauen. Es macht zudem einfach super viel Spaß, einen Trail zu fahren, den man selbst gebaut hat.

Du arbeitest viel mit einem lokalen Trail Center zusammen. Kannst du uns mehr über die Entwicklung erzählen und wie das Trail Center dich als Rider nach vorne gebracht hat?
Schon als ich noch ganz klein war, bin ich mit meinen Freunden hier hingefahren und habe einfach Spaß auf den Trails gehabt. In meinem Trail-Center hier vor Ort habe ich wahrscheinlich fast alle meine Skills gelernt.

Wo in der Welt fährst du am liebsten und welcher Race Track ist bis jetzt deine Lieblingsstrecke?
Sicherlich Morzine, weil es dort so viele und so unterschiedliche Trails gibt. Von den Race Tracks ist Lousã mein Favorit oder der ganz neue untere Abschnitt von Leogang.

Wie sehen deine nächsten Ziele aus, jetzt wo du bereits die Regenbogenstreifen trägst? Was motiviert den amtierenden Weltmeister?
Ich will den World Cup Overall gewinnen. Die Chance habe ich in Lousã ja leider verpasst, also werde ich nächstes Jahr noch mehr auf diesen Titel hinarbeiten. Meinen Titel als Junioren-Weltmeister im nächsten Jahr zu verteidigen, wäre auch ziemlich gut.

Alles Gute weiterhin Oisin!

YT-Industries im Interview mit Oisin

Oisin O'Callaghan

Mehr über Oisin erfahrt ihr hier: Instagram, YouTube, YT-Industries

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Must Watch: Rapha Films Presents | Descent (Feature Film)

Das ist die Geschichte von Ana Orenz. Rapha erzählt in Descent von dem fast fatalen Sturz der Ultrafahrerin und ihrem Weg zurück in den Sport. Orenz verletzte sich bei einem Sturz das Rückenmark, ihr Gesicht und lähmte ihren Unterkörper. Ihre extrem emotionale und inspirierende Story findet ihr hier. 

Following a near fatal crash in 2021 that left her bed-bound and unable to walk, Ana Orenz could think of only one correct course of action – to return to the race that nearly killed her just one year on.

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Pitched to Rapha on the terrace of Kendal Mountain Film Festival in 2021 by Best Short Film winners Rufus Exton and Steve Bliss, Descent tells the remarkable tale of a life lived in devotion of the bike, where passion becomes obsession and the tests of true strength go far beyond the physical – when the ultimate test of endurance exists inside the mind. A working, single mother and ultra distance cyclist, Ana’s life is geared toward solitude but has been shaped by the presence of others.

From childhood disability to triple-everesting and then sustaining life-altering injuries, this is the journey of coming to terms with a body you no longer recognise and relearning what it is, and is not, capable of. 

#NeverJustARide

E-Enduro – auch für EWS Racer – Orbea Wild 2023

E-Mountainbikes sind nicht jedermanns Sache, machen aber jedem Spaß, der mal eins ausprobiert hat… Aktuell stoßen sie verstärkt ins Race-Segment vor und mit der E-EWS gibt es eine passende Rennserie. Die Spanier von Orbea setzen eher Trends als das sie hinterherlaufen und so gibt es vom überarbeiteten E-Enduro „Wild“ auch eine Variante mit Bosch Race-Motor.

Das neue Orbea Wild 2023 behält seine sportlich-racige Grundcharakteristik, bekommt jedoch zahlreiche technische Upgrades – unter anderem mit dem Smart System und teilweise CX-R Motor – und viele Verbesserungen im Detail. Eigene Wege gehen die Spanier beim Thema Akkuintegration. Dieser ist beim neuen Wild nämlich fest im Unterrohr integriert. Verhältnismäßig lange hat man sich bei Orbea Zeit gelassen, um einen Nachfolger für das zuletzt im Modelljahr 2020 aktualisierte Wild zu präsentieren. Das warten dürfte sich jedoch für viele E-Mountainbiker gelohnt haben, denn das Orbea Wild 2023 zeigt einerseits, wie weit sich die Technik in dieser Zeit entwickelt hat und auch wie viel Erfahrung die Spanier seither sammeln konnten. Unter anderem auch in der EWS-E, wo Orbea-Athletin Flo Espiñeira auf dem „alten“ Wild den Titel einfuhr.

