Marzocchi Bomber DJ

Marzocchi bomber

Die legendäre Gabel ist Zurück! Seit einiger Zeit sieht man sie wieder an den Bikes der Pros, jetzt ist sie endlich für alle erhältlich. Die Marzocchi Bomber Dj vereint das selbe 36mm Chassis ihres großen Bruders Z1, gemacht für 26″ Laufräder, 20x110mm Achsen und designed für maximale Steifigkeit.

Am Wochenende hat man sie wieder beim Crankworx Innsbruck an den Bikes von Thomas Genom und Max Fredriksson gesehen, jetzt ist die Neuauflage des Klassikers wieder erhältlich und soll mit Steifigkeit und einer unkomplizierten Handhabung glänzen. Wer auf Street, Dirt und trickreiches Fahren steht, der sollte mal ein Auge auf die neue DJ werfen.

Obwohl die neue DJ die kleinste im Bomber Sortiment ist, soll sie ihren Geschwistern um nichts nachstehen. Sie teilt sich das selbe 36mm Chassis ihres großer Bruders Z1, ist aber den verspielten 26″ Laufrädern gewidmet, kompatibel mit allen 20x110mm Standard-Naben und dank Achsenadapterkit auch mit 15x100mm Naben kompatibel.

Specs:

  • 100mm Federweg
  • Grip Damper
  • 20×110 non Boot oder /15×100 Achsenadapterkit erhältlich
  • 26″ optimiert
  • 37mm offset
  • Farben: Rot/Schwarz
  • 2095g
  • UVP 899€
  • erhältlich ab Oktober
Tyler McCaul
Freeride Legende – Tyler McCaul

The perfect fork for any dirt jump, pumptrack, slalom, or slopestyle bike out there. Light, stiff, reliable, affordable, and best of all, SIMPLE. – Tyler McCaul

Die neue Marzocchi Bomber DJ ist ab sofort und ab einer UVP von 899€ erhältlich. Weitere Infos findet ihr auf der Website von Marzocchi.

 

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ChainFin by NinjaMount – A silent bike is a fast bike!

NINJA MOUNT

Die aus Bayern stammende Brand Ninja Mount stellt uns mit dem heutigen Tag ein völlig neuartiges Produkt vor – die ChainFin. Diese soll vor allem für ein leises Bike sorgen, denn: A silent bike is a fast bike! Alles was ihr zur neuesten Idee der jungen Tüftlerschmiede wissen solltet erfahrt ihr hier.

Bisher ist Ninja Mount durch einige clevere Actioncam-Mounts bekannt. Nun jedoch steht Daniel, der hinter der Brand steckt und ganz nebenbei ein sympathischer Typ ist, mit einer neuen Idee vor der Haustür. Ihn störten Nebengeräusche am Fahrrad, sofern sie nicht von der Nabe oder “furzenden” Reifen in den Kurven kamen. Aus diesem Grund hat er sich für unschöne Töne aus der Kettenregion etwas einfallen lassen – ChainFin.

Wer kennt es nicht: Man shredded mit seinem Bike genüsslich Runde für Runde auf den Trails, doch die Euphorie wird immer wieder vom unangenehmen Geräusch einer an den Rahmen schlagenden Kette getrübt. Genau hier kommt das Produkt ChainFin ins Spiel und soll diesem Problem Abhilfe schaffen – auch wenn es hart zur Sache geht. Sie sollen die Schläge der Kette an den Rahmen abfangen und somit die unangenehmen Geräusche beseitigen. Die im Spritzguss hergestellten Fins – pro Set sind vier Stück enthalten – können dabei individuell an den jeweiligen Fahrradrahmen angepasst werden. Ebenfalls befinden sich eine Anleitung und Kabelbinder für die Montage im Lieferumfang.

Wir hatten bereits vor dem Release die Möglichkeit die ChainFin an verschiedenen Bikes zu testen. Optisch fallen die Fins kaum ins Gewicht und die Montage erfolgt durch die Kabelbinder simpel und schnell – egal an welchem Bike. Durch die flexible Anbringung können die Streben optimal geschützt werden und der Kontakt zwischen Rahmen und Kette wird vermieden. In der Praxis überzeugte uns die ChainFin und wir sind der Meinung, dass sie für einen Einführungspreis von 16,99€ eine Investition wert ist.

