Brett Rheeder und Emil Johansson liefern sich ein Duell für die Ewigkeit beim Crankworx Innsbruck Slopestyle

INNSBRUCK, ÖSTERREICH 15. Juni 2019 – Für alle drei Fahrer auf dem Podest beim Crankworx Innsbruck Slopestyle ging ein Traum in Erfüllung:

Platz drei war ein unglaubliches Ergebnis für den Polen Dawid Godziek, der mit einer Wildcard gestartet ist und erst vor sechs Wochen die Einladung zum größten Slopestyle-Bewerb der Welt erhalten hat.

Platz zwei war Emotion pur für den Schweden Emil Johansson, der letztes Jahr um diese Zeit wegen anhaltenden gesundheitlichen Problemen immer wieder ins Krankenhaus musste und gar nicht sicher war, ob er jemals wieder auf Weltklasseniveau fahren würde.

Platz eins war ein neues Kapitel in der spektakulären Geschichte des Brett Rheeder (CAN).

„Ich war schon so oft in dieser Position“, erinnert sich der 26-jährige Kanadier, der 2017 und 2018 in Innsbruck Zweiter wurde. „Immer wieder war es so: Ich mache einen guten ersten Run, liege auf Platz eins – und dann kommt jemand runter, kriegt einen besseren Score und verdrängt mich von der Spitze. Zu oft ist es passiert, dass ich dann im zweiten Lauf stürze oder irgendeinen blöden Fehler mache oder einen Trick auslasse – oder sogar alle drei.“

Nach dem ersten Lauf in Innsbruck sah es tatsächlich nach einem solchen Szenario aus. Rheeder legte einen starken ersten Run hin und bekam von den Judges 92 Punkte. Damit lag der Kanadier am Ende eines mit Stürzen gespickten ersten Durchgangs in Führung. Zu den Pechvögeln zählte auch der US-Amerikaner Nicholi Rogatkin, der 2017 und 2018 den Slopestyle-Bewerb bei Crankworx Innsbruck gewinnen konnte. Im zweiten Durchgang schienen die Rider mit den Bedingungen auf der Strecke besser zurechtzukommen. Keiner hatte aber mit dem Freestyle-Feuerwerk gerechnet, das Emil Johansson zünden sollte: In einem beinahe perfekten Run zeigte der Schwede gleich zwei komplett neue Tricks, die bisher nie und nirgends auf der Welt in einem Contest zu sehen waren.

Auch die Judges waren schwer beeindruckt und gaben dem 19 Jahre jungen Johansson 95 Punkte. Damit übernahm er zwischenzeitlich die Führung von Brett Rheeder. Seinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen war sogar Johansson selbst von dem Score überrascht.

„Die letzten zwei Jahre habe ich die ganze Zeit nur an diesen Moment gedacht“, freute sich der Shootingstar der Szene. „Ich wollte unbedingt zurückkommen und erneut am Podest stehen. Mein Ziel war es, wieder auf dem gleichen Niveau wie vorher zu fahren.“

Johansson stand zuletzt 2017 auf dem Podest bei einem Crankworx-Bewerb. In dem Jahr gewann er auch die Gesamtwertung der Slopestyle World Championship und landete auf Rang zwei beim Saisonfinale Whistler. Der fulminante Aufstieg des Schweden wurde aber 2018 von einer Autoimmunerkrankung jäh unterbrochen.

Mühsam kämpfte er sich zurück an die Weltspitze und nahm sich fest vor, bei Crankworx Innsbruck 2019 wieder in Topform zu sein. Pünktlich zum Comeback auf der größten Slopestyle-Bühne der Welt wurde vor wenigen Tagen eine Dokumentation (Every Mystery I’ve Lived | Emil Johansson’s Comeback Story) veröffentlicht, die Johansson während der seiner krankheitsbedingten Pause begleitet. Darin spricht er offen und ehrlich über diese schwere Zeit, die Diagnose und seinen Weg zurück an die Spitze des Slopestyle-Sports.

