PM: EMIL – The Next Chapter

Kurz vor dem Beginn der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship Saison in Rotorua, Neuseeland, ist der schwedische Slopestyle-Profi Emil Johansson bereit der Welt zu zeigen, dass er zur Weltspitze des Sports gehört und an seinen Sieg beim letztjährigen Red Bull Joyride anknüpfen kann. 

Vor ziemlich genau einem Jahr war der junge Schwede noch zum Zuschauen verdammt. Ein übler Sturz im Training machte einen Start in Rotorua und Emils geplantes SWC-Comeback nach langer Verletzungspause unmöglich. Beim Crankworx Innsbruck gelang dies dann umso beeindruckender: Mit einem sehr knappen zweiten Platz musste sich Emil nur Brett Rheeder geschlagen geben. Die sehr erfolgreiche Dokumentation „Every Mystery I‘ve Lived“ hat Emils langen Leidensweg und seine Rückkehr in den Sport bereits auf emotionalste Weise beleuchtet. Was seither passiert ist, zeigt nun „EMIL: The Next Chapter“: 

EMIL: Every Mystery I’ve Lived: The Next Chapter 

Bereits während eines Interviews beim Red Bull Joyride 2017 erkannte Slopestyle-Legende Brandon Semenuk, dass Emil „einer von den ganz Großen der Slopestyle Szene“ werden wird. Zwei Jahre später gewann Emil genau diesen Wettbewerb und geht als zweiter europäischer Sieger in die Geschichte ein. Mit seinem Sieg beim Red Bull Joyride 2019 verwies er Top-Fahrer wie Brett Rheeder (CAN), Dawid Godziek (POL) und Nicholi Rogatkin (USA) auf die Plätze und beendete seine Comeback Saison auf höchstem Niveau. 

„Während des letzten Sommers habe ich zu meinem ursprünglichen Level zurückgefunden und die Saison besser beendet als begonnen. Der Sieg beim Red Bull Joy Ride fühlt sich super an.“ 

Mit dem Start der Saison 2020 geht ein langer, steiniger Weg für den jungen Schweden zu Ende. Die Diagnose einer Autoimmunkrankheit und die Genesung von einer Rückenverletzung machten 2018 und 2019 zu physisch wie psychisch prägenden Jahren. 

„Bevor ich meine Diagnose erhalten habe, hatte ich keinen Plan, was los war. Was passiert mit mir, immer wieder und wieder? Wieso werde ich ständig krank und fühle mich schrecklich? Es ist unendlich schwer für mich gesund zu bleiben, während ich mich auf das Training konzentrieren möchte. Noch schwerer fällt es mir im Kopf einen Schritt zurückzugehen und mir grundlegende Gedanken um meine Zukunft zu machen, anstatt ständig Vollgas auf dem Bike zu geben.” 

Dennoch startet Emil mit erhobenem Kopf in die Saison 2020 und ist bereit der Welt zu zeigen, woran er in der Off-Season gearbeitet hat. 

“Ich habe viel auf dem Bike trainiert und die Zeit daheim ohne viel Reisen genossen. So konnte ich mich darauf konzentrieren gesund zu bleiben und mich optimal für die Saison vorbereiten“, sagt Johansson. 

„Aber ohne die volle Unterstützung meiner Ärzte Dr. Bachmann und Dr. Jacob sowie meines Trainers Lenz Westner, wäre ich wahrscheinlich nicht wieder dort, wo ich heute bin. Vielen Dank an euch!“ 

„EMIL: The Next Chapter“, nun auf Red Bull TV verfügbar, setzt genau an dem Punkt an, an dem wir zuletzt von Emil gehört haben: der Kampf gegen die Autoimmunkrankheit, Reha und sein Weg zurück zur Slopestyle-Weltspitze und alles, was damit verbunden ist – sowohl die physischen als auch die psychischen Herausforderungen. 

Folge Emil Johansson live bei den Slopestyle World Championships in Rotorua LIVE and on-demand auf Red Bull TV! 

