Test-Ride: Orbea Rise E-MTB

Orbea Rise

Mit dem neuen Rise E-MTB  will Orbea den Markt verändern. Den Spaniern gelingt die Kombination aus geringem Gewicht, viel Fahrgefühl und Unterstützungsleistung wie keiner anderen Marke. Für sportliche E-Mountainbiker ist das mit speziellem Shimano EP8-RS Motor ausgestattete und unter 17 kg leichte Bike ein Traum.

Orbea Rise: Die technischen Daten

Antrieb: Shimano EP8-RS
Akku: 360 Wh integriert
Federweg: 140 mm / 150 mm
Laufradgröße: 29 Zoll

Gewicht: ab 16,5 kg
Preis: ab 5.999 Euro

Ein E-MTB für E-MTB-Muffel?

Mal ehrlich – E-Mountainbikes gibt es inzwischen in sämtlichen Ausprägungen und für fast alle Fahrertypen. Vom klischeehaften Biergarten-Touristen bis hin zum Gravity-liebenden Bikepark Fahrer ist inzwischen für fast jeden etwas dabei. Dennoch beäugen viele Mountainbiker den Trend nach wie vor kritisch. Zu schwer sind ihnen die motorisierten Bikes und schlicht zu weit weg vom „echten“ MTB. Auch bei den Spaniern von Orbea gibt bzw. gab es diese Stimmen. Die Basken haben mit dem Wild FS zwar ein absolutes Top-E-MTB im Programm, das sich jedoch ebenfalls nicht von den eingangs angesprochenen Kritikpunkten freimachen kann.

Deshalb wurde hinter den Kulissen schon seit vielen Jahren an einem anderen E-MTB getüftelt. Eines für die Mountainbiker dort draußen, die mit dem Thema E-MTB bislang wenig anfangen konnten. Leicht, sportlich, aber dennoch mit so viel Unterstützungsleistung, dass man – entsprechende technische und konditionelle Fertigkeiten vorausgesetzt – auch im technischen Uphill seinen Spaß haben kann.

Herausgekommen ist nun dabei das brandneue Orbea Rise. Trotz ausgewachsenem Mittelmotor von Shimano bringt es in seiner Top-Variante lediglich 16,5 kg auf die Waage und ist damit kaum schwerer als ein modernes Enduro ohne Motor. Das als klassisches Trailbike konzipierte, neue E-MTB möchte den Markt aufmischen und nach einer ersten Testfahrt würden wir sagen – es hat das Zeug dazu.

Shimano EP8-RS: Besonderer Motor für ein besonderes E-MTB

Das Antriebssystem bestimmt wesentlich den Charakter eines E-Mountainbikes; der spezielle Ansatz hinter dem Orbea Rise erfordert hier deshalb auch wenig überraschend eine Sonderlösung. Man hat sich bei Orbea lange mit dieser Frage beschäftigt und auch die Konstruktion eines eigenen Systems in Betracht gezogen. Als Shimano jedoch vor einiger Zeit die ersten Infos zum EP8 veröffentlichte, war klar: Dieser Motor wäre perfekt. Kompakte Abmessungen, sportlicher Charakter und mit 2,6 kg Gewicht sehr geringes Gewicht – er scheint wie gemacht für das Orbea Rise, zumindest auf den ersten Blick.

Der neue E-MTB Antrieb der Japaner ist jedoch nicht nur klein und leicht, sondern mit 85 Nm auch ausgesprochen kräftig. Eigentlich eine positive Eigenschaft, doch mag das irgendwie nicht so recht zum sehr sportlichen Charakter des Rise passen und würde zudem einen großen Akku erfordern, um den kräftigen Motor während eines langen Trail-Tags zuverlässig mit Energie zu versorgen. Weniger Drehmoment, höhere Effizienz, kleiner Akku – das waren die Anforderungen der spanischen Konstrukteure an den Motor des Rise. Tatsächlich gelang es dann, Shimano von diesem Vorhaben zu überzeugen und der EP8-RS war geboren.