Und plötzlich lag der Schwede nach seinem zweiten Run bei Crankworx Innsbruck in Führung. Egal, was jetzt passieren sollte – eines war klar: Emil Johansson is back.

Um ihn vom Thron zu stoßen, musste Rheeder tiefer denn je in seine Trickkiste greifen und den Schwierigkeitsgrad ein fettes Stück nach oben schrauben.

„Es ging los mit einem Flip Whip, gefolgt von einem Frontflip Bar Spin und einem Backflip Opposite Tailwhip auf dem dritten Feature. Dann ein Opposite Cork 720 und ein Cork 7 Barspin sowie ein 360 Barside Tailwhip rauf auf die Holzkonstruktion und ein Opposite Truckdriver wieder runter. Zum Schluss dann auf dem letzten Kicker vor dem Ziel ein Flip Opposite Double Tailwhip,“ erklärte Rheeder seinen Run. Ganz zufrieden war der Mann aus Kanada aber nicht – einige Tricks seien nicht perfekt gewesen und hin und wieder war er laut eigenen Angaben „a little bit sketchy“ unterwegs.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kam dann endlich die Entscheidung der Judges:

95,5 Punkte – Platz eins. Damit hatte Rheeder nach Rang zwei in den Jahren 2017 und 2018 endlich auch in Innsbruck gewonnen.

„Total erleichtert und super happy“, beschrieb der Kanadier im Ziel seine Gemütslage. „Im vergangenen Jahr habe ich ein paar neue Tricks gezeigt. Um ehrlich zu sein, kommen die neuen Tricks im Moment aber eher von Emil. Ich habe hart daran gearbeitet, selbst ein paar neue Tricks für die Contests zu lernen, aber bis jetzt ist es noch nicht so richtig gelungen. Nach wie vor feile ich an ein paar Dingen, die niemand bis jetzt gemacht hat, doch für Crankworx Innsbruck war es noch zu früh. Ich bin ziemlich erleichtert, dass ich mit meinen gewohnten Tricks und ein paar anderen Sachen durchgekommen bin.“

Neben der Erleichterung Rheeders war die Stimmung im Zielbereich vor allem von einer Freundschaft und einem großen gegenseitigen Respekt unter den Fahrern geprägt.

„Wie heißt überhaupt dieser letzte Trick von dir?“ fragte Rheeder den Jungstar Johansson in der Pause vor der Siegerehrung.

„Oppo Three Whip Oppo Bar“, kam die Antwort des Schweden.

„Echt megageil, Kumpel.“

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Bike Kingdom Lenzerheide – The Legend of Tommy G

Jedes Königreich braucht eine Legende – so auch das neue Bike Kingdom Lenzerheide. Mit Tommy G, der selbst viel Zeit in der Schweiz verbringt, wurde diese Legende gefunden und mithilfe von Anthill Films auf überragende Art und Weise inszeniert. Hier geht’s zum Clip “The Legend of Tommy G“

Wenn sich die Meister von Anthill Films mit einem Rider wie Thomas Genon aka Tommy G in einer Traumlocation wie Lenzerheide zusammenfinden, entsteht Großes. Denn die Landschaft des Bike Kingdom ist mindestens so abwechslungsreich wie das Riding von Tommy G, so dass der 25-jährige Belgier seine Vielfältigkeit voll ausspielen kann. Trotz so viel Prominenz vor und hinter der Kamera braucht sich der Soundtrack nicht zu verstecken. Ganz im Gegenteil – zum CCR-Klassiker „I Heard It Through the Grapevine“ scheint Tommy G einfach alles zu gelingen: Er durchbricht die Schallmauer. Er fährt übers Wasser. Klar, „that’s why they call him Tommy G-esus,“ stellt Cameo Jackson Goldstone bewundernd fest. Thomas zeigt sein Können in der zerklüfteten Mondlandschaft der hochalpinen Bikeregion in Lenzerheide, ballert zum Kommentar von Rob Warner die Weltcupstrecke hinab und sprengt die Berms in die Luft. Wenn er über die Kicker springt, hat er teilweise so viel Airtime, dass die Crew die Landung verlängern muss, während Tommy G noch in der Luft ist. Da staunen nicht nur Cam und Tyler McCaul.