Orbea Wild 2023 – Leichter, steifer und somit auch geiler?

Neben technischen Upgrades stand eine Eigenschaft des neuen Orbea Wild ganz weit vorn im Lastenheft: Rahmensteifigkeit. Das ergibt aus mehrerlei Hinsicht Sinn. Durch ihr höheres Gewicht wirken auf E-MTBs während der Fahrt deutlich größere Kräfte als auf ihre unmotorisierten Pendants. Fehlt es dann an Steifigkeit, stellt sich ein schwammiges und eher unpräzises Fahrverhalten ein; gerade für Race E-MTBs wie das Orbea Wild, das auch in der EWS herhalten muss ein No-Go. Das bisherige Orbea Wild war rund 40% weniger steif als das analoge Enduro im Programm, das Rallon. Mit dem neuen Rahmen konnten die Spanier dieses nun sogar übertreffen und versprechen 50% mehr Steifigkeit im Vergleich zum Vorgänger – bei gleichzeitig geringem Gewicht: Der nackte Carbonrahmen des Orbea Wild 2023 bringt gerade einmal rund 2.700g auf die Waage, fast ein ganzes Kilogramm weniger als der Vorgänger. Komplett gibt es das Rad dann ab knapp über 20 Kilo.

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Zaubern kann jedoch auch das Entwicklungsteam von Orbea nicht – entsprechend war für dieses beeindruckende Verhältnis aus Steifigkeit und Gewicht ein durchaus schmerzhafter Kompromiss nötig. Der Akku des Bosch Systems ist hier nämlich fest verbaut und lässt sich nicht einfach zum Laden entnehmen. Laut Orbea hätte eine Klappe zur Entnahme des Energiespeichers die Steifigkeit um rund 70% reduziert. Angesichts dieser Zahlen also ein nachvollziehbarer Schritt; dennoch dürfte es für einige E-Mountainbiker ein K.O.-Kriterium sein. Beim Akku selbst bekommt man je nach Modell entweder 750 Wh oder 625 Wh. In beiden Fällen konnte man ihn recht tief im Unterrohr platzieren, was für eine ausgewogene Gewichtsverteilung und einen tiefen Schwerpunkt sorgt.

Vom Akku abgesehen bekommt man beim Antriebssystem volle Bosch-Power: Smart System mit Bosch Performance CX oder mit CX Race im Top-Modell. Beide liefern 85 Nm maximales Drehmoment, wobei sich die Race-Variante deutlich kräftiger anfühlt – wie wir in unserem Test selbst erfahren konnten. Bedient wird das System über die neue Mini Remote am Lenker und den System Controller im Oberrohr, so wie es sich für ein sportliches E-MTB auch gehört.

Auch vom Antriebssystem abgesehen bringt der Rahmen einige spannende Features und Detaillösungen mit: Das Sitzrohr verläuft gerade und ohne Durchbrüche im Inneren. So erhält man eine hohe Einstecktiefe für Sattelstützen, was es wiederum ermöglicht, lange Dropper Posts zu fahren – relativ unabhängig von der Rahmengröße bzw. höhe. Auch am Hinterbau selbst wurde gefeilt; verglichen mit dem Vorgänger ist dieser nun deutlich progressiver, stellt aber weiterhin 160 mm Federweg zu Verfügung. An der Front hat man die Wahl zwischen 160 oder 170 mm Federweg.