Orbea Rise

Der Motor ist hardwareseitig identisch mit dem bekannten EP8, jedoch wurde die Software teils drastisch verändert und auf den Charakter des Orbea Rise angepasst. Der größte Unterschied ist wahrscheinlich die Begrenzung des Drehmoments auf „nur“ 60 Nm. Das ist zwar einerseits deutlich weniger als bei einem „ausgewachsenen“ E-MTB, andererseits jedoch auch klar mehr als beispielsweise beim Specialized Levo SL mit 35 Nm, das einer der wenigen Konkurrenten im Bereich leichte E-MTBs derzeit ist. Auch die Unterstützungscharakteristik wurde angepasst. Der EP8-RS unterstützt vor allem in dem für sportive Fahrer interessanten Kadenzbereich zwischen 75 und 90 U/m und gibt auch schneller mehr Power ab, um ein lebendiges und agiles Fahrgefühl zu vermitteln.

Fest integrierter Akku mit 360 Wh und optionaler Range Extender

Durch die Begrenzung des Drehmoments und die Feinabstimmung bei der Unterstützungsleistung erreicht man eine messbar höhere Effizienz und so war es auch kein Problem, die Akkukapazität zu verringern. Im extrem schlanken Unterrohr des Rise steckt ein fest verbauter 360 Wh Akku, der laut Orbea jedoch für mindestens 1.700 hm (in der höchsten Unterstützungsstufe) Reichweite bzw. -höhe sorgen soll. Das Laden erfolgt über eine seitlich des Sitzrohrs und mit fester Klappe versehene Buchse.

Orbea Rise
Der 360 Wh Akku ist fest im schlanken Unterrohr verbaut.

Wem die 360 Wh nicht ausreichen, der hat die Option einen Range Extender nachzurüsten, der ganz einfach im Flaschenhalter befestigt wird. Mit diesen 252 Wh Zusatzkapazität kommt man auf 612 Wh Gesamtleistung, die wiederum dann für beeindruckende 4.000 hm im Eco-Modus ausreichen sollen.

Orbea Rise Reichweite

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INTEGRIERTER AKKU (360 WH)
Unterstützung Eco Trail Boost
Laufzeit (Herstellerangabe) 4,5 Stunden 3 Stunden 2 Stunden
Reichhöhe (Herstellerangabe) 2.500 hm 1.700 hm 1.200 hm
+ Range Extender (612 Wh)
Laufzeit (Herstellerangabe) 8 Stunden
Reichhöhe (Herstellerangabe) 4.000 hm
Der Range Extender fällt optisch kaum auf. | Foto: Orbea

Ab Werk ohne Display, dafür mit innovativer Garmin-Schnittstelle

Passend zu diesem reduzierten Ansatz kommt das Orbea Rise in allen Ausstattungsvarianten ab Werk komplett ohne Display. Zwei kleine, im Kabel der neuen Shimano-Steuereinheit integrierte LEDs geben rudimentär Auskunft über Ladestand des Akkus und die gewählte Unterstützungsstufe. Wer auf ein Display nicht verzichten möchte, hat am Rise jedoch einige Optionen: So lässt sich über MyO beispielsweise das bekannte Shimano Display für einen Aufpreis nachrüsten. Alternativ kann man über die entsprechende neue Shimano App die Daten auf seinem Smartphone anzeigen lassen. Garmin-Besitzer erhalten am Rise zudem ein einzigartiges Feature; der EP8-RS lässt sich per Garmin IQ App mit zahlreichen Endgeräten koppeln (auch Smartwatches z.B. Fenix), die dann als Display-Ersatz fungieren können.

Modernes Trailbike mit Reserven

Nun genug der Worte über Antrieb, Akku, Display und Konnektivität – lasst uns über das Orbea Rise als Mountainbike sprechen. Die Spanier platzieren das neue E-MTB ganz klar im Bereich der Trailbikes – mit 140 bzw. 150 mm Federweg vorn, 140 mm hinten, 29er Laufrädern und der modernen Geometrie scheint es hier auch perfekt zu passen. Durch die verschiedenen Modellvarianten (siehe unten) hat man zudem die Wahl, ob man eher mit gewichts-optimierten oder robusten Komponenten unterwegs sein möchte.