So viel legendäre Action bleibt natürlich auch der Bike Community nicht verborgen und so spekulieren gleich zu Beginn des Clips Schwergewichte wie Troy Brosnan, Brett Rheeder, Tomas Lemoine, Casey Brown, Brook MacDonald, Thomas Vanderham oder Emil Johansson darüber, was der Belgier derzeit eigentlich treibt. Die Auflösung: Er arbeitet an der Legende von Tommy G im Bike Kingdom Lenzerheide!

Die Dreharbeiten zu „The Legend of Tommy G“ fanden im vergangenen Herbst in der Schweiz in Lenzerheide statt. Trotz des engen Zeitfensters von nur zwei Wochen sind alle Beteiligten mit dem Ergebnis sehr glücklich: „In Lenzerheide zu drehen ist ein Traum. Es ist ein wunderschöner Ort mit unglaublich vielen Trails, die in alle Richtungen führen. Der Dreh war tatsächlich dahingehend eine Herausforderung, dass es so viel zu erfassen und so viel mehr zu filmen gibt, als in ein Webvideo rein passen,“ lässt Darcy Wittenburgh von Anthill Films die Dreharbeiten Revue passieren. Auch Pascal Krieger, Projektplaner von Bike Kingdom Lenzerheide erinnert sich gerne zurück: „Mit Anthill Films zusammenzuarbeiten war ein einmaliges Erlebnis. Die Produktionsstätte hat sich mit ihren geschichtsträchtigen Bike-Filmen selbst schon Legendenstatus erarbeitet. Thomas Genon ist einer der stylishsten Slopestyle-Biker. Ein Fahrer auf diesem Niveau auf unseren Hometrails und -sprüngen zu sehen war inspirierend und atemberaubend zugleich! Seine Kreativität und seine Freude am Mountainbiken waren während des zweiwöchigen Drehs jederzeit spürbar.“

Thomas Genon selbst könnte mit dem Ergebnis nicht zufriedener sein: „Es fühlt sich ein bisschen verrückt an, in diesem Film mitzuspielen und all diese Legenden darin zu sehen. Ich habe den allergrößten Respekt vor jedem von ihnen. Ihre Cameos machen diesen Film zu etwas ganz Besonderem! Ich habe die Dreharbeiten im Bike Kingdom wirklich genossen. Hier gibt es so viele unglaubliche Spots zu entdecken. An einem einzigen Tag kannst du typische Bikepark-Sessions shredden und super coole Sprünge senden, im Anschluss die Weltcupstrecke herunter ballern und auf den großartigen Trails die irre Landschaft in den Bergen genießen. Das ist schon etwas ganz Besonderes!“

Mit der Lancierung von Bike Kingdom auf die Bike Saison 2020 hat die Ferienregion Lenzerheide dem Offensichtlichen einen Namen gegeben. Durch die Neupositionierung in Bike Kingdom und nicht zuletzt auch durch den einzigartigen Shoot mit Thomas Genon erhält das Thema Mountainbike in Lenzerheide jene Größe und Wichtigkeit, auf die in den letzten Jahren hingearbeitet wurde. Im Zuge von Bike Kingdom wird nicht nur die Bike Region umbenannt, sondern auch eine neue Bike App released, ein großes Bike Fest am Ende der Saison auf die Beine gestellt und neue Trails gebaut. Bike Kingdom präsentiert exakt das, was der Name verspricht.