Folge Emil Johansson hier: 

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Photos by ©Richard Bos/rasoulution; Saskia Dugon, Graeme Murray, Paris Gore, Scott Serfas / Red Bull Content Poo​​​​​​l  

 

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Shredding the local trails: Neues Video von Gabriel Wibmer

Gabriel Wibmer ist auf dem besten Weg, eine ähnliche Karriere wie sein berühmter Cousin Fabio einzuschlagen. Mit seinem amüsanten und actionreichen Clip „Late for School“ erzielte Gabriel mehr als neun Millionen YouTube-Aufrufe. Jetzt legt der erst 18-Jährige mit einem neuen Clip nach – und verkündet zugleich die Partnerschaft mit AMS (All Mountain Style).

Für den Nachwuchs-Downhiller Gabriel Wibmer läuft es im Moment richtig rund. Mehr als neun Millionen YouTube-Views und die neue Partnerschaft mit All Mountain Style (AMS) ebnen den Weg für eine Profi-Laufbahn. Und genau da möchte Gabriel nach seinem Abitur im Sommer 2021 auch hin. Schon heute sitzt er nahezu jeden Tag auf seinem Bike und rockt die Local Trails in Osttirol. Mit seinem neuesten Video „Shredding the local trails“ liefert der 18-Jährige erneut ein Beweis seines Könnens ab. Von Whips zu Tabletops, über einen No-Hander zum Backflip, der Osttiroler schüttelt auf seinen Local Trails am Fuße des Großglockners wieder einige spektakuläre Tricks aus dem Ärmel. Da macht sogar das Zuschauen richtig Laune 🙂

„Ich kenne AMS schon lange. Die zwei Gründer, Xavi und Carles sowie der Rest des Teams, machen echt coole Produkte. Videodrehs sind immer super und die zwei Tage haben extrem viel Spaß gemacht. Die Crew war super lässig und wusste genau, was sie will. Das macht es für mich als Rider einfach. Aber am besten war, dass ich einen Großteil der Abschnitte auf meinen Local Trails öfter fahren konnte. Da war sogar das Hochschieben nicht schlimm. Die Sprünge sind einfach geil. Wenn man die öfter hintereinander macht, kann man seine Grenzen immer mehr ausloten. Im Video sind einige lässige Tricks, die in einem Take im Kasten waren. Das hat den Dreh zusätzlich aufgewertet“ – Gabriel Wibmer

Foto (c) Richard Bos / RASOULUTION

Premium-Qualität und ökologisch nachhaltig – neue PEMBREE Flat-Pedals geben die Richtung vor

Eine kleine, aber entscheidende Komponente für jeden Biker – ein großer Schritt für PEMBREE-Gründer Phil Law (GBR). Das britische Unternehmen verfolgt mit der Markteinführung ihres ersten Flat-Pedals eine moderne Unternehmensphilosophie, die in der Fahrradindustrie längst Standard sein sollte: Fertigungsqualität, Produktqualität und -stärke basierend auf ökologischer Nachhaltigkeit. Mit dem Launch des Flat-Pedals ‚R1V‘, geeignet für E-MTB, Freeride und Enduro, verwirklicht Phil seinen lang gehegten Wunsch, mit „innovativen Produkten und umweltfreundlichen Lösungen“ eine Vorreiterrolle in der Fahrradbranche einzunehmen“.

Die Gründung von PEMBREE war für Phil Law eine Herzensangelegenheit. Der 41- jährige Brite hegt eine lebenslange Leidenschaft für die Fahrradindustrie und setzt mit dem britischen Unternehmen nun seine Vision in die Tat um: den Bike-Markt mit nachhaltigen High-end-Komponenten made in UK zu erobern. Mit dem Flat-Pedal ‚R1V‘ bringt PEMBREE sein erstes Produkt auf den Markt. Ausgerichtet auf E-MTB, aber gleichermaßen für Freeride und Enduro geeignet, dürfen sich die Biker auf eine Premium-Trittfestigkeit freuen, die höchsten ökologischen Ansprüchen genügt. „Ein Pedal, das stark, leicht und hart ist, ist unerlässlich. Durch unsere In-House-Fertigung, unsere Liebe zum Detail bei der Produktentwicklung und Innovation haben wir einen Standard erreicht, den andere selten erreichen“, informiert Phil.

