Tod auf der A-Line in Whistler

Ein Mountainbiker ist in Whistler nach einem Unfall auf der A-Line am 9. Oktober gestorben. Der Mann soll 35 Jahre alt sein und stammt aus Burnaby, BC, die genaue Identität ist nicht bekannt.

Eine von Whistler veröffentlichte Erklärung besagt, dass der Mann „zur Whistler Medical Clinic transportiert wurde, nachdem die Whistler Mountain Bike Park Patrol auf den Unfall auf der A-Linie im Bike Park reagiert hatte. Nach weiterer Notfallversorgung und Auswertung wurde der Gast ins Vancouver General Hospital transportiert, wo er leider seinen Verletzungen erlag und für tot erklärt wurde.“

Geoff Buchheister, Chief Operating Officer von Whistler Blackcomb sagte: „Whistler Blackcomb und die gesamte Vail Resorts Familie sprechen der Familie und den Freunden des Verstorbenen unser tief empfundenes Mitgefühl aus.“

Die A-Line erfordert ein hohes Maß an Geschicklichkeit und gilt als eine der besten Sprungabfahrten der Welt. Sie gehört zu den Geburtsstätten des Freeride und hat den Trailbau für alle danach kommenden Parks grundlegend beeinflusst. Mit einem Einstiegs-Drop und dem Hinweis „Jump-Skills required“ sollen unerfahrene Rider von einem Einstieg in die Line abgeschreckt werden.

 

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Fabio Wibmer – Home Office

Was ist besser als zuhause eingesperrt zu sein und nichts zu tun? Zuhause eingesperrt zu sein und einen fetten Trialbike-Actionclip zu drehen! So geschehen innerhalb der letzten vier Wochen im Haus von Bike- und YouTube-Star Fabio Wibmer in Innsbruck. In „Home Office“ zeigt der Österreicher einmal mehr wie viel Kreativität und Können in ihm stecken

Gleich zu Beginn des über sieben Minuten langen Clips wird deutlich, dass Fabio ohne sein Bike nur ein halber Mensch zu sein scheint: Antriebslos durchstreift er seine WG und versucht sich mit verschiedenen Aufgaben abzulenken. Wirklich besser wird es aber erst als er aufs Trialbike steigt und sich mit einem fetten Sprung vom Hausdach aus der Lockdown-Lethargie reißt. Ab jetzt ist der 24-Jährige wieder voll in seinem Element und lässt seinem Einfallsreichtum beim Springen und Balancieren über die selbstgebauten Hindernisse freien Lauf. Als guter Mitbewohner hilft er beim Wäsche waschen oder leistet beim Mittagessen und der Yogastunde Gesellschaft. In bester Dude-Perfect-Manier bringt Fabio den Müll raus und zeigt feine Trickshots mit Basketball und Dart. Wie viel Feingefühl in ihm steckt, beweist er beim Ritt über die Wippe oder dem Balancieren auf einem zweiten Trialbike. Auch Bagjump, Trampolin und Pool haben in Fabios „Home Office“ ihren festen Platz. Krönender Abschluss ist der noch nie gezeigte „Pit Stoppie“ – ein Front Manual, bei dem Fabio das nicht fixierte Hinterrad an einer Wand abprallen lässt und anschließend wieder aufnimmt.    

Der kreative Actionclip entstand während des letzten Monats in Fabios Haus in Innsbruck. Die Umsetzung gestaltete sich alles andere als einfach. „Wir wussten, dass wir jetzt erstmal für eine unbestimmte Zeit das Haus nicht verlassen können, wollten aber trotzdem etwas produzieren, das die Leute zumindest für kurze Zeit auf andere Gedanken bringt und ihnen ein wenig Freude bereitet,“ erklärt der 24-jährige Österreicher seine Motivation: „Gleichzeitig wollten wir natürlich darauf achten, nichts zu riskantes oder gefährliches zu versuchen – eine Verletzung wollten wir unter diese Umständen unbedingt vermeiden. Deswegen standen ganz klar die kreativen Elemente im Vordergrund. Da wir als Drehort nur Haus und Garten hatten, mussten wir ziemlich viel planen und auch ausprobieren, was sich letztendlich umsetzen lässt. Für manche Szenen haben wir über 600 Versuche gebraucht. Die Leute von Dude Perfect wären stolz auf uns!“      

Noch mehr Infos zur Entstehung von „Fabio Wibmer – Home Office“ gibt es im 20-minütigen Behind-the-Scenes, das ab sofort auf www.redbull.com/fabioshomeoffice zu sehen ist.

