Yoga mit Timo Pritzel – Das Interview beim Glemmride 2019

Timo Pritzel gilt als Pionier und Mitbegründer der deutschen MTB Freestlye Szene. Schon in den 90er Jahren stellte er Rekorde auf und etablierte sich nachhaltig in der international heranwachsenden Slopestyle Szene. Heute ist Timo 42 und alles andere als raus aus der Welt des Radsports. Noch immer gehört das Radfahren zu seinem Lebensmittelpunkt. Er macht Trails unsicher oder springt und trickst massive Jumps. Mittlerweile hat Timo aber noch eine andere Leidenschaft, die er erfolgreich mit dem Biken verbindet: Das Yoga!

Wir durften Timo bei einer Session begleiten und ihn anschließend etwas zu seinem Werdegang befragen. Hier erfahrt ihr wie Timo zum Yoga gekommen ist – was das mit seinen waghalsigen Stunts zu hat und warum er einer der wohl coolsten und sympathischsten Pioniere des deutschen MTB Freestyle ist, was ihn zum Vorbild für viele der jüngeren Generationen macht.

Viel Spaß beim Schauen!

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Johny Salido – “Keep on Keeping on | Dreaming of Rampage”

©Juan Diego Taylor

Als der mexikanische Freerider Juan Diego „Johny“ Salido durch seinen zweiten Platz beim Marzocchi Proving Grounds im September 2019 eine Wildcard für die Red Bull Rampage erringt, ist er vollkommen überwältigt. Denn diese Wildcard ist die Eintrittskarte zu seinem größten Traum. Die Dokumentation „Keep on Keeping on | Dreaming of Rampage“ begleitet Johny auf seinem Trip zur Red Bull Rampage 2019 – von der Qualifikation bis zum Sturz vor dem Finale – und spiegelt eindrücklich wider, wie viel ihm dieses Event bedeutet. Die Dokumentation gibt es hier zu sehen:


In „Keep on Keeping on | Dreaming of Rampage“ wird schnell klar, dass Juan Diego Salido alias Johny Salido schon seit dem Kindesalter mit Herzblut fürs Mountainbiken lebt. Seit seinem neunten Lebensjahr genießt er jede Sekunde auf seinem Bike, hat in jungen Jahren mit Top-Platzierungen bei Contests überrascht und konnte es schließlich kaum fassen, dass sein Lebenstraum in Erfüllung gehen sollte: Als erster Mexikaner überhaupt konnte er sich im September 2019 mit einer Silber-Medaille beim Marzocchi Proving Grounds für die letztjährige Rampage qualifizieren. Auf die Teilnahme am jährlichen Treffen der besten Freerider der Welt im Zion National Park in Utah hat der 21-Jährige aus Guadalajara, Mexiko lange hingearbeitet: „Mein größter Traum war es schon immer, Seite an Seite mit den besten Ridern der Welt bei Red Bull Rampage zu fahren und dort als erster die mexikanische Flagge zu repräsentieren“.

Johny bei Red Bull Rampage 2019 ©Juan Diego Taylor

Schon einige Wochen vor dem Event machen sich Johny und seine Crew auf die Reise nach Utah, zum größten Freeride-Event der Welt. Die Vorfreude ist groß, die Stimmung ausgelassen.

Was Red Bull Rampage einzigartig macht: Die Rider, die am Event teilnehmen, sichten und bauen zusammen mit ihrem Team, bestehend aus maximal zwei Shapern und einem Kameramann, ihre eigene Line – so können sie sich auf ihrem Bike ganz individuell verwirklichen. Dafür haben sie einen Scouting-Tag, acht Tage zum eigentlichen Bau der Line plus zwei Erholungstage. Johny und seine Crew schuften hart und stellen dabei ihre Kreativität unter Beweis. Sie nutzen die verfügbare Zeit komplett aus, um die beste Line in den roten Sandstein zu meißeln.