Flat-Pedal R1V: Ein neues Qualitätsniveau
Das R1V-Pedal wurde in PEMBREES solar- und windbetriebener Fabrik in Heathfield (East Sussex) entwickelt und hergestellt – es ist der Maßstab für nachhaltig produzierte hochqualitative Mountainbike-Komponenten. Jedes Paar kostet £ 199 und besteht aus hochwertigen Einzelteilen. Das Flat-Pedal von PEMBREE wiegt 312 Gramm und besitzt eine Herstellergarantie von fünf Jahren. „Es ist unsere Absicht, mit innovativen Produkten und umweltfreundlichen Lösungen eine Vorreiterrolle in der Fahrradbranche einzunehmen, um sicherzustellen, dass wir unseren Beitrag dazu leisten, dass das Biken auf und neben dem Bike zu einem Sport mit geringen ökologischen Auswirkungen wird“, erzählt Phil seinen Grundgedanken.

Das PEMBREE ‚R1V‘ hebt das Flat-Pedal auf ein neues Niveau an Qualität und Haltbarkeit. Wohin es auch gehen soll, mit dem PEMBREE-Pedal erreichen Rider Ihre Ziele. Die austauschbaren Traktionsschienen und -pins in Kombination mit dem konkaven Pedalkörper bieten Bikern Halt und Unterstützung in bislang unerreichtem Maß. Die abgedichteten Kugel- und Nadellager von SKF garantieren viele Jahre wartungsfreies Fahren, gekoppelt mit einer speziellen Spindeldichtung, die selbst den schlimmsten Winter übersteht. Jedes Pedal hat zwei Kugellager und ein Nadellager. Alle Pins, Bolzen und Muttern sowie die Spindel sind aus rostfreiem Stahl, was Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit gewährleistet. Die austauschbaren Traktionsschienen und -pins können auf der PEMBREE-Website erworben werden.

Das PEMBREE-Versprechen: „Pedals4Pedals“
Den nachhaltigen Gedanken von PEMBREE unterstreicht das Recyclingprogramm #Pedals4Pedals. Schon mit Beginn der Markteinführung von PEMBREE können Kunden gebrauchte oder kaputte Pedale von jedem Hersteller einschicken, die PEMBREE umweltschonend und verantwortungsbewusst recycelt. Im Gegenzug gewährt das britische Unternehmen zehn Prozent Ermäßigung auf den Kauf neuer PEMBREEProdukte. Kunden können diesen Rabatt vor dem Kauf beantragen. Die alten Pedale müssen nach Erhalt des neuen Produkts zurückgegeben werden. Mit dem Kauf erhalten Kunden einen kompostierbaren Rückumschlag.

Go Green: Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz
Jeder Bestandteil der PEMBREE-Produkte wird zur Schonung der Umwelt so lokal wie möglich bezogen. Um eine vollständige und transparente klimaneutrale Position zu gewährleisten, hat das in Heathfield ansässige Unternehmen eine Partnerschaft mit der gemeinnützigen Organisation TEMWA geschlossen. Die Umweltorganisation unterstützt Unternehmen dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, indem sie deren CO2-Fußabdruck ausgleicht und Methoden entwickelt, die Nachhaltigkeit fördern. „PEMBREE ist ein unabhängiges Unternehmen, das die Mountainbike-Industrie herausfordert, eine ethische, transparente und ökologisch nachhaltige Produktionshaltung einzunehmen. Wir freuen uns, mit TEMWA einen starken Partner zu haben, mit dem wir unsere hohen Ambitionen zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit umsetzen können“, sagt Phil.

Wie geht es bei PEMBREE weiter?
Die Produktentwicklung eines leichten Flat-Pedals für den Performance-Enduro-Markt sowie für Slopestyle ist bereits in vollem Gange. Auch das neue Pedal wird wie das ‚R1V‘-Pedal unter höchsten ökologischen Ansprüchen hergestellt. Der Fokus liegt auf der Gewichtsreduzierung und ist für Athleten geeignet, für die jedes Gramm entscheidend ist. Das neue Pedal unterliegt ebenfalls höchsten Qualit.tsansprüchen und es wird analog zum ‚R1V‘ eine Herstellergarantie von fünf Jahren haben.

Die Flat-Pedals ‚R1V‘ von PEMBREE sind ab sofort auf https://pembree.com erhältlich.