Orbea Wild 2023: Geometrie

Die Geometrie des Orbea Wild 2023 ist deutlich moderner geworden. Alle Modelle und Größen bauen nun auf 29 Zoll Laufräder und sind vor allem in der Länge bzw. beim Reach deutlich gewachsen. 480mm in Rahmengröße L ist kein extremer Wert, bietet aber eine gute Balance für verschiedene Anwendungsbereiche. Für mehr Laufruhe dürfte der flachere Lenkwinkel sorgen, während der steile Sitzwinkel in Kletterpassagen hilft. Interessant: Die Kettenstreben fallen mit 448 mm verhältnismäßig kurz aus.

RahmengrößeSMLXL
Sitzrohrlänge415415435460
Steuerrohrlänge110120130140
Tretlagerabsenkung25252525
Oberrohrlänge573595622649
Kettenstreben448448448448
Radstand1223124712771306
Steuerrohrwinkel64646464
Sitzrohrwinkel77,577,577,577,5
Stack621630639648
Reach435455480505

Modelle, Ausstattung und Preise

Insgesamt sieben Ausstattungsvarianten bietet Orbea vom neuen Wild 2023. Davon kommen drei mit einem Rahmen aus Aluminium, die sich preislich zwischen 5.699 Euro und 6.999 Euro bewegen. Gerade bei den beiden günstigeren Ausstattungsvarianten muss man einige Kompromisse bei den Komponenten machen. Das Alu-Topmodell kommt dann immerhin schon mit kräftigen Bremsen und einer Fox 38 Performance Gabel an der Front. Bei den Carbon-Varianten dürfte vielen E-Mountainbikern gerade bei den Top-Modellen M-Team und M-LTD das sprichwörtliche Wasser im Mund zusammenlaufen. Das Orbea Wild M-LTD kommt auch mit dem kürzlich vorgestellten Bosch CX Race Motor – zusammen mit einem Fox Factory Fahrwerk und Shimano XTR Komponenten werden hier knapp 12.000 Euro fällig. Beeindruckend ist das Gewicht: Orbea gibt hier echte 20,9 kg mit dem „kleinen“ 625 Wh Akku an.

Wie von den Spaniern gewohnt werden Käufern über das MyO Programm zahlreiche Individualisierungsoptionen geboten. Das reicht von einigen Komponenten wie Federgabel oder Reifen bis hin zur Rahmenfarbe (bei den Carbon-Modellen). So kann man sich bereits ab Werk ein wirklich individuell abgestimmtes und gestaltetes E-MTB zusammenklicken.

Orbea Wild H30Orbea Wild H20Orbea Wild H10Orbea Wild M20Orbea Wild M10Orbea Wild M-TeamOrbea Wild M-LTD

Rahmen: Orbea Wild Hydro Alloy
Motor: Bosch Performance CX Gen4
Akku: Bosch Powertube 625
Fahrwerk: RockShox 35 Silver TK / Fox Float DPS Performance
Schaltung: Shimano Deore/XT 12-fach
Bremsen: Shimano MT410

Preis: 5.699 Euro

Rahmen: Orbea Wild Hydro Alloy
Motor: Bosch Performance CX Gen4
Akku: Bosch Powertube 750
Fahrwerk: RockShox 35 Silver TK / Fox Float X Performance
Schaltung: Shimano Deore/XT 12-fach
Bremsen: Sram DB8

Preis: 6.199 Euro

Rahmen: Orbea Wild Hydro Alloy
Motor: Bosch Performance CX Gen4
Akku: Bosch Powertube 750
Fahrwerk: Fox 38 Float Performance
Schaltung: Shimano Deore/XT 12-fach
Bremsen: Shimano M6120

Preis: 6.999 Euro

Rahmen: Orbea Wild Carbon
Motor: Bosch Performance CX Gen4
Akku: Bosch Powertube 750
Fahrwerk: RockShox 35 Silver TK / Fox Float DPS Performance
Schaltung: Shimano Deore/XT 12-fach
Bremsen: Sram DB8

Preis: 7.299 Euro

Rahmen: Orbea Wild Carbon
Motor: Bosch Performance CX Gen4
Akku: Bosch Powertube 750
Fahrwerk: Fox 38 Float Performance / Fox Float X Performance
Schaltung: Shimano SLX/XT 12-fach
Bremsen: Shimano M6120