Die Vorbereitungen für das große Event ©Juan Diego Taylor

Einen Tag vor dem Finale findet Johnys Traum der Rampage ein jähes Ende. Bei einem massiven Step-Down Backflip verletzt er sich schwer, gibt aber trotz großer Schmerzen nicht auf. Sein Team hingegen bemerkt schnell, dass etwas mit ihm nicht in Ordnung ist: „Johny ist irgendwie außergewöhnlich ruhig, gestern war er es nicht. Entweder ist er voll im Tunnel oder er macht sich Sorgen.“

Nach seinem ersten Übungs-Run am Finaltag bricht der 21-Jährige zusammen und wird direkt ins Krankenhaus eingeliefert. Im Zusammenhang mit seinem schweren Sturz hat er innere Blutungen erlitten, verursacht durch einen Milz-Riss. Somit ist sein Traum vorerst geplatzt – zumindest teilweise, denn er nimmt auch viel Positives mit. Johny ist Teil des Mega-Events gewesen, hat sich mit Top-Ridern ausgetauscht und seine eigene Line gebaut. Nur was er wirklich auf dem Bike draufhat, kann er am Finaltag der Rampage nicht mehr zeigen.

Der Titel der Dokumentation „Keep on Keeping on | Dreaming of Rampage“ macht deutlich, dass Johny Salido seinen Traum nicht aufgibt und weiterhin dafür kämpfen wird, dass dieser Wirklichkeit wird.

Johny und seine Crew @Juan Diego Taylor

Johny Salido:
Facebook:  JuanDiegoSalido
Instagram: johnysalido
YouTube:   Johny Salido

Freeride Fiesta:
Instagram: freeridefiesta

Anmeldung für Mondraker Enduro Team 2021 in Davos ab morgen möglich

News: Das etablierte Team-Enduro-Plauschrennen „Mondraker Enduro Team“ steht für grenzenlosen Spaß, großartige Kameradschaft und beste Trails inmitten einer beeindruckenden Berg-Kulisse. Vom 2. bis 4. September geht der Event für erfahrene Mountainbiker in Davos Klosters bereits in die fünfte Runde. Am morgigen Freitag um 16.00 Uhr öffnet das Anmeldeportal für die 2021er Veranstaltung.

Mondraker Enduro Team ist eines der wenigen Enduro-Rennen für Teams in Europa. Mit der komplett neuen offenen Kategorie „Fun Team“ wird seit 2020 zudem größeren Teams von drei bis sechs Personen eine Teilnahme an dem Event ermöglicht. Neben dieser besonderen Kategorie bleiben natürlich auch die bewährten Kategorien für Zweierteams Men, Women, Mixed und 77+ bestehen. Die Startplätze am Event sind allerdings limitiert, insgesamt steht das Rennen für 450 Teilnehmer offen. Die genaue Anzahl der Teams hängt letztendlich somit auch von der Größe der angemeldeten „Fun Teams“ ab. Die bisherigen Austragungen waren sehr schnell ausverkauft, sowohl für Zweier- wie auch für Fun-Teams – wer dabei sein möchte, sollte also nicht zu lange warten. Das Anmeldeportal wird morgen um 16.00 Uhr freigeschaltet.

„Die Region Davos Klosters bietet eine unglaubliche Fülle von attraktiven Mountainbike-Trails – die Ideen gehen uns also noch lange nicht aus!“ – Rennleiter Michi Wild von der lokalen Bike Academy Davos

Mondraker Enduro Team

Mondraker Enduro Team: Klassische Stages und jede Menge Downhill-Spaß

Die teilnehmenden Teams werden in den drei Tagen insgesamt etwa 120 Kilometer zurücklegen. Bewältigt werden müssen hierbei knapp 1.500 Höhenmeter bergauf, dafür geht es rund 12.000 Höhenmeter bergab. Wie bei einem klassischen Enduro-Rennen stehen auch bei diesem Event sogenannte „Stages“ auf dem Programm. Diese führen laut Veranstalter vorwiegend bergab und dauern jeweils einige Minuten. Zwischen diesen Abfahrten legen die Teilnehmer verschiedene Transfer-Etappen ohne Zeitmessung zurück, oft unterstützt von Bergbahnen. Die Trails sollen abwechslungsreich und attraktiv sein – mitunter aber auch technisch anspruchsvoll, da es sich ausschließlich um alpine, natürliche Wege und nicht um ausgebaute Flowtrails handelt. Der Veranstalter betont, dass ein gewisses Fahrniveau auf dem Mountainbike Voraussetzung für Spaß bei dem Rennen ist.

