WORLD CUP DIARIES VAL DI SOLE

 

Val di Sole (ITA) wurde seinem Namen zunächst nicht gerecht. Ein starker Wolkenbruch mit Gewitter anstelle von Sonnenschein begrüßte am Freitag die Cross-Country- und Downhill-Athleten an der Strecke. Die Folge: Tiefe, schlammige Strecken sorgten für noch herausfordernde Short-Track-Rennen und wirbelten das Downhill-Qualifying der Herren durcheinander. Die Rennen waren jedoch allesamt hochklassig, extrem spannend und fanden unter regulären und für alle identischen Bedingungen statt. Hier sind die Replays des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup von Val di Sole, Italien.

Werbung

Werbung

 

DHI: Franzosen sind schlagbar – Trummer setzt neue Bestmarke
Saisonübergreifend gab es zuletzt sechs französische Downhill-Siege in Folge. Die drei Musketiere Loic Bruni, Amaury Pierron und Loris Vergier (alle FRA) haben sogar elf der vergangenen zwölf Rennen für sich entschieden. In Val di Sole hat sich ein neuer Rider in die Siegesliste eingetragen: Laurie Greenland (GBR). Der Brite gewann seinen ersten Weltcup in beeindruckender Manier und beendete die französische Siegesserie auf höchstem Niveau. Bruni, Vergier und Pierron folgten auf den Plätzen zwei, drei und vier. Mit Rémi Thirion (8.) und Baptiste Pierron (9.) beendeten fünf Franzosen das Rennen in den Top 9. Danny Hart (GBR) beendete die britisch-französischen-Festspiele als Fünfter. Um einen Wimpernschlag von 74 Tausendstel verpasste David Trummer (AUT) das britisch-französische Podest. Grund zum Ärgern hatte der 25-Jährigen jedoch nicht. Der sechste Platz ist nicht nur seine persönliche Bestleistung im Downhill-Weltcup, auch ist der Steirer der erste Österreicher, der jemals so ein gutes Ergebnis eingefahren hat. Seine eigene Bestmarke, aufgestellt mit Platz sieben in Vallnord Anfang Juli, hat Trummer mit dem sechsten Platz von Val di Sole nochmal verbessert. Starke Leistung des Privateers, der vom ehemaligen Downhill-Ass Markus Pekoll (AUT) trainiert wird.

 

DHI: Black Snake beißt zu
Die Strecken im Downhill-Weltcup hangeln sich von Superlativ zu Superlativ. Fort William ist die Längste. Leogang die Schnellste. Vallnord die Steilste. Val di Sole kann sich hier problemlos einreihen: Die Herausfordernste. Keine andere Strecke im Weltcup war technisch so anspruchsvoll wie die Black Snake im Trentino. Die Rock Garden bestehen aus Felsbrocken und von Wurzel-Sektionen zu sprechen wäre die Untertreibung schlechthin. Tiefste Wurzelteppiche überlagern die Strecke. Mensch und Maschine gerieten an ihre Grenzen und darüber hinaus. So verbleiben im Anschluss an das Rennen ein paar offene Fragen in Form von „was wäre gewesen, wenn“. Zugegebenermaßen ist der Konjunktiv im Nachhinein nicht sonderlich hilfreich, aber das Rennen war so interessant, dass man sich damit befassen sollte. Was wäre gewesen, wenn Danny Hart im unteren Teil keinen platten Hinterreifen bekommen hätte? Auf Siegkurs liegend machte dem Weltmeister von 2016 das Material einen Strich durch die Rechnung. Was wäre gewesen, wenn Greg Minnaar (RSA) nicht gestürzt wäre? Der 21-malige Weltcupsieger fuhr dennoch auf den siebten Platz. Sein Rückstand betrug nur gut sieben Sekunden. Was wäre gewesen, wenn Troy Brosnan (AUS) nicht auf ein Frankenbike mit 29-Zoll-Reifen vorne umgestellt hätte? Bislang erreichte der Australier mit 27-Zoll-Reifen immer mindestens die Top 4. In Val di Sole wurde er nur Zehnter.

 

Bei den Frauen zeigte Marine Cabirou (FRA) einen Traumlauf, erzielte ihren ersten Weltcupsieg und sorgte so für einen erneuten französischen Downhill-Erfolg. Stolze 11,8 Sekunden betrug ihr Vorsprung auf die zweitplatzierte Tracy Hannah (AUS). Was wäre gewesen, wenn Myriam Nicole (FRA), Tahnée Seagrave und Rachel Atherton (beide GBR) gesund und fit am Start gewesen wären? Zumindest den Fall können wir hoffentlich spätestens in der kommenden Saison beobachten.

 

Du hast die unglaubliche Action vom Weltcup in Val di Sole verpasst? Keine Sorge! Alle Replays und alle Highlights des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2019 mit deutschem, englischem, italienischem, portugiesischem und spanischen Kommentar gibt es on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

 

XC: Allrounder triumphieren in spannenden Rennen
Pauline Ferrand-Prévot (FRA) ist Weltmeisterin auf der Straße, im Cyclocross und auf dem Mountainbike. Auch Mathieu van der Poel (NED) ist in allen drei Disziplinen einer der besten seiner Zunft. Ein Zufall, dass beide beim Cross-Country-Rennen ganz oben standen? Nein. Natürlich ist die Klasse der beiden unbestritten. Aber ihre Vielseitigkeit hat selbstredend vor allem auf technisch anspruchsvollen Strecken ihre Vorteile. Ferrand-Prévot hat sich nach ihrer OP an beiden Beinen wegen Durchblutungsstörungen stetig gesteigert und ist in der heißen Saisonphase in Topform. Der fliegende Holländer hat seine Wettkampfpause auf beeindruckende Art und Weise genutzt. In Les Gets hatte van der Poel noch der letzte Punch gefehlt: Da gewann er zwar den Short-Track, doch im olympischen Cross Country war er chancenlos. In Val di Sole hat er eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er wieder der Dominator des Saisonstarts ist. Im Feld der Männer Elite gelang es ausschließlich dem Radsport-Phänomen das Double aus Short-Track und olympischem Cross Country an einem Wochenende zu gewinnen – einmal in Nové Město und nun die Wiederholung im Trentino. Sollte sich der 24-Jährige entscheiden beim Saisonfinale in Snowshoe doch zu starten, ist auch der Sieg im Gesamtweltcup wieder im Bereich des Möglichen.

 

Auch die deutschen Athleten waren in Val di Sole wieder stark unterwegs: Elisabeth Brandau belegte im XCC am Freitag nach einer eindrucksvollen Aufholjagd den sechsten Platz. In der Startphase war die 33-Jährige aus den Top 20 gefallen, kämpfte sich aber zurück und verfehlte letztendlich das Podium nur um fünf Sekunden. Auch beim Hauptrennen musste sich die zweifache Mutter nach einer schwächeren Startphase wieder zurückkämpfen. Am Ende zollte Brandau ihrem hohen Aufwand etwas Tribut und überquerte die Ziellinie als 21. Bei den deutschen Herren trotzte Manuel Fumic seinen Rückenproblemen und erzielte als Elfter sein bestes Saisonergebnis. Den XCC hatte der 37-Jährige noch auslassen müssen. Georg Egger als 20. und Luca Schwarzbauer als 21. komplettierten das gelungene XCO-Abschneiden.

 

XC: Courtney verliert Weltcupführung: fehlende Konstanz oder eiskalte Berechnung?
Schon in ihrem ersten Jahr als Elite-Fahrerin krönte sich Kate Courtney (USA) 2018 im zarten Alter von 22 Jahren zur Cross-Country-Weltmeisterin. Ein Jahr später erzielte sie nicht nur ihren Debütsieg im Weltcup, sondern fuhr bislang fünf Saisonsiege ein – drei im olympischen Cross Country und zwei im Short-Track. Dennoch hat die US-Amerikanerin nach Val di Sole erstmals in dieser Saison die Führung in der Gesamtwertung nicht mehr inne. Jolanda Neff (SUI) hat 33 Punkte mehr auf dem Konto. Courtneys Rang 17 im Hauptrennen und Platz zehn im Sprintrennen waren nicht genug gegen die Konstanz von Neff, die bislang zwar „lediglich“ zwei Short-Track-Siege erzielte, aber reihenweise unter die Top 3 fuhr. Schon in Vallnord überquerte Courtney die Ziellinie im Hauptrennen „nur“ als Achte. Die fehlende Konstanz könnte den Ausschlag für die Schweizerin im Kampf um den Sieg im Gesamtweltcup geben. Oder aber es ist eiskalte Berechnung? Nach ihrem schwächeren Abschneiden in Vallnord hat Courtney beim anschließenden Wettkampf in Les Gets einen Doppelsieg gefeiert. Die Vorbereitung auf Val di Sole verbrachte sie in Italien. Die Reisestrapazen hat sie sich erspart, dafür intensiv trainiert. Sollte Courtney bewusst zu wenig Regeneration eingeplant haben, um für die verbleibenden drei Events in Topform zu sein, hat sie alles richtig gemacht. Den ersten Aufschluss gibt es am kommenden Wochenende in Lenzerheide in der Schweiz – dem Heimatland von Neff.