#bikekingdom #bikekingdomlenzerheide #tommyg #thelegendoftommyg

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Für mehr Information zum Bike Kingdom Lenzerheide: 

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Photo Credit: Bike Kingdom Lenzerheide / Sterling Lorence

Fabio Wibmer – Home Office

Was ist besser als zuhause eingesperrt zu sein und nichts zu tun? Zuhause eingesperrt zu sein und einen fetten Trialbike-Actionclip zu drehen! So geschehen innerhalb der letzten vier Wochen im Haus von Bike- und YouTube-Star Fabio Wibmer in Innsbruck. In „Home Office“ zeigt der Österreicher einmal mehr wie viel Kreativität und Können in ihm stecken

Gleich zu Beginn des über sieben Minuten langen Clips wird deutlich, dass Fabio ohne sein Bike nur ein halber Mensch zu sein scheint: Antriebslos durchstreift er seine WG und versucht sich mit verschiedenen Aufgaben abzulenken. Wirklich besser wird es aber erst als er aufs Trialbike steigt und sich mit einem fetten Sprung vom Hausdach aus der Lockdown-Lethargie reißt. Ab jetzt ist der 24-Jährige wieder voll in seinem Element und lässt seinem Einfallsreichtum beim Springen und Balancieren über die selbstgebauten Hindernisse freien Lauf. Als guter Mitbewohner hilft er beim Wäsche waschen oder leistet beim Mittagessen und der Yogastunde Gesellschaft. In bester Dude-Perfect-Manier bringt Fabio den Müll raus und zeigt feine Trickshots mit Basketball und Dart. Wie viel Feingefühl in ihm steckt, beweist er beim Ritt über die Wippe oder dem Balancieren auf einem zweiten Trialbike. Auch Bagjump, Trampolin und Pool haben in Fabios „Home Office“ ihren festen Platz. Krönender Abschluss ist der noch nie gezeigte „Pit Stoppie“ – ein Front Manual, bei dem Fabio das nicht fixierte Hinterrad an einer Wand abprallen lässt und anschließend wieder aufnimmt.    

Der kreative Actionclip entstand während des letzten Monats in Fabios Haus in Innsbruck. Die Umsetzung gestaltete sich alles andere als einfach. „Wir wussten, dass wir jetzt erstmal für eine unbestimmte Zeit das Haus nicht verlassen können, wollten aber trotzdem etwas produzieren, das die Leute zumindest für kurze Zeit auf andere Gedanken bringt und ihnen ein wenig Freude bereitet,“ erklärt der 24-jährige Österreicher seine Motivation: „Gleichzeitig wollten wir natürlich darauf achten, nichts zu riskantes oder gefährliches zu versuchen – eine Verletzung wollten wir unter diese Umständen unbedingt vermeiden. Deswegen standen ganz klar die kreativen Elemente im Vordergrund. Da wir als Drehort nur Haus und Garten hatten, mussten wir ziemlich viel planen und auch ausprobieren, was sich letztendlich umsetzen lässt. Für manche Szenen haben wir über 600 Versuche gebraucht. Die Leute von Dude Perfect wären stolz auf uns!“      

Noch mehr Infos zur Entstehung von „Fabio Wibmer – Home Office“ gibt es im 20-minütigen Behind-the-Scenes, das ab sofort auf www.redbull.com/fabioshomeoffice zu sehen ist.

Mehr zu Fabio Wibmer erfährst Du hier: 

youtube.com/fabwibmer

instagram.com/wibmerfabio

facebook.com/wibmerfabio

Photo Credit: Hannes Berger

PM: ABSAGE – RED BULL DISTRICT RIDE 2020

München, 21.04.2020 – Der Red Bull District Ride, der für den 04. + 05. September mit täglich bis zu 40.000 erwarteten Zuschauern geplant war, ist abgesagt. Die Entscheidung wurde aufgrund gesundheitlicher Bedenken sowie des aktuellen Beschlusses der Bundesregierung, wonach Großveranstaltungen bis zum 31. August diesen Jahres untersagt sind, getroffen. Derzeit evaluieren wir, ob eine Verschiebung auf das kommende Jahr möglich ist. Wir sind uns sicher, dass die Entscheidung von jedem verstanden und respektiert wird.