„Unser Ziel ist es, erfahrenen Mountainbikern aus aller Welt in bester Gesellschaft die schönsten Trails der Destination Davos Klosters zu zeigen“ – Britta Wild

Web: www.enduro-team.ch

Tomomi Nishikubo – Ride to Survive



Tomomi Nishikubo ist ein Virtuose auf zwei Rädern. In seinen Filmprojekten geht der Japaner Obstacles auf seine eigene Art und Weise an und ist ein Garant für kreative Action. In seinem neuesten Coup „Ride to Survive“, findet sich Tomomi gestrandet auf einer einsamen Insel wieder. Ebenfalls auf der Insel angespült: Sein Trials Bike! Eine trickreiche, adrenalingeladene Jagd durch den Dschungel beginnt. Das Video besticht durch kreative und technisch anspruchsvolle Lines und findet seinen Höhepunkt mit einem World‘s First auf dem Trials Bike – ein Frontflip herunter von einer Slackline.
Tomomi hockt oberkörperfrei in den Baumkronen mit seinem Bike
Tomomi und sein Bike in den Baumkronen © Naoki Morita

Das Videos beginnt mit dem langsam wieder zu sich kommenden Tomomi, der halb von Wasser bedeckt an einem einsamen steinigen Strand angespült wurde. Nach einem kurzen Lagecheck und dem vergeblichen Versuch, ein Lagerfeuer zu entzünden, stößt der Japaner auf den einzig anderen Inselbewohner: sein Trials Bike. Ein paar kräftige Tritte in die Pedale und Tomomi ist wieder ganz in seinem Element. Der japanische Bike-Ninja nutzt sein Rad auf eine Art und Weise, die MacGyver stolz machen würde: Egal, ob Fische mit dem Hinterrad zu angeln oder Bananen von einem Baum zu pflücken gilt, sein Trials Bike ist das Hilfsmittel der Wahl. Mit technischer Finesse zeigt Tomomi Trials Riding auf höchstem Niveau in einem ungewohnten Terrain und begeistert mit Tricks wie einem Tire Tap to Frontflip von einer Slackline.

Tomomi macht einen Wheelie auf einer Slackline im Wald
Tomomi auf der Slackline © Naoki Morita

Der Front Flip von der Slackline ist wohl der schwierigste Trick im Video. Diese Kombination hat noch niemand zuvor gewagt, deshalb gab es keinerlei Tipps oder ein Beispiel, an dem ich mich orientieren konnte. Ich versuchte, den Bewegungsablauf auf der Slackline immer wieder im Kopf durch zu gehen. Wir benötigten im Anschluss einen vollen Tag, um das Setup vorzubereiten und zu testen. Am nächsten Tag habe ich den Trick dann gestanden!

Tomomi Nishikubo

Am Ende des 7:51 Minuten langen Videoclips erklimmt Tomomi den höchsten Punkt der Insel und erspäht eine Fähre am Horizont. Nach erfolgreich bestandenem Trials-Survival-Camp ist es für Tomomi nun an der Zeit, wieder in die Zivilisation zurück zu kehren und so baut er kurzerhand ein improvisiertes Floß. Mit einem kraftvollen Backflip an Bord nimmt der Japaner Fahrt auf in Richtung Sonnenuntergang.

