Kanadisches Start-Up „TRAILBUDDIES“ entwickelt Bären-, Schweine- und Wildsensor

Der Trail Buddies Wild Alert

Nachdem es im letzten Jahr vermehrt zu Wildunfällen gekommen ist, hat Trailbuddies, ein junges Start-Up aus Kanada, dieses Problem intensiv behandelt. Wer heute als Downhiller, Freerider und Enduro-Fahrer Wildunfälle vermeiden will, wird daher den Trail Buddies Wild Alert lieben.


Mit mit dem Trail Buddies Wild Alert hätte sich dieser Angriff womöglich vermeiden lassen.

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Der Trail Buddies-Produktmanager Jack Hunter erzählte uns über die ersten Versuche im Whistler Bikepark, wo der Wildsensor mit Stinkbomben-Funktion zum ersten Mal zum Abschrecken von Braunbären eingesetzt wurde. Immer wieder kam es über Nacht zu zerbissenen Reifen, weil in vielen Kautschukmischungen ein süßer und honigähnlicher Geruchsstoff steckt. Auch der neue Trend aus Kanada, Honig anstatt Dichtmilch zu verwenden, macht dies nicht unbedingt besser. Allerdings sind zerbissene Reifen das kleinste Risiko. Schon oftmals wurden Rider direkt von Tieren angegriffen oder sind mit diesen auf Trails kollidiert.

Genau hier will Trail Buddies eingreifen, um das Risiko für Mensch und Tier zu minimieren. Der Schweine- und Wildsensor soll auch hierzulande ab Mai zu einem Preis von 139,95 € (UVP) verfügbar sein.

Zur Technik
Das Herzstück des Trail Buddies Wild Alert ist ein kleiner, am Lenker befestigter Wärme- und Bewegungssensor, der ständig nach beweglichen Hindernissen wie langsameren Bikern, behäbigen Waldspaziergängern oder wilden Tieren Ausschau hält. Die Technologie stammt aus dem Automotive-Bereich und ist bei BMW und Mercedes inzwischen Standard. Taucht ein Hindernis im Bereich der nächsten 15-25 Meter auf, gibt der Sensor zuverlässig (je-nach Geschwindigkeit) Meldung und kann je nach Set-Up die Geschwindigkeit sofort minimieren. Das Y-Adapter für den Umbau der Bremsleitungen ist im Lieferumfang inbegriffen. Zur Abwehr von Wild gibt es ein zweites Schmankerl: Die sogenannte „Stench Bomb Function“. Der Sensor kann nämlich ebenso wildabschreckende Duftstoffe aussondern, die über eine Abfeuer-Mechanik, sofort in die Richtung des Angreifers schießen. Wenn das Fahrrad geparkt wird, kann diese Funktion ebenso mit dem kompatiblem und digitalen TRAIL BUDDIES ANTITHEFT SYSTEM kombiniert werden.

Da uns TRAIL BUDDIES für Testzwecke 20 Exemplare des Trail Buddies Wild Alert zur Verfügung stellen möchte, suchen wir noch Produkttester. Bitte schickt Eure Bewerbung hierzu an info@gravity-magazine.de

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NEWS: Andreu Lacondeguy stürzt im Rampage Training

Andreu Lacondeguy stürzt beim Training in einer der technischen Sektionen und kann deshalb am Freitag nicht an den Start gehen. Der Katalane scheint sichtlich enttäuscht zu sein und postete auf Instagram, dass er nächste Woche operiert werden wird.

I wish that I would never had to post this but it is what it is. I had a terrible crash last nigth on my first practice for Rampage. I over jumped a tecnical section of my line and ended up hitting the ground harder than I ever did. Gonna get surgery early next week to get all fixed and I hope I can start moving in the next 3 days. This is one of the most painfull moments of my career, mentally and physically , the broken bones hurt but not being able to ride the event affter all i been trough this last year is what hurts the most.
I Want to thank my team @lluislacondeguy @markmtbmcclurefor all the hard work and all the help , also big thanks to @h5events and his medical team for getting me out of the mountain in one piece, also huge thanks to all the riders and diggers for the help and kind messages, I wish you all the best on the next days and I hope everything works out for you guys 🙌 📸 @jbliautard  –
Andreu Lacondeguy

Red Bull Rampage 2021 – Alle Infos, Stream und Videos

Nach einjähriger Pause ist das größte Freeride Event der Welt zurück. Am 15. Oktober gehen 15 der besten Athleten der Welt in der rauen Wüste Utahs an den Start. Hier findet ihr alle Infos zu den Fahrern, Event und zum Live Stream.

