BIKE Festival Garda Trentino: Die Neuigkeiten von Cosmic Sports

Wir waren letztes Wochenende in Riva del Garda um für euch nach den neusten Produkten Ausschau zu halten und einige davon auch zu testen. Am Stand von Cosmic Sports gab es die ein oder andere Neuigkeit zu sehen die wir euch nicht vorenthalten wollen. Daniel Gareus informiert, was Ihr dieses Jahr auf keinen Fall verpassen solltet:

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First Ride: Das neue Giant Reign E – Viel Potential mit toller Ausstattung

Im Zuge des Bike Festival in Riva durften wir uns das neue Giant E Reign anschauen. Dabei wurde vieles besser gemacht als beim Vorgänger. Die Geometrie ist nun weniger überfordernd, es gibt einen brandneuen Motor und die Ausstattung lässt keine Wünsche offen. 

Wir haben euch das Giant E Reign vor wenigen Wochen in einem Artikel vorstellen können. Die neuste Generation wurde zusammen mit dem Giant Factory Team entwickelt und basiert auf den Anforderungen der Athleten. Giant hat das Reign deshalb ordentlich überarbeitet und dem Rahmen ein modernes Upgrade verpasst. Auch der Motor basiert nun auf dem vor wenigen Monaten vorgestellten Yamaha Motor und bietet ordentlich Power und ein elegant im Oberrohr integriertes LED Display.

Bei der Geometrie geht Giant mit dem Trend. Das Reign E rollt vorne auf 29″ und am Heck auf 27,5″ Laufrädern. Diese gemischten Laufradgrößen haben sich in den letzten Jahren bei elektrischen Mountainbikes durchgesetzt und tragen zur Performance bei. Bei der uns zur Verfügung gestellten Größe L und dem Flip Chip im High-Setting haben wir einen Reach von 480mm, einen Radstand von 1266mm und eine Kettenstrebenlänge von 454mm. Passend zur Enduro-inspirierten Geometrie haben wir einen sportlichen Lenkwinkel von 64,5° und einen recht steilen Sitzwinkel von 77,5°.

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Wir haben es bei den neuesten Giant E-Enduro Modellen mit echten Kraftprotzen zu tun. Der neue und schlankere Yamaha Motor soll mit 85Nm bis zu 400% Unterstützung bieten können. Dank des großen 750 Wh Akkus dürften auch Tagestouren ohne Lademöglichkeit kein Problem darstellen.

Die uns zur Verdfügung gestellte Top-Variante, das Reign E+ 0 kommt mir komplettem Fox Factory Fahrwerk (38 und Float X2), Sram X01 Eagle Schaltung und Sram Code RSC Bremsen. Während andere Hersteller für solche Kombination gerne an die fünfstelligen Beträge nehmen, kommt das E+ 0 auf 7.399 Euro. Was unserer Meinung nach ein durchaus attraktives Angebot ist.

Da wir schon am Gardasee waren, haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen auf den klassischen und berüchtigten Trails der Region zu fahren. Am Ende sind wir für fast alle Tests auf dem unteren Stück des bekannten 601er Trails gelandet. Hier hat Tom es ordentlich krachen lassen und das Giant gebührend eingeweiht.

Unseren ersten Eindruck und einige Fahraufnahmen findet ihr im folgenden Video.

Ergebnisse: Crankworx Rotorua 2021 – Pump Track Challenge

Die Pump Track Challenge präsentiert von Torpedo7 sorgte mal wieder für extrem viel Action harte Duelle. 

Im Finale standen Kialani Hines und Caroline Buchanan am Start. Buchanan war am Vortag beim Speed and Style fies gestürzt, konnte sich nun aber gegen Hines durchsetzen und holte sich Gold.

1. Caroline Buchanan
2. Kialani Hines
3. Jenna Hastings
4. Shania Rawson

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Bei den Männern kam es am Ende auf das Duell zwischen Billy Meaclem und Bas Van Steenbergen an. Das Duell war extrem spannend da beide Athleten fast gleich auf waren. Doch Steenbergen konnte sich durchsetzen und schnappte sich Gold und somit auch den Sieg im Gesamtklassement und ist King of Crankworx 2021.