Mehr zu PEMBREE erfährst Du hier:

Instagram: https://www.instagram.com/pembreeuk/
LinkedIn: www.linkedin.com/company/pembree
Website: https://pembree.com

Flowgroh Shreds – Bikepark Chatel Edit

Flowgroh

Nach einem schweren Frühjahr im Lockkdown hat sich Flowgroh auf den Weg in die Alpen gemacht um dort mit seinen Reverse Components Teamfahrern Antoine Buffart und Mateo Verdier auf den Trails zu shredden. In diesem 9 Minütigen Edit sind die Jungs von Morgens bis Abends in und um den Bikepark Chatel unterwegs.

Video by Jelle Harnisfeger

Bikepark Chatel

Photos by Hoshi-Yoshida

 

Fränkische Elite: Neues Capra und Decoy auf Factory Level

YT CAPRA ELITE

Nachdem YT Anfang des Jahres zwei Coil-Varianten vom Capra und Decoy, mit der neuen Fox 38, ihrem Portfolio hinzugefügt haben, wollen sie nun auch all jenen die Möglichkeiten bieten, die Luftfahrwerke bevorzugen, von der dickeren Gabel zu profitieren. Wer also nach High-End-Bikes sucht, auf hohe Geschwindigkeiten steht und das Gefühl haben will auf Factory-Level unterwegs zu sein, der sollte mal einen Blick auf die zwei neuen Boliden aus dem Hause YT werfen.  

Capra Elite 29

YT CAPRA Elite

Noch nicht lange her, da brachten die sympathischen Bayern mit dem Alu Capra Shred das erste Model mit der Fox 38 raus und nun gibts das Ganze in Carbon, mit Fox X2 Float Luftdämpfer und dem effizienten Sram Eagle Antrieb, mit 52er Kassette. Der YT Chef Markus Flossmann und seine Mitarbeiter wollen mit dem neuen Capra eine Rennmaschine mit neuerster Technologie bieten.

  • Rahmen: Carbon (M/L/XL/XXL)
  • Laufradgröße: 29″
  • Federweg: 170mm vorne und hinten
  • Farbe: Dark Slate
  • Gewicht: 14,9 KG / 32.8 LB
  • Preis: 5.999,00 €

YT CAPRA ELITE
Fox 38 Factory und Fox Float X2 Factory

Das Elite ist ab sofort erhältlich und kommt in nur einer Ausstattungsvariante. Die Federelemente auf Factory-Level bieten mit ihren 170mm Federweg definitiv einiges für den Downhill und der hochwertige Sram 12-Fach Antrieb mit 52 Zahn Kassette bietet einiges an potential im Uphill.

  • Federgabel: FOX 38 FLOAT FACTORY
  • Dämpfer: FOX FLOAT X2 FACTORY
  • Kurbelgarnitur: SRAM DESCENDANT CARBON
  • Schaltwerk: SRAM X01 EAGLE
  • Kassette: SRAM XG1295 EAGLE
  • Kettenführung: E13 TRS PLUS
  • Bremse: SRAM CODE RSC
  • Steuersatz: ACROS AZX-576
  • Vorbau: RENTHAL APEX 35
  • Lenker: RENTHAL FATBAR CARBON 35
  • Griffe: ODI ELITE MOTION V2.1
  • Sattelstütze: FOX TRANSFER FACTORY
  • Laufradsatz: E13 LG1 RACE EN CARBON
  • Reifen: MAXXIS ASSEGAI (vorne) / MINION DHR II (hinten)

Wenn ihr noch mehr über die Komponenten, Geometrie und Infos zum Capra Elite 29 haben wollt, findet ihr diese auch auf der Website von YT.

 

Decoy Elite

YT DECOY Elite

Beim neuen Decoy Elite verhält es sich wie beim Capra. Anfang des Jahres kam das E-Enduro mit Coil-Dämpfer und Fox 38 auf den Markt und nun bietet YT mit dem Elite ein Model mit  X2 Float Luft-Dämpfer.

  • Rahmen: Carbon (S/M/L/XL/XXL)
  • Laufradgröße: 29″ vorne, 27″ hinten
  • Federweg: 170mm vorne, 165mm hinten
  • Farbe: Dark Slate
  • Gewicht: 22,9 KG / 50,48 LB
  • Preis: 6.999,00 €

YT Decoy Elite
Im Decoy ist nun der neue Fox Float X2 Factory Dämpfer verbaut

Auch das Decoy Elite kommt in nur einer Ausstattungsvariante, 170mm vorne, 165mm hinten und 12-Fach Kassette. Der Antrieb mit 70Nm starkem E800 Motor kommt aus dem Hause Shimano. Für ein cleanes Aussehen wurde er Akku komplett im Rahmen integriert und soll mit 540Wh genug Power für eure nächste Enduro-Tour bieten. In den 80ern war der „Mullet“ ein Haarschnitt, heute ist es die unterschiedliche Laufradgröße; Das E-Enduro der forcheimer Bikeschmiede hat 29″ vorne und 27″ hinten.