Orbea

Der Hinterbau ist auf dem Papier fast durchweg progressiv und dürfte damit insgesamt deutlich straffer sein als beispielsweise beim Wild FS, dafür aber auch viele Reserven für Sprünge, Schläge und flotte Fahrten über anspruchsvolle Trails mitbringen. Die Reifenwahl mit dem Maxxis Rekon am Hinterrad mit robuster Exo+ Karkasse und dem Dissector Vorderreifen scheint dem Einsatzbereich ebenfalls angemessen. Etwas verwundert waren wir über die 180 mm Bremsscheibe am Vorderrad, die für leichte, geübte Fahrer zwar ausreichen dürfte. Dennoch hätten wir die wenigen Gramm Mehrgewicht für größere Fading-Reserven wohl in Kauf genommen.

Orbea
Die 140 mm des Orbea Hinterbaus sind angenehm progressiv, was für große Reserven und ein straffes Fahrverhalten sorgt.
Ungewohnt: Die kleinen 180 mm Bremsscheiben an der Front könnten bei schweren Fahrern ins Schwitzen kommen.

Die Geometrie des Rise scheint gelungen: Mit 66° bzw. 65,5° fällt der Lenkwinkel flach genug für trail-erprobte, aktive Fahrer aus, ohne Anfänger zu verschrecken. Der steile Sitzwinkel rückt den Schwerpunkt in eine effiziente Tret- und Kletterposition und die nicht zu kurzen Kettenstreben versprechen Traktion am Hinterrad beim Erklimmen von Steilstücken. Dank des großzügigen Reach von über 470 mm in Größe L bietet das Bike jedoch viel Platz für Gewichtsverlagerungen.

Geometrie Orbea Rise 140 mm
SMLXL
Sitzrohr (in mm)381419457508
Oberrohr horizontal (in mm)565592619649
Steuerrohr (in mm)95105120140
Kettenstrebe (in mm)445445445445
Tretlagerhöhe (in mm)336336336336
BB Drop (in mm)35353535
Radstand (in mm)1180120512291255
Lenkwinkel (in °)66666666
Sitzwinkel (in °)77777777
Reach (in mm)425450474500
Stack (in mm)604613627646
Geometrie Orbea Rise 150 mm
SMLXL
Sitzrohr (in mm)381419457508
Oberrohr horizontal (in mm)565592619649
Steuerrohr (in mm)95105120140
Kettenstrebe (in mm)445445445445
Tretlagerhöhe (in mm)336336336336
BB Drop (in mm)32323232
Radstand (in mm)1180120512291255
Lenkwinkel (in °)65.565.565.565.5
Sitzwinkel (in °)76.576.576.576.5
Reach (in mm)425450474500
Stack (in mm)604613627646

Orbea Rise: Vier Ausstattungsvarianten zwischen 6.000 und knapp 10.000 Euro

Mit vier Ausstattungsvarianten geht das Rise an den Start: Trotz der preislich großen Diskrepanz von fast 4.000 Euro haben alle Modelle sowohl den Carbonrahmen als auch den Shimano EP8-RS Motor mitsamt 360 Wh Akku gemein. Unterschiede gibt es neben den verbauten Komponenten auch bei der Ausrichtung: Während das M10 und M-Team mit 150 mm Federweg an der Front, Dämpfer mit Piggyback und insgesamt abfahrtslastiger Ausstattung daherkommen, sind das Einstiegsmodell M20 und das sehr leichte M-LTD mit 140 mm vorn und gewichts-optimierten Parts ausgestattet.

Orbea Rise
Farbenfrohe Vielfalt: Dank MyO sind der farblichen Gestaltung des Rise kaum Grenzen gesetzt.

Farblich bietet Orbea jeweils drei Varianten – zudem lassen sich alle Orbea Rise Modelle per MyO farblich und bei einigen Komponenten auf die individuellen Bedürfnisse anpassen.

Orbea Rise M20Orbea Rise M10Orbea Rise M-TeamOrbea Rise M-LTD

Antrieb: Shimano EP8-RS<

Akku: Orbea RS Internal 360 Wh
Gabel: Fox 34 Performance 140 mm
Dämpfer: Fox float DPS Performance
Schaltung: Shimano SLX M7100
Bremsen: Shimano Deore M6100
Laufräder: Race Face AR 30c

Gewicht: ca. 18 kg
Preis: 5.999 Euro

Antrieb: Shimano EP8-RS
Akku: Orbea RS Internal 360 Wh
Gabel: Fox 36 Factory Grip2 150 mm
Dämpfer: Fox DPX2 Factory
Schaltung: Shimano XT M8100
Bremsen: Shimano XT M8120
Laufräder: Race Face Turbine R30