1. Bas Van Steenbergen
2. Billy Meaclem
3. Tomas Lemoine
4. Tuhoto-Ariki Pene

Billy Meaclem, Bas Van Steenbergen and Tomas Lemoine on the podium at the Rockshox Pump track Finals at Crankworx in Rotorua, New Zealand on November 06, 2021 // SI202111060233 // Usage for editorial use only //

Ergebnisse: Crankworx Rotorua 2021 – Speed & Style

Das Clif Speed & Style präsentiert von Mons Royale war der Startschuss des Crankworx Rotorua. Harriet Burbidge-Smith und Billy Meaclem konnten sich mit konstanter Leistung, Speed und Style den Sieg sichern. Aber auch die anderen Athleten gaben alles und sorgten für spannende und erschreckende Momente.

Caroline Buchanan und Vaea Verbeeck waren im zweiten Semifinale fast gleich auf. Doch beim ersten Style Jump überdrehte Buchanan ihren Backflip und stürzte brutal. Nach einer kurzen Unterbrechung ging es weiter und Verbeeck ging gegen Harriet Burbidge-Smith in das Finale. In der ersten Runde stürzte Vaea jedoch kurz vor dem Ziel und ging deshalb in der zweiten Runde nicht mehr an den Start. Harriet Burbidge-Smith konnte sich somit den Sieg im Speed & Style sichern.

1. Harriet Burbidge-Smith
2. Vaea Verbeeck
3. Ronja Hill-Wright
4. Caroline Buchanan

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Bei den Herren ging es ähnlich wild her. Die Strecke schien ihren Tribut zu fordern und so kam es, dass einige der Athleten ungewollt zu Boden gingen. Bas Van Steenbergen holte sich durchgehend Bestzeiten, konnte aber aufgrund des hohen Trick-Repertoire der anderen Athleten nicht in das Finale einziehen und holte sich den dritten Platz. Im Finale standen nun Tomas Lemoine und Billy Meaclem. Die beiden konnten mit Speed und Style glänzen, jedoch rutschte Lemoines Vorderrad in einer der engen Kurven über die Kante und katapultierte ihn zu Boden. Billy Meaclem konnte sich mit seiner konstanten Leistung den Sieg sichern.

1. Billy Meaclem
2. Tomas Lemoine
3. Bas van Steenbergen
4. Matt Begg

First Ride: NOX Hybrid 3.0 – Draufsetzen und Spaß haben

Im Zuge des Riva Bike Festival durften wir zwei neue Hybrid Modelle der Marke Nox Probefahren. Das Hybrid All Mtn und das Hybrid Enduro basieren auf dem gleichen Rahmen, unterscheiden sich jedoch in der Ausstattung, Federweg und  Fahrverhalten. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Der E-Mountainbike Hersteller aus dem schönen Zillertal in Österreich geht nun mit den Hybrid Modellen in die dritte Generation und war unsere erste Anlaufstelle auf dem Festival am Gardasee. Die uns zur Verfügung gestellten Bikes waren das Hybrid Enduro 7.1 Pro mit Sachs Motor und das Hybrid All-Mtn 5.9 Pro mit Brose Motor. Für uns war in diesem Fall nicht nur der erste Eindruck auf den Trails spannend sondern auch der Vergleich der beiden Antriebssysteme.

Der Österreicher Hersteller aus dem schönen Zillertal hat dem Hybrid Rahmen einige Updates verpasst. Neu ist zum Beispiel das neue Flex Linkage System an der Dämpfer Aufhängung. Hierüber lässt sich nun die BB-Höhe (Tretlager) anpassen und das Hinterrad sogar auf 27,5″ oder 29″ umrüsten. Auch der Hinterbau wurde neu gestaltet. Die Kettenstreben sind nun organischer geschwungen, sodass ausreichend Platz zwischen Fuß und Strebe herrscht. Die Ladebuchse befindet sich jetzt am unteren Ende des Sitzrohrs und der integrierte Speedsensor soll für genaueres Feedback bzw. Messungen sorgen. Aber das sind noch lange nicht alle Neuerungen.

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Nox Hybrid

Optik und Features

Abhängig von der Ausstattung der Hybrid Modelle könnt ihr aus bis zu Neun unterschiedlichen Farbkombinationen wählen. Von schlichten Varianten bis hin zum knalligen Indigo und Orange Mix an dem uns zur Verfügung gestellten Enduro sollte für jeden E-Mountainbiker was dabei sein.