 

Schweizer Athleten sind bereit für den Heimweltcup
Die Athleten aus der Schweiz feierten in Val di Sole eine gelungene Generalprobe für ihr Heimrennen in Lenzerheide. Jolanda Neff und Sina Frei fuhren im Short-Track-Rennen einen Doppelsieg ein. Beim Short-Track-Rennen der Männer erreichten mit Nino Schurter, Mathias Flückiger, Reto Indergand und Florian Vogel vier Eidgenossen die Top 10. Selbst im Downhill-Rennen der Frauen Elite landeten zwei Schweizerinnen auf dem Podest – Camille Balanche wurde Dritte und Emilie Siegenthaler Fünfte. Im olympischen Cross-Country-Wettbewerb musste sich Neff im Zielsprint um den Tagessieg hauchzart geschlagen geben und bei den Männern belegten Mathias Flückiger und Nino Schurter die Plätze zwei und drei. Die Schweizer sind also nicht nur gut gerüstet, sondern durch knappe Ergebnisse angestachelt noch besser abzuschneiden.

 

Die Replays und alle Highlights des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup aus Val di Sole gibt es on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

 

All photos by © redbullcontentpool

Previous ArticleNext Article

E-Enduro – auch für EWS Racer – Orbea Wild 2023

E-Mountainbikes sind nicht jedermanns Sache, machen aber jedem Spaß, der mal eins ausprobiert hat… Aktuell stoßen sie verstärkt ins Race-Segment vor und mit der E-EWS gibt es eine passende Rennserie. Die Spanier von Orbea setzen eher Trends als das sie hinterherlaufen und so gibt es vom überarbeiteten E-Enduro „Wild“ auch eine Variante mit Bosch Race-Motor.

Das neue Orbea Wild 2023 behält seine sportlich-racige Grundcharakteristik, bekommt jedoch zahlreiche technische Upgrades – unter anderem mit dem Smart System und teilweise CX-R Motor – und viele Verbesserungen im Detail. Eigene Wege gehen die Spanier beim Thema Akkuintegration. Dieser ist beim neuen Wild nämlich fest im Unterrohr integriert. Verhältnismäßig lange hat man sich bei Orbea Zeit gelassen, um einen Nachfolger für das zuletzt im Modelljahr 2020 aktualisierte Wild zu präsentieren. Das warten dürfte sich jedoch für viele E-Mountainbiker gelohnt haben, denn das Orbea Wild 2023 zeigt einerseits, wie weit sich die Technik in dieser Zeit entwickelt hat und auch wie viel Erfahrung die Spanier seither sammeln konnten. Unter anderem auch in der EWS-E, wo Orbea-Athletin Flo Espiñeira auf dem „alten“ Wild den Titel einfuhr.

Orbea Wild 2023 – Leichter, steifer und somit auch geiler?

Neben technischen Upgrades stand eine Eigenschaft des neuen Orbea Wild ganz weit vorn im Lastenheft: Rahmensteifigkeit. Das ergibt aus mehrerlei Hinsicht Sinn. Durch ihr höheres Gewicht wirken auf E-MTBs während der Fahrt deutlich größere Kräfte als auf ihre unmotorisierten Pendants. Fehlt es dann an Steifigkeit, stellt sich ein schwammiges und eher unpräzises Fahrverhalten ein; gerade für Race E-MTBs wie das Orbea Wild, das auch in der EWS herhalten muss ein No-Go. Das bisherige Orbea Wild war rund 40% weniger steif als das analoge Enduro im Programm, das Rallon. Mit dem neuen Rahmen konnten die Spanier dieses nun sogar übertreffen und versprechen 50% mehr Steifigkeit im Vergleich zum Vorgänger – bei gleichzeitig geringem Gewicht: Der nackte Carbonrahmen des Orbea Wild 2023 bringt gerade einmal rund 2.700g auf die Waage, fast ein ganzes Kilogramm weniger als der Vorgänger. Komplett gibt es das Rad dann ab knapp über 20 Kilo.

Werbung

Werbung

Zaubern kann jedoch auch das Entwicklungsteam von Orbea nicht – entsprechend war für dieses beeindruckende Verhältnis aus Steifigkeit und Gewicht ein durchaus schmerzhafter Kompromiss nötig. Der Akku des Bosch Systems ist hier nämlich fest verbaut und lässt sich nicht einfach zum Laden entnehmen. Laut Orbea hätte eine Klappe zur Entnahme des Energiespeichers die Steifigkeit um rund 70% reduziert. Angesichts dieser Zahlen also ein nachvollziehbarer Schritt; dennoch dürfte es für einige E-Mountainbiker ein K.O.-Kriterium sein. Beim Akku selbst bekommt man je nach Modell entweder 750 Wh oder 625 Wh. In beiden Fällen konnte man ihn recht tief im Unterrohr platzieren, was für eine ausgewogene Gewichtsverteilung und einen tiefen Schwerpunkt sorgt.

Vom Akku abgesehen bekommt man beim Antriebssystem volle Bosch-Power: Smart System mit Bosch Performance CX oder mit CX Race im Top-Modell. Beide liefern 85 Nm maximales Drehmoment, wobei sich die Race-Variante deutlich kräftiger anfühlt – wie wir in unserem Test selbst erfahren konnten. Bedient wird das System über die neue Mini Remote am Lenker und den System Controller im Oberrohr, so wie es sich für ein sportliches E-MTB auch gehört.

Auch vom Antriebssystem abgesehen bringt der Rahmen einige spannende Features und Detaillösungen mit: Das Sitzrohr verläuft gerade und ohne Durchbrüche im Inneren. So erhält man eine hohe Einstecktiefe für Sattelstützen, was es wiederum ermöglicht, lange Dropper Posts zu fahren – relativ unabhängig von der Rahmengröße bzw. höhe. Auch am Hinterbau selbst wurde gefeilt; verglichen mit dem Vorgänger ist dieser nun deutlich progressiver, stellt aber weiterhin 160 mm Federweg zu Verfügung. An der Front hat man die Wahl zwischen 160 oder 170 mm Federweg.

Orbea Wild 2023: Geometrie

Die Geometrie des Orbea Wild 2023 ist deutlich moderner geworden. Alle Modelle und Größen bauen nun auf 29 Zoll Laufräder und sind vor allem in der Länge bzw. beim Reach deutlich gewachsen. 480mm in Rahmengröße L ist kein extremer Wert, bietet aber eine gute Balance für verschiedene Anwendungsbereiche. Für mehr Laufruhe dürfte der flachere Lenkwinkel sorgen, während der steile Sitzwinkel in Kletterpassagen hilft. Interessant: Die Kettenstreben fallen mit 448 mm verhältnismäßig kurz aus.

RahmengrößeSMLXL
Sitzrohrlänge415415435460
Steuerrohrlänge110120130140
Tretlagerabsenkung25252525
Oberrohrlänge573595622649
Kettenstreben448448448448
Radstand1223124712771306
Steuerrohrwinkel64646464
Sitzrohrwinkel77,577,577,577,5
Stack621630639648
Reach435455480505

Modelle, Ausstattung und Preise

Insgesamt sieben Ausstattungsvarianten bietet Orbea vom neuen Wild 2023. Davon kommen drei mit einem Rahmen aus Aluminium, die sich preislich zwischen 5.699 Euro und 6.999 Euro bewegen. Gerade bei den beiden günstigeren Ausstattungsvarianten muss man einige Kompromisse bei den Komponenten machen. Das Alu-Topmodell kommt dann immerhin schon mit kräftigen Bremsen und einer Fox 38 Performance Gabel an der Front. Bei den Carbon-Varianten dürfte vielen E-Mountainbikern gerade bei den Top-Modellen M-Team und M-LTD das sprichwörtliche Wasser im Mund zusammenlaufen. Das Orbea Wild M-LTD kommt auch mit dem kürzlich vorgestellten Bosch CX Race Motor – zusammen mit einem Fox Factory Fahrwerk und Shimano XTR Komponenten werden hier knapp 12.000 Euro fällig. Beeindruckend ist das Gewicht: Orbea gibt hier echte 20,9 kg mit dem „kleinen“ 625 Wh Akku an.