Gewicht: ca. 18 kg
Preis: 7.599 Euro

Antrieb: Shimano EP8-RS
Akku: Orbea RS Internal 360 Wh
Gabel: Fox 36 Factory Grip2 150 mm
Dämpfer: Fox DPX 2 Factory
Schaltung: Shimano XTR M9100
Bremsen: Shimano XTR M9120
Laufräder: Race Face Turbine R30

Gewicht: ca. 17,5 kg
Preis: 8.999 Euro

Antrieb: Shimano EP8-RS
Akku: Orbea RS Internal 360 Wh
Gabel: Fox 34 Factory 140 mm
Dämpfer: Fox Float DPS Factory
Schaltung: Shimano XTR M9100
Bremsen: Shimano  XTR M9120
Laufräder: Race Face Next-SL

Gewicht: ca. 16,5 kg
Preis: 9.599 Euro

Erste Trail-Impressionen mit dem Orbea Rise

Wir hatten die Möglichkeit das neue Orbea Rise einen knappen Tag lang im Bikepark Geißkopf zu testen. Der Geißkopf stellt dabei für uns das ideale Testrevier dar. Abwechslungsreiche Strecken – von flowig bis knüppelhart – sowie eine speziell für E-Mountainbikes gebaute Uphillflow-Strecke machen nicht nur Spaß, sondern geben auch relativ schnell einen ersten Eindruck über die Eigenschaften eines Bikes.

The Pack
Noch vor dem ersten Aufsitzen zog das Rise die Blicke magisch auf sich.

Der erste Kontakt mit dem Orbea Rise erfolgte beim Entladen der Räder aus dem Van und wurde prompt mit den Worten „Oha, das ist leicht!“ begleitet. Aber auch das Erscheinungsbild des Rise wusste sofort zu gefallen. Schlanke, wohl-proportionierte Rohrformen ließen das Orbea nur auf den zweiten Blick (hin zum Motor) als E-Bike erkennen. Das Fahrwerkssetup war schnell gefunden, wobei die Fox 36 Grip2 Gabel mit zwei Druck- und Zugstufen ein wenig Erfahrung erfordert.

Im Uphill fühlt man sofort die Unterschiede des Shimano EP8 RS Motors gegenüber der Standard-Version. Klar, 60 Nm sind nicht nur auf dem Papier deutlich weniger als 85 Nm, auch auf dem Trail ist dieser Unterschied spürbar. Auch merkt man, dass die maximale Leistungsabgabe des EP8 RS erst zwischen einer Trittfrequenz von 75 – 90 U/min erfolgt. Wer aber denkt, das Orbea Rise lässt sich nur unter hoher Kraftanstrengung bewegen, der irrt. Mit der richtigen Kadenz und höchster Unterstützungsstufe lässt sich das Bike trotzdem sehr kraftsparend bergauf bewegen – nur eben etwas langsamer als klassische E-MTBs mit stärkeren Motoren. Die Geräuschkulisse entspricht übrigens genau dem, was man von anderen EP8 Bikes kennt, schließlich wurde die Hardware nicht angetastet. Der Motor ist entsprechend weder besonders leise, jedoch auch nicht besonders laut.

Orbea in Action
Trotz „nur“ 60 Nm klettert das Rise auch knifflige Kletterpassagen nach oben.

Seine großen Stärken zeigt das Orbea Rise dann im Fahrverhalten bergab. Durch das geringe Gewicht hat man selten den Eindruck auf einem E-Bike zu sitzen. Spielend wechselt das Bike die Richtung, lässt sich dank der sehr gut gewählten Kettenstrebenlänge von 445 mm einfach aufs Hinterrad ziehen und macht vor allem eines: Spaß! Das Fahrwerk ist sehr potent und der straffe, sehr schluckfreudige Hinterbau kann mehr einstecken als es seine 140 mm Federweg vermuten lassen. Die Shimano XTR Bremsen mit (nur) 180 mm Bremsscheiben an Front und Heck lassen sich vorzüglich dosieren und bieten ausreichend Bremsleistung. Schwere Fahrer sollten allerdings über das Nachrüsten von größeren Scheiben nachdenken. Überzeugend zeigte sich auch die Bereifung. Die Dissector (VR) und Rekon (HR) aus dem Hause Maxxis sind ein guter Mix aus geringem Gewicht und Traktion. Die EXO+ Karkasse am Hinterrad erhöht zudem den Pannenschutz. Ein kleiner Kritikpunkt war für uns die in der Abfahrt etwas höhere Geräuschkulisse, die einerseits vom Klappern des EP8-Freilaufs herrührte, jedoch auch von den intern verlegten Zügen und Leitungen. Zumindest bei letzterem kann man jedoch selbst recht einfach Abhilfe schaffen.