ChainFin – Alles auf einen Blick

  • Set besteht aus vier ChainFins (inklusive ausreichend Kabelbinder)
  • Dämpfender & flexibler Kunststoff
  • Spezielles Design ermöglicht Montage an unterschiedlichsten Rahmenformen
  • In Deutschland hergestellt & Auslieferung in einer kunststofffreien Verpackung
  • Verfügbarkeit: ab sofort
  • UVP: 18,99€ / Einführungspreis: 16,99€
  • https://www.ninja-mount.com/product/chainfin-by-ninja-mount/

NINJA MOUNT – Alles was du zur Brand wissen solltest

ninja mount
Hinter der Brand Ninja Mount steckt Daniel Blank, der selbst leidenschaftlicher Biker/Tüftler ist und am liebsten in bergaborientierten Bike-Destinationen im In- und Ausland unterwegs ist.

NINJA MOUNT wurde 2017 von Daniel Blank gefoundet, der sich mit Tüfteleien rund um das Bikererlebnis beschäftigt. Sein Projekt wurde mit Hilfe von Kickstarter ins Rollen gebracht und sein erstes Produkt war ein Actioncam-Mount für Integralhelme. Mittlerweile befinden sich nicht nur verschiedene Mounts sondern auch ein stylischer Mudguard und ab sofort auch die ChainFin im Sortiment und wir sind gespannt was uns der sympathische Tüftler als seine nächste Idee vorstellt. Falls ihr immer die neuesten Infos rund um Ninja Mount erhalten wollt – hier der Link zum Instagram-Profil.

Im folgenden Video seht ihr Danny Hart bei seinem Siegesrun im Worldcup-Finale 2019 in Snowshoe – gefilmt mit dem NINJA MOUNT Actioncam-Mount.

Außergewöhnliche aber erfolgreiche Mountainbike-Saison in Saalfelden Leogang

Rider nehme große Jumps auf Hot Shots fired by GoPro line ©Klemens König

Im Jahr 2020 ist Mountainbiken so beliebt wie nie zuvor. Trotz oder vielleicht gerade wegen der besonderen Umstände haben viele ihre Leidenschaft zum Gravity-orientierten Radfahren und dem Auspowern in der Natur entdeckt. Dementsprechend nimmt die Bike-Saison 2020 in der Region Saalfelden Leogang ein sehr zufriedenstellendes Ende. Für mehr Airtime und Adrenalin sorgte die umgebaute Hot Shots fired by GoPro. Neue Elemente im Riders Playground des Epic Bikepark Leogangs eignen sich ideal für Einsteiger. Als Austragungsort der UCI 2020 Mountainbike Weltmeisterschaft waren das Salzburger Land und Saalfelden Leogang dieses Jahr mit erschwerten Bedingungen konfrontiert, welche diszipliniert und erfolgreich gemeistert wurden.

Viele Rider begeisterte 2020 besonders die umgebaute Hot Shots fired by GoPro: Die  großen Sprünge sorgen für jede Menge Spaß, viel Airtime und Adrenalin. Auf 3,1 Kilometern und 385 Tiefenmetern können die Fahrerinnen und Fahrer an ihren Sprung-Skills arbeiten und diese weiter ausbauen. Manche der Tables sind bis zu acht Meter lang und fordern viel Erfahrung auf dem Bike. Die Hot Shots eignet sich für erfahrene Bikerinnen und Biker und schlängelt sich mit einer Breite von etwa 2,5 Metern von der Asitz Bergstation durch den Wald mit Tables, Anliegern und Doubles und führt bis zum Flow Link des Epic Bikepark Leogang.