Wie von den Spaniern gewohnt werden Käufern über das MyO Programm zahlreiche Individualisierungsoptionen geboten. Das reicht von einigen Komponenten wie Federgabel oder Reifen bis hin zur Rahmenfarbe (bei den Carbon-Modellen). So kann man sich bereits ab Werk ein wirklich individuell abgestimmtes und gestaltetes E-MTB zusammenklicken.

Orbea Wild H30Orbea Wild H20Orbea Wild H10Orbea Wild M20Orbea Wild M10Orbea Wild M-TeamOrbea Wild M-LTD

Rahmen: Orbea Wild Hydro Alloy
Motor: Bosch Performance CX Gen4
Akku: Bosch Powertube 625
Fahrwerk: RockShox 35 Silver TK / Fox Float DPS Performance
Schaltung: Shimano Deore/XT 12-fach
Bremsen: Shimano MT410

Preis: 5.699 Euro

Rahmen: Orbea Wild Hydro Alloy
Motor: Bosch Performance CX Gen4
Akku: Bosch Powertube 750
Fahrwerk: RockShox 35 Silver TK / Fox Float X Performance
Schaltung: Shimano Deore/XT 12-fach
Bremsen: Sram DB8

Preis: 6.199 Euro

Rahmen: Orbea Wild Hydro Alloy
Motor: Bosch Performance CX Gen4
Akku: Bosch Powertube 750
Fahrwerk: Fox 38 Float Performance
Schaltung: Shimano Deore/XT 12-fach
Bremsen: Shimano M6120

Preis: 6.999 Euro

Rahmen: Orbea Wild Carbon
Motor: Bosch Performance CX Gen4
Akku: Bosch Powertube 750
Fahrwerk: RockShox 35 Silver TK / Fox Float DPS Performance
Schaltung: Shimano Deore/XT 12-fach
Bremsen: Sram DB8

Preis: 7.299 Euro

Rahmen: Orbea Wild Carbon
Motor: Bosch Performance CX Gen4
Akku: Bosch Powertube 750
Fahrwerk: Fox 38 Float Performance / Fox Float X Performance
Schaltung: Shimano SLX/XT 12-fach
Bremsen: Shimano M6120

Preis: 8.399 Euro

Rahmen: Orbea Wild Carbon
Motor: Bosch Performance CX Gen4
Akku: Bosch Powertube 750
Fahrwerk: Fox 38 Float Factory Grip2 / Fox Float X2 Factory
Schaltung: Shimano XT 12-fach
Bremsen: Shimano XT M8120

Preis: 9.499 Euro

Rahmen: Orbea Wild Carbon
Motor: Bosch Performance CX Race
Akku: Bosch Powertube 750
Fahrwerk: Fox 38 Float Factory Grip2 / Fox Float X2 Factory
Schaltung: Shimano XTR 12-fach
Bremsen: Shimano XTR 9120

Preis: 11.999 Euro

 

Web

www.orbea.com

Die neue elektrische Magura Vyron MDS-V3 Vario Sattelstütze

Vor knapp sechs Jahren präsentierte Magura die ersten elektronisch gesteuerter Fahrradkomponenten der Marke. Die Magura Vyron Sattelstütze war die erste mit Funkfernbedienung ausgestattete Vario-Sattelstütze auf dem Markt und geht nun in die dritte Evolutionsstufe. Dabei soll die Vyron von Grund auf neu entwickelt wurden sein und will hinsichtlich Bedienlogik, Widerstandsfähigkeit und Schnelligkeit neue Maßstäbe setzen.

Sowohl Sattelstütze als auch Remote wurden von Grund auf neu entwickelt. Analog zum Schalthebel auf der rechten Seite ist die Remote der Vyron MDS-V3 ergonomisch an der Lenkerunterseite platziert. Der Hebel ist einfach mit einer kleinen Daumenbewegung erreichbar und kann optional mit der MAGURA Shiftmix-Schelle direkt am Bremsgriff montiert werden. Ein Schutzring aus Aluminium soll für hohe Widerstandsfähigkeit bei Stößen oder Stürzen sorgen.

Die Kommunikation zwischen Remote und Sattelstütze soll laut Magura blitzschnell und verzögerungsfrei per Bluetooth erfolgen, während die Bedienlogik der neuen Vyron MDS-V3 jener von konventionellen, kabelgebundenen Sattelstützen entspricht: solange der Bedienhebel an der Remote betätigt wird, kann die Sattelstütze verstellt werden.

Werbung

Werbung

Matsch, Feuchtigkeit und Schmutz sind Feinde jeder Elektronik. Um die Steuereinheit zu schützen, verzichtet die neue Vyron MDS-V3 auf eine Ladebuchse und setzt stattdessen auf einen gedichteten Elektronikdeckel. Für die Energieversorgung kommt eine austauschbare CR2 Lithiumbatterie mit einer Lebensdauer von mindestens einem Jahr zum Einsatz. Dank des neuen Batteriekonzepts ist die neue VYRON IP67-zertifiziert und überlebt so selbst kurze Tauchgänge – und damit auch die härtesten Tage auf dem Trail.

Magura Vyron

Magura Vyron: Neue Hydraulik für mehr Schnelligkeit

Auch die Hydraulik im Inneren ist kompromisslos auf Geschwindigkeit ausgelegt. Das komplett neu entwickelte Innenleben der Stütze sowie der neue, schnellere Stellmotor soll einen optimalen Ölfluss zwischen den Kammern ermöglichen. Das Ergebnis ist eine blitzschnelle Absenkung der Stütze, wenn es drauf ankommt.
Die Magura MDS-V3 ist in zwei Durchmessern und vier verschiedenen Hubvarianten (100 mm, 125 mm, 150 mm & 175 mm) erhältlich. Durch den Wechsel des Tauchrohrbodens kann der Hub der Sattelstütze mit geringem Aufwand angepasst werden: von 175 auf 150 mm und von 125 auf 100 mm. Das spart Kosten, erhöht die Flexibilität und sorgt dafür, dass die VYRON schnell und einfach an andere Fahrräder montiert werden kann.

Magura Vyron

Preis, Verkaufsstart, Service

Der UVP der Magura Vyron MDS-V3 liegt bei 579,90€ (inkl. 19% dt. MwSt). Sie ist ab dem 21. November im Fahrradfachhandel bestellbar und wird voraussichtlich ab Dezember ausgeliefert. Verkaufsstart ausschließlich in Europa. Bis zum 28.02.2023 können die ersten 1000 Kunden ihre VYRON auf www.magura-vyron.com für einen kostenfreien Intervallservice im Wert von 139 € registrieren. Der Servicetermin ist frei wählbar und wird nach ca. einer Saison Nutzung empfohlen.

Magura Vyron: Technische Details:

• Material: Aluminium
• Länge: 396 / 421 / 446 mm / 471 mm (je nach Hubvariante)
• Verstellbereich: 100 mm / 125 mm / 150 mm / 175 mm
• Traveloption: von 175 auf 150 mm / von 125 auf 100 mm (und entgegengesetzt)
• Mindesteinstecktiefe: 120 mm
• Sitzposition: 0 mm Setback
• Batterie: austauschbar | CR2 in Sattelstütze, CR2032 in Remote
• Batterielaufzeit: ca. einem Jahr Einsatz
• Fernbedienung: Wireless Remote Control
• Montage: kompatibel mit einzelner Klemmschelle, MAGURA Shiftmix & SRAM Matchmaker
• Dichtigkeit: IP67 Zertifizierung (staubdicht und Schutz vor zeitweiligem Untertauchen)
• Gewicht: 700 g (Sattelstütze) / 40 g (Remote) ; Angaben +/- 5%; ohne Batterien
• UVP: 579,90 € (inkl. 19% dt. MwSt) / 492,92 GBP

Magura Vyron

Was unterscheidet die VYRON von ihrem Vorgänger?

Magura – Alles. Die neue VYRON wurde von Grund auf neu entwickelt. Sie bietet ein komplett neues Innenleben, neue Elektronik und eine neu entwickelte, ergonomische Remote. Besonders spürbar ist der Wechsel von der ANT+ Funktechnologie auf blitzschnelles Bluetooth für eine intuitivere Bedienlogik. Die Dauer des Daumendrucks bestimmt nämlich, wie lange die Sattelstutze verstellt werden kann, wodurch man als Fahrer nicht mehr auf ein festes Zeitintervall des Stellmotors angewiesen ist. Und das mit bis zu 175 mm Hub.

Die neue VYRON soll besonders widerstandsfähig sein. Was wurde unternommen, um die neue VYRON besonders haltbar zu konstruieren?