Tomomi macht während eines atemberaubenden Sonnenuntergangs einen Backflip am Strand Richtung Meer
Tomomi macht einen Backflip am Strand © Naoki Morita

Die Dreharbeiten haben einen Großteil des Sommers in Anspruch genommen, da der Japaner alle Hindernisse aus dem Video zusammen mit der Hilfe einiger Freunde selbst geplant und gebaut hat. Begleitet wurde er von den Filmemachern Daisuke Yamasaki & Jidai Malakar, sowie Fotograf Naoki Morita. Die mitunter anspruchsvollen Dreharbeiten verlangten besonders Tomomi einiges ab, gestalteten sich aufgrund des ausgezeichneten Teamspirits aber dennoch angenehm, so Tomomi: „Das Angeln mit dem Hinterrad war eindeutig mein Lieblingspart. Mit der Angelschnur habe ich sogar tatsächlich einen Fisch gefangen, der leckerste, den ich je gegessen habe!“

Tomomi wird von seinem Fotografen gefilmt, wie er mit einer Scheibenbremse einen Baumstamm schnitzt
Tomomi schnitzt einen Baumstamm © Naoki Morita

Für alle, die schon gespannt auf Neues von Tomomi warten, gibt es in wenigen Wochen eine umfangreiche BTS Episode zu „Ride to Survive“, welche exklusive Eindrücke in die Dreharbeiten bietet.

Folge Tomomi auf Social Media:

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Garret Mechem ist Red Bull Rookie of the Year 2020

Es stehen die drei Gewinner der Disziplin Speed & Style auf dem Podium von Crankworx Innsbruck 2019. Ganz oben Martin Söderström, gefolgt von Kyle Strait und Garret Mechem

Die FMB World Tour-Saison 2020 ist vorbei und obwohl nur eine Handvoll Veranstaltungen stattfanden, gibt es gute Nachrichten: Ein neuer Red Bull Rookie of the Year wurde gekrönt. Im rein digitalen Wettbewerb mit Video-Einreichungen aus Deutschland, Polen, den USA und Brasilien setzte sich der 21-jährige Amerikaner Garret Mechem mit dem beeindruckendsten Video gegen die Konkurrenz durch. Er überzeugte mit der richtigen Balance zwischen Skills, Fahrstil und Konstanz.

2021 wird Garret die Chance haben, sich auf einer der größten Slopestyle-Bühnen der Welt zu beweisen – der Crankworx FMBA Slopestyle-Weltmeisterschaft in Innsbruck, Österreich. Hier kann sich der Amerikaner mit den weltbesten Ridern wie Emil Johansson (SWE), Thomas Lemoine (FRA), Erik Fedko (GER), Lukas Huppert (SUI) und Dawid Godziek (POL) messen. Wird er mit seinem Fahrkönnen und Riding Style auch vor dem österreichischen Crankworx-Publikum große Erfolge erzielen?

Bevor wir diese Fragen beantworten können, haben wir uns mit Garret getroffen, um mehr über ihn zu erfahren – von seinen Anfängen auf dem Bike bis hin zu seinen bevorstehenden Karriere-Highlights, der Teilnahme an einem Crankworx Event.

Zunächst einmal, für die Leute, die dich nicht kennen: Wer bist du und warum ist dein IG-Username @lil.rojo

Ich bin einer der wenigen echten Rothaarigen (extrem rot), die in meiner Gegend Fahrrad gefahren sind, und gleichzeitig einer der jüngsten der Gruppe, so dass sich der Spitzname anbot. Jemand nannte mich “kleiner Rothaariger” und dann blieb es irgendwie hängen und entwickelte sich in “lil rojo”. Ich glaube auch nicht, dass sich mein Spitzname in absehbarer Zeit verändern wird.

Erzähl uns etwas von deinem Jahr 2020 – Was war dein Ziel dieses Jahr? 