Der Rahmen der Hybrid Serie 3.0 ist die Grundlage der beiden Modelle. Das Enduro und das All-Mtn basieren auf der gleichen Plattform und entscheiden sich wie schon erwähnt nur in der Ausstattung.

Unabhängig davon gibt es jedoch einen Unterschied im Design des Unterrohrs. Dieser Unterschied entsteht durch die Wahl des Antriebs bzw. des verbauten Motors. Sachs und Brose stehen zur Wahl. Da sich die Form der Akkus deutlich voneinander unterschiedet, wurde das Unterrohr dementsprechend angepasst und ist je nach Variante anders geformt.

Geometrie

Auch an der Geometrie wurde gefeilt. Die Sitzrohre wurden etwas verkürzt und der Reach an modernere Standards angepasst. In der uns zur Verfügung gestellten Größe L kommen beide E-Mtbs auf eine Länge von 456mm. Das erscheint zwar auf dem Papier eher kurz, hat sich aber während der Fahrt keineswegs so angefühlt. Auch die Winkel des Hybrid 3.0 wurden angepasst. Der Lenkwinkel ist nun etwas flacher und kommt auf 64,7°, während der Sitzwinkel bei 73,7° liegt.

Laut Nox gibt es keinen wirklichen Unterschied im Reach, Lenkwinkel, Sitzwinkel, Stack und den Streben zwischen den All-Mtn und den Enduro Modellen. Jedoch unterscheiden sich die Rahmen abhängig von der Wahl des Antriebs. Die Sachs Modelle haben unter anderem einen wesentlich kürzeren Reach als die Brose Varianten. Hier sollte man sich vor dem Kauf unbedingt informieren und eine Probefahrt organisieren.

Tatsächlich war es bei unserem ersten Eindruck der Fall, dass wir uns auf die Räder gesetzt haben und uns direkt wohlgefühlt haben. Die Geometrie ist nicht zu lang und zu flach und überfordert den Fahrer nicht.

Komponenten und Ausstattung 

Nox bietet die All-Mtn und Enduro Modell in jeweils sechs Varianten an. Das günstigste All-Mtn startet bei 5.499 Euro und wird mit Rockshox 35 Gold, Brose Motor,  Sram NX Eagle Schaltung und Magura MT5 HC Bremsen ausgeliefert. Die uns zur Verfügung gestellten High-End Varianten rollen auf einem Fox Factory Fahrwerk. Das All-Mtn ist mit einer E-optimierten 160mm Fox 36 und einem DPX2 Dämpfer ausgestattet und kommt mit Brose Antrieb. Das Enduro kommt  mit einer 180mm Fox 38, einem DHX2 Coil-Dämpfer und dem starken Sachs Motor daher. Mehr Details erfahrt ihr in unserem First Ride Video am Ende des Artikels.

Sachs vs. Brose

Sagen wir es mal so. Der Brose Drive S Mag gehört zu den stärksten Motoren auf dem Markt und sorgt mit 90Nm und einer Leistung von 250Wh für ordentlich Antrieb auch im steilsten Gelände. Vergleichen wir ihn jedoch mit der Sachs Variante, wirkt selbst der Brose eher zahm. Der verbaute Sachs RS kommt immerhin auf ganze 112Nm. Das wirkt sich natürlich ordentlich auf die Performance im Uphill aus und macht sich vor allem in anspruchsvollen Kletterpassagen bemerkbar. Mehr Leistung hat dann aber auch einen Haken. Die Performance des Sachs fühlt sich nicht mehr ganz so natürlich an und der Motor ist auch etwas schwerer als sein kleinerer Kollege.

Das Brose System wird übrigens mit einem 630Wh Akku befeuert und der Sachs mit 651Wh. Beide Akkus sind im Unterrohr integriert und lassen sich werkzeuglos entnehmen.

Fahreindruck und Performance.  

Wie schon erwähnt haben wir uns auf den beiden Nox Hybrid 3.0 Modellen direkt wohlgefühlt. Auch im Downhill haben beide Modelle mit ihrer Performance glänzen können und klebten dank ihres Gewichts und des tollen Factory Fahrwerks ordentlich am rauen Untergrund der Gardasee Trails.