Preis: 8.399 Euro

Rahmen: Orbea Wild Carbon
Motor: Bosch Performance CX Gen4
Akku: Bosch Powertube 750
Fahrwerk: Fox 38 Float Factory Grip2 / Fox Float X2 Factory
Schaltung: Shimano XT 12-fach
Bremsen: Shimano XT M8120

Preis: 9.499 Euro

Rahmen: Orbea Wild Carbon
Motor: Bosch Performance CX Race
Akku: Bosch Powertube 750
Fahrwerk: Fox 38 Float Factory Grip2 / Fox Float X2 Factory
Schaltung: Shimano XTR 12-fach
Bremsen: Shimano XTR 9120

Preis: 11.999 Euro

 

Web

www.orbea.com

Die neue elektrische Magura Vyron MDS-V3 Vario Sattelstütze

Vor knapp sechs Jahren präsentierte Magura die ersten elektronisch gesteuerter Fahrradkomponenten der Marke. Die Magura Vyron Sattelstütze war die erste mit Funkfernbedienung ausgestattete Vario-Sattelstütze auf dem Markt und geht nun in die dritte Evolutionsstufe. Dabei soll die Vyron von Grund auf neu entwickelt wurden sein und will hinsichtlich Bedienlogik, Widerstandsfähigkeit und Schnelligkeit neue Maßstäbe setzen.

Sowohl Sattelstütze als auch Remote wurden von Grund auf neu entwickelt. Analog zum Schalthebel auf der rechten Seite ist die Remote der Vyron MDS-V3 ergonomisch an der Lenkerunterseite platziert. Der Hebel ist einfach mit einer kleinen Daumenbewegung erreichbar und kann optional mit der MAGURA Shiftmix-Schelle direkt am Bremsgriff montiert werden. Ein Schutzring aus Aluminium soll für hohe Widerstandsfähigkeit bei Stößen oder Stürzen sorgen.

Die Kommunikation zwischen Remote und Sattelstütze soll laut Magura blitzschnell und verzögerungsfrei per Bluetooth erfolgen, während die Bedienlogik der neuen Vyron MDS-V3 jener von konventionellen, kabelgebundenen Sattelstützen entspricht: solange der Bedienhebel an der Remote betätigt wird, kann die Sattelstütze verstellt werden.

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Matsch, Feuchtigkeit und Schmutz sind Feinde jeder Elektronik. Um die Steuereinheit zu schützen, verzichtet die neue Vyron MDS-V3 auf eine Ladebuchse und setzt stattdessen auf einen gedichteten Elektronikdeckel. Für die Energieversorgung kommt eine austauschbare CR2 Lithiumbatterie mit einer Lebensdauer von mindestens einem Jahr zum Einsatz. Dank des neuen Batteriekonzepts ist die neue VYRON IP67-zertifiziert und überlebt so selbst kurze Tauchgänge – und damit auch die härtesten Tage auf dem Trail.

Magura Vyron

Magura Vyron: Neue Hydraulik für mehr Schnelligkeit

Auch die Hydraulik im Inneren ist kompromisslos auf Geschwindigkeit ausgelegt. Das komplett neu entwickelte Innenleben der Stütze sowie der neue, schnellere Stellmotor soll einen optimalen Ölfluss zwischen den Kammern ermöglichen. Das Ergebnis ist eine blitzschnelle Absenkung der Stütze, wenn es drauf ankommt.
Die Magura MDS-V3 ist in zwei Durchmessern und vier verschiedenen Hubvarianten (100 mm, 125 mm, 150 mm & 175 mm) erhältlich. Durch den Wechsel des Tauchrohrbodens kann der Hub der Sattelstütze mit geringem Aufwand angepasst werden: von 175 auf 150 mm und von 125 auf 100 mm. Das spart Kosten, erhöht die Flexibilität und sorgt dafür, dass die VYRON schnell und einfach an andere Fahrräder montiert werden kann.