Mein Hauptziel war so viele FMB-Punkte wie möglich zu sammeln, um in der Rangliste die bestmögliche Platzierung zu erreichen. Ich bin auch viele Rennen gefahren, unter anderem Enduro, Downhill, Dual Slalom und Speed & Style, aber mein Fokus lag auf Slopestyle. Aufgrund der diesjährigen Situation habe ich mich letzten Endes auf den Rookie of the Year Wettbewerb konzentriert, weil ich wusste, dass das meine einzige Option als amerikanischer Slopestyle-Fahrer sein würde, um meine Platzierung für die nächste Saison zu verbessern.

Was ging Dir durch den Kopf, als du Bescheid bekommen hast, dass du den Red Bull Rookie of the Year Award gewonnen hast? 

Ich war super aufgeregt! Worte können nicht beschreiben, wie ich mich an diesem Tag gefühlt habe. Die Information über den Sieg war die erste Nachricht, die ich gesehen habe, als ich aufgewacht bin – danach war ich hellwach!

Garret Mechem performt einen großen Sprung beim Speed & Style in Innsbruck 2019 und wird dabei von 2 Fotografen abgelichtet
Garret Mechem mit großartiger Leistung beim Speed ‘n Style 2019 in Innsbruck

Du wirst an einer Slopestyle-Weltmeisterschaft teilnehmen; mit und gegen einige der besten Fahrer, die die Welt je gesehen hat. Wie fühlt sich das an? 

Ich fühle mich geehrt. Ich schaue schon so lange zu allen SWC-Fahrern auf und ich bin mit vielen befreundet, sodass es fast, wie ein gewöhnlicher Contest sein wird, nur auf einem deutlich höheren Niveau.

Wie wichtig ist deiner Meinung nach die Auszeichnung und Initiative “Red Bull Rookie of the Year” für die Fahrer und die Dirt Jump-/Slopestyle-Szene als Ganzes? 

Das ist sehr wichtig, denn genau das gibt jungen Fahren die Chance nach draußen zu gehen und sich auf eine Sache zu konzentrieren. Gerade in einem Jahr wie diesem, schafft es mehr Möglichkeiten für die Rider, um zu wachsen und aufzusteigen.

Seit wann fährst du Dirt Jumps? 

Ich fahre schon fast mein ganzes Leben lang Fahrrad, genauer gesagt seitdem ich zwei Jahre alt bin. Ich bin früher mit meinen Freunden ununterbrochen auf einer BMX-Bahn gefahren, aber immer war ich es, der Sprünge und Tricks gemacht hat. Irgendwann wurde es dann einfach zu einer Leidenschaft, nach der ich süchtig wurde.

Wer hat dich am meisten zum Biken inspiriert? Hast du ein Vorbild? 

Es gab nicht eine einzelne Person, die mich motiviert hat oder zu der ich aufgeschaut habe, es war eigentlich die Riding-Szene als Ganzes, die sich in Santa Cruz geformt hat. Bereits als Kind haben Sessions mit den damaligen Top 5-6 Fahrern der Diamond Series zu meinem Alltag gehört. Ich fuhr mit Leuten wie Tyler und Cam McCaul, Greg Watts und anderen. Diese Typen haben mir alles beigebracht, und mir den Weg aufgezeigt, den ich gehen wollte.

Mechem und Lemoine nehmen die enge Berm auf dem sandigen Untergrund. Dabei werden sie von zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern beobachtet
Garret Mechem im Duell mit Tomas Lemoine

Schon Pläne für die Off-Season? 

Einfach nur trainieren, trainieren und trainieren. Ich möchte wirklich, dass sich die Crankworx Wildcard lohnt und dass ich 2021 so gut wie möglich abschneide und mich verbessere.

Worauf freust du dich mit Blick auf die Saison 2021 am meisten? 

Ich freue mich in 2021 einfach darauf, wieder an Wettkämpfen und Contests teilzunehmen. Ich liebe die Wettkampfatmosphäre, darin blühe ich tatsächlich auf. Ich kann es absolut nicht erwarten.

Danke Garret und alles Gute für 2021! 