Learn early – from Rookie to Pro

Hat man noch nicht ganz so viel Zeit auf dem Bike verbracht, kann man sich im Riders Playground austoben, welcher 2020 deutlich ausgebaut wurde. Er befindet sich im Talbereich der Asitzbahn und gilt als einer der größten Einsteiger-Bereiche in den europäischen Bikeparks. Neu hinzugekommen ist hier der Mini Speedster – für alle, die schon mal etwas Downhill-Luft schnuppern möchten. Die zweite neue Strecke – die Maxi Line ist ein bunter Mix aus Tables, Drops und engen Radien, wo das neu Erlernte auf die Probe gestellt werden kann. Darüber hinaus gibt es im Riders Playground seit diesem Sommer auch eine Bike School Area mit kleinen Obstacles für die Bikeschule Elements Outdoorsport, die sich ideal zum Trainieren der Bike-Basics, wie zum Beispiel dem Bunny Hop, eignet. Für mehr Komfort für Klein und Groß sorgt zudem ein weiteres neues Förderband, welches die Fahrerinnen und Fahrer im Riders Playground bequem zu den zwei neuen Lines sowie zum Fuße des Velosolutions Pumptracks bringt.

Kids im Riders Playground mit einem Coach in Saalfelden Leogang am Verbessern ihrer Bike-Position
Kids und Trainer im Riders Playground in Saalfelden Leogang © Klemens König

Insgesamt blickt man im Bikepark trotz der Herausforderungen des Jahres 2020 auf eine erfolgreiche Bike-Saison zurück:

Wir konnten zwar im Frühjahr aufgrund von Covid-19 erst zwei Wochen später starten und mussten jetzt seit dem 02. November den Bikepark schließen, aber im Großen und Ganzen hat der Mountainbike-Sport 2020 einen extremen Aufschwung erlebt.

Headshaper Reini Leitner
über die diesjährige Situation in Saalfelden Leogang

Saison-Highlight Mountainbike WM

Der Höhepunkt des Jahres war die Austragung der UCI 2020 Mountainbike Weltmeisterschaften vom 07. bis 11. Oktober in Saalfelden Leogang. Nach acht Jahren fand der Kampf um die ersehnten Regenbogentrikots zum zweiten Mal im Pinzgau statt, dieses Mal in den Disziplinen Cross-Country, Downhill und E-MTB. Auch unter erschwerten Bedingungen war das Event ein voller Erfolg. Das ausgeklügelte Sicherheitskonzept und die disziplinierte Umsetzung zeigten, dass internationale Mountainbike-Wettkämpfe auch in schwierigen Zeiten durchgeführt werden können. Vor allem die Athletinnen und Athleten waren mehr als dankbar über die Austragung der Weltmeisterschaft, die ein Kräftemessen auf höchstem Niveau ermöglichte.

Vor allem die Trail-Builder und Shaper der Region Saalfelden Leogang standen mit der kurzfristigen Übernahme der Cross Country WM von Albstadt vor einer großen Herausforderung: „Wir haben erst Ende Juni Bescheid bekommen, dass wir die ursprünglich in Albstadt geplante Cross Country Weltmeisterschaft übernehmen werden. Ansonsten hätte dieses Jahr keine XC WM stattgefunden. Bis alle Genehmigungen zum Streckenbau vorlagen, war es Ende August. Das heißt, wir hatten noch 1,5 Monate für den Bau einer neuen XCO-Weltmeisterschaftsstrecke“, berichtet Reini Leitner.

Reece Wilson aus Großbritannien springt über den Kicker auf der Downhill-Strecke in Saalfelden Leogang
Reece Wilson (GBR) auf dem Weg zu seinem ersten Downhill WM-Titel © Moritz Ablinger

In zwei Teams von sechs bis acht Shapern wurden der neue Teil der Downhill-Strecke sowie die Cross Country Strecke unter vollem Einsatz Ende September fertig gestellt.

Doppel-Weltcup und ein neuer Trail für 2021

Mit dem Ende der Bike-Saison am 02. November blickt Saalfelden Leogang zufrieden und sogleich mit Freude in die Winter-Saison – voraussichtlich ab dem 04. Dezember sind die Ski-Lifte im Pinzgau geöffnet. Vorfreude bringt zudem besonders die Austragung des ersten UCI Doppel-Weltcups vom 12.-13. Juni 2021 in Saalfelden Leogang im Cross-Country und Downhill sowie das geplante BIKE Festival, welches beides im Epic Bikepark Leogang stattfinden wird. Vom 10.-12.09.2021 wird es die Möglichkeit geben, sich im Rahmen des Festivals gegenseitig auszutauschen, die neuesten Bikes für 2022 zu testen sowie am Touren und Workshop Programm teilzunehmen, um die Bike-Skills auszubauen und das Pinzgau und seine Trails noch besser kennenzulernen. Und Riders aufgepasst: Schon im Frühjahr 2021 könnt ihr euch auf Neuigkeiten im Epic Bikepark Leogang freuen. Es passiert auch im kommenden Jahr wieder viel in der beliebten Mountainbike-Region und es wird hier definitiv alles andere als langweilig.