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PM: „Israel is my playground“ – Fabio Wibmer

Gibt es einen besseren Weg ins neue Jahr zu starten als mit einem Kurztrip ans Mittelmeer? Das dachte sich auch der österreichische Bike-Profi Fabio Wibmer, packte kurzerhand sein brandneues Canyon Torque ein und ab ging es nach Israel. Im ersten Action-Clip auf einem Bike seines neuen Partners reist Fabio einmal quer durch den Staat im Nahen Osten und findet von Tel Aviv über Jerusalem, das Tote Meer bis runter nach Eilat am Roten Meer so manchen Bike-Spot für feinstes Urban Riding sowie für große Lines:

Wie gut er und sein Torque bereits harmonieren, beweist der 24-Jährige nicht nur bei den lässigen urbanen Sessions in den israelischen Großstädten, sondern vor allem in der Wüste Negev. Hier demonstriert Fabio, unter anderem mit Suicide No Hander und beeindruckendem Back Flip, dass er auch vor den mächtigen Lines nicht zurückschreckt. Am Toten Meer zeigt er zum Abschluss, dass er sogar übers Wasser shredden kann.    

„Israel is my playground“ wurde in Tel Aviv-Jaffa, Jerusalem, am Toten Meer, der Wüste Negev sowie in Eilat und im Timna National Park von rasoulution gedreht und produziert.

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PM: Packendes Kino-Erlebnis mit Fabio Wibmer: “TO THE LIMIT” kommt nach München

Wirklich beeindruckende Filme schaut man am besten auf einer wirklich beeindruckenden Leinwand – sprich im Kino. Das gilt für Hollywoodstreifen genauso wie für Action-Sport-Filme. Und selbstverständlich auch für Fabio Wibmers „Urban Freeride Lives 3“ und die zugehörige Doku „TO THE LIMIT“.

Im Rahmen der ISPO Munich, der größten Sportfachmesse der Welt, bringt Fabio beides nun als packendes Double Feature nach München: Am 27. Januar 2020 ist der Österreicher mit seiner Crew für zwei Vorstellungen im Filmtheater Sendlinger Tor zu Gast, wo er seine Fans persönlich auf die Filme einstimmen und ihnen im Q&A sicher noch die ein oder andere Überraschung verraten wird.

Mit über 10 Millionen Views innerhalb eines einzigen Monats schickt sich Fabio Wibmers actiongeladenes Video „Urban Freeride Lives 3“ an, eines der erfolgreichsten Videos des 24-jährigen Bike-Profis zu werden. In der einzigartigen Doku „TO THE LIMIT“ gewährt der Tiroler nun exklusive Einblicke in die Dreharbeiten in Frankreich, die nicht immer so reibungslos verliefen, wie der 8-minütige Actionclip vielleicht suggerieren mag. Mitreißend und wie ein klassischer Thriller erzählt, schildert der 68 Minuten lange Behind-the-Scenes-Film, welche Herausforderungen es beim Freeriden in der Großstadt zu meistern gilt. Von der Spot-Auswahl, über die Vorbereitung bis hin zur tatsächlichen Umsetzung ist es manchmal ein langer Weg. Wie weit Fabio, Marius, Hannes und Co. auf diesem Weg tatsächlich ans Limit gehen mussten (oder sogar darüber hinaus?), weiß man erst, wenn man es tatsächlich gesehen hat. So manche Hürde galt es zu nehmen und so manches Hindernis zu bewältigen – nicht nur auf dem Bike, sondern vor allem im Kopf! 