Anlässlich zum 20 jährigen Jubiläum hat Red Bull wieder viele spannende Athleten geladen. Das Big-Mountain-Freeride-Event ist jedes Jahr eins der Highlights des Szene und hat in all den Jahren für einige der größten Momente des Sports gesorgt.

Fast jeder von uns hat schon den massiven 360° Drop von Cam Zink gesehen, oder Nicholi Rogatkins extremen Sturz. Auch neuere Momente wie Brendan Faircloughs Canyon Backflip und die 30 Liegestützen für den verstorbenen Jordie Lunn haben sich in die Herzen der Freeride Fans eingebrannt.

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Hier gibts es einige der schönsten Momente der letzten 20 Jahre.

Red Bull Rampage

Wer startet 2021?

Auch 2021 ist das Fahrerfeld wieder extrem stark. Zwar müssen wir auf Grund von Verletzungen auf Brett Rheeder und Brendan Fairclough verzichten, dafür durften jedoch Reed Boggs und Thomas Genom nachrücken.

Freeride Gott und dreifacher Rampage Gewinner Brandon Semenuk gilt auch dieses Jahr wieder als Favorit für den Sieg. Aber auch Kurt Sorge und Andreu Lacondeguy gelten als heiße Anwärter für das Podium.

Wer jetzt denkt, dass diese alten Hasen des Events keine Konkurrenz haben, der irrt sich. Wie wir schon bei den X-Games 2021 sehen konnten, ist der Norweger Brage Vestavik für alles bereit und scheut vor keinem massiven Feature zurück. Auch Crankworx Ikone Tom Van Steenbergen gilt zu beachten. Der Kanadier ist für seinen extremen Ehrgeiz und seine fantastischen Können auf dem Fahrrad bekannt.

Da das aber alles nur Spekulationen sind und das Event schon so oft für unerwartete Momente gesorgt hat, lassen wir uns einfach am 15. Oktober überraschen.

Red Bull Rampage

  • Cam Zink
  • Kyle Strait
  • Tyler McCaul
  • Ethan Nell
  • Szymon Godziek
  • Brandon Semenuk
  • Carson Storch
  • Vincent Tupin
  • Andreu Lacondeguy
  • Tom Van Steenbergen
  • Kurt Sorge
  • Thomas Genon
  • Jaxson Riddle
  • Reed Boggs
  • Brage Vestavik

Wo kann ich die Red Bull Rampage schauen?

Die Rampage wird natürlich wieder auf Red Bull TV übertragen. Am Freitag den 15. Oktober um 19 Uhr könnt ihr den Stream entweder über den Browser oder die App anschauen. Den Link findet ihr hier:

www.redbull.com

Red Bull Rampage

Achtmal in Folge – Thomas Genon freut sich auf Red Bull Rampage

Nach einer eventreichen Saison, gespickt mit zwei Crankworx Events, dem Red Bull Roof Ride, der Red Bull Hard Line und dem Loosefest Malmedy, hat Thomas Genon noch einen letzten Wettbewerb in seinem Terminkalender markiert: Red Bull Rampage. Nur wenige Tage vor seinem achten Red Bull Rampage-Auftritt in Folge, teilt Thomas seine Gedanken und Ziele zu dem hochkarätigsten Freeride Mountainbike Event der Welt, das diesen Freitag, den 15. Oktober endlich wieder stattfindet – live übertragen auf Red Bull TV.

© Red Bull Content Pool, Peter Morning
© Red Bull Content Pool, Peter Morning

Wie fühlt es sich an, nach der Pause der Red Bull Rampage im Jahr 2020 wieder an dem Event teilzunehmen?

Ich bin dankbar über die Chance, mich erneut beweisen zu können und zu zeigen, was ich draufhabe. Das letzte Mal, als ich an dem Contest teilgenommen habe, bin ich gestürzt und konnte leider nicht meine gewollte Performance zeigen. Es ist etwas frustrierend, wenn man im Folgejahr nicht die Möglichkeit bekommt, negative Erinnerungen auszulöschen. Jetzt findet der Contest wieder an einem der alten Austragungsorte statt, denn bereits in den Jahren 2016 & 2017 gingen die Rider hier an den Start. Das ermöglicht uns, bereits bestehende Lines weiter auszubauen, jedoch schränken die alten Lines auch etwas das Maß an Kreativität ein.

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Das ist jetzt die achte Rampage in Folge, an der du an den Start gehst. Nur wenige Fahrer können auf noch mehr Teilnahmen am Stück zurückblicken. Ein besonderes Gefühl?