M5 stehe

Cornering

Die kurze Testsession des Orbea Rise hat uns vor allem eines gezeigt; nämlich wie viel Fahrspaß leichte E-Bikes tatsächlich bieten! Dabei betritt Orbea hier keineswegs Neuland. Leichte E-MTBs gibt es bereits. Diese haben meist aber auch ein spürbar schwächeres Antriebssystem mit an Bord. Das optimale Verhältnis von (Motor-)Leistung zu Gewicht ist Orbea perfekt gelungen. Zwar können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussage über die tatsächliche Reichweite treffen, aber mit dem optional erhältlichen Range Extender sollten auch Reichweiten-Phobiker beruhigt sein.

Chapeau Orbea!

www.orbea.com

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5 Film-Tipps für dein Wochenende

Wochenend-Tipps

Lockdown, das Wetter ist mies oder ihr kommt von einer anstrengenden Tour nach Hause? Dann haben wir hier das richtige für euch: 5 Film-Tipps für euer Wochenende. Von wunderschönen Trails in Kanada, über stylische Aufnahmen von Brett Rheeder in der Wüste Utahs bis hin zu einem südafrikanischen Algenwald haben wir hier einige spannende Unterhaltungs-Tipps zusammengestellt.

 

1. Motive – Die Passion für Mountainbiking

5 Film-Tipps

Einer der am schönsten gedrehten Mountainbike Filme der letzten Jahre zeigt den Style und die progressive Herangehensweise von sechs MTB-Pros. Dylan Dunkerton, Curtis Robinson, Matty Miles, Finn Iles, Garret Mecham und Matt Hunter erzählen, was ihre Leidenschaft für den Sport immer weiter antreibt. Die eindrucksvollen Bilder sprechen für sich. 30 Minuten stylische Action an den schönsten Orten wie Vancouver Island, Kamloops und Kalifornien.

Den Link zum Stream findet ihr hier: www.redbull.com

 

2. Return To Earth 

5 Film-Tipps

Die bekanntesten Athleten der Welt in einem Anthill Film gemischt mit Classic-Rock und wunderschönen Aufnahmen. Whistler darf natürlich auch nicht fehlen. Fernweh garantiert.

Return to Earth nimmt dich mit auf einen intensiven Ride durch die saftig-grünen Küstenwälder Oahus, lässt dich den Staub der Marslandschaften Utahs spüren, eine Dirt-Session in Zürich und unberührte Natur in Patagonien erleben. Mit dabei: Top-Athleten wie Rampage Gewinner Brett Rheeder, Thomas Genon oder Brandon Semenuk.

Den Link zum Stream findet ihr hier: www.redbull.com

 

3. IFHT Films: How To Buy a Mountainbike

Die kanadische Filmcrew um Matt Dennison, Kaz Yamamura, Andrew Santos und Brooke Taylor polarisieren die Szene schon seit einiger Zeit mit Videos wie “I Only Ride Park”, “Gerda Girls” und einigen weiteren, doch “How To Buy A Mountainbike” ist eins meiner absoluten Highlights. Ich habe selten ein Video gesehen, dass das Gefühl und die Lebenssituationen die einem der Sport gibt, so schön widerspiegelt. Checkt auch unbedingt die weiteren Filme und den “Mahalo my Dude” Channel der Jungs aus BC ab, denn da erwartet euch noch mehr liebevoller Content rund um den Sport. #weneedmoreroost #whereisjason

Mehr Infos über IFHT findet ihr hier: Instagram, IFHT YouTube, Mahalo My Dude YouTube, www.ifht.tv

 

4. The Last Dance – Michael Jordan

Diese Dokumentation ist schon etwas länger auf Netflix zu sehen und wurde von Kritikern und Medien hoch gelobt. Sie handelt vom Weltbasketballer und NBA-Legende Michael Jordan und zeigt seine letzte Saison mit den Chicago Bulls in 1997/98. Zusätzlich gibt es noch einige unveröffentlichte Szenen und Interviews mit weiteren NBA Legenden wie Dennis Roman, Larry Bird und Scottie Lippen. Auch wenn das ganze nichts mit Mountainbikes zu tun hat, ist es ein Mustwatch.