1. Vorstellung: Urban Freeride Lives 3 und TO THE LIMIT am 27. Januar 2020 um 16 Uhr (inkl. Autogrammstunde im Anschluss)

2. Vorstellung: Urban Freeride Lives 3 und TO THE LIMIT am 27. Januar 2020 um 20 Uhr (internationale Vorstellung mit englischen Untertiteln sowie Interviews)     

Hier geht’s zu Programm-Info und Online-Reservierung:

Programm-Info

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PM: GraVity Card: Eine für alle, alle mit einer!

Bikepark Willingen ©Leopold Hermann

Der erste Schnee ist gefallen, Weihnachten steht vor der Tür und trotzdem kann man die Bike-Saison nicht so ganz vergessen. Kein Wunder, dass man bei den schönen Erinnerungen bereits sehnsüchtig auf die neue Saison 2020 wartet. Um dem Winterblues entgegen zu wirken, können sich alle Mountainbike-Fans die GraVity Card bereits jetzt online sichern. Wer zudem noch nach einem passenden Weihnachtsgeschenk sucht, ist mit der GraVity Card bestens versorgt und schenkt mit nur einer Karte den Eintritt für ganze 21 Bikeparks und hunderte Kilometer an Trail-Spaß, verteilt auf sechs europäische Länder: www.gravity-card.com

Bikepark Spicak ©Bikepark Spicak
Bike Republic Sölde, Gahe Line ©Ötztal Tourismus/Ian Lean

Die Bike-Saison 2019 war nicht nur durch die beiden Newcomer, Bikepark Willingen und Petzen, etwas ganz Besonderes, sondern punktete auch mit vielen Event-Highlights und Trail-Schmankerln. „2019 war eine sehr erfolgreiche Saison für die GraVity Card-Parks. Das erweiterte Angebot, die zusätzlichen Parks und die Aufnahme von Enduro Destinationen in den Kartenverbund wurden von den GraVity Card-Kunden sehr gut angenommen und bestätigt die GraVity Card-Partner an dem Ausbau des Angebots festzuhalten“, betont Philipp Kettner, Marketing Verantwortlicher der GraVity Card.

3-Länder-Enduro Trails Südtirol ©Kirsten Sörries
Bikepark Leogang ©Klemens König

Das Bike-Abenteuer geht in 2020 weiter und die GraVity Card–Familie wächst und wächst: Das österreichische Bad Kleinkirchheim mit seinen Bike-Trails und der Bikepark Pohorje in Maribor/Slowenien gesellen sich dazu und bringen noch mehr Trail-Vergnügen in den GraVity Card-Verbund. Allerdings pausiert der Bikepark Wagrain im Snow Space Salzburg wegen großen Umbauarbeiten nächste Saison und öffnet in 2021 wieder mit vielen Neuerungen. 

Bad Kleinkirchheimer Flow Country Trail ©Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen | Gert Perauer
Bikepark Maribor ©Jošt Gantar

„Die Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen freuen sich ab 2020 Partner der GraVity Card zu sein. Dem GraVity Card-Inhaber stehen Europas längster Flow Country Trail (15 km), Single Trails unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen und ein MTB-Netz in der Region von rund 700 km legalisierten Strecken zur Verfügung“, erklärt Hansjörg Pflauder, Vorstand der Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen. „Ob Downhiller, Enduro-Biker, gemütlicher Flow Country Trail-Liebhaber – Anfänger oder Pro – jeder kommt in den Kärntner Nockbergen auf seine Kosten.

Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis, Ron & Jackson Goldstone ©Staronphoto
Bikepark Lenzerheide, Pierron Amaury ©Piotr Staron Staronphoto

Geshreddet wird nach Lust und Laune, denn die Saisonkarte (gültig vom 04.04. – 08.11.2020) bietet allen Vielfahrern grenzenloses Bike-Vergnügen. Nach dem einmaligen Erwerb der Karte, (Erwachsene 499€, Jugendliche 375€ und Kinder 235€) können so viele GraVity Card-Bikeparks genutzt werden, wie das Herz begehrt. Die Streckenvielfalt ist groß und alle Bikeparks sind unterschiedlicher Natur, so dass wirklich alle Bike-Typen auf ihre Kosten kommen. Es warten Downhill-Strecken für den Adrenalinkick, Freeride-Routen, die das technische Fahren auf die Probe stellen, gemütliche Flow-Trails, um sich treiben zu lassen, viele einfache Trails, um als Einsteiger nicht den Mut zu verlieren sowie abwechslungsreiche Lines für die ganze Familie. Und falls das reine Biken nicht genug ist, warten noch einige actiongeladene Events, die man auf keinen Fall verpassen sollte: GraVity Card-Neuling Maribor zum Beispiel ist wieder Austragungsort des UCI Mountain Bike World Cup und in Saalfelden Leogang findet die UCI Mountain Bike Downhill-Weltmeisterschaft statt.

Bikepark Schladming ©Marc Schwarz Photo
Bikepark Brandnertal, Enduro-Trails ©Michael Marte

Am besten jetzt schon mit einem Glühwein in der Hand den GraVity Card-Roadtrip durch Mitteleuropa für das nächste Jahr planen und somit die Wartezeit versüßen. Seid gespannt, die Bike-Saison 2020 wird wild.

Überblick über alle GraVity Card-Bikeparks in 2020:

Weitere Details zu den einzelnen Bikeparks, wie Öffnungszeiten, Neuheiten, erstklassige Events und was es noch so Spannendes im GraVity Card-Verbund gibt, findet ihr auf www.gravity-card.comwww.facebook.com/gravitycard und auf www.instagram.com/gravity_card.

VIDEO: Ballern in Frankreich – Fabio Wibmers „Urban Freeride Lives 3“

Wenn Fabio Wibmer sich zu seiner ganz persönlichen Tour de France aufmacht, reiht sich Banger an Banger. Steile und enge Gassen, Treppensets ohne Ende und mächtige Drops – der österreichische Bike-Profi nimmt immer den direkten Weg. „Urban Freeride Lives 3“ führt ihn diesmal von Lyon bis nach Paris, wo er seinen Frankreich-Trip stilecht am Fuße des Eiffelturms beendet. Unterwegs wird alles gesendet, was ihm in die Quere kommt. Fehler sind hier keine erlaubt!

Wie sehr Fabio Wibmer für das urbane Freeriden lebt, hat er bereits in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt. In seinem neuesten Video setzt der 24-Jährige jetzt nochmal einen drauf. Direkt am Anfang streicht Fabio die berüchtigten 25 Stairs in Lyon von seiner Bucket List – ein 4,5 Meter hohes und 6,7 Meter langes Treppenset, das vor allem in der Skateboard- und Actionsports-Szene Berühmtheit genießt, seit sich der schwedische Skater Ali Boulala 2002 daran aufrieb. Im Jahr 2016 auf dem Skateboard endlich gestanden, hat sich auf dem Big Bike vor Fabio wohl noch niemand daran versucht.

Ohne Verschnaufpause geht Fabios High-Speed-Städtetrip weiter: Mit einer Doppel-Rolltreppe, einem Mehrfach-Treppenset am Montmartre und einem gigantischen Drop von einer Brücke in eine nahezu flache Landung im Pariser Business-Viertel „La Défense“ lotet Fabio im Anschluss die Limits des Möglichen aus. 

Und das waren nur die Highlights…

„Das war bisher mein krassestes Video. Ich musste mein Riding auf ein ganz neues Niveau hochschrauben und bin wirklich ans Limit gegangen,“ gibt Fabio zu: „Die Dreharbeiten mit den Jungs in Frankreich haben natürlich mega Spaß gemacht, waren aber auch nicht immer ganz einfach. Es gab sicher auch die ein oder andere brenzlige Situation.“ Die Mühen haben sich definitiv gelohnt, denn Urban Freeride ist lebendig wie nie zuvor. Den Beweis gibt’s hier:

Mehr zu Fabio Wibmer erfährst Du hier:

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PM: Weltcup, Videos und Schule – Gabriel Wibmer geht seinen eigenen Weg!