Photos by © Marc Müller / Red Bull Content Pool & by © Bartek Wolinski/Red Bull Content Pool 

PM: Emil Johansson dominiert Crankworx Rotorua Slopestyle

Photo by ©GraemeMurray / Red Bull Content Pool

München, 10. März 2020 – Emil Johansson macht 2020 genau dort weiter, wo er im Vorjahr aufgehört hat: Er gewinnt Crankworx Slopestyle Contests. Auf den Sieger des Red Bull Joyride 2019 waren auch beim Saisonauftakt 2020 – beim Crankworx Rotorua – alle Augen gerichtet. Der junge Schwede hielt dem Druck stand und katapultierte sich mit einem furiosen Run im ersten Durchgang uneinholbar an die Spitze. Hier geht’s zu seinem Winning Run: 

Nicht nur dem Crankworx Moderator vor Ort wurde an diesem Wochenende klar: Das „Zeitalter des Emil“ hat begonnen und es ist nicht schwer, zu erkennen, wieso: Sieger beim Red Bull Joyride am Ende der Saison 2019, Überwindung der wiederkehrenden Probleme mit einer Autoimmunerkrankung und nun der Sieg beim Crankworx Rotorua. Der Weltmeister von 2017 hat nie den Glauben an sich selbst verloren, sondern das Momentum genutzt und mit diesem Sieg den ersten Schritt in Richtung des Slopestyle WM-Titels gemacht.  

Mit zwei noch nie gezeigten Tricks in einem technisch einwandfreien und mehr als spektakulären Run samt höchst beeindruckenden Trick-Combos versetzte Emil nicht nur das Publikum in Begeisterung – auch die Konkurrenz war angesichts dieser Leistung kaum zu bremsen.

Als vorletzer Rider am Start legte der Schwede furios los: 360 Tailwhip to Unturndown vom Stepdown, Truckdriver to Opposite Downside Tailwhip am ersten Jump, gefolgt von einem Opposite Triple Tailwhip und einem Double Tailwhip.

Photo by ©Kike Abelleira/ Red Bull Content Pool

Mit einem Fastplant 360 und einem Nolly 360 auf der Box wurden am neuen Feature anschließend ordentlich Style-Points gesammelt, bevor Emil mit einem Opposite 360 to Opposite Barspin und einem 360 Unturndown to Barspin die Menge begeisterte. Zum krönenden Abschluss zeigte der 20-Jährige einen massiven Frontflip und beendete seinen Run mit einem spektakulären 360 Windshield Wiper (Tailwhip to Opposite Tailwhip).

Photo by ©GraemeMurray / Red Bull Content Pool

„Es ist drei Jahre her, seit ich hier einen Run in den Finals zeigen durfte und im Moment fühlt es sich einfach nur großartig an. Es ist definitiv eine große Genugtuung wieder hier zu sein, nach allem, was ich in den vergangenen Jahren durchgemacht habe. Diesen Run mit den neuen Tricks sauber nach unten zu bringen, bedeutet mir sehr viel. Die harte Arbeit in der Off-Season zahlt sich aus,“ freut sich Emil.

Photo by ©GraemeMurray / Red Bull Content Pool

Emil ist nun der einzige Fahrer mit der Chance auf die Triple Crown of Slopestyle 2020. Mit zwei weiteren Siegen bei den Contests in Innsbruck und Whistler, BC wäre er der zweite Rider nach Nicholi Rogatkin im Jahr 2018, der sich diesen Titel sichert.  

Die Replays vom Crankworx Rotorua gibt es on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf Red Bull TV

Was bei Emil Johansson gerade sonst so passiert und wie seine Saison verläuft:

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PM: EMIL – The Next Chapter

Kurz vor dem Beginn der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship Saison in Rotorua, Neuseeland, ist der schwedische Slopestyle-Profi Emil Johansson bereit der Welt zu zeigen, dass er zur Weltspitze des Sports gehört und an seinen Sieg beim letztjährigen Red Bull Joyride anknüpfen kann. 