Es gibt nur eine Kleinigkeit die mir persönlich etwas sauer aufgestoßen war. Die uns zur Verfügung gestellten E-Mtbs waren leider nicht von Werk aus Tubeless aufgebaut  und somit habe ich mir nach nur wenigen Metern auf dem extrem steinigen und verblockten 601er-Trail einen Platten gefahren. Ärgerlich, aber ein Upgrade, dass sich auch nach Erwerb schnell und einfach daheim lösen lässt.

Im folgenden Video erfahrt ihr aber noch mehr zur den beiden Bikes. Dazu gibt es noch einiges an Fahraction vom 601er Trail und Tom wird euch noch etwas zu seinem ersten Eindruck erzählen.

Weitere Informationen über Nox findet ihr auf: www.noxcycles.com

 

Specialized Gambit – Leichter Fullface mit DH Zertifizierung

Mit dem Gambit präsentiert der kalifornische Kulthersteller einen leichten Fullface Helm mit ordentlicher Belüftung und Downhill Zertifizierung. Alle Fakten zum Carbon Helm Gambit, erfahrt ihr hier.

In den letzten Jahren ist der Enduro Sport immer weiter gewachsen. Immer mehr Hobby und Profi Racer stoßen zu den Events dazu und versuchen zwischen dem Tape am schnellsten zu sein. Häufig wird aber zu den Stages hochgestrampelt und viele Veranstalter bestehen darauf, dass auch dann der Helm getragen werden muss. Da sich einige Uphill Sektionen ziehen, steil und anstrengend sind, kann das Ganze natürlich äußerst schwitzig und warm werden.

Darauf haben einige Hersteller reagiert. Die Helme müssen gut belüftet sein damit wir einen kühlen Kopf behalten und dürfen dabei nicht zu schwer sein. Specialized hat sich Gedanken gemacht und präsentiert nun den neuen Gambit.

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Optik und Features

Den Gambit gibt es in drei verschiedenen Farben: oak green, white sage und black. Alle drei Helme sind in den Größen S, M und L erhältlich und sollen Kopfumfängen von 51cm – 62cm Platz bieten.

Aufgrund des neuen Integrated Fit Systems soll der Helm individuell an unterschiedliche Kopfformen und Kopfgrößen angepasst werden. Das Hinterkopf-Verstellsystem ermöglicht die Einstellung des Helm-Winkels, soll so für Komfort und den sicheren Sitz von Helm und Brille an Ort und Stelle sorgen. Dazu kommt, dass die vier Wagenpolster individuell verstellbar sind.

Das Visier wurde fest integriert und soll in seiner Position ausreichend vor äußeren Einflüssen Schutz bieten und ein großer Sichtfeld haben. Um im Falle eines Sturzes zusätzliche  Verletzungen zu vermeiden löst es sich aber vom Helm.

Material und Preise

Der Gambit ist aus einem Mix aus Carbon, Polycarbonat und fünf einzigartigen, Aufprallenergie-absorbierenden Stücken EPS-Schaum gefertigt. Außerdem ist der Gambit ASTM DH (1952) zertifiziert. Dabei bleibt das Gewicht trotzdem weit unten. Laut Specialized soll der Gambit in der Größe M auf ca. 640 Gramm kommen. Für einen Fullface Helm ist das natürlich sehr leicht.

Das Mips SL System wird von Specialized mit einem exklusiven, perforierten Innenleben kombiniert, dass die Atmungsaktivität erhöhen soll und gleichzeitig entstehende Feuchtigkeit abtransportiert.

Ein neues Designverfahren hat Specialized ein Maximum an Luftkanälen im Inneren des Helmes für optimalen Luftstrom und Ventilation ermöglicht. Das 4D Kühlsystem soll für einen konstanten Luftstrom bei jeder Geschwindigkeit sorgen.

Der Gambit ist ab 350 Euro bei Specialized erhältlich.

Weitere Informationen findet ihr auf: www.specialized.com

 

Canyon erweitert die Spectral Familie mit Alu und Mullet Varianten

Mit dem neuen Spectral CF hat der Koblenzer Direktversender im letzten Jahr ein potentes Trail Bike für fast alle Zwecke präsentiert. Nun geht es mit neuen Materialien, Laufradgrößen und Ausstattungsvarianten in die nächste Runde . Hier erfahrt ihr alles zum neuen Spectral 2022.