Magura Vyron

Preis, Verkaufsstart, Service

Der UVP der Magura Vyron MDS-V3 liegt bei 579,90€ (inkl. 19% dt. MwSt). Sie ist ab dem 21. November im Fahrradfachhandel bestellbar und wird voraussichtlich ab Dezember ausgeliefert. Verkaufsstart ausschließlich in Europa. Bis zum 28.02.2023 können die ersten 1000 Kunden ihre VYRON auf www.magura-vyron.com für einen kostenfreien Intervallservice im Wert von 139 € registrieren. Der Servicetermin ist frei wählbar und wird nach ca. einer Saison Nutzung empfohlen.

Magura Vyron: Technische Details:

• Material: Aluminium
• Länge: 396 / 421 / 446 mm / 471 mm (je nach Hubvariante)
• Verstellbereich: 100 mm / 125 mm / 150 mm / 175 mm
• Traveloption: von 175 auf 150 mm / von 125 auf 100 mm (und entgegengesetzt)
• Mindesteinstecktiefe: 120 mm
• Sitzposition: 0 mm Setback
• Batterie: austauschbar | CR2 in Sattelstütze, CR2032 in Remote
• Batterielaufzeit: ca. einem Jahr Einsatz
• Fernbedienung: Wireless Remote Control
• Montage: kompatibel mit einzelner Klemmschelle, MAGURA Shiftmix & SRAM Matchmaker
• Dichtigkeit: IP67 Zertifizierung (staubdicht und Schutz vor zeitweiligem Untertauchen)
• Gewicht: 700 g (Sattelstütze) / 40 g (Remote) ; Angaben +/- 5%; ohne Batterien
• UVP: 579,90 € (inkl. 19% dt. MwSt) / 492,92 GBP

Magura Vyron

Was unterscheidet die VYRON von ihrem Vorgänger?

Magura – Alles. Die neue VYRON wurde von Grund auf neu entwickelt. Sie bietet ein komplett neues Innenleben, neue Elektronik und eine neu entwickelte, ergonomische Remote. Besonders spürbar ist der Wechsel von der ANT+ Funktechnologie auf blitzschnelles Bluetooth für eine intuitivere Bedienlogik. Die Dauer des Daumendrucks bestimmt nämlich, wie lange die Sattelstutze verstellt werden kann, wodurch man als Fahrer nicht mehr auf ein festes Zeitintervall des Stellmotors angewiesen ist. Und das mit bis zu 175 mm Hub.

Die neue VYRON soll besonders widerstandsfähig sein. Was wurde unternommen, um die neue VYRON besonders haltbar zu konstruieren?

Wasser und Schmutz sind Feinde jeder Elektronik. Um den Stützenkopf der neuen VYRON effektiv vor Dreck und Wasser zu schützen, verzichtet sie auf eine Ladebuchse und setzt stattdessen auf eine austauschbare CR2 Lithiumbatterie und einen gedichteten, verschraubten Batteriedeckel. Entsprechend ihrer IP67-Zertifizierung überlebt sie so auch kurze Tauchgänge.

Weitere Informationen findet ihr unter: www.magura.de

Video: Smooth und sytlisch – Rise – Kaidan Ingersoll

Ein Mountainbike Edit muss Bock auf Radfahren machen und genau das schafft das neue Commencal Video mit Kaidan Ingersoll. Hier gibts super stylische Freeride Action vom feinsten.

„I am incredibly thankful for the opportunity to film my first mountain bike edit with the COMMENCAL team. I have always felt such amazing support from this company and love how much passion they have for the sport. My mission with this video was to try and create an edit that’s as action-packed as possible, giving the audience an idea of what can be done on the COMMENCAL FRS. I chose the FRS because my style of riding caters more towards the freeride discipline and I feel as though there’s no better bike for it. The FRS is perfect for all types of riding, whether that’s ripping technical terrain, flowy jumps, or even sending big tricks.“ – Kaidan Ingersoll.