Weitere aktuelle News, Termine und Informationen zu den Strecken des Epic Bikepark Leogang gibt es auf bikepark-leogang.com, instagram.com/BikeparkLeogang oder facebook.com/BikeparkLeogang.

Test Ride: Specialized Stumpjumper EVO 2021

Specialized Stumpjumper EVO

Von Schnee und Regen über rutschige Wurzeln und steile Abfahrten – passender hätten die Bedingungen zum Launch des neuen Specialized Stumpjumper Evo nicht sein können. Wir waren letzte Woche für ein paar Tage nach Saalbach eingeladen und konnten dort das neue, aggressive Trailbike zum ersten Mal testen. Wir hatten eine Menge Spaß und wollen euch an unseren ersten Testfahrten teilhaben lassen.

Eine kleine Gruppe an Medienvertretern, ein tolles Chalet am oberen Ortsende von Saalbach und ein Trailbike der Extraklasse waren bei der Vorstellung des neuen Specialized Stumpjumper EVO die Schlagworte für ein absolut spannendes Event. Unsere Unterbringung sorgte bereits von Anfang an für ein Gefühl von Heimat. Natürlich trugen neben den tollen Zimmern auch das leckere Essen und die Sauna zur Gemütlichkeit in diesen Tagen ihren Teil bei – an dieser Stelle nochmal ein riesen Dankschön an die Jungs von Specialized, die uns bestens versorgt haben. Einzig und allein das Wetter wollte nicht so wirklich mitspielen – doch wie schon tausendfach gehört gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung. So packten wir uns dick ein, warfen die Regenkleidung über und schon konnte die wilde Testerei auf den vielseitigen Trails in Saalbach Hinterglemm losgehen.

Specialized Stumpjumper EVO

Die wichtigsten Daten des brandneuen Stumpjumper EVO kompakt zusammengefasst

  • Einsatzgebiet: Trailbike
  • Laufradgröße: 29 Zoll
  • Federweg vorne: 160mm
  • Federweg hinten: 150mm
  • Laufradgröße: S1 – S6
  • Rahmenmaterial: Carbon oder Aluminium
  • Varianten, Preise und Verfügbarkeit: Das Stumpjumper EVO 2021 ist ab sofort erhältlich

Bevor wir zu den praktischen Eindrücken auf den Trails kommen, noch ein paar Worte zum Konzept, der Grundidee und dem Einsatzgebiet des Stumpjumper EVO 2021. Kurz gesagt – das Stumpjumper soll ein Trailbike sein, wie es im Bilderbuch steht und in erster Linie jedem Rider ein Lächeln in sein Gesicht zaubern. Erste auffällige Veränderung zum Vorgänger: Der Federweg wuchs hinten wie vorne jeweils um 10mm an, was schon so einiges über den Charakter des erneuerten Bikes aussagt. Jedoch wurde nicht nur auf die Performance bergab Wert gelegt; auch die Klettertauglichkeit des EVOs wurde miteinbezogen. Damit wollen die US-Amerikaner ein möglichst vielseitiges Bike, welches ein Maximum an Kontrolle verspricht, entwickelt haben.

Technisch hat sich so einiges geändert und so erinnert die Silhouette zwar an das Vorgängermodell, doch eigentlich steht hier ein völlig neues Bike vor einem. Die meisten dieser Veränderungen werden wohl nur Kennern und Technik-Nerds auffallen und um euch jetzt nicht noch länger auf die Folter zu spannen, zeigen wir hier noch in bildlicher Form einige Details auf, gehen kurz auf die Geometrie ein und kommen dann zum interessantesten Teil: der Produktvorstellung – dem First Ride.

Specialized Stumpjumper EVO
Unter dem Trinkflaschenhalter verbirgt sich am EVO natürlich die SWAT Box mit 15% mehr Stauraum als beim Vorgänger und Platz für die speziell entworfene Trinkblase, eine Regenjacke oder anderen Proviant.