Das Spectral CF aus dem letzten Jahr bietet mit seinen 160mm an der Front, 150 mm am Heck, einer modernen Geometrie und einem attraktivem Preis fast alles was sich das Mountainbiker Herz wünschen kann. Um das Paket abzurunden präsentiert Canynon nun auch noch Alu-Varianten und zusätzlich zu den klassischen Laufradgrößen von 27,5″ und 29″ auch noch ein Mullet Setup. Bei diesem Setup ist das Laufrad an der Front größer als das am Heck, heißt: 29″ vorne und 27,5″ hinten. Diese vom Motocross inspirierte Mischung bietet die Vorteile des guten Überrollverhaltens des großen Vorderrads und der Wendigkeit des kleineren Hinterrads.

Optik und Features

An der Optik hat sich nicht viel getan. Das Spectral überzeugt weiterhin mit einem schlichten und modernen Rahmendesign, dass im Bike Park sofort auffällt. Die Farben haben sich zum Vorjahresmodell etwas verändert, bleiben Canyon aber treu.

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Wie es sich für ein modernes Trail Bike gehört, dass unteranderem auch bei der Enduro World Series zum Einsatz kam, gibt es im Rahmen neben dem Sideloader Flaschenhalter für 600ml Flaschen auch noch einen Mount für Tools und Toolstraps unter dem Oberrohr. Somit sollte der nächsten Hometrail Runde nichts im Weg stehen.

29, 27,5, Mullet

Die Vorteile von 29″ Laufrädern sind hinlänglich bekannt: ein besseres Überrollverhalten, mehr Traktion durch die größere Auflagefläche der Reifen und mehr Selbst vertrauen des Fahrers dank der höheren Laufruhe, des typischerweise längeren Radstands und der Gesamtlänge des Bikes. Aber 29er haben nicht nur Vorteile. 27,5 Laufräder überzeugen zum Beispiel durch ihre Wendigkeit und ein verspielteres Fahrverhalten. Vor allem in Bikeparks und auf flowigen Trails machen diese kleineren Laufräder Spaß.

Wer auf die Kombination aus Laufruhe und Agilität steht, sollte sich die neue CLLCTV Mullet-Variante anschauen. Benannt nach der Frisur aus den 80ern funktioniert diese ganz nach dem Motto: „business in the front, party in the back“. Laufruhige 29er Vorderräder werden hier mit wendigen 27,5″ Hinterrädern gemischt. Das ist modern und macht Spaß auf dem Trail.

Neue Alu Varianten

Canyon bietet nun auch das Spectral in einer günstigeren Aluminium Variante an. Hierbei wurde aber nicht der Rahmen des Carbon Modelle eins zu eins übernommen sonder etwas am Design gefeilt. Zunächst einmal verfügt das AL über maßgeschneiderte Rohrprofile. Die Rohr-Shapes sind gerader, und die Gesamtform ist weniger organisch als beim CF. Das Ergebnis soll sein, dass Steifigkeitseigenschaften verbessert werden, was für mehr Selbstvertrauen und besseres Handling auf dem Trail sorgen soll. In Sachen Gewicht liegt der Rahmen laut Canyon mit knapp über 3 kg auf gleicher Stufe wie das vorherige Spectral AL.

An der Geometrie hat sich kaum etwas verändert. Jedoch müssen wir bei den Aluminium Modellen auf den Flip-Chip verzichten. Das Spectral Al verfügt über einen 64° Lenk- und einen 76,5° Sitzwinkel. Für alle die nicht auf Carbon verzichten können, gibt es natürlich weiterhin die bekannten CF und CFR Modelle.

Canyon Spectral
Dimitri Tordo auf dem Spectral CF bei der Enduro World Series

Geometrie und Kinematik 

Canyon hat bei den neuen Spectral Modellen die sogenannte „triple-phase-suspension“ weiter überarbeitet um den Anti-Squat und die Progression des Fahrwerks zu verbessern. Dabei sind Daten aus der Entwicklung des Downhill World Cup Bikes Sender mit eingeflossen.