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First Ride: YT Szepter – Das Gravel-Bike mit Mountainbike Genen

YT Industries ist für Premium-Mountainbikes mit einem ausgezeichneten Preis-/Leistungsverhältnis bekannt. Die Marke aus Forchheim versorgt den Markt mit einigen der beliebtesten Bikes der Szene. Jetzt gibt es was neues von der deutschen Marke – Ein Gravel-Bike. Aber YT wäre nicht YT wenn das ganze nichts mit Spaß bei der Abfahrt zu tun hätte. Hier gibt es alle Infos und einen ersten Fahreindruck zum brandneuen YT Szepter. 

Gravel ist seit Enduro der neuste Trend. Die etwas gemütlicheren und für Schotterwege geeigneten Rennräder mit breiten Reifen sind überall zu sehen und machen tatsächlich eine Menge Spaß – selbst wenn es mal über Wurzeln und Steine geht, kann man sich auf den ungefederten Boliden halten und sich durch die Natur kämpfen. Dass YT nun auch ein Gravel auf den Markt bringt, macht zwar Sinn, kam aber doch etwas unerwartet, da die Brand doch eher für Action im Gravity Bereich bekannt ist.

Und genau deshalb hat das YT Szepter auch Features die den Komfort im ruppigen Gelände etwas steigern sollen. Das wird bestimmt nicht jedem Hardcore Gravel Fan gefallen und vielleicht auch die Frage aufstellen, warum man sich nicht einfach ein Hardtail kauft, aber die Kombination aus Speed im Uphill und die Möglichkeit auf moderaten Trails Spaß zu haben, klingt dann doch irgendwie verlockend.

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Zum Launch des neuen YT Szepter wurden wir nach San Clemente in Kalifornien eingeladen. Dort befindet sich einer der wenigen YT Showrooms. Das Ambiente war einladend, die Präsentation gewohnt sytlisch und das Wetter fantastisch. Die Jungs und Mädels von YT haben keine Kosten gescheut und ein volles Programm geboten. Es fing an mit der Vorstellung des neuen Gravel Bikes, dann ging es auf eine Ausfahrt in die kalifornischen Hügel, die mit einer rasanten Abfahrt auf perfekten Trails mit einer Menge Flow endeten. Am nächsten Tag ging es auf eine benachbarte Insel wo neben einer tollen Landschaft auch freilaufende Bisons das Erlebnis abrundeten. Zwischendurch wurde dann noch mit einem Helikopter die Gegend bewundert und bei einem kalten Bier und leckerem BBQ der Tag ausklingen gelassen.

YT Szepter

Optik und Features

Beim Design war die Grundlage des Szepter ein Ralleyauto der Gruppe B, ein Helm eines Gladiators und die Aerodynamik des Lockheed A-12 Aufklärungsflugzeugs. Das Szepter steht definitiv etwas bulliger da als viele andere Gravel Bikes. Das breite Unterrohr, die Versteifung im Bereich der Sitz- und Sattelstrebe, die Federgabel und die Varia-Sattelstütze findet man nicht an vielen Fahrrädern dieser Kategorie. YT bleibt sich seinen Mountainbike Wurzeln definitiv treu.

Das Modell auf dem wir unterwegs waren, kam in einem schlichten Grauton. Wer „etwas“ mehr Farbe mag, kann sich für die ebenfalls schlichte Oliv-Variante entscheiden. Das Szepter verzichtet auf knallige Töne und große Decals.

 

Wer sich mit den Mountainbikes des Forchheimer Herstellers auskennt, weiß, dass es in den letzten Jahren oft keine Möglichkeit gab einen Flasche im Rahmen zu montieren. Beim YT Szepter ist das absolut kein Problem mehr. Gleich vier verschiedene Mounts gibt es im Rahmen. Am Sattel- und auf dem Unterrohr können zwei Flaschenhalter montiert werden und wer Tools, oder Taschen montieren mag, findet dafür gleich zwei Mounts unter dem Oberrohr.