  • Federgabel: FOX 38 FLOAT FACTORY E-BIKE
  • Dämpfer: FOX FLOAT X2 FACTORY
  • Motor: SHIMANO E8000 70Nm
  • Display: SHIMANO E7000
  • Akku: SMP YT CUSTOM 540Wh
  • Kurbelgarnitur: SHIMANO XT
  • Schaltwerk: SHIMANO XT
  • Kassette: SHIMANO XT
  • Kettenführung: E13 TRS PLUS E8000
  • Bremse: SRAM CODE RSC
  • Steuersatz: ACROS AZX-260 BLOCK LOCK
  • Vorbau: RENTHAL APEX 35
  • Lenker: RENTHAL FATBAR CARBON 35
  • Griffe: ODI ELITE MOTION V2.1
  • Sattelstütze: FOX TRANSFER FACTORY
  • Laufradsatz: CRANKBROTHERS SYNTHESIS E11
  • Reifen: MAXXIS ASSEGAI (vorne) / MINION DHR II (hinten)

Wenn ihr noch mehr über die Komponenten, Geometrie und Infos zum Decoy Elite haben wollt, findet ihr diese auch auf der Website von YT.

Trails shredden und Skills verbessern: Tipps für Mädels von Freeriderin Angie Hohenwarter

Jochtrail, Serfaus-Fiss-Ladis mit Angie Hohenwarter © Serfaus-Fiss-Ladis Marketing GmbH, christianwaldegger.com

Oft haben vor allem Mädels großen Respekt vor Bikeparks, Singletrails und den möglichen Gefahren. Sitzt man nämlich verkrampft und angespannt auf dem Bike, kann man die Trails und die Umgebung nicht in vollen Zügen auskosten. Die 35-jährige Freeriderin Angie Hohenwarter gibt fünf Tipps für Mädels, um die Fahrtechnik-Skills zu verbessern und so die beliebte Bikeregion Serfaus-Fiss-Ladis richtig genießen zu können.

Bike-Profi Angie Hohenwarter kommt aus der Region Hermagor im österreichischen Kärnten. Sie verbrachte schon in jungen Jahren sehr viel Zeit auf zwei Rädern und konnte sich in den Disziplinen 4X, Cross Country und Downhill tolle Erfolge sichern. Ihr bestes Weltcupergebnis war der 4. Platz im 4X in Schladming 2008. Die Freeriderin ist oft in der familienfreundlichen Bikeregion Serfaus-Fiss-Ladis unterwegs. Unter anderem leitet sie dort die Trail Session und surft mit den Ladies die Anlieger und Wallrides. Wenn jemand weiß, wie Frau sich auf dem Mountainbike steigert und ihr Riding kontinuierlich verbessert, dann Angie. Sie verrät uns, warum Serfaus-Fiss-Ladis sich so gut für Mädels eignet und gibt Tipps für den nächsten Besuch!

Du bist öfters in Serfaus-Fiss-Ladis und shreddest die Trails hier. Was unterscheidet diese Region von anderen?

Ich finde es toll, Bikepark und Natur-Trails vereint zu haben – da wird einem definitiv nicht langweilig. Und da mein Bikesponsor Propain Bikes Partner des Bikeparks Serfaus-Fiss-Ladis ist, bin ich jetzt noch häufiger dort als zuvor.

Serfaus-Fiss-Ladis Trail Session mit Angie Hohenwarter
Trail Session, Serfaus-Fiss-Ladis mit Angie Hohenwarter © Serfaus-Fiss-Ladis Marketing GmbH, christianwaldegger.com

Wie sieht eine perfekte Bikeregion für Frauen aus?