Wasser und Schmutz sind Feinde jeder Elektronik. Um den Stützenkopf der neuen VYRON effektiv vor Dreck und Wasser zu schützen, verzichtet sie auf eine Ladebuchse und setzt stattdessen auf eine austauschbare CR2 Lithiumbatterie und einen gedichteten, verschraubten Batteriedeckel. Entsprechend ihrer IP67-Zertifizierung überlebt sie so auch kurze Tauchgänge.

Weitere Informationen findet ihr unter: www.magura.de

Video: Smooth und sytlisch – Rise – Kaidan Ingersoll

Ein Mountainbike Edit muss Bock auf Radfahren machen und genau das schafft das neue Commencal Video mit Kaidan Ingersoll. Hier gibts super stylische Freeride Action vom feinsten.

„I am incredibly thankful for the opportunity to film my first mountain bike edit with the COMMENCAL team. I have always felt such amazing support from this company and love how much passion they have for the sport. My mission with this video was to try and create an edit that’s as action-packed as possible, giving the audience an idea of what can be done on the COMMENCAL FRS. I chose the FRS because my style of riding caters more towards the freeride discipline and I feel as though there’s no better bike for it. The FRS is perfect for all types of riding, whether that’s ripping technical terrain, flowy jumps, or even sending big tricks.“ – Kaidan Ingersoll.

Werbung

Werbung

TEST: Marin Rift Zone – Extrem viel Spaß für einen fairen Preis!

Made for Fun lautet die Devise. Marin geht mit dem Rift Zone in die nächste Runde und verpasst dem bewährten Trail-Bike ein komplettes Face Lift. Es gibt einen neuen Rahmen, mehr Federweg und eine überarbeitete Fahrwerks-Performance. Was das Spaß-Trail-Bike wirklich kann und wo es seine Grenzen hat, erfahrt ihr hier.

Die Marke aus dem namengebenden Marin County in Kalifornien hat sich in den letzten Jahren einen Namen in der Szene gemacht. Athleten wie Matt Jones, Mark Matthews und viele mehr haben bewiesen, dass man nicht unbedingt viel Federweg braucht um viel Spaß in der Luft und auf technischen Trails zu haben.

Auch das neue Rift Zone hat uns das bewiesen und uns mit seinen 140mm an der Front und 130mm Federweg am Heck ein fettes Grinsen ins Gesicht gezaubert. Während der Vorgänger noch etwas weniger Travel am Heck besaß gibts hier jetzt in allen Modellen 10mm mehr. Selbst die Kids Varianten sind nun mit 140/130mm unterwegs.

Werbung

Werbung

Marin Rift Zone

Optik und Features

Auf den ersten Blick fällt direkt das schlanke Rahmendesign auf. Das Oberrohr und der Hinterbau sind schlicht gehalten und wirken recht dünn. Was aber in diesem Fall keinen erhöhten Flex bedeutet. Was auch auffällt sind die dezenten Schweißnähte.

Die Züge und Leitungen sind im Rahmen verlegt und machen während der Fahrt keinerlei Geräusche. Obendrauf gibts einen soliden Kettenstrebenschutz an Ketten- und Sitzstrebe und einen Flaschenmount auf dem Unterrohr.

Was uns an den Marin Bikes immer gefällt sind die Decals. Die Plakette am Steuersatz ist schön vom Rahmen abgesetzt und sieht gut aus. Des weiteren gibt es das Marken Logo am Unterrohr und viele kleine Details wie die Modellbezeichnung und das Made For Fun Motto.

Marin Rift Zone

Geometrie

Marin wird länger. Uns wurde das Rift Zone 29 in XL zur Verfügung gestellt. Dieser Rahmen kommt auf einen Reach von 515mm was recht lang ist, dem Trail-Bike aber sehr gut steht. Den „Fun“ bringt die kurze 430mm Kettenstrebe mit ins Spiel. Das mag auf dem Papier zwar etwas unausgewogen wirken, da das Verhältnis der langen Front zum kurzen Heck nicht ganz passt, funktioniert aber auf flowigen Strecken ziemlich gut. Dazu aber später mehr.

Der Lenkwinkel liegt übrigens bei 65,5° was auch in steilen Passagen Sicherheit bietet. Geht es bergauf sorgt der steile Sitzwinkel von 77° für eine tolle Kraftübertragung und eine angenehme Sitzposition.

ModelHeadtube AngleSeattube AngleBB HeightWheelbaseChainstay (mm)StackReachCrank Length
Alloy 29 1, 2, XRS65.5773431170430623.6435170
M65.5773431205.1430628.2460170
L65.577343G101234.4430637.3485170
XL65.5773431266.3430641.8515170
Alloy 27.5 1XS65.5773391147.8430569.1415170
S65.5773391164.8430600.7430170
M65.5773391186.9430605.2450170
L65.5773391208.9430609.8470170
XL65.5773391241430614.3500170
Alloy 27.5 2S65.5773391164.8430600.7430170
M65.5773391186.9430605.2450170
L65.5773391208.9430609.8470170
XL65.5773391241430614.3500170
Alloy 27.5 XRS65.5773391164.8430600.7430170
M65.5773391186.9430605.2450170
L65.5773391208.9430609.8470170
XL65.5773391241430614.3500

Komponenten und Ausstattung

Das uns zur Verfügung gestellte Marin Rift Zone kam in der 29″ XR Variante die für 4.399 Euro erhältlich ist. Für diesen Preis bekommt man eine Marzocchi Bomber Z1 29″ Gabel und einen Fox Float X, Performance Series Dämpfer die ihren Job echt gut machen.

Schalt- und Bremskomponenten kommen aus dem Hause Shimano. Die 12- Fach Shimano Gruppe läuft tadellos und bietet mit dem SLX Hebel ein knackiges Schalten. Auch die BR-MT420 Bremsen verrichten ihre Arbeit sehr gut. An der Front gibt es sogar 203mm Scheiben und am Heck 180mm. Natürlich gibt es bei hohen Geschwindigkeiten und starkem Gefälle Shimano Bremsen die etwas mehr Power haben. Wir konnten uns über die Performance auf unseren Home Trails und etwas höherem Fahrergewicht nicht beschweren. Aber…

Was sich Marin beim verbauen dieser Bremshebel gedacht hat, ist uns nicht so ganz klar geworden. Die Ergonomie der Zwei-Finger Hebel ist defintitiv nichts für erfahrene Shredder. Wir haben die Bremsen sehr weit vom Griff entfernen müssen damit wir uns beim bremsen nicht die Finger zwischen Hebel und Griff geklemmt haben und somit die BR-MT420 überhaupt nutzen zu können. Da würden wir allen ein Upgrade auf einen sportlicheren Hebel empfehlen.

Ansonsten verbauen die Kalifornier*innen einige Komponenten aus dem eigenen Hause. Der Sattel, Lenker, Griffe, Felgen und viele weitere Komponenten sind von Marin und bieten viel Komfort und halten einiges aus. Wir haben nach einigen Fahrten nur den Lenker und die Griffe ausgetauscht um das Bike etwas an unsere Vorlieben anzupassen um uns mehr auf das Fahrgefühl konzentrieren zu können.

Richtig gut finden wir auch die TranzX Vario-Stütze. Diese kommt in der Rahmengröße XL mit 200mm Hub. Somit haben auch große Fahrer die Möglichkeit den Sattel bei der Abfahrt schön weit nach unten zu versenken.

Rift Zone 29 XR 3499€Rift Zone 29 2 2599€Rift Zone 29 1 1999€Rift Zone 27.5 XR 3499€Rift Zone 27.5 2 2599€Rift Zone 27.5 1 1999€Rift Zone Jr. 24 1999€ Rift Zone 26 1999€

FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 29” Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 148x12mm Boost Thru-Axle, 73mm Threaded BB w/ ISCG05 Tabs
Front SuspensionMarzocchi Bomber Z1 29", Rail Damper with Sweep Adjustment, 140mm Travel, Kabolt Bolt-On Axle, 44mm Offset
Rear SuspensionFox Float X, Performance Series, EVOL Air Spring, Climb Switch, Rebound Adjustment, Custom Tune, 210x50mm, M8x30mm Top, M8x25mm Bottom
RimMarin Aluminum Double Wall, 29mm Inner, Sleeved Joint, Disc Specific, Tubeless Compatible
Hub RearForged Alloy, 148x12mm, Quad Sealed Bearings, Disc, 32H, Standard Freehub Body
Hub FrontForged Alloy, 110x15mm, Disc, 32H
SpokesC714g Black Stainless Steel
TiresMaxxis Assegai, 29x2.5", MAXX TERAA, EXO, Tubeless Compatible
Derailleur RearShimano XT, 12-Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano SLX, 12-Speed, SL-7100R
CranksetFSA GRID, Modular 1x, 32T Direct Mount Chainring, MegaTooth Technology, Mego EXO Spindle, Boost Spacing
Bottom BracketMego EXO 73mm BSA
ChainKMC X-12 Silver and Black
CassetteShimano, SLX 12-Speed, 10-51T
Brakes FrontShimano BR-MT420, 4-Piston Hydraulic Disc Brake, Metallic Pads, 203mm Rotor
Brakes RearShimano BR-MT420, 4-Piston Hydraulic Disc Brake, Metallic Pads 180mm Rotor
Brake LeversShimano BL-M4100 Hydraulic Lever, I-Spec EV Compatible
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 780mm Width, 28mm Rise, 5º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin Grizzly Lock On
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostTranzX, YSP23JL, 1x Remote, Size S 150mm Travel, Size M and L 170mm Travel, Size XL 200mm Travel, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasBolt-On Thru-Axle

FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 29” Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 148x12mm Boost Thru-Axle, 73mm Threaded BB w/ ISCG05 Tabs
Front SuspensionMarzocchi Bomber Z2 29", Rail Damper with Sweep Adjustment, 140mm Travel, Kabolt Bolt-On Axle, 44mm Offset
Rear SuspensionRockShox Deluxe Select RT, Debonair Air Sleeve, Rebound Adjustment, Custom Tune, 210x50mm, M8x25mm Hardware
RimMarin, Double Wall Alloy, 29mm Inner, Pinned Joint, Disc Specific, 32H, Tubeless Compatible
Hub RearShimano HB-MT410B, 148x12mm, Centerlock, Microspline Freehub Body
Hub FrontShimano HF-MT410B, 110x15mm, Centerlock
Spokes14g Black Stainless Steel
TiresVee Tire Flow Snap 29x2.35", Tackee Compound, Tubeless Ready
Derailleur RearShimano Deore, 12-Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 12-Speed, SL-M6100-R
CranksetFSA Comet, Modular 1x, 32T Direct Mount Chainring, MegaTooth Technology, Boost Spacing
Bottom BracketExternal Sealed Cartridge Bearing
ChainKMC X-12 Silver and Black
CassetteShimano, Deore M6100, 12-Speed, 10-51T
Brakes FrontShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brakes RearShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brake LeversShimano BL-MT201
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 780mm Width, 28mm Rise, 5º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin Grizzly Lock On
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostTranzX, YSP18JL, 1x Remote, Size S 150mm Travel, All Other Sizes 170mm Travel, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasBolt-On Thru-Axle
FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 29” Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 141 Boost Spacing (upgradable to 148x12), 73mm Threaded BB w/ ISCG05 Tabs
Front SuspensionX-Fusion Slide Boost RC, 29", 140mm Travel, Compression and Rebound Adjustment, 44mm Offset
Rear SuspensionX-Fusion O2 Pro R, Custom Tune, 210x50mm, M8x25mm Hardware Top and Bottom
RimMarin Aluminum Double Wall, 29mm Inner, Pinned Joint, Disc Specific, Tubeless Compatible
Hub RearShimano HB-MT200B, 141 QR, Centerlock, Standard Freehub Body
Hub FrontShimano HF-MT400B, 110x15mm, Centerlock
Spokes14g Black Stainless Steel
TiresVee Tire Crown Gem 29x2.35", Dual Control Compound, Tubeless Ready
Derailleur RearShimano Deore, 11-Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 11-Speed, SL-5100R
CranksetMarin Forged Alloy, Integrated Steel 32T Narrow Wide Chainring, Boost Spacing
Bottom BracketExternal Sealed Cartridge Bearing
ChainKMC X-11 Silver and Black
CassetteSunrace, 11-Speed, 11-51T, ED Black
Brakes FrontShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brakes RearShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brake LeversShimano BL-MT201
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 780mm Width, 28mm Rise, 5º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin MTN, Closed End
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostMarin Alloy, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasClosed 9-12 Thru-Axle QR System

Marin Rift Zone

FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 27.5” Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 148x12mm Boost Thru-Axle, 73mm Threaded BB w/ ISCG05 Tabs
Front SuspensionMarzocchi Bomber Z1 27.5", Rail Damper with Sweep Adjustment, 140mm Travel, Kabolt Bolt-On Axle, 37mm Offset
Rear SuspensionFox Float X, Performance Series, EVOL Air Spring, Climb Switch, Rebound Adjustment, Custom Tune, 210x50mm, M8x30mm Top, M8x25mm Bottom
RimMarin Aluminum Double Wall, 29mm Inner, Sleeved Joint, Disc Specific, 32H, Tubeless Compatible
Hub RearShimano HB-MT410B, 148x12mm, Centerlock, Microspline Freehub BodyD86
Hub FrontShimano HF-MT410B, 110x15mm, Centerlock
Spokes14g Black Stainless Steel
TiresMaxxis Assegai, 27.5x2.5", MAXX TERAA, EXO, Tubeless Compatible
Derailleur RearShimano XT, 12-Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 12-Speed, SL-7100R, I-Spec EV
CranksetFSA Grid, Modular 1x, 32T Direct Mount Chainring, MegaTooth Technology, Boost Spacing
Bottom BracketMego EXO 73mm BSA
ChainKMC X-12 Silver and Black
CassetteShimano, SLX 12-Speed, 10-51T
Brakes FrontShimano BR-MT420, 4-Piston Hydraulic Disc Brake, Metallic Pads, 203mm Rotor
Brakes RearShimano BR-MT420, 4-Piston Hydraulic Disc Brake, Metallic Pads 180mm Rotor
Brake LeversShimano BL-M4100 Hydraulic Lever, I-Spec EV Compatible
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 780mm Width, 28mm Rise, 5º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin Grizzly Lock On
HeadsetFSA No 57, Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostTranzX, YSP23JL, 1x Remote, Size S 150mm Travel, Size M and L 170mm Travel, Size XL 200mm Travel, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasBolt-On Thru-Axle

Marin Rift Zone

FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 27.5” Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 148x12mm Boost Thru-Axle, 73mm Threaded BB w/ ISCG05 Tabs
Front SuspensionMarzocchi Bomber Z2 27.5", Rail Damper with Sweep Adjustment, 140mm Travel, Kabolt Bolt-On Axle, 44mm Offset
Rear SuspensionRockShox Deluxe Select RT, Debonair Air Sleeve, Rebound Adjustment, Custom Tune, 210x50mm, M8x25mm Hardware
RimMarin, Double Wall Alloy, 29mm Inner, Pinned Joint, Disc Specific, 32H, Tubeless Compatible
Hub RearShimano HB-MT410B, 148x12mm, Centerlock, Microspline Freehub Body
Hub FrontShimano HF-MT410B, 110x15mm, Centerlock
Spokes14g Black Stainless Steel
TiresVee Tire Flow Snap 27.5x2.35", Tackee Compound, Tubeless Ready
Derailleur RearShimano Deore, 12-Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 12-Speed, SL-M6100-R
CranksetFSA Comet, Modular 1x, 32T Direct Mount Chainring, MegaTooth Technology, Boost Spacing
Bottom BracketMego EXO 73mm BSA
ChainKMC X-12 Silver and Black
CassetteShimano, Deore 12-Speed, 10-51T
Brakes FrontShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brakes RearShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brake LeversShimano BL-MT201
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 780mm Width, 28mm Rise, 5º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin Grizzly Lock On
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostTranzX, YSP18JL, 1x Remote, Size S 150mm Travel, All Other Sizes 170mm Travel, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasBolt-On Thru-Axle
FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 27.5” Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 141 Boost Spacing (upgradable to 148x12), 73mm Threaded BB w/ ISCG05 Tabs
Front SuspensionX-Fusion Sweep Boost RC, 27.5", 140mm Travel, Compresion and Rebound Adjustment, 110x15mm Thru Axle, 44mm Offset
Rear SuspensionX-Fusion O2 Pro R, Custom Tune, 210x50mm, M8x25mm Hardware Top and Bottom
RimMarin, Double Wall Alloy, 29mm Inner, Pinned Joint, Disc Specific, 32H, Tubeless Compatible
Hub RearShimano HB-MT200B, 141 QR, Centerlock, Standard Freehub Body
Hub FrontShimano HF-MT400B, 110x15mm, Centerlock
Spokes14g Black Stainless Steel
TiresVee Tire Crown Gem 27.5x2.3", Dual Control Compound, Tubeless Ready
Derailleur RearShimano Deore, 11 Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 11-Speed, SL-5100R
CranksetMarin Forged Alloy, Integrated Steel 32T Narrow Wide Chainring, Boost Spacing
Bottom BracketExternal Sealed Cartridge Bearing
ChainKMC X-11 Silver and Black
CassetteSunrace, 11-Speed, 11-51T, ED Black
Brakes FrontShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brakes RearShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brake LeversShimano BL-MT201
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 780mm Width, 28mm Rise, 5º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin MTN, Closed End
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostMarin Alloy, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasClosed 9-12 Thru-Axle QR System

FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 24" Wheel w/ Clearance for 26", 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 135mm Open Dropout (Upgradeable to 142x12mm Thru-Axle), 73mm Threaded BB
Front SuspensionX-Fusion Velvet RLC 26", 130mm Travel, Compression and Rebound Adjustment, 100x15mm Thru-Axle
Rear SuspensionX-Fusion O2 Pro R, 190x51mm, Custom Tune, M8x22.2mm Hardware
RimMarin, Double Wall Alloy, 27mm Inner, Pinned Joint, Disc Specific, Tubeless Compatible
Hub RearForged Alloy, 135mm, Quad Sealed Bearings, Centerlock Disc, 32H
Hub FrontForged Alloy, 100x15mm, Centerlock Disc, 32H
Spokes14g Stainless Steel
TiresVee Tire Co, Flow Snap 24x2.4", Tackee Compound, Wire Bead
Derailleur RearShimano Deore, 11 Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 11-Speed, SL-5100R
CranksetMarin Forged Alloy 1x11, Hollow Spindle, Steel Narrow Wide 32T Chainring, Direct Mount Type
Bottom BracketExternal Sealed Cartridge Bearings
ChainKMC X-11 Silver and Black
CassetteSunRace, 11-Speed, 11-51T, ED Black
Brakes FrontShimano MT-201 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brakes RearShimano MT-201 Hydraulic Disc, 160mm Rotor
Brake LeversShimano BL-MT201 Hydraulic
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 12mm Rise, 720mm Width, 4º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin MTN, Closed End
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostMarin Alloy, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-

Marin Rift Zone

FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 26" Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 135mm Open Dropout (Upgradeable to 142x12mm Thru-Axle), 73mm Threaded BB
Front SuspensionX-Fusion Velvet RLC 26", 130mm Travel, Compression and Rebound Adjustment, 100x15mm Thru-Axle
Rear SuspensionX-Fusion O2 Pro R, 190x51mm, Custom Tune, M8x22.2mm Hardware
RimMarin, Double Wall Alloy, 27mm Inner, Pinned Joint, Disc Specific, Tubeless Compatible
Hub RearForged Alloy, 135mm, Quad Sealed Bearings, Centerlock Disc, 32H
Hub FrontForged Alloy, 100x15mm, Centerlock Disc, 32H
Spokes14g Stainless Steel
TiresVee Tire Co, Flow Snap 26x2.4", Tackee Compound, Wire Bead
Derailleur RearShimano Deore, 11 Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 11-Speed, SL-5100R
CranksetMarin Forged Alloy, Integrated Steel 32T Narrow Wide Chainring, Boost Spacing, 170mm Length
Bottom BracketExternal Sealed Cartridge Bearings
ChainKMC X-11 Silver and Black
CassetteSunRace, 11-Speed, 11-51T, ED Black
Brakes FrontShimano MT-201 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brakes RearShimano MT-201 Hydraulic Disc, 160mm Rotor
Brake LeversShimano BL-MT201 Hydraulic
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 12mm Rise, 720mm Width, 4º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin MTN, Closed End
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostMarin Alloy, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasClosed 9-12 Thru-Axle QR System

Patagonia

Das Marin Rift Zone auf dem Trail

Schon auf den ersten Höhenmetern wird klar, dass das Marin spritzig den Berg hinauf geht. Hier wippt nichts und der aufrechte Sitzwinkel sorgt für eine tolle Kraftübertragung. Auch die lange Sattelstütze ist ein Plus. Bergauf kommt der Sattel sehr weit raus und lässt sich für die Downhill Passagen schön weit versenken. Vor allem für große Menschen ist das ein Vorteil, da lange versenkbare Sattelstützen nicht bei jedem Fahrradhersteller im Sortiment landen.

Zwar ist das Rift Zone nicht grade mit leichten Reifen bestückt, jedoch fällt deren erhöhter Rollwiderstand kaum auf. Ein Vorteil der Assegai ist auch die Performance auf nassen, wurzeligen und verblockten Kletterpassagen. Denn nicht nur bergab krallen sich die Stollen in den Boden, sondern auch im Uphill.

Der spannendste Teil kommt jetzt. Wir haben das Marin mit in unseren heimischen Bike Park und auf die rutschigen und steilen Hometrails genommen und hatten eine Menge Spaß. Warum? 140mm Federweg geben einem einfach ein ganz anders Fahrgefühl. Wer eher auf einem Enduro unterwegs ist, wird sich über das wendige und leichtfüßige Fahrverhalten freuen und wer weniger Federweg gewohnt ist, freut sich über die Reserven.

Unser Warmup findet immer auf dem Flowtrail statt. Hier gibt es extrem gut gebaute Kurven die mit sehr viel Druck und hoher Geschwindigkeit gefahren werden können. Kleine Pumps laden zum doublen ein und der ein oder andere Anlieger will „zerstört“ werden. Das Marin erledigt das spielend. Der kurze Hinterbau macht das Trail-Bike super agil und hat uns schon bei der ersten Abfahrt ein fettes Grinsen ins Gesicht gezaubert. Geht es auf Tables lässt sich das 140mm Bike leicht in die Luft befördern und es bügelt über alle Bremswellen hinweg. Auch das Fahrwerk beweist sein können. Die Z1 verfügt über eine enorme Steifigkeit trotz bzw. wegen 36mm Standrohren und flext auch bei hohen Geschwindigkeiten in den Kurven kaum spürbar. Nur nach einem ganzen Tag im Bike Park merkt man schon, dass sie nicht ganz über die Feinfühligkeit und die Setup-Konfigurationen der teureren Konkurrenz verfügt was das Fahrgefühl auf Dauer etwas anstrengend macht.

Vorne lang hinten kurz

Zwar funktioniert das Marin trotz seiner langen Front mit einem Reach von 515mm extrem gut auf flowigen Strecken, jedoch macht es uns der kurze Hinterbau nicht ganz so leicht auf verblockten Strecken. Das soll nicht heißen, dass wir auf den lokalen Enduro Strecken keinen Spaß hatten, ganz im Gegenteil. Das Rift Zone lässt sich nämlich recht leichtfüßig über Wurzel und Felsen manövrieren und lädt dazu ein an der ein oder anderen Stelle abzuziehen wo wir normalerweise mit unseren Enduro Boliden einfach drüber bügeln.

Sobald man aber etwas schneller unterwegs ist und der Untergrund grob wird, wirkt das Rift Zone nicht grade balanciert. Die lange Front verspricht Stabilität kann aber aufgrund des kurzen Hinterbaus nicht ruhig bleiben. Das Hinterrad springt merkbar hin und her und erfordert eine sichere Linienwahl bei hohen Geschwindigkeiten. Auch die Art des Hinterbaus verlangt nach präzisem Bremsen damit „Hängenbleiben“ verhindert wird. Würde die Kettenstrebe in den Rahmengrößen expotentiell zum Reach mitwachsen wäre die gesamte Geometrie vielleicht etwas ausgeglichener.

Marin Rift Zone

Fazit: Viel Spaß für einen fairen Preis

Made For Fun ist hier Programm. Das Marin Rift Zone sollte für alle die etwas mehr auf den Trails spielen der perfekte Begleiter sein. Jibbs, Flow und auch leichtere Enduro Trails meistert das 140/130mm Trail-Bike gekonnt. Obendrauf gibt es eine exzellente Uphill-Performance, tolle Komponenten und das für einen fairen Preis.

Action-Shots: Paul Kopp

Bekleidung: Patagonia

Video: Joe und Bo’s Gutenachtgeschichte

Es gibt Gutenachtgeschichten und es gibt Joe Barnes Version davon. Der Schotte erzählt seinem Sohn von seinem spannenden Abenteuern und seinem Drahtesel. 

There’s no doubting that as we get older, the physical boundaries that dictate our lives get bigger, broader and opportunities open up. The world, so to speak, is our oyster. A child’s ability to explore of their own accord is a very different experience. Their world is more contained, but oddly enough, not necessarily smaller. Imagination allows us to enter the world’s unseen spheres, and create excitement from the act of thought. It opens up the world to us. Joe Barnes is well known for his stellar racing career, memorable media and wild imagination. With two children, Joe’s use of his imagination is now being put to use in ways that cultivate the same emotions that Joe gets from bikes, into his son Bo’s life. Join us as Joe and Bo go on a journey around Lochabers hidden landscapes and enter very different worlds.