Den Link zum Stream findet ihr hier: www.netflix.com

 

5. Mein Lehrer, der Krake 

Die Geschichte der außergewöhnlichen Freundschaft eines Filmemachers und einer Kraken Dame. In einem südafrikanischen Algenwald entdeckt der Familienvater einen kleinen Octopus, der ihm seine geheimnisvolle und gefährliche Welt zeigt. Eine besonders schöne Geschichte einer ungleichen Freundschaft, die in schönen Bildern festgehalten ist und einen interessanten Einblick in das Leben der intelligenten Tiere bietet.

Den Link zum Stream findet ihr hier: www.netflix.com

Video: Andrew Neethling – 7 Bikes in 7 Miles

Andrew Neethling

Wie es wohl wäre 7 Fahrräder in 7 Meilen zu fahren, zeigt uns der ehemalige World Cup Fahrer Andrew Neethling in seinem neuesten Video. Der Süd Afrikaner nimmt uns in diesem Edit mit auf die Trails und Straßen rund um seinen Heimatort und lässt dabei fast kein Fahrrad des Scott Mountainbike Sortiments aus.

A while back, we worked with Brendan Fairclough to create an edit based on the idea of riding several bikes close to home given travel restrictions. Well, Brendan and Andrew Neethling are long-time friends. And as competitive MTB racers, Andrew saw the edit and was like, “that was ok, I can probably do better.” So, we told Andrew to put his money where his mouth was. The result? The Andrew Neethling Masterclass, seven bikes within a seven-mile radius from home. – Scott

Specialized 2FO Roost – Die neuen Clipless und Flat-Pedal Schuhe der Kalifornier

Specialized 2FO Roost

Produktnews: Der kalifornische Hersteller Specialized bietet seinen Kunden schon seit einiger Zeit neben aufregenden Fahrrädern auch Bekleidung, Zubehör und Schuhe an. Mit dem neuen 2FO Roost bietet Specialized nun einen stylischen Flat und Clipless Schuh der nicht nur im Park und auf Trails was hermacht.

Specialized kombiniert beim neuen Roost ein strapazierfähiges Obermaterial aus Leder und Textil, eine gepolsterte Zwischensohle aus EVA-Schaumstoff und eine angenehme Passform, welche den Strapazen des täglichen Trail-Einsatzes standhalten sollen, ohne an Komfort und Stil abseits des Bikes zu verlieren. Zu guter Letzt soll die neue SlipNot™ST-Gummisohle unübertroffenen Flatpedal-Grip bei Action im Gelände bieten.

Wir konnten die neuen Schuhe des kalifornischen Herstellers leider noch nicht testen, finden aber, dass die Optik definitiv ein Schritt in die richtige Richtung ist und einiges hermacht. Vielleicht kommen wir in Zukunft an das ein oder andere Testmodell und können euch dann genaueres erzählen.

2FO Roost

Wenn du auf der Suche nach einem vielseitigen MTB-Schuh bist, der von heißen Runden im Park zu kalten Bieren an der Theke übergehen kann, dann suche nicht weiter. Der 2FO Roost bringt einen lässigen, entspannten Vibe mit der richtigen DNA, um auf dem Bike sendy zu werden. – Specialized

2fo roost

Clipless 2FO Roost

  • Body Geometry-Außensohle und Fußbett sind ergonomisch gestaltet undmedizinisch getestet. Sie begünstigen eine saubere vertikale Tretbewegung, wasLeistung sowie Wohlbefinden steigert und Verletzungen vorbeugt.
  • Steife Lollipop™ Innenplatte für ein leistungsstarkes Pedalieren und Off-Bike-Komfort•SlipNot™ FG Gummisohle für eine sichere Traktion auf jedem Terrain
  • Erweiterter Cleatschlitz (4 mm)
  • Das Obermaterial aus Kunstleder sorgt für Komfort und Langlebigkeit
  • Angenehm dämpfende EVA-Zwischensohle
  • Der Relaxed-Fit sorgt für ein ausgewogenes Pedalgefühl und Off-Bike-Komfort
  • Zweiloch-Cleat-System für alle gängigen Mountainbike-Pedalsysteme
  • Die Clipless Roost sind in zwei Farben erhältlich: Black/Gum und Taube
  • Gewicht/Schuh: ca. 367 g (Herstellerangaben)