Serfaus-Fiss-Ladis ist schon ziemlich optimal für Bikerinnen. Einsteigerinnen können sich langsam herantasten und auch für fortgeschrittene Bikerinnen bietet der Park ausreichend Möglichkeiten zum Trails surfen und Doubles oder Table Jumps zu springen. Die Region hat generell so viel zu bieten: den Bikepark, den Pumptrack, den Landing Bag, die Singletrails, die Berge und Landschaft, die Kulinarik und dazu sind die Leute alle so herzlich. Man hat alles an einem Spot.

Ist der Pumptrack eine gute Ergänzung für Mädels, die sich auf dem Bike und auf den Trails verbessern möchten?

Biken ist wahnsinnig vielfältig und das Pumptrackfahren verbessert mit Sicherheit die Skills eines jeden Bikers. Zum Beispiel Wellen wegzudrücken, um mehr Speed zu bekommen oder sich auf dem Bike sicherer zu fühlen, Kurven fahren, zu pushen – was man auf dem Pumptrack lernt, lässt sich alles auf den Trails im Gebiet oder im Park anwenden.

Gerade Frauen sind oft sehr angespannt und nervös vor Bikepark-Trips. Was empfiehlst du speziell am Anfang?

Lasst euch nicht stressen, gerade von schnelleren Ridern. Habt Spaß und erkundigt euch über das Gebiet und die Trails. Das hilft den meisten Mädels schon. Falls man sich trotzdem noch unsicher fühlt, bucht euch einen Guide, lernt die Basics und lasst euch von den Locals die Trails zeigen.

SFL_Angie Hohenwarter_Bikepark_(c) Serfaus-Fiss-Ladis Marketing GmbH, christianwaldegger.com
Bikepark, Serfaus-Fiss-Ladis mit Angie Hohenwarter © Serfaus-Fiss-Ladis Marketing GmbH, christianwaldegger.com

Du kennst sicher das Gefühl, Angst zu haben und nervös zu sein wegen einer schwierigen Sektion auf dem Track? Wie gehst du damit um und was rätst du anderen Bikerinnen?

Mein Geheimrezept ist das Singen bei schwierigen Passagen. Dann denkt man nicht zu viel über Wurzeln und Gefahren nach und konzentriert sich auf das Essenzielle. Am wichtigsten für mich ist dennoch die richtige Grundposition auf dem Bike. Man sollte die Basics kennen und dann darauf aufbauen – so habt ihr noch mehr Spaß auf den Trails.

Was empfiehlst du den Mädels, die sich langsam an Sprünge herantasten möchten?

Hier in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es ganz verschiedene Arten von Sprüngen – Table Jumps, Doubles, Drops, Road-Gaps. Table Jumps sind ideal zum Anfangen. Denn sie verzeihen einem, wenn man zu kurz springt. Bevor ihr einen Table mit viel Speed nehmt, rollt ihn zuerst mal ab, damit ihr ein Gefühl für den Sprung bekommt. Sehr wichtig für Jumps finde ich ein optimales Bike Set-Up. Ist der Rebound des Dämpfers oder der Gabel zum Beispiel deutlich zu schnell eingestellt, kann man versehentlich einen Frontflip machen – na, nicht im Ernst. Aber der Rebound sollte auf jeden Fall stimmen.

Für Drops empfehle ich die tolle Dropbatterie, also Sprünge mit verschiedenen Höhen, unten im Zielgelände des Bikeparks. Oder auch den Airbag-Jump – da hat man eine weiche Landung und Fahrfehler haben keine schlimmen Konsequenzen.

Generell gilt: Tastet euch langsam an Sprünge heran und seid geduldig, dann klappt das auch.

Serfaus-Fiss-Ladis Trail Session mit Angie Hohenwarter
Trail Session, Serfaus-Fiss-Ladis mit Angie Hohenwarter © Serfaus-Fiss-Ladis Marketing GmbH, christianwaldegger.com

Bei vielen Bikerinnen stehen Wallrides auf der Bucket List. Was ist dafür wichtig?

Fürs Foto bitte ganz oben sein. 😉 Spaß beiseite! Sucht euch einen Wallride aus, der eine schöne Einfahrt hat – am besten eine flache. Dann fahrt den Wallride wie eine Kurve und versucht von Fahrt zu Fahrt ein bisschen höher zu kommen. Aber natürlich nur so hoch, wie ihr euch wohlfühlt. Keine Sorge, die Wallrides schauen meistens schlimmer aus als sie eigentlich sind.