Zunächst verbesserten wir das „Anti-Squat“-Verhalten zu Beginn des Federwegs und um den SAG-Punkt, um die Effizienz beim Pedalieren zu erhöhen (ohne die damit verbundenen Nachteile eines erhöhten Pedalrückschlags). Als Nächstes haben wir dann der Federkennlinie etwas mehr Pro-gression spendiert: Dadurch werden Traktion und Kontrolle auf ruppigen Trails erhöht und der komplette Feder-weg wird ideal genutzt – ohne durch-zuschlagen.

An der Geometrie hat sich nichts verändert. Der größte Unterschied liegt in den unterschiedlichen Laufradgrößen. Die Jugendmodelle sind natürlich etwas kleiner gehalten und haben etwas weniger Federweg. Hier gibt es statt 160/150mm Federweg „nur“ 150/140mm und keine 29″ Laufräder.

Der Reach bei einer Rahmengröße L liegt bei 485mm und wird mit einem Lenkwinkel von 64° und einer relativ kurzen Kettenstrebenlänge von 437mm kombiniert. Damit ist das Trail Bike des Koblenzer Direktversenders wesentlich sportlicher gestaltet als das Enduro Flaggschiff Strive. Die Tatsache, dass Dimitri Tordo bei der Enduro World Series auf einem Spectral gestartet ist, spricht ebenfalls für das moderne Design.

Ausstattung und Komponenten

Typisch Canyon gibt es bei der Ausstattung wieder reichlich Angebot. Vom Einstiegsmodell mit Alu-Rahmen und Fox 36 Rhythm Gabel bis hin zum Highend CFR Modell mit Fox Factory Fahrwerk sollte für jeden Rider etwas dabei sein. Preislich steigt das Spectral mit dem Youth Modell mit 1.799€ ein und geht bis 6.499€ für das CFR.

Spectral YouthSpectral 5Spectral 6Spectral CF7Spectral CF8 CLLCTVSpectral CF8Spectral CF9Spectral CFR

  • Rahmen: Canyon Spectral AL YH
  • Gabel: Rockshox Recon Silver (150 mm)
  • Dämpfer: SRAM Deluxe Select+ (140 mm)
  • Bremsen: SRAM Guide T
  • Preis: 1.799€

Spectral AL

  • Rahmen: Canyon Spectral AL
  • Gabel: Fox 36 Rhythm (160 mm)
  • Dämpfer: Fox Float X Performance (150 mm)
  • Bremsen: Shimano Deore
  • Preis: 2.499€

Spectral AL

  • Rahmen: Canyon Spectral AL
  • Gabel: Rockshox Lyrik Select+ (160 mm)
  • Dämpfer: Rockshox Super Deluxe Select+ (150 mm)
  • Bremsen: SRAM Code R
  • Preis: 2.999€

Canyon Spectral

  • Rahmen: Canyon Spectral CF
  • Gabel: Fox 36 Rhythm (160 mm)
  • Dämpfer: Fox Float X Performance (150 mm)
  • Bremsen: Shimano SLX
  • Preis: 3.499€

  • Rahmen: Canyon Spectral CF Mullet
  • Gabel: Fox 36 Performance Elite Grip2 (160 mm)
  • Dämpfer: Fox DHX Performance Elite (150 mm)
  • Bremsen: Shimano XT
  • Preis: 3.999€

Canyon Spectral

  • Rahmen: Canyon Spectral CF
  • Gabel: Fox 36 Performance Elite Grip2 (160 mm)
  • Dämpfer: Fox DHX Performance Elite (150 mm)
  • Bremsen: Shimano XT
  • Preis: 4.399€

Canyon Spectral

  • Rahmen: Canyon Spectral CF
  • Gabel: Rockshox Lyrik Ultimate (160 mm)
  • Dämpfer: Rockshox Super Deluxe Ultimate (150 mm)
  • Bremsen: SRAM Code RSC
  • Preis: 5.499€

Canyon Spectral

  • Rahmen: Canyon Spectral CFR
  • Gabel: Fox 36 Factory Grip2 (160 mm)
  • Dämpfer: Fox Float X Factory (150 mm)
  • Bremsen: Shimano XTR
  • Preis: 6.499€
Canyon Spectral
Kaos Seagrave auf dem neuen Spectral

Weitere Informationen zu den neuen Spectral Modellen gibt es auf: www.canyon.com