ATHLETE’S CHOICE-SIEGER & PEOPLE’S CHOICE-SIEGER

Für das Jahr 2020 wurde die FMB World Tour um zwei neue Kategorien erweitert, jeweils mit zugehörigen Preispaketen. Die Athlete’s Choice-Sieger wurden von einer Jury bestehend aus Emil Johansson (SWE), Anton Thelander (SWE), Lucas Huppert (SUI) und Tim Bringer (FRA) gewählt, während die People’s Choice-Abstimmungen auf Clippero stattfanden, wo insgesamt über 1.000 Stimmen abgegeben wurden.

Garret Mechem nimmt lässig einen Sprung mit nur einer Hand am Lenker. Im Hintergrund ist die schöne Veranstaltungskulisse zu sehen.
Garret Mechem mit dem One-Hander

Es stellte sich heraus, dass Garret Mechem nicht nur der Favorit der ROTY-Jury war, sondern auch der Sieger des Athleten-Panels. Mit einem klaren ersten Platz in den Augen aller vier Rider erhält der 21-jährige Amerikaner ein Preisgeld von 750 US-Dollar, zusätzlich zu den Preisen für den Rookie of the Year Award.

Garret wurde von der Athleten-Jury besonders für seine Trickauswahl und seinen Flow gelobt. Lucas Huppert war geflasht von seinen “großen Tricks auf der Slopestyle-Linie mit schweren Trick-Kombos, wie dem Half-Cab”, während laut Tim Bringer der Backflip Double Tailwhip Mechems Performance auf ein neues Level brachte.

Auf Seiten der People’ Choice kämpften Leo Campos (BRA) und Przemek Abramowicz (POL) wochenlang um den ersten Platz, wobei beide mehrmals die Führung übernahmen und der Brasilianer nur knapp gewann. Der Deutsche Nick Schubarth landete auf dem dritten Platz.

Als Teil des Gewinnspiels für die Kategorie People’s Choice erhält Campos ein Preisgeld von 750 US-Dollar sowie seine FMB World Tour Lizenz für 2021, während Abramowicz 300 US-Dollar für den zweiten Platz und Schubarth 200 US-Dollar erhält.

People’s Choice Top 3:

  1. Leo Campos (BRA) – 8.44
  2. Przemek Abramowicz (POL) – 8.11
  3. Nick Schubarth (GER) – 7.58

Die vollständige Rangliste findet ihr auf der FMB World Tour Clippero-Website.

Alle Ergebnisse der Red Bull Rookie of the Year-Auszeichnung gibt’s auf der FMB World Tour-Website.


Weitere Informationen gibt es auf: www.fmbworldtour.com.

Aktuelle Details zur FMB World Tour findet ihr unter: facebook.com/fmbworldtour und twitter.com/fmbworldtour sowie www.instagram.com/fmbworldtour

Thomas Genon & Tomas Lemoine: Style pur im Rough Club

In ihrem neuen Skatepark-Video „T and T Park Sesh“ messen Thomas Genon und Tomas Lemoine ihre Skills bei einer Session im Rough Club, einem Indoor-Skatepark in Valence, Frankreich. Hier geht es direkt zum Video.

Park fahren und filmen mit Tomas Lemoine mache ich im Winter sehr häufig. Wir haben dabei immer eine gute Zeit.

Thomas Genon

Mit viel Liebe zum Detail, hat „T and T Park Sesh“ ein Highlight für alle Skatepark Fans geschaffen

Das Video erinnert an den Style klassischer BMX Park Videos. Nicht nur durch die Musik und den altbekannten Fisheye Look, sondern auch durch die Sprunghöhe auf den steilen Holzrampen des Rough Clubs, die man auf einem 26 Zoll Hardtail sonst selten zu sehen bekommt. Das belgisch-französische Duo nutzt jeden Winkel des Skateparks für einen kreativen Mix aus technischen Tricks und viel Airtime, dabei immer gespickt mit einer Menge Flow.