Vom Hütten-Drop in Serfaus-Fiss-Ladis spricht fast jeder, der schon dort war oder noch hinmöchte. Das so genannte Markenzeichen steht mit Sicherheit für fortgeschrittene Bike-Ladies ganz oben auf der Liste. Was sollten die Girls dafür beachten?

Oh ja, wer hat den Hütten-Drop noch nicht gesehen? Wenn man sich bei Drops und Kurven wohlfühlt, kann man den Sprung mitnehmen. Legt aber zuerst euer Bike zur Seite und schaut euch den Sprung zu Fuß an. Falls ihr euch für den Drop entscheidet, solltet ihr wirklich 100 Prozent sicher sein, dass ihr den Haus-Drop machen möchtet. Das Gefühl nach der Landung werdet ihr lieben.

Ihr habt Blut geleckt und wollt eure Bikepark- und allgemeinen Riding Skills verbessern? Ab nach Serfaus-Fiss-Ladis! Hier könnt ihr euch Schritt für Schritt an jede Herausforderung und jedes Hindernis im Bikepark oder auf den Singletrails herantasten. Hättet ihr dabei gerne professionelle Tipps und Coaching, dann meldet euch jetzt für einen der verbliebenen Woman’s Workshops mit der Schweizer Downhill-Mountainbike-Nationaltrainerin Alice Kühne an. Die Workshops sind ein tolles Angebot für Einsteigerinnen und Fortgeschrittene, um die Fahrtechnik-Skills auszubauen und dabei eine Menge Spaß zu haben.

eitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis und zur Region Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at und www.serfaus-fiss-ladis.at.

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15 Entscheidungen in 5 Tagen – Saalfelden Leogang verkündet Zeitplan der Vierfach-WM

UCI DHI Worldcup Leogang 2019 Finals, DannyHart © Moritz Ablinger

UCI DHI Worldcup Leogang 2019 Finals, DannyHart © Moritz Ablinger

15 Entscheidungen um Gold, Silber und Bronze in fünf Tage beinhaltet die spektakuläre UCI 2020 Mountainbike Weltmeisterschaft in Saalfelden Leogang. Über deren Organisation, vor allem in dieser beschwerlichen Zeit, geben die Veranstalter Marco Pointner und Kornel Grundner spannende Einblicke: „Wir haben uns vermehrt in der Verantwortung gesehen, für die Fahrer, Teams und Sponsoren, aber auch für die Fans, eine WM möglich zu machen.“

Fünf Tage Action pur mit stolzen 15 goldenen Entscheidungen – der WM-Veranstalter Saalfelden Leogang gibt dem schwer gebeutelten Mountainbike-Kalender Planungssicherheit. Rund elf Wochen vor dem Start der UCI 2020 Mountainbike und Pumptrack Weltmeisterschaft, 07. bis 11. Oktober, nehmen die Titelkämpfe in Downhill, Cross Country, E-Mountainbike und Pumptrack weiter Gestalt an. Nach Rücksprache mit der UCI gibt der Veranstalter Saalfelden Leogang den Zeitplan der Vierfach-WM bekannt.

UCI DHI Worldcup Leogang 2019 Finals, Valentina Hoell © Moritz Ablinger

Die Festspiele beginnen in gewohnter Manier mit dem Cross-Country-Staffelrennen am Mittwoch, 07.10. Noch am selben Tag finden zwei weitere Medaillenvergaben statt, wenn die E-MTB-Cracks, Frauen und Männer, auf die Strecke gehen. Am Donnerstag fahren die Juniorinnen und Junioren im Cross Country um Gold, Silber und Bronze. Am Freitag tritt die U23 der Männer im Cross Country gegeneinander an. Anschließend duellieren sich Männer und Frauen auf dem Pumptrack um die begehrten Regenbogentrikots. Der Pumptrack-Wettbewerb beendet den dritten Wettkampftag.

Das WM-Wochenende beginnt mit dem WM-Lauf der U23 Frauen im Cross Country. In der olympischen Disziplin gehen im Anschluss auch die beiden Elite-Kategorien auf den anspruchsvollen Rundkurs. Der finale Wettkampftag am Sonntag bietet nochmal vier Entscheidungen – allesamt im Downhill. Erst stürzen sich die Juniorinnen und dann die Junioren den Speedster hinab, ehe die Frauen- und Männer-Elite die Vierfach-WM beschließen.