Werbung

Werbung

TEST: Transition Sentinel XT Carbon – Leichtfüßiges „Mini“ Enduro

Das Transition Sentinel mit 150/160mm Federweg, einer progressiven Geometrie und einem ausgezeichneten Fahrverhalten siedelt sich zwischen dem 170mm Spire und 150mm Scout an. Wo das leichtfüßige Enduro Bike glänzt und was uns besonders gut an dem amerikanischen Mountainbike gefallen hat, erfahrt ihr hier.

Vor wenigen Wochen haben wir euch erst das Spire mit seinen 170mm Federweg vorgestellt. Unser Fazit war, dass wir von der tollen Balance aus Uphill und Downhill-Performance begeistert waren. Obendrauf gabs einige Reserven im Federweg die dafür gesorgt haben, dass wir mit viel Selbstbewusstsein in verblockten Sektionen drauf halten konnten.

Nun waren wir mit dem Transition Sentinel auf den Home Trails aber auch in Leogang und Lienz unterwegs. 160mm Federweg an der Front, 150mm am Heck, eine moderne Geometrie und tolle Komponenten haben uns definitiv überzeugt. Aber ist das „Mini“ Enduro genauso in der Performance ausbalanciert wie sein aufgepumpter großer Bruder?

Werbung

Werbung

Optik und Features

Optisch ist sich die Transition Palette recht ähnlich. Schnörkellose Linienführung wird mit schlichten Decals und weniger knalligen Farben kombiniert. Das uns zur Verfügung gestellte Modell kam mit der Ti Grey Lackierung die es genauso wie die Gold Loam Farbgebung nur bei den Carbon Varianten gibt. Dafür gibts den Alu-Rahmen in gleich vier verschiedenen Variationen.

Zwar fahren viele von euch mit Trinksystem im Rucksack oder im Hip Bag, wer mag kann aber seine Tools unter dem Oberrohr montieren und einen Flaschenhalter auf dem Unterrohr platzieren.

Wie man schön sehen kann, ist der Schaltzug intern verlegt, während die Leitung der Hinterradbremse außen am Rahmen entlang läuft. Unserer Meinung nach ist das ein tolles Feature, da es eine Wartung oder den Austausch der Bremse wesentlich einfacher gestaltet und oft auch eine geringere Geräuschskulisse mit sich bringt, da nichts im Rahmen klappert. Ein kleiner Nachteil könnte es sein, dass bei einem Sturz die Leitung beschädigt werden kann. Sophie hat sich gekonnt mehrfach mit dem Sentinel auf die Trails geschmissen und abgesehen von einem gebrochenen Bremshebel ist dem Bike aber nichts passiert. Tough!

Apropos. Am Rahmenschutz wurde auch nicht gespart. Die Kettenstrebe verfügt über einen gummierten Mantel die das Bike leiser machen und Schäden am Rahmen vermeidet. Im Bereich des Tretlagers unter dem Unterrohr ist ebenfalls ein großzügiger Schutz verbaut der den Rahmen vor Steinschlägen schützt.

Geometrie: Enduro mit 150/160mm Federweg

In Sachen Geometrie steht das Sentinel dem langhubigeren Spire in nichts nach. Abgesehen vom Federweg ist die das Mountainbike nämlich ziemlich modern, flach und relativ lang. Mit 160mm Federweg an der Front und 150mm am Heck meistert das Bike der Marke aus Washington nämlich fast alle Trails.

Das uns zur Verfügung gestellte Modell kam in der Rahmengröße LG und verfügt über einen Reach von 476mm welcher mit einem Lenkwinkel von 63,6° und einem Stack von 631mm kombiniert wird. Der Hauptrahmen wird mit einer passenden 440mm Kettenstrebe abgerundet – somit liegt der Radstand bei 1263mm.

SMMDLGXLXXL
A. REACH420450476501521
B. STACK613622631640649
C. EFFECTIVE TT LENGTH552585613641665
D. SEAT TUBE LENGTH350390430460490
E. EFFECTIVE ST ANGLE78.2°77.5°76.9°76.4°76.0°
SADDLE HEIGHT FOR EFFECTIVE ST ANGLE600660720780820
ACTUAL ST ANGLE70.8°70.8°70.8°70.8°70.8°
SEAT TUBE OFFSET AT BB8787878787
F. HEAD TUBE LENGTH100110120130140
G. HEAD TUBE ANGLE63.6°63.6°63.6°63.6°63.6°
H. CHAINSTAY LENGTH440440440440440
I. WHEELBASE11991233126312921316
J. BOTTOM BRACKET DROP2929292929
K. ESTIMATED BB HEIGHT346346346347347
L. STAND OVER HEIGHT671688700712722
M. FORK OFFSET4343434343

Beim Hinterbau Design benutzt Transition das hauseigene GiddyUp Suspension Design. Hierbei wurde viel Wert auf einen geringen Längenzuwachs der Kettenstrebe beim Einfedern gelegt um Pedalkickback zu verringern und den Anti Squat gering zu halten. Dabei wollen die Macher auf eine Balance aus progressivem und linearen Federverhalten geachtet haben. Wir übersetzen das mal als: soft genug zum bügeln und trotzdem straff genug um nicht durchzurauschen…

Wer mag kann das Sentinel mit Coil- oder Luftdämpfer fahren. Wer gerne an seinem Bike schraubt oder das Fahrverhalten an die eigenen Vorlieben anpassen mag, kann den Hinterbau von 150mm Federweg auf 140mm Umbauen. Dafür müsst ihr den mitgelieferten Dämpfer mit einem Hub von 205mm x 62.5mm durch einen mit 205mm x 57.5mm ersetzen.

Komponenten und Ausstattungen 

Die Jungs und Mädels vom deutschen Vetrieb TrailToys waren so freundlich und haben uns das Sentinel in der XT Carbon Variante zur Verfügung gestellt. Den Twentyy-Niner Carbon-Rahmen in der XT Ausstattung bekommt ihr für 6.799Euro. Was ist im Paket drin?

Das Fahrwerk stammt aus dem Hause Fox. An der Front arbeitet die Fox Float 36 Grip Performance mit 160mm Federweg und am Heck der Fox Float X2 Factory 2 Position Luftdämpfer mit 150mm. Prinzipiell ein tolles Fahrwerk nur fast schon etwas zu bescheiden für die Preisklasse.

Wie es die Bezeichnung der Ausstattungsvariante schon zu vermuten lies, gibt es am Sentinel eine komplette Shimano XT Ausstattung. Angefangen mit der 12-Fach XT Schaltgruppe die mit einer Shimano SLX Kassette mit 10-51t Zähnen kombiniert wird, bis hin zur XT Bremsanlage mit 203mm Bremsscheiben. Hier sollte eigentlich fast keine Wünsche offen bleiben. Die XT Komponenten arbeiten geschmeidig und vor allem die Bremse ist bissig und verändert bei langen Abfahrten nicht den Druckpunkt.

Die exzellent funktionierenden OneUp Dropper Post gibt es abhängig von der Größe in der verschiedenen Längen. Dank des langen Sattelrohrs ist es beim Transition Sentinel in der Größen LG/XL/XXL sogar möglich eine Dropper mit einem Hub von 210mm zu verbauen. Das ist definitiv eine tolle Geschichte, da so auch bei großen Rahmen der Sattel schön tief versenkt werden kann und bei der Abfahrt ordentlich Freiraum bietet.

Das Sentinel Carbon XT ist mit Stans Flow S1 Aluminium Felgen und mit dazu passenden Stans Neo Durasync Naben bestückt. Diese Felgen kombination wurde auch schon öfter im World Cup gefahren und bietet einiges an Stabilität. Auf den Felgen sitzt eine unserer Lieblingskombinationen von Reifen – Maxxis Assegai 3C EXO+ (29×2.5) an der Front und Maxxis Minion DHRII 3C EXO+ (29×2.4) am Heck. Diese Kombi bietet einiges an Grip und lässt sich recht leicht den Berg hinauf treten. Da haben die Amis passend zum Sentinel eine tolle Balance gefunden.

 

Was das Preis-/Leistungsverhältnis angeht sind wir uns bei der XT Carbon Variante nicht ganz sicher. Das Modell ist für 6.799Euro erhältlich und kostet somit genauso viel wie die GX Carbon Variante die über ein komplettes Rockshox Ultimate Fahrwerk, Sram GX Schaltgruppe und Sram Code RSC Bremsen verfügt. Wer sich sein Bike lieber selbst zusammenstellen mag, kann sich das Frameset mit Fox Factory X2 Dämpfer für 3.699Euro besorgen.