Ich denke, bei der Rampage kommt es vor allem auf die Erfahrung an. Je mehr Erfahrung man mitbringt, desto besser kommt man mit dem Terrain zurecht. Ich lerne Jahr für Jahr immer wieder etwas dazu.

In diesem Jahr bist du Contests in verschiedensten Disziplinen gefahren. Wie hat es sich angefühlt, das erste Mal bei der Red Bull Hardline oder dem Loosefest in Belgien mit dabei zu sein?

Der Sommer 2021 war eine der besten Bike-Saisons meines Lebens! Es hat sich einfach gut angefühlt, so viele neue Ziele vor Augen zu haben. Ich hatte jede Menge Spaß und habe dabei große Fortschritte auf meinem Downhill-Bike gemacht.

Was ist dein Ziel für die Rampage?

Das wichtigste für mich ist, eine Line zu bauen, die meine Skills auf optimale Art und Weise kombiniert. Die richtige Balance zu finden, ist immer eine Herausforderung, besonders da man erst vor Ort die Beschaffenheit des Terrains einschätzen kann. Ich habe zwei amerikanische Freunde, Dylan und Scotty, die mir beim Bau helfen. Dylan kommt aus Utah, was definitiv von Vorteil ist. Mein Ziel ist es, eine Line zu erschaffen, mit der ich glücklich bin und auf der ich ein hohes Fahrlevel zeigen kann.

Ist das Event das Highlight deiner Saison?

Die Rampage wird Jahr für Jahr wichtiger für mich. Hier kann ich mich selbst verwirklichen wie nirgends sonst und meinen Style auf eine natürliche Art und Weise ausdrücken. Die Mischung aus Freeride und Slopestyle liegt mir einfach. Meine Fähigkeiten in beiden Disziplinen des Sports auf dem höchsten Niveau zu zeigen, fühlt sich unglaublich gut an.

Dieses Jahr hast du in letzter Minute deine Einladung zur Rampage erhalten, hat das deine Contest Vorbereitung beeinflusst?

Ich habe die Einladung erhalten, nachdem ich in Kanada angekommen bin, um den Crankworx B.C. Contest mitzufahren. Jedoch habe ich auch davor schon eine ganze Weile mit dem Big Bike trainiert. Natürlich hätte ich vor der Rampage gern noch mehr Zeit in Utah verbracht, um mich wieder mit dem Gelände vertraut zu machen, aber – wie gesagt – ich habe in dieser Saison so viel Zeit auf dem Downhill Bike verbracht, dass ich mich sehr gut vorbereitet fühle!

© Red Bull Content Pool, Bartek Wolinski

Red Bull Rampage live auf Red Bull TV am kommenden Freitag, den 15. Oktober:

https://www.redbull.com/de-de/events/rampage 

Folge Thomas Genon auf seinen Social Media-Kanälen:

Facebook: www.facebook.com/ThomasGenonMTB
Instagram: www.instagram.com/thomasgenon

Titelbild: © Red Bull Content Pool, Bartek Wolinski

BikeYoke: REVIVE MAX und DIVINE SL bekommen große Geschwister

BikeYoke

Der Komponenten-Spezialist BikeYoke erweitert seine Sattelstützen-Serien REVIVE MAX und DEVINE SL um neue Ausführungen. Die REVIVE MAX für Bikes mit 34.9er Sitzrohr ist jetzt auch als 213 mm Variante verfügbar. Ebenfalls Geschwister erhält die DIVINE SL. Die DIVINE SL 100 und 125 sind bis zu 445 mm lang und somit deutlich länger als herkömmliche Stützen mit vergleichbarem Hub.

Immer mehr Hersteller verbauen bei ihren Bikes 34.9er Sitzrohre. Die Nachfrage nach adäquaten Teleskopsattelstützen ist dementsprechend hoch, und das mit steigender Tendenz. Das ruft natürlich auch den Komponenten-Spezialisten BikeYoke auf den Plan. Um den Wünschen der Kunden nachzukommen, gibt es jetzt die REVIVE MAX mit satten 213 mm Hub. Die MAX Version der REVIVE ist speziell für 34.9 mm Sitzrohre konzipiert. Dafür wurde laut Hersteller nicht nur der untere Durchmesser angepasst, sondern auch das Tauchrohr, welches im Durchmesser – passend zu den großvolumigen Rahmen – von 25 mm auf 28 mm angewachsen ist. Das soll neben einer coolen Optik in großvolumigen Rahmen ein Plus an Steifigkeit und Stabilität gewährleisten. Angeboten wird die REVIVE MAX 213 zu einem Preis ab 440 Euro – abhängig vom Hebel, Adapter und den Schrauben.