Vielseitigkeit vom Feinsten am Stumpjumper EVO 2021

Insgesamt zwölf verschiedene Einstellungsmöglichkeiten bietet Specialized bei allen ihrer sechs „S“-Größen, die von S1 bis S6 reichen und respektive den Größen XS-XXL entsprechen. Diese Vielfalt an Möglichkeiten der Individualisierung erreichte Specialized durch drei Punkte: Eine Steuersteuersatzschale mit drei Einbauvarianten (steep, middle, slack), einen Flipchip im Horst-Link (high, low) und der Möglichkeit das Stumpjumper EVO auch als Mullet-Bike, also mit 29 Zoll Bereifung vorne und 27,5 Zoll hinten zu fahren. Mit diesen Möglichkeiten kann sich jeder Konsument das EVO genau nach seinen Vorlieben anpassen.

Bestärkt wird dies durch das hauseigene „S“-Sizing, welches sich zwar an der konventionellen Größentabelle richtet, sich jedoch sehr spezifisch auf verschiedene Fahrstile anpassen lässt. Um euch das ein bisschen näher zu bringen findet ihr hier sämtliche Illustrationen. Falls ihr Fragen zum Sizing, der Geometrie oder anderen Themen zum Bike habt – lasst gerne einen Kommentar da.

Die Größentabelle bildlich dargestellt

Geometrie

Modern, lang und flach sind wohl die treffendsten Worte um das neue EVO kurz und knackig zu beschrieben und genau so sieht es auch auf dem Papier aus. Durch die zahlreichen Optionen ist natürlich auch die Geometrietabelle enorm umfangreich.

Das Stumpjumper EVO 2021 auf den Trails in Saalbach Hinterglemm

Nicht zuletzt durch die ansprechende, aggressive Optik und das potente Vorgängermodell waren die Erwartungen entsprechend hoch, bevor es an die ersten Testruns ging. Mein Start-SetUp war bei „Low“ am Heck und „Middle“ bei der Steuersatzschale. Nach dem Einstellen an meine Bedürfnisse und dem Einbremsen auf der Teerstraße ging es mit der Testcrew auch schon zur Reiterkogelbahn, wo die Blue-Line zum Einfahren auf uns wartete.

Specialized Stumpjumper EVO

Anfangs hatte ich das Gefühl, dass mir die Rahmengröße S4 bei einer Körpergröße von 1,80m etwas zu groß sei, da ich nicht sofort den sogenannten Wohlfühlfaktor erreichte – was wohl auch an den 4°C gelegen haben könnte. Dieses Gefühl verließ mich nach einer flowigen Abfahrt jedoch schnell und ich hatte fortan keine Probleme mich mit dem Bike zu arrangieren.

Besonders auf ruppigen Abschnitten konnte mich das Stumpjumper EVO vollends überzeugen, da es auch in brenzligen Situationen viel Sicherheit gab, der Spur treu blieb und auch nach der letzten Stufe noch mit massig Reserven parat stand. Hier war gut zu erkennen wie ausgeklügelt die Suspension am EVO ist, denn auch mit der günstigeren Fahrwerksvariante von Fox gab es hier nichts zu meckern. Hier zeichnete sich definitiv die viele Arbeit der Entwicklung ab und es wirkte durchgehend so, als ob Geometrie, Kinematik und Ausstattung optimal aufeinander abgestimmt sind – an dieser Stelle ein großes Lob an Specialized!

Specialized Stumpjumper EVO

Auf flowigen, verspielten Strecken, wie dem Hacklbergtrail, der Blue-Line oder auch der Z-Line in Hinterglemm zeigte das EVO großes Potenzial auch auf angelegten Kurven und anderen Obstacles ein wahrer Garant für ein Maximum an Spaß zu sein. Hier muss ich jedoch anhängen, dass bei meiner Körpergröße ein S3, zumindest für diesen Belang, die sinnvollere Lösung gewesen wäre. Doch hatte ich vor allem durch die recht kurz wirkenden Kettenstreben viel Spaß und nutze auch die ein oder andere Gelegenheit für Spielereien auf und neben dem Trail.