Vor ziemlich genau einem Jahr war der junge Schwede noch zum Zuschauen verdammt. Ein übler Sturz im Training machte einen Start in Rotorua und Emils geplantes SWC-Comeback nach langer Verletzungspause unmöglich. Beim Crankworx Innsbruck gelang dies dann umso beeindruckender: Mit einem sehr knappen zweiten Platz musste sich Emil nur Brett Rheeder geschlagen geben. Die sehr erfolgreiche Dokumentation „Every Mystery I‘ve Lived“ hat Emils langen Leidensweg und seine Rückkehr in den Sport bereits auf emotionalste Weise beleuchtet. Was seither passiert ist, zeigt nun „EMIL: The Next Chapter“: 

EMIL: Every Mystery I’ve Lived: The Next Chapter 

Bereits während eines Interviews beim Red Bull Joyride 2017 erkannte Slopestyle-Legende Brandon Semenuk, dass Emil „einer von den ganz Großen der Slopestyle Szene“ werden wird. Zwei Jahre später gewann Emil genau diesen Wettbewerb und geht als zweiter europäischer Sieger in die Geschichte ein. Mit seinem Sieg beim Red Bull Joyride 2019 verwies er Top-Fahrer wie Brett Rheeder (CAN), Dawid Godziek (POL) und Nicholi Rogatkin (USA) auf die Plätze und beendete seine Comeback Saison auf höchstem Niveau. 

„Während des letzten Sommers habe ich zu meinem ursprünglichen Level zurückgefunden und die Saison besser beendet als begonnen. Der Sieg beim Red Bull Joy Ride fühlt sich super an.“ 

Mit dem Start der Saison 2020 geht ein langer, steiniger Weg für den jungen Schweden zu Ende. Die Diagnose einer Autoimmunkrankheit und die Genesung von einer Rückenverletzung machten 2018 und 2019 zu physisch wie psychisch prägenden Jahren. 

„Bevor ich meine Diagnose erhalten habe, hatte ich keinen Plan, was los war. Was passiert mit mir, immer wieder und wieder? Wieso werde ich ständig krank und fühle mich schrecklich? Es ist unendlich schwer für mich gesund zu bleiben, während ich mich auf das Training konzentrieren möchte. Noch schwerer fällt es mir im Kopf einen Schritt zurückzugehen und mir grundlegende Gedanken um meine Zukunft zu machen, anstatt ständig Vollgas auf dem Bike zu geben.” 

Dennoch startet Emil mit erhobenem Kopf in die Saison 2020 und ist bereit der Welt zu zeigen, woran er in der Off-Season gearbeitet hat. 

“Ich habe viel auf dem Bike trainiert und die Zeit daheim ohne viel Reisen genossen. So konnte ich mich darauf konzentrieren gesund zu bleiben und mich optimal für die Saison vorbereiten“, sagt Johansson. 

„Aber ohne die volle Unterstützung meiner Ärzte Dr. Bachmann und Dr. Jacob sowie meines Trainers Lenz Westner, wäre ich wahrscheinlich nicht wieder dort, wo ich heute bin. Vielen Dank an euch!“ 

„EMIL: The Next Chapter“, nun auf Red Bull TV verfügbar, setzt genau an dem Punkt an, an dem wir zuletzt von Emil gehört haben: der Kampf gegen die Autoimmunkrankheit, Reha und sein Weg zurück zur Slopestyle-Weltspitze und alles, was damit verbunden ist – sowohl die physischen als auch die psychischen Herausforderungen. 

Folge Emil Johansson live bei den Slopestyle World Championships in Rotorua LIVE and on-demand auf Red Bull TV! 