Da YT offensichtlich mit dem Szepter ins Gelände möchte, gibt es an der Gabel und an den Sitzstreben zwei Mudguards die vor herumfliegendem Dreck, Matsch und Wasser schützen.

Gravel der Kategorie nach, Gravity der Natur gemäß. Jede Plattform, die YT konzipiert, ist von purem, freiem Downhill Spirit geprägt. Das SZEPTER ist da keine Ausnahme. – YT Industries

YT Szepter – Geometrie

Der jahrelange Fokus und die Erfahrung im Mountainbike Sport spiegelt sich auch in der Geometrie des Szepter wieder.

Der Ultra-Modulus Carbon-Rahmen mit abgesenkten Sitzstreben, der 69,3 Grad Lenkwinkel und die RockShox Rudy XPLR-Federgabel sollen in jedem den Rebellen wecken, ohne dass dabei die Effizienz zu kurz kommt, die für das Erklimmen von Anstiegen erforderlich ist. Der Drop-Stay Hinterbau ist schnörkellos und reaktionsfreudig, während ein Sitzwinkel von 74,3 Grad über die gesamte Größenpalette die Körperposition bei Anstiegen verbessern soll. Das 30,9 mm Sitzrohr ist mit einer reduzierten 27,2 mm Sattelstütze ausgerüstet, die MTB typisch eine tiefe Absenkung ermöglicht. Eine maximale Einstecktiefe von 275 mm bei den Rahmengrößen L und XL gewährleistet die Kompatibilität mit einer 150 mm Dropper Post und soll so für überlegene Mobilität in anspruchsvollem Terrain sorgen.

Das geschwungene Sitzrohr geht in einen integrierten Fender über, der die dynamische Silhouette des Rahmens unterstützt und gleichzeitig den Schmutz in Schach hält.

YT Szepter

Komponenten und Ausstattung

Jetzt wird es spannend, denn jetzt geht es um die Komponenten und den Preis. YT startet mit zwei Modell-Varianten. Das Szepter Core 4 ist die Top-Variante und ab 4.499 Euro erhältlich.

YT Szepter

Dafür bekommt ihr den YT Ultra Modulus Carbon Rahmen mit einer RockShox Rudy Ultimate mit 40mm Federweg, die SRAM Force XPLR AXS Gruppe mit einer XPLR Kassette mit 1044 Zähnen und HS2 Bremsscheiben in den Größen 180/160mm.

Für 3.299 Euro gibts dann die Core 3 Variante. Hierbei müsst ihr zwar auf die Ultimate Ausstattung verzichten, bekommt aber trotzdem eine Top Performance. Anstatt der Sram Force Gruppe gibt es die Rival XPLR AXS ebenfalls mit einer Kassette mit 1044 Zähnen und Bremsscheiben in den Größen 180/160mm. 

Wir sind uns sicher, dass es in den nächsten Jahren noch viele weitere Modelle des Szepter geben wird. YT ist bekannt dafür das Sortiment mit vielen spannenden Komponenten zu erweitern und einsteigerfreundliche Modelle zu präsentieren.

YT Szepter

Das YT Szepter auf dem Trail

Unser Testfahrer Christof Geiss ist nicht nur auf dem Mountainbike unterwegs, sondern schrubbt viele Kilometer auf dem Gravel-Bike und seinem Rennrad. Egal ob auf dem Weg zur Arbeit, oder um die Koms seiner Freunde zu knacken, der Kerl gibt Gas. Somit war er auch der perfekte Kandidat um nach Kalifornien zu fliegen und für uns den ersten Fahreindruck zu dokumentieren.

Ihm war eins sehr schnell klar – das YT Szepter fühlt sich abgesehen vom Dropbar wie ein Mountainbike an. Die Sitzposition ist zentral und das Tretlager niedrig. Auch der lange Reach macht sich bemerkbar. Christof ist 1,77m groß und war mit der Größe M sehr glücklich. Der Reach hat in der Größe M 398mm. Das hört sich für Mountainbiker nach viel zu wenig an, jedoch darf man nicht vergessen, dass dieses Maß beim Rennrad und Gravel anders ausfällt, da wir hier mit einem langen Vorbau und Dropbar unterwegs sind.