Specialized Stumpjumper EVO

Mein persönliches Fazit zum Specialized Stumpjumper EVO 2021

Um es kurz und knapp zu sagen: Sollte ich in absehbarer Zukunft das Bedürfnis haben, mich bei einem Endurorennen anzumelden, wäre das EVO im Moment meine erste Wahl und somit kann ich es wärmstens empfehlen. Nicht nur für Rennfahrer, sondern auch einem breiten Klientel vom Anfänger bis zum Erfahrenen Shredder da durch die ausgeklügelte Technologie und die Größengebung beinahe für jeden ein sehr flexibles und „rundes“ Rad dabei sein sollte.

Artikel und Bilder von Johannes Schreiner.

Specialized im World Wide Web

www.specialized.de

 

 

 

 

Schwalbe präsentiert neuartigen leichten Aerothan Schlauch

Schwalbe

Der neue Aerothan Schlauch von Schwalbe kommt ganz ohne Gummi aus, wiegt weniger und soll dank des neuen Materials mehr Pannensicherheit versprechen. Er soll nicht nur für Rennrad und Trekkingbikes fuktionieren sondern auch für dein MTB.

100 Gramm weniger Gewicht am Rennrad, Pannensicherheit für Extremtourer oder Luftdrücke um ein Bar am Mountainbike, ohne die Gefahr eines Durchschlags zu erhöhen: Was verlockend klingt, soll jetzt durch das neuartige thermoplastische Polyurethan namens Aerothan zur Realität werden. Das neue Material soll mehr Widerstandsfähigkeit als die herkömmlichen Butyl-, Latex-, oder andere Kunststoffschläuche bieten.

Über fünf Jahre lang haben wir das Material in Zusammenarbeit mit der BASF bis ins kleinste Detail perfektioniert und sind dabei völlig neue Wege gegangen. Nur so konnten wir die scheinbaren Gegensätze von minimalem Gewicht und höchster Pannensicherheit vereinen. – Felix Schäfermeier

schwalbe aerothon

Laut Schwalbe schneidet der neue Schlauch beim Stichteste, bei dem das eindringen von kleinen Gegenständen wie z.B. Granulat simuliert wird, doppelt so gut ab wie vergleichbare Modelle. 47 Newton sollen nötig sein um den Aerothan-Schlauch zu punktieren – mehr als doppelt so viel wie bei anderen Materialien. Auch beim Snake Bite-Test mit einem Fallbeil hält der neue Schlauch deutlich höheren Fallhöhen stand als Butyl-, Latex oder andere Kunststoffschläuche. Im speziellen Hitzebeständigkeits-Test wurde Aerothan bei einer Geschwindigkeit von 78km/h und einer Temperatur von 150°C geprüft und soll auch hier mehr aushalten als vergleichbare Produkte.

Beim Gewicht punktet Aerothan mit Leichtigkeit, von 41 Gramm für Rennrad- über 61 für Allround- bis zu 81 für MTB-Schläuche. Und im Rollwiderstandstest soll er etwa gleichauf mit dem traditionell schnellsten Schlauchmaterial Latex sowie Tubeless-Systemen liegen.

Schwalbe Aerothol

Die neuen Schläuche von Schwalbe erscheinen in drei verschieden Ausführungen: Der AEROTHAN TUBE RACE soll die erste Wahl für Rennradfahrer sein: Wenig Rollwiderstand mit smoother, dynamischer Fahrdynamik. Für Mountainbiker soll der AEROTHAN TUBE MTB Schutz vor Snake Bites bieten und für Cross Country und Marathon Fahrer könnte das geringe Gewicht einen Vorteil bieten. Alle die lieber in der Stadt unterwegs sind oder gerne Touren fahren, können auf den leichteren und durchaus robusten AEROTHAN TUBE ALLROUND zugreifen.