Pumptrack © Klemens König

Zuschauer-Situation weiter ungewiss

Trotz der Unsicherheit wegen der Corona-Pandemie und der daraus resultierenden schwierigen Planbarkeit versuchen die Veranstalter die Titelkämpfe auch für Zuschauer zugänglich zu machen. Eine Entscheidung darüber ist bislang nicht gefallen. Alle aktuellen Informationen gibt es auch unter: www.bikewm2020.com

„Für alle Eventualitäten gerüstet sein“ – 3 Fragen an die Veranstalter Marco Pointner und Kornel Grundner

Die WM-Veranstalter Marco Pointner, Gesch.ftsführer Saalfelden Leogang Touristik und Kornel Grundner, Gesch.ftsführer der Leoganger Bergbahnen/Bikepark Leogang geben spannende Einblicke über die Entstehung der Vierfach-WM und die organisatorischen Herausforderungen:

Wie kam es zustande, dass Saalfelden Leogang jetzt die Vierfach-WM hostet?

Marco: „Die UCI kam auf uns zu und hat gefragt, ob wir eine Möglichkeit sehen, die Wettbewerbe Cross Country und E-MTB der ausgefallene Weltmeisterschaft von Albstadt in unsere Downhill- und Pumptrack-WM integrieren zu können. Nachdem wir intern alles geprüft hatten, war für uns klar, dass wir eine Vierfach-WM stemmen können und die Herausforderung annehmen wollen.“

Kornel Grundner (l.), Thierry Marechal, Marco Pointner (r.) ©Saalfelden Leogang Touristik

Was sind aktuell die größten Herausforderungen?

Kornel: „Die Kurzfristigkeit ist nicht optimal und ungewöhnlich. Die Strecken für die Cross-Country-Wettbewerbe müssen noch fertiggestellt werden. Die größte Herausforderung aber ist, dass wir für alle Eventualitäten gerüstet sind. Wir wissen nicht wie sich die Pandemie entwickelt, jedoch arbeiten wir derzeit an vier verschiedenen „Corona-taugliche“ Konzepten. Als erstes für alle SportlerInnen und Teams, dann für den gesamten Medienbereich vom Journalisten bis zum TV-Team, für alle eigenen MitarbeiterInnen und HelferInnen sowie für Zuschauer an der Strecke und in vorgegebenen Korridoren. Natürlich wünschen wir uns Zuschauer an der Strecke, das gehört einfach dazu und macht Leogang und den Mountainbike-Sport aus. Höchste Priorität genießt aber, dass wir die WM veranstalten können und niemanden gefährden.“

Kornel Grundner(l.), Vali Hoell, Marco Pointner(r.) ©Saalfelden Leogang Touristik

Dennoch ist die Vierfach-WM für die Region Saalfelden Leogang äußerst erfreulich, oder?

Marco: „Natürlich ist das für uns, für die Region Saalfelden Leogang und für den Epic Bikepark Leogang eine tolle Sache. Wir haben über viele Jahre hinweg viel investiert, haben uns als verlässlicher Partner der UCI entwickelt und können so einmal mehr unseren Status als top Bike-Destination unterstreichen. Aber uns ging es vor allem auch um den Sport, die Rider und das Drumherum. Wir haben uns vermehrt in der Verantwortung gesehen, für die Fahrer, Teams und Sponsoren, aber auch für die Fans, eine WM möglich zu machen.“

Zeitplan UCI 2020 Mountainbike & Pumptrack World Championships

Day CEST Discipline
Wedneyday 12:30 pm XC Team-Relay
02:30 pm E-MTB Men
04:15 pm E-MTB Women
Thursday 01:30 pm XCO Junior Class (female)
03:30 pm XCO Junior Class (male)
Friday 03:00 pm XCO U23 Men
04:00 pm Pumptrack WC
Saturday 10:00 am XCO U23 Women
12:15 pm XCO Women
02:45 pm XCO Men
Sunday 09:30 am DHI Junior Class (both)
01:00 pm DHI Women
02:00 pm DHI Men

UCI DHI Worldcup Leogang 2019 Finals, Valentina Hoell © Moritz Ablinger