Flat 2FO Roost

  • Body Geometry-Außensohle und Fußbett sind ergonomisch gestaltet undmedizinisch getestet. Sie begünstigen eine saubere vertikale Tretbewegung, wasLeistung sowie Wohlbefinden steigert und Verletzungen vorbeugt.
  • SlipNot™ ST Gummisohle für unübertroffenen Flatpedal-Grip
  • Das Obermaterial aus Leder und Textil mit zusätzlichem Schutz sorgt für Komfort undLanglebigkeit.
  • Die angenehm dämpfende EVA-Zwischensohle sorgt für hohen Tragekomfort undwirkt stoßabsorbierend.
  • Der Relaxed-Fit sorgt für ein ausgewogenes Pedalgefühl und Off-Bike-Komfort
  • Die Flat Pedal Roost Schuhe sind in zwei Farben erhältlich: Black/Slate und Oak Green/Black
  • Gewicht/Schuh: 360 g (Herstellerangaben)

Mehr Informationen zu den neuen 2FO Roost Schuhen findet ihr auch: www.specialized.com

Video: Jesse Melamed – pinning ’19th hole’ Squamish, Canada

Jesse Melamed

EWS 2020 Gewinner Jesse Melamed nimmt uns mit nach Squamish und zeigt uns seine Line auf dem “19th hole” Strecke. In den vorherigen videos war der Whistler local auf dem Trail unterwegs und suchte nach den perfekten Linien, nun präsentiert er seinen kompletten Lauf auf dem sehr verblockten und steilen Track.

Mehr über Jesse findet ihr hier: Instagram, YouTube, Rocky Mountain

 

Early Rider Helion X – Vollgefedertes Mountainbike für Kids

early rider helium

Bikepark-taugliche Fahrräder für Kinder? Der britische Kinderrad-Hersteller Early Rider hat in Zusammenarbeit mit der US Custom-Kinderradmarke Lil Shredder zwei neue Modelle für Kids ab 6 Jahren entwickelt. 

Mit dem Helix bringt Early Bird ein Bikepark-taugliches vollgefedertes Mountainbike für Kinder ab sechs Jahren auf den Markt. Der leichte Eingelenker-Rahmen besteht bei beiden Modellen aus einer Kombination von dreifach-konifiziertem 6061er und 6066er Aluminium mit einer CNC-gefrästen Dämpferschwinge, ist für das Nachrüsten von Teleskopstützen vorbereitet und kommt im Early Rider-typischen gebürsteten Finish. Die hydraulischen Scheibenbremsen von Shimano sollen auch die jüngsten Shredder zum stoppen bringen und für genügend Grip sollen die grobstelligen 2.25″ Tanwall-Reifen von Vee Tires sorgen. Damit auch im Gelände oder beim Springen genügend Federweg da ist, wurden Beim X24 Federelemnte von RST mit 120mm an der Front und von DMN mit 100/125mm am Heck verbaut.

early rider helium

Mit 100mm Federweg vorne und 95mm hinten lässt sich das Hellion X20 dank eines auswechselbaren Ausfallendes auf ein 16“ Hinterrad umrüsten. Die Schaltung stammt aus dem Hause Shimano und ist beim X24 eine 11-fach und beim X20 eine 10-fach Schaltung.

Bei der 24“ Variante für Kids ab ca. 8 Jahren lässt sich der Federweg im Heck wahlweise auf 100mm oder 125mm anpassen, die RST F1RST Air Federgabel bietet 120mm. Mit einem Gesamtgewicht von 11,5kg kommt das Hellion X24 mit 1×11 Shimano Deore Kettenschaltung auf 2.499,00 EUR UVP. Das kleinere X20 ist ab einer unverbindlichen Preisempfehlung von 2.399,00 EUR erhältlich.