WEB: www.schwalbe.com

 

Magura #customizeyourbrake

Magura 2021

Das MAGURA #customizeyourbrake Produktprogramm wird 2021 um einige neuen Komponenten erweitert. Die Bremsenspezialisten aus Baden-Württemberg erweitern Ihre Palette mit neuen Bremsscheibenoptionen, weiteren Durchmessern, Centerlock Varianten und einigen neuen Komponenten für das Cockpit

Um den Anforderungen von modernen E-MTBs und Gravity Bikes gerecht zu werden, stellte MAGURA bereits letztes Jahr die versteiften und optimierten MDR-C und MDR-P Bremsscheiben vor. Die Vorteile: Mehr Bremskraft, weniger Fading und eine geringere Geräuschentwicklung.
Für das Modelljahr 2021 erweitert der Bremsenspezialist die beliebten Neuheiten um weitere Durchmesser und eine Centerlock- Variante. Für ein aufgeräumtes Cockpit und eine angenehme Ergonomie sollen außerdem neue Shiftmix Klemmschellen und der neue HC WIDE REACH Bremshebel sorgen.

Magura

Magura

 

MDR-C Bremsscheibe mit CENTERLOCK MONTAGE & neue Bremsscheibendurchmesser

Absofot bietet Magura die MDR-C neben der 6-Loch Variante auch in einer Centerlock Variante an. Die steifere Konstruktion soll die Schwingungsbildung beim Bremsen und somit auch die Geräuschentwicklung vermindern. Zusätzlich zu der Centerlock Bremsscheibe ist die 6-Loch Variante ab sofort auch im Durchmesser 160mm und die zweiteilige MDR-P Bremsscheibe auch in 180mm erhältlich. Die Preise der Bremsscheiben starten bei UVP 30 Euro und enden bei 55 Euro mit der MDR-P Variante. Bis auf die MDR-C CL Bremsscheibe sind alle ab sofort erhältlich.

Magura shiftmix

 

SHIFTMIX 4 für Shimano I-SPEC EV

Die neue Shiftmix 4 Klemmschelle vereint Shimano I-Spec Schalthebel und Magura Bremsgriffe an nur einer Schelle. Das ganze soll ein besonders aufgeräumtes Cockpit ergeben. Die neue Klemme ist ab sofort erhältlich und kommt mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 20,90 Euro.

Magura HC

 

 

HC WIRDE REACH Bremshebel

Inspiriert durch die Anforderungen des Downhill Weltmeisters Loïc Bruni bietet der neue HC WIDE REACH Bremshebel (HC-W) eine speziell für große Hände und eine weite Hebelweiteneinstellung optimierte Form. Im Vergleich zur gewichtsoptimierten 3D-Druckvariante ist der neue HC WIDE REACH aus Aluminiumdruck- guss gefertigt und dadurch besonders preisattraktiv. Der neue Bremshebel ist ab einer unverbindlichen Preisempfehlung von 39,90 Euro ab Oktober erhältlich.

Zum Launch der neuen Produkte war der Magura Athlet Elliott La Potre auf seinen Hometracks in den Vogesen in Frankreich unterwegs.

 

 

Bike Kingdom Lenzerheide krönt sich mit überragender Auftaktsaison

Das Bike Kingdom Lenzerheide öffnete auf die Sommersaison 2020 seine Pforten mit einem Knall. „The Legend of Tommy G“ gab als spektakulärer, nicht immer ganz ernst gemeinter YouTube-Clip die Richtung vor: Ein Königreich für Biker sollte in Graubünden in der Schweiz entstehen. Doch im Jahr 2020 verläuft nichts wie geplant. Die verspätete Eröffnung wurde jedoch durch den Corona-bedingt einsetzenden Bike- und Mountainbike-Boom wieder ausgeglichen, so dass man im Bike Kingdom mit der Auftaktsaison mehr als zufrieden ist. Die Bike Kingdom App hat das Biken in Lenzerheide um eine virtuelle Dimension erweitert und trägt schon jetzt zur besseren Verteilung auf den Trails sowie zur Entflechtung von Wanderern und Bikern bei. Gleichwohl gibt es an dieser Stelle noch Verbesserungspotenzial.