X01 CarbonGX CarbonXT CarbonGX AluminiumNX AluminiumCarbon Frameset Aluminium Frameset
FRAMESentinel Carbon 150mmSentinel Carbon 150mmSentinel Carbon 150mmSentinel Alloy 150mmSentinel Alloy 150mmSentinel Carbon 150mmSentinel Alloy 150mm
REAR SHOCKFox Float X2 Factory 2 PositionRockShox Super Deluxe UltimateFox Float X2 Performance 2 PositionFox Float X Performance Elite 2 PositionFox Float X Performance 2 PositionFox Float X2 Factory 2 PositionFox Float X Performance Elite 2 Position
FORKFox Float 36 Grip 2 Factory
160mm Travel/44mm Offset
RockShox Lyrik Ultimate
160mm Travel/42mm Offset
Fox Float 36 Grip Performance
160mm Travel/44mm Offset
Fox Float 36 Grip 2 Performance Elite
160mm Travel/44mm Offset
Fox Float 36 Rhythm
160mm Travel/44mm Offset
HEADSETCane Creek 40 SeriesFSA No.57EFSA No.57EFSA No.57EFSA No.57E
STEMANVL Swage (40mm)ANVL Swage (40mm)ANVL Swage (40mm)ANVL Swage (40mm)RaceFace Aeffect R (40mm)
HANDLEBAROneUp Carbon Bar
SM/MD (800x20) LG/XL/XXL (800x35)
ANVL Mandrel Alloy 35
SM/MD (800x20) LG/XL (800x30) XXL (800x 40)
ANVL Mandrel Alloy 35
SM/MD (800x20) LG/XL (800x30) XXL (800x 40)
ANVL Mandrel Alloy 35
SM/MD (800x20) LG/XL (800x30) XXL (800x 40)
RaceFace Chester 35
SM/MD (780x20) LG/XL/XXL (780x35)
GRIPSODI Elite FlowODI Elite FlowODI Elite FlowODI Elite FlowODI Elite Flow
SADDLEANVL Forge TiANVL Forge CromoANVL Forge CromoANVL Forge CromoANVL Forge Cromo
SEATPOSTOneUp Dropper Post
SM (150mm) MD (180mm) LG/XL/XXL (210mm)
OneUp Dropper Post
SM (150mm) MD (180mm) LG/XL/XXL (210mm)
OneUp Dropper Post
SM (150mm) MD (180mm) LG/XL/XXL (210mm)
OneUp Dropper Post
SM (150mm) MD (180mm) LG/XL/XXL (210mm)
OneUp Dropper Post
SM (150mm) MD (180mm) LG/XL/XXL (210mm)
BRAKESSRAM Code RSCSRAM Code RSCShimano XT M8120SRAM Code RSC
(Cascade Blue/Platinum Silver)

TRP DH-R Evo
(Misty Green/Black Powder)
SRAM Code R
(Cascade Blue/Platinum Silver)

SRAM Guide RE 4-Piston
(Misty Green and Black Powder)
ROTORSSRAM Centerline (200mm)SRAM Centerline (200mm)Shimano RT86 (203mm)SRAM Centerline (200mm)
(Cascade Blue/Platinum Silver)

TRP R1 2.3 (203mm)
(Misty Green/Black Powder)
SRAM Centerline (200mm)
SHIFTERSRAM XO1 EagleSRAM GX EagleShimano XT M8100SRAM GX EagleSRAM NX Eagle MMX
DERAILLEURSRAM XO1 EagleSRAM GX EagleShimano XT M8100SRAM GX EagleSRAM NX Eagle
CASSETTESRAM XG 1295 (10-52t)SRAM XG 1275 (10-52t)Shimano SLX M7100 (10-51t)SRAM XG 1275 (10-52t)SRAM PG 1230 (11-50t)
CHAINSRAM GX EagleSRAM GX EagleShimano XT M8100SRAM GX EagleSRAM NX Eagle
CRANKSRAM X1 Carbon DUB (30t/170mm)SRAM Stylo 7K DUB (30t/170mm)Shimano XT M8100 (30t/170mm)SRAM GX Eagle DUB (30t/170mm)SRAM Descendent 6k DUB (30t/170mm)
RIMSDT Swiss XM 1700 Spline 30Stans Flow S1Stans Flow S1DT Swiss M 1900 Spline 30Stans Flow D
SPOKESDT Swiss CompetitionSapim Race Double ButtedSapim Race Double ButtedDT Swiss ChampionPillar Double Butted
HUBSDT Swiss 350 Straight Pull 36SLStans Neo DurasyncStans Neo DurasyncDT Swiss 370 Ratchet LNNovatech D791SB/D902SB
TIRE/FRONTMaxxis Assegai 3C EXO+ (29x2.5)Maxxis Assegai 3C EXO+ (29x2.5)Maxxis Assegai 3C EXO+ (29x2.5)Maxxis Assegai 3C EXO+ (29x2.5)Maxxis Assegai 3C EXO+ (29x2.5)
TIRE/REARMaxxis Minion DHRII 3C EXO+ (29x2.4)Maxxis Minion DHRII 3C EXO+ (29x2.4)Maxxis Minion DHRII 3C EXO+ (29x2.4)Maxxis Minion DHRII 3C EXO+ (29x2.4)Maxxis Minion DHRII 3C EXO+ (29x2.4)
INCLUDEDTubeless Valves & SealantTubeless Valves & SealantTubeless Valves & SealantTubeless Valves & SealantTubeless Valves & Sealant
WEIGHT30.7 lbs / 13.94kg (Size MD)31.3 lbs / 14.21kg (Size MD)31.3 lbs / 14.21kg (Size MD)33.9 lbs / 15.38 kg (Size MD)35.8 lbs / 16.24 kg (Size MD)7.0 lbs / 3.20kg (Size MD w/shock)9.7 lbs / 4.4 kg (Size MD w/shock)

Das Transition Sentinel auf dem Trail

Wie auch schon das Spire mit 170mm Federweg klettert das Sentinel extrem gut und leichtfüßig. Die angenehme Sitzposition und das Hinterbau Design tragen dazu definitiv bei. Bei steilen Anstiegen konnten wir mit viel Druck in die Pedale treten ohne, dass wir das Gefühl hatten durch wippen des Dämpfers Kraft zu verlieren.

Sobald es Bergab geht, setzt sich die Leichtfüßigkeit fort. Zwar haben wir eine 440mm Kettenstrebe, dies ist gefühlt aber noch deutlich kürzer. So lässt sich das Sentinel verspielt auf das Hinterrad befördern und spielend leicht durch Kurven zirkeln. Das hat sich schnell auf den flowigen Strecken in Leogang und Lienz gezeigt und uns eine Menge Spaß beschert.

Geht es auf steile und verblockte Trails bügelt das Sentinel gekonnt über Felsen und Wurzel und steht einem langhubigeren Ednuro Bike in nichts nach. Ganz im Gegenteil – Das Sentinel fühlt sich in manchen Situationen wesentlich potenter an als es beworben wird. Wofür braucht man dann das Spire mit 170mm Federweg? Einfache Antwort – für noch mehr Sicherheit bei den größten Sprüngen, steilsten Strecken und Abfahrten.

Das soll aber nicht heißen, dass das Spire das bessere Enduro ist. Es verzeiht einfach nur ein paar mehr Fehler und ersetzt im Park ein Downhill Bike. Das Sentinel schafft jedoch den Spagat aus potenter Enduro Maschine und verspieltem Trail Bike besser, weshalb es vor allem in Regionen ohne Lift das interessantere Mountainbike ist.

Was uns jedoch nicht ganz so gut gefallen hat, ist die Ausstattung. Beim Spire bekommen wir für 7.599Euro mehr Federweg und das bessere Fahrwerk, während wir beim Sentinel „nur“ eine Fox Performance Ausstattung für 6.799 Euro bekommen.

Fazit: Transition Sentinel XT Carbon – Mini Enduro mit Spaß-Genen 

Das Transition Sentinel XT Carbon schafft eine ausgezeichnete Balance zwischen Uphill und Downhill und ist für seine moderne Geometrie gleichzeitig verspielt auf flowigen Strecken wie auch Laufruhig in steilen und ruppigen Sektionen. Die 160mm Federweg bieten ausreichend Reserven um sich an die härtesten Enduro Trails ran zu tasten und die progressive Geometrie sorgt für Selbstbewusstsein bei der Abfahrt. Ein tolles Enduro, dass vor allem in Bike Regionen ohne Lift Spaß macht.

Weitere Informationen zum Sentinel findet ihr unter: www.trailtoys-shop.de