Ich bin mehr als happy, Team-Mate von Tommy G zu sein, er ist einer meiner liebsten Riding-Buddies. Als er angerufen und mich zu einer privaten Session im Skatepark eingeladen hat, war ich sofort dabei. Bei Projekten mit Tommy G habe ich eigentlich immer Spaß, die guten Ideen fliegen uns dann quasi zu – außerdem konnten wir umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten.

Tomas Lemoine
Thoams Lemoine und Thomas Genon präsentieren in einer Collage ihre besten Sprünge aus dem Skatepark
T and T Park Sesh

 

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Tomas Lemoine – Ein perfekter Tag

Tomas Lemoine sitzt mit reibendem Händen vor dem Lagerfeuer. Auf seiner Haut sind seine zahlreichen Tattoos zu sehen

Urlaub zu Hause? Aber nicht ohne Bike! In seinem neuen Videoclip A Perfect Day macht sich der französische Slopestyle-Star Tomas Lemoine, zusammen mit seiner Freundin Carla und seinem langjährigen Freund und Kameramann JC Pieri, auf zu einem Abenteuer durch Südfrankreich. Das Resultat ist ein 3 Minuten langes, emotions- und actionreiches Video, welches die Liebe zum Biken mit der wunderschönen Szenerie Südfrankreichs vereint:

Ein gemütliches Zusammensein vor den wärmenden Flammen des Lagerfeuers zusammen mit seinen Liebsten und Natur, soweit das Auge reicht. Bereits der Beginn von Lemoines neuem Video vermittelt das Gefühl von Freiheit in seiner reinsten Form. In den frühen Morgenstunden genießen der junge Franzose, Carla und Hund Rolly den Sonnenaufgang. Unter den wachsamen Augen des Vierbeiners pumpt Tomas noch schnell etwas Druck in seine Reifen, denn das weiche Licht der Morgensonne ist wie gemacht für dieses Projekt.
Tomas Lemoine springt in der kargen Landschaft mit seinem Bike von einem großen Kicker
Tomas Lemoine zeigt uns was er alles drauf hat auf seinem Bike © JC Pieri

Kurz darauf findet sich der junge Franzose auf der Spitze eines Bergrückens wieder. Ein kurzer Tritt in die Pedale und Tomas bahnt sich, leichtfüßig und mühelos wie eine Katze, seinen Weg in Richtung Tal. Carla und Rolly folgen gespannt der Show. Dabei ist der Mountainbike-Star wohl eher für sein großes Trick-Repertoire bekannt, als für seine Downhill-Skills. So wechselt er im zweiten Teil des Videos auf sein Freeride Bike und wirbelt kurz darauf mit hochkomplexen Tricks, wie einem 360 Inside Invert, durch den Wald. Ein Trick, den man auf einem gefederten Mountainbike nicht oft zu sehen bekommt.

Komplettiert wird das Video durch eine Skatepark-Session in der Bowl of Marseille. Mit hohen Airs und eleganten Tricks kommt zu Ende des Videos noch einmal der gewohnte Lil Moine Flair auf. Nach einem langen Tag auf dem Bike ist es höchste Zeit für einen erfrischenden Sprung ins Mittelmeer.

Tomas Lemoine, seine Freundin Carla & ihr Hund Rolly schauen auf das offene Meer mit ihren beiden Bikes in der Hand
Tomas Lemoine, Carla und ihr Hund Rolly © JC Pieri

Dank dem detailreichen Skript von Filmer JC Pieri, konnte der Clip in nur zwei Tagen vollständig fertig gestellt werden. Das Resultat weicht dabei deutlich vom typischen Tomas Lemoine-Style ab, doch Tomas zeigte sich begeistert:

Das Video unterscheidet sich im Style deutlich von meinen letzten Projekten. Der Clip soll eine Geschichte erzählen, die alle meine Bikes mit einbezieht. Die Art und Weise, wie JC an seine Projekte herangeht, passte dabei einfach perfekt. Deshalb bin ich glücklich, dass wir dieses Projekt gemeinsam realisieren konnten.

Tomas Lemoine

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