Bereits die Verkündung des Bike Kingdom war ein voller Erfolg. Der von Anthill Films produzierte YouTube-Clip „The Legend of Tommy G“ erreichte bereits zwei Wochen nach Lancierung über eine Million Views auf allen Bike Kingdom Kanälen. Im Zuge der Neupositionierung wurde natürlich auch das Bike-Angebot ausgebaut. Neue Trails wie der „Top Fops“ Singletrail, der die June Hütte mit der Alp Fops verbindet oder der „Urdenfürggli Twister“, der in engen Kehren zur Mottahütte führt, sind nur zwei der Neuheiten, die in den sechs Regionen des Bike Kingdom warten. Hinzu kommen das ausgebaute Skill Center bei der Talstation Rothorn, neue Drops am Ende des Bikeparks und natürlich die Bike Kingdom App. Das Ergebnis: Die Ferienregion Lenzerheide verzeichnete im Sommer 2020 das größte Logiernächte-Wachstum im Vergleich zum Vorjahr im gesamten Kanton Graubünden (schweizweit auf Platz 3) und die Bergbahnen sprechen ebenfalls von einem Rekordsommer. Das Projekt „Bike Kingdom“ wurde außerdem für einen Milestone – den offiziellen Schweizer Tourismuspreis – nominiert.

Marc Schlüssel, Marketingleiter der Ferienregion Lenzerheide blickt höchst zufrieden auf diese spezielle erste Saison in einem sehr speziellen Jahr zurück: „Mit der Schaffung des Bike Kingdom gab die Ferienregion ihren treuen wie auch neuen Bike Fans eine eigene Identität. Unser Ziel, eben jene Positionierung zu schaffen, die uns stärker vom Markt differenziert und direkt ins Bikerherz trifft, ist uns gelungen.“ Ironischerweise halfen die Coronakrise und der damit einhergehende weltweite Bikeboom beim Launch: „Wir konnten mit dem Bike Kingdom im richtigen Moment – sprich Corona – die Positionierung von Lenzerheide im Thema Bike stärken und den Weg für eine erfolgreiche Entwicklung der Ferienregion bahnen.“

Die Bike Kingdom App erweitert das Königreich um eine digitale Dimension, die weit über bloße Routenplanung hinausgeht. So warten in der App eine Vielzahl unterschiedlicher Challenges, die über das gesamte Bike Kingdom verteilt sind und deren erfolgreiches Bestreiten königlich belohnt wird. Die App wurde bereits mehr als 43.000 heruntergeladen und wird im Durchschnitt täglich von 1.000 Bikern aktiv genutzt. Insgesamt wurden von den Gästen bereits mehr als 38.000 Trails aufgezeichnet, was für eine effektive Nutzung der App spricht. Auch zur Entflechtung und besseren Verteilung der Rider hat sich die App bewährt. Mittels der aufgezeichneten GPS-Daten können Hotspots, in denen gerade viel los ist, erkannt und Alternativen vorgeschlagen werden. Die App stellt sicher, dass sich die Mountainbiker besser und vor allem gleichmäßiger im Bike Kingdom verteilen und es weniger Aufeinandertreffen mit Wanderern gibt.

Der Einsatz der App zur Entflechtung kann dabei aber – genauso wie das Errichten der neuen Trails – nur als ein Schritt von vielen verstanden werden. Der Sommer 2020 hat Schwachstellen aufgezeigt, die zusätzlichen Handlungsbedarf erfordern. Für die nächste Saison werden weitere Entflechtungsmaßnahmen fertig gestellt.

Auch der testRIDE Event mit rund 2.000 Besuchern über drei Tage und das Bike Kingdom Feast mit Ehrengast Tommy G waren ein voller Erfolg. Beide Veranstaltungen fanden in kleinerem Rahmen als geplant statt und bestätigten die ausgearbeiteten Schutzkonzepte.

Alle Bike-Hungrigen, die von der laufenden Saison noch nicht genug haben, können im Bike Kingdom noch bis zum 25. Oktober 2020 die Trails bei bester Herbststimmung genießen. Mit der X-Calibur Quest wartet sogar noch ein ganz besonderer Leckerbissen zum Saisonende: Die 3.000ste Abfahrt über den Motta Express – übrigens ebenfalls einer der neuen Bike Kingdom Trails – wird mit einem Rocky Mountain Instinct BC Edition Full-Suspension-Bike belohnt.

#bikekingdom #bikekingdomlenzerheide

Für mehr Information zum Bike Kingdom Lenzerheide: 

Webseite: www.bikekingdom.ch
Facebook: www.facebook.com/bike.kingdom
Instagram: www.instagram.com/bike.kingdom

 

Fotocredits: © Egelmair Photography, Lukas Imhof, Sterling Lorence