Für die Ausfahrten stellte uns YT das Topmodel Core 4 zur Verfügung.

Da Chris wie schon erwähnt viel mit seinem eigenem Gravler unterwegs ist, ist ihm als erstes der Komfort der Federgabel aufgefallen. Auch wenn nur 40mm Federweg zur Verfügung stehen, ist das ein massives Plus an Komfort und um ein Vielfaches angenehmer. Die RockShox Rudy Ultimate macht wirklich einen sehr guten Job. Mehr Komfort für Arme und Hände, ausreichend Feedback vom Untergrund und alles ohne auch nur einmal unangenehm durchzuschlagen. Selbst wenn man es provoziert. Ein Wippen beim Antreten war kaum zu verspüren. Sollte es doch einmal bei langen Asphaltausfahrten oder Anstiegen stören, hat man immer noch die Möglichkeit mit Hilfe des Lock Outs die Gabel zu sperren.

Auf längeren Tretpassagen, egal ob auf Schotter oder Asphalt, ist die Sitzposition sehr angenehm und lässt einen nicht schnell ermüden. Hier kommt auch der Vorteil des Droperbars zum Zuge. Vorteil ist einfach die bessere Aerodynamik durch die vorgegebene Sitzposition und auf längeren Ausfahrten die Möglichkeit die Hände verschieden zu positionieren.

YT Szepter

Der Rest der Ausstattung funktionierte ebenso tadellos. Die Sram Force AXS schaltet in jeglicher Lage perfekt durch die 12 Gänge. Die Sram Force Bremse macht bei langen Abfahrten auf den Trails einen absolut souveränen Eindruck. Abgerundet wird das Gesamtbild mit der Rockshox Reverb AXS XPLR. Weiter wurde auf hochwertige Komponenten von Zipp und WTB zurückgegriffen. Die Reifen aus dem Hause WTB überzeugten besonders. Sie lieferten auf den staubigen Trails in Kalifornien genug Grip um es laufen lassen zu können und hatten dabei trotzdem einen spürbar geringen Rollwiderstand auf Asphalt.

Dieses Gesamtpaket liefert sehr viel Sicherheit auf den Offroadtrails, sodass man sich immer weiter an die Grenzen wagt. Ohne es zu bemerken, bewegt man das Bike eher wie ein Mountainbike als ein Gravel-Bike. Man beginnt kleine Gaps zu springen und auch Anlieger mit mehr Druck zu fahren.

Unser erstes Fazit zum YT Szepter

YT hat ein Gravelbike entwickelt und hat uns gezeigt, dass die Interpretation des Themas auf alle Fälle eines bedeutet: Eine gute Zeit auf dem Bike! Es wird nicht die erste Wahl für die Kunden sein, welche ein Rennrad mit mehr Komfort suchen und KOMs auf der Straße jagen aber allen anderen die sich nach einem kernigen Gravelbike für Offroad Abenteuer umsehen, sollten mit dem YT Szepter einen perfekten Compagnon gefunden haben. 

YT Szepter

Weitere Informationen findet ihr unter: www.yt-industries.com

 

VIDEO: First Hits – Red Bull Rampage 2022

Die Athleten haben die vergangenen Tage genutzt um ihre Lines in die staubigen Felsen Utahs zu schlagen und sich auf die ersten Versuche auf den massiven Drops und Gaps vorzubereiten. Langsam sind die ersten Abfahrten fertig und die Jungs tasten sich an die ersten Features ran. Wir sind gespannt auf das Event am Freitag.

Red Bull Rampage returns to the former site of the 2008-2013 competitions, which last saw riders on the course almost a decade ago. It’s the site of the contest’s most iconic moments, with new history-making sends to occur this week in Utah. Here are the first hits of 2022.

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