Den Namen „Wibmer“ verbindet man vor allem mit actiongeladenen und kreativen Videos. Solche Actionclips sind aber längst nicht alles, was Gabriel Wibmer mit seinem Bike verbindet. Auf der Suche nach dem Adrenalinkick rast der Österreicher beim Downhill-Weltcup und beim iXS Downhill Cup die schwierigsten Abfahrten hinunter. Oft wird er als „Cousin von Fabio“ bezeichnet, ein Umstand, der Gabriel nicht sonderlich wundert, den er aber ändern will. Außerdem muss der 17-Jährige seine Leidenschaft mit der Schule verbinden. Die Schwierigkeit, alles unter einen Hut zu bringen, zeigt auch sein neuestes trickreiches Video Late for School:

Für die Leute, die Dich nicht kennen, wer bist Du und woher kommst Du?

Hey, mein Name ist Gabriel Wibmer und ich bin 17 Jahre alt. Ich komme aus Österreich, genauer gesagt aus Kals am Großglockner in Osttirol.

Wie bist Du zum Mountainbiken gekommen?

Mit fünf Jahren habe ich mit Motocross angefangen. Wegen fehlender Trainingsmöglichkeiten bin ich mit sieben Jahren auf Trial-Motorrad umgestiegen. Als ich so zwölf war, wurde mir Trial ein wenig zu langsam. Ich war mit meinen Eltern zufällig in Leogang als ein iXS European Downhill Cup stattfand. Damals wusste ich noch nicht, was Downhill ist. Aber als ich sah, wie die Rider über Steine und Wurzeln rasten, wusste ich sofort, dass ich das auch machen will. Der Adrenalinkick und die Schwerelosigkeit beim Springen sind für mich nicht mehr wegzudenken.

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Vervollständige diesen Satz: Ein Leben ohne Mountainbike wäre…?

Langweilig!

Wer ist Dein großes Vorbild? Und wie übt Dein Idol Einfluss auf Dich aus?

Mein Cousin Fabio ist natürlich ein großes Vorbild. Aber auch Danny MacAskill und Loic Bruni sind Athleten, die mich begeistern. Sie inspirieren mich, immer weiter zu machen, vor allem, wenn es mal nicht so läuft, wie geplant.

Dein Cousin Fabio ist schon viele Jahre ein Star. Wie ist es für Dich, wenn du als „Cousin von Fabio“ bezeichnet wirst?

Es ist wohl Fluch und Segen zugleich. Einerseits ist das nicht schlecht und naheliegend, weil wir in derselben Szene zuhause sind und deswegen ist es auch ein bisschen positiv für mich. Andererseits möchte ich natürlich Gabriel Wibmer genannt werden. Es ist mir schon bewusst, dass das Zeit braucht.

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Worin unterscheidet Ihr Euch?

Ich denke da gar nicht so drüber nach. Ich gestalte meine Projekte wie Videos nach meinen Ideen und Vorstellungen. Aktuell bin ich außerdem hauptsächlich noch Schüler. In welche Richtung ich mich anschließend entwickeln werde, wird die Zukunft zeigen.

Mit Downhill-Weltcup, Videos und Schule bist Du quasi einer Dreifachbelastung ausgesetzt. Was ist für dich am wichtigsten? Was machst Du am liebsten?

Das ist schwer zu sagen. Ich finde, es ist die Abwechslung, die es so spannend und interessant macht. Am wichtigsten ist, dass ich einfach Spaß am Biken habe und das machen kann, worauf ich gerade Lust habe. Aber ich weiß, dass ich mich bald entscheiden muss, was meine Zukunft betrifft. Noch bin ich unentschlossen, aber ich denke, das ergibt sich automatisch.

Beschreib doch mal, wie Du als Schüler bist? Nimmst Du aktiv am Unterricht teil? Wie viele Fehltage hast Du? Wie stehts um Hausaufgaben und Lernen?

Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Fremdsprachen zu lernen macht mir Spaß. Ich vergleiche Schule gerne mit Sport, weil man sehr viel lernen bzw. trainieren muss, um gut zu werden. In der Schule bekomm ich sogar den Kopf frei und kann mal eine kleine Pause von Social Media machen. Fehltage sind zumindest im Winter kein Thema. In der Off-Season versuche ich möglichst viel für die Schule zu machen, weil im Sommer schaut es etwas anders aus, da hab ich weniger Zeit (lacht).

Dein jüngstes Video „Late for School“ hatte nach drei Tagen bereits 300.000 Aufrufe. Wie fühlt sich das an?

In diesem Projekt steckt so viel Arbeit, die kann man als Zuschauer gar nicht erkennen. Daher ist es eine erfreuliche Bestätigung, nach nur drei Tagen 300.000 Aufrufe zu haben. Da weiß ich dann, dass sich die ganze Arbeit ausbezahlt hat. So ein Feedback motiviert mich, immer weiter zu machen und das nächste Mal noch ein besseres Projekt zu schaffen.

Wie bist Du auf die Idee gekommen? Ist das ein Auszug aus dem wahren Leben ?????

Tatsächlich zählt Aufstehen nicht zu meinen Stärken, das kann manchmal wirklich sehr stressig sein. Daher ist das Video total authentisch und in der Tat ein Auszug aus meinem Leben. Ich muss jedes Mal lachen, wenn ich es sehe. Nur stehe ich sonntags normalerweise nicht vor der Schule.

Worauf kommt es Dir bei Deinen Videos an?

Dass meine Videos eine Story haben, ist für mich sehr wichtig. Aber mein Ziel ist es auch immer, dass mein nächstes Video mein letztes übertrifft. Egal, ob extremer, größer oder ausgefallener, irgendwas muss immer besser werden.

Wie läuft die Produktion für Deine Clips ab?

Zuerst überleg ich mir mit meinem Cousin Stephan, der auch mein Filmer ist, eine richtig coole Story. Dann machen wir uns auf die Suche nach passenden, geilen Spots. Meistens sind wir nur zu zweit. Mein Kameramann und ich. Aber das haut wirklich gut hin. Wenn wir Story und Location haben, packen wir unser Zeug und schon geht’s los.

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Blicken wir auf Deine Downhill-Saison zurück. Wie zufrieden bist Du? Was waren Deine Highlights?

Ich hatte einige Ups and Downs. Ich glaube, ich habe mir ein bisschen zu viel vorgenommen und erwartet. Als jüngerer Jahrgang beim Junioren Downhill Weltcup zu starten war schon eine Herausforderung. Mein Highlight war, dass ich den iXS Rookies Cup in Saalbach Hinterglemm gewonnen habe.

In welchen Bereichen musst Du Dich noch verbessern und wie wird Dir das gelingen?

Raum für Verbesserung gibt es eigentlich immer. Am besten gelingt mir das durch Videoanalysen. So sehe ich mich und meine Position auf dem Bike und weiß sofort, was ich besser machen muss. Um beim Downhill Fortschritte zu erzielen, unterscheide ich zwischen Training und Spaß. Wenn ich trainiere, muss ich immer konzentriert sein und gegen die Zeit fahren. Das ist eine komplett andere Herangehensweise, als wenn ich irgendwo zum Spaß zum Shredden gehe.

Was hast Du 2020 alles vor und was sind Deine Ziele?

2020 habe ich einiges vor und die Ziele sind breit gefächert. Ich will beim Weltcup und Europacup gute Ergebnisse einfahren, vor allen Dingen natürlich auch bei der Heim-WM in Leogang Anfang September. Aber ich habe auch einige größere Video-Projekte geplant. Also dranbleiben ????

Gabriel Wibmer:

Facebook: www.facebook.com/Gabriel-Wibmer
Instagram: www.instagram.com/wibmergabriel
YouTube: www.youtube.com/channel/Gabriel_Wibmer

All photos by Sebastian Sternemann & Hannes Berger & oureaproductions & Andrea Zanier