BikeYoke
Foto: BikeYoke

Bei der für den XC Bereich entwickelten DIVINE SL kommt ein komplett anderer Denkansatz zum Tragen. Die meisten Fahrer bevorzugen ein möglichst niedriges Gewicht und benötigen dem Einsatzgebiet entsprechend weniger Hub. Stützen mit wenig Hub gibt es viele auf dem Markt, allerdings haben diese Modelle einen großen Nachteil. Wenig Hub bedeutet auch eine kurze Gesamtlänge, was bei modernen XC Bikes mit kurzen Sitzrohren ein Problem darstellt. Deshalb ist die ursprüngliche DIVINE SL mit nur 80 mm Hub bereits 400 mm lang. Doch selbst das reicht bei einigen Rahmen nicht mehr aus. Die neuen DIVINE SL 100 und 125 sind bis zu 445 mm lang und damit deutlich länger als „normale“ Stützen mit vergleichbarem Hub. Erhältlich sind die Modelle für die Sattelrohrdurchmesser 30.9 und 31.6 mm. Der Preis für die DIVINE SL fängt unabhängig vom Hub bei 350 Euro an.

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Web: www.bikeyoke.de

VIDEO: Red Bull Rampage Vorbereitungen und erste Tests

Die Athleten und ihre Shaper sind bereit um die ersten Sprünge und Features zu testen. Beim shapen der Strecken hatte die Crew dieses Jahr etwas Glück mit dem Wetter und konnte auf Grund kleinerer Regenschauer den sonst sehr trockenen Boden gut bearbeiten. Trotzdem muss man beim Testen so großer Drops und Jumps wissen was man macht. Utah verzeiht keine Fehler.

We’ve seen the digging, we’ve seen the 1st hits… what’s next? As the build up to Red Bull Rampage continues, there is a period when the shovels are still going full on, yet the focus is slowly but surely shifting towards riding. Every aspect of each plan is being studied & tested and talked through. Which line is your favourite so far?

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Neuer Specialized Helm – der Tactic geht in die vierte Runde

Specialized präsentiert die neuste Version der beliebten Halbschale. Die vierte Generation des Tactic kommt mit Facelift und bewehrten wie auch neuen Features auf den Markt.

Tactic zählt: Mit einer beispiellosen Kombination aus Passform, Ventilation und Vertrauen für Trail- und Enduro-Rides bietet der Tactic Helm bestmöglichen Schutz und nahtlose Integration mit Goggle oder Brille. –  Specialized

Optik und Features

Die markanteste Änderung des Tactic IV ist das neue Design. Der Halbschalen-Helm verfügt nun über ein moderneres Design mit größeren Lufteinlässen. Auch das Visier wurde überarbeitet. Dieses ist ein integriertes, festes Visier, dass mit Breakaway-Feature versehen ist. Das heißt, dass das Visier im Falle eines Sturzes an den vorgesehen „Sollbruchstellen“ vom Helm getrennt werden soll und nicht beim Aufprall nicht splittert und den Fahrer verletzt.

Specialized Tactic IV

Wie der Vorgänger ist auch die vierte Generation des Tactic mit dem Mips System ausgestattet. Mips steht für Multi Directional Impact Protection System. Dieses soll bei Aufschlägen mit unterschiedlichen Bewegungsrichtungen/ Kraftrichtungen Den Schädel und das Gehirn schützen. Das Mips Evolve System verfügt über 10-15mm Spiel bei einem Aufprall.

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Der Tactic IV wird in gleich sechs Farbvarianten erhältlich sein und ist natürlich wieder Angi ready. Angi ist das Notfall System von Specialized, dass in Verbindung mit einer App im Falle eines Sturzes Notrufe an gewählte Kontaktpersonen abschickt.

Specialized Tactic IV

Passform, Größen und Informationen

Dank der umfangreich verstellbaren Integrated Fit Systems, das die Variation verschiedener Kopfformen berücksichtigen will, soll man ein präzise und individuelle Passform bekommen. Diese Anpassung des Helms an die Hinterkopfbasis soll zusätzlichen komfortabel sein und es dem Träger ermöglichen den Helmwinkel so anzupassen, dass Helm und Brille perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Der Tactic IV wird in allen sechs Farben in den Größen S-L erhältlich sein. Spanend ist auch, dass die Halbschale laut Specialized in der Größe M nur um die 380 Gramm wiegen soll. Das würde den Trail-Helm zu einem echte Leichtgewicht machen.

Specialized Tactic IV: 120 Euro

Specialized Tactic IV

Mehr Informationen über Specialized findet ihr auf: www.specialized.com