Early Rider Helion X24Early Rider Helion X20

Early_Rider_Hellion_X20_side

  • Rahmen: 24“ Fullsuspension, konifiziertes Aluminium, Disc,-only, gebürstet und lackiert
  • Farben: Alu raw, Moosntone (Anthrazit)
  • Gabel: RST F1RST 15 24“ Federgabel, 120mm Federweg, QR15 Steckachse
  • Dämpfer: DNM AO-38RC, 165x38mm, 100/125mm Federweg
  • Kurbel: Samox Direct Mount, 150mm Länge
  • Innenlager: Samox 24mm mit außenliegenden Lagerschalen
  • Vorderrad: CNC-gefräste Disc-Nabe für Straight-Pull Speichen, 24“ doppelwandige Aluminiumfelge, 28 Loch, Tubeless-ready, 15mm
  • Steckachse
  • Hinterrad: CNC-gefräste Disc-Nabe für Straight-Pull Speichen, 24“ doppelwandige Aluminiumfelge, 28 Loch, Tubeless-ready, 12x142mm Steckachse
  • Kette: KMC X11
  • Bremsen: Shimano Deore hydraulische Scheibenbremse, 160mm Bremsscheiben
  • Kettenblatt: Samox Direct Mount, 30 Z.
  • Kassette: Shimano Deore 11-fach, 11-51 Z.
  • Schaltwerk: Shimano Deore SGS 11-fach
  • Schalthebel: Shimano Deore 11-fach
  • Reifen: Vee Crown Gem 20×2.25” FB 72TPI Tanwall TR (vorne + hinten)
  • Steuersatz: 1-1/8“ Tapered ZS
  • Vorbau: Ritchey Aluminium, 35mm
  • Lenker: Ritchey Aluminium, 640x18mm
  • Griffe: Lock-On 115mm
  • Sattelstütze: Ritchey Aluminium, 30.9x225mm
  • Sattel: SDG Fly Junior
  • Sattelklemme: Promax QR, 34.9mm
  • Pedale: SDG Slater Plattformpedal, Kunststoff
  • Sitzhöhe: 70-83cm
  • Überstandshöhe: 63cm
  • Schrittlänge: 65cm+
  • Gewicht: 11,5kg
  • Alter: 8+ Jahre

Early_Rider_Hellion_X20_side

  • Rahmen: 20“ Fullsuspension, konifiziertes Aluminium, Disc,-only, gebürstet und lackiert
  • Farben: Alu raw, Moosntone (Anthrazit)
  • Gabel: RST Spex 20“ Federgabel, 100mm Federweg, QR15 Steckachse
  • Dämpfer: DNM AO-38RC, 152×25.4mm, 95mm Federweg
  • Kurbel: Samox Direct Mount, 127mm Länge
  • Innenlager: Samox 24mm mit außenliegenden Lagerschalen
  • Vorderrad: CNC-gefräste Disc-Nabe für Straight-Pull Speichen, 20“ doppelwandige Aluminiumfelge, 28 Loch, Tubeless-ready, 15mm Steckachse
  • Hinterrad: CNC-gefräste Disc-Nabe für Straight-Pull Speichen, 20“ doppelwandige Aluminiumfelge, 28 Loch, Tubeless-ready,
  • 12x142mm SteckachseKette: KMC X10
  • Bremsen: Shimano Deore hydraulische Scheibenbremse, 160mm Bremsscheiben
  • Kettenblatt: Samox Offset Narrow Wide, 30 Z.
  • Kassette: Sunrace CSMX0 10-fach, 11-36 Z.
  • Schaltwerk: Shimano Zee SS 10-fach
  • Schalthebel: Shimano Deore 10-fach
  • Reifen: Vee Crown Gem 20×2.25” FB 72TPI Tanwall TR (vorne + hinten)
  • Steuersatz: 1-1/8“ EC
  • Vorbau: Ritchey Aluminium, 35mm
  • Lenker: Ritchey Aluminium, 560x18mm
  • Griffe: Lock-On 115mm
  • Sattelstütze: Ritchey Aluminium, 30.9x225mm
  • Sattel: SDG Fly JR
  • Sattelklemme: Promax QR, 34.9mm
  • Pedale: SDG Slater Plattformpedal, Kunststoff
  • Sitzhöhe: 54-66cm
  • Überstandshöhe: 52cm
  • Schrittlänge: 53cm+
  • Gewicht: 10,15kg
  •  Alter: 6-8 Jahre

 

 

WEB: www.earlyrider.com