Folge Emil Johansson hier: 

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Photos by ©Richard Bos/rasoulution; Saskia Dugon, Graeme Murray, Paris Gore, Scott Serfas / Red Bull Content Poo​​​​​​l  

 

PM: Slopestyle Made In Germany – Der Red Bull District Ride kehrt zurück

Drei Jahre mussten wir warten, nun ist es wieder soweit: Im Spätsommer 2020 kehrt der Red Bull District Ride nach Nürnberg zurück! Vom 4.-5. September verwandelt sich die malerische Altstadt der Frankenmetropole in ein Urban-Freeride-Paradies. Die weltbesten Slopestyle-Mountainbiker fügen der fast tausendjährigen Geschichte der Stadt ein neues, außergewöhnliches Kapitel hinzu. Das deutsche Slopestyle Ass Erik Fedko will dabei an seine Leistung vom letzten Red Bull District Ride anknüpfen. Natürlich gibt es in den kommenden Wochen auch Neuigkeiten zum Track. Um keine News zu verpassen – alle aktuellen Informationen unter www.redbulldistrictride.com und auf Facebook Red Bull District Ride 2020.

Bereits Geschichte geschrieben in Nürnberg hat Aaron Chase. 2005 krönte sich der Amerikaner zum ersten Sieger des Red Bull District Ride überhaupt. In diesem Jahr ist der Slopestyle-Veteran für das Course-Design verantwortlich: „Wir haben den Kurs sowohl mit Blick auf die Rider als auch die Live-Show entworfen. Der diesjährige Contest wird einen einzigartigen Flow haben und die Rider mit mehr als genug Power für aufregende Runs versorgen. Nürnberg ist dabei der perfekte Austragungsort: Die Stadt, das Terrain, die Zuschauer und die Atmosphäre machen diesen Contest einzigartig.“ Vor allem der finale District am Hauptmarkt verspricht dieses Jahr noch mehr Action. Genaue Infos zu den Neuerungen und eine Animation des kompletten Tracks des sechsten Red Bull District Ride folgen in den kommenden Wochen auf www.redbulldistrictride.com.

Auch Erik Fedko blickt mit Vorfreude auf Nürnberg: „Der spezielle Kurs mit den 80.000 Zuschauern macht das ganze Event so besonders und einzigartig! Es ist einfach ein super Ambiente dort, vor allem wenn man dann am Rathausplatz angekommen ist.“ Der deutsche Slopestyler ist zum dritten Mal beim District Ride dabei. 2014 war er erstmals als Teilnehmer der „Red Bull Wings Academy“ rund um Pete Henke vor Ort. Damals hatten 15 Slopestyle-Rookies die Chance auf einem ganz speziellen Roadtrip zu erleben, wie sich Profis auf den Red Bull District Ride vorbereiten. Nur drei Jahre später gab es für Erik eine Wild Card, die er nutzte und es direkt ins Finale schaffte: „Wer gerne beim District Ride mitfahren will, sollte in jedem Fall ein Allround-Slopestyle-Fahrer sein, d.h. man sollte das Skateparkfahren, Trailfahren und das Fahren auf riesigen Sprüngen beherrschen.“

Für 2020 hat sich der 22-Jährige viel vorgenommen: „Der Red Bull District Ride in Nürnberg ist quasi ein Heimspiel. Ich freue mich wahnsinnig darauf und wer weiß, vielleicht ist nach Platz fünf beim letzten Red Bull District Ride diesmal ein Podiumsplatz drin!“

Was es braucht, um beim Red Bull District Ride ganz oben zu stehen, weiß auch Aaron Chase: „Als Fahrer sollte man immer ein paar besondere Elemente in seinem Run zeigen, die in Erinnerung bleiben. So setzt man sich von den anderen Fahrern ab.“ Das gelang zuletzt Nicholi Rogatkin (USA), der sich 2017 mit dem ersten 1440 (4 Rotationen!) auf einem Bike sehenswert gegen Emil Johansson (SWE) durchsetzte:

Der Red Bull District Ride ist ein FMB Diamond Event und Teil der Freeride Mountain Bike World Tour.

Weitere Infos zum Red Bull District Ride: 

Instagram: @redbullgermany und @redbullbike

Facebook: Red Bull District Ride 2020 und @redbullbike und @redbull

YouTube: @RedBullBike

Stay tuned!

All photos by Red Bull Content Pool