GraVity Card 2019 – 1 Karte für 20 Bikeparks

Nach einer fantastischen Saison 2018, laufen jetzt schon die Vorbereitungen fürs nächste Jahr. Bikepark-Fans und Mountainbiker können sich dabei schon jetzt auf 2019 freuen, denn die GraVity Card, die einzigartige Bikepark Saisonkarte bietet im nächsten Jahr noch mehr Bikeparks, Trails, Spaß, Mountainbike-Action, spannende Neuerungen und coole Neuzugänge. Für alle Last-Minute Weihnachts-Einkäufer, originelle Geschenk-Suchende, Adrenalin-Junkies und natürlich Mountainbike-Fans, ist die GraVity Card 2019 ab sofort auf gravity-card.com erhältlich.

Wer seine Vorfreude auf die Bike-Saison versüßen möchte oder noch ein passendes Geschenk für Weihnachten sucht, ist mit der Bike-Flatrate der GraVity Card genau richtig, denn mit einer Karte hat man eine ganze Saison in der Tasche. Alle Bikepark-Fans und die, die es werden wollen, können sich 2019 auf ganze 20 GraVity Card Bikeparks in 6 Ländern und auf über 150 Trails freuen. Vorfreude ist die schönste Freude und wer jetzt Feuer gefangen hat, findet die GraVity Card auf gravity-card.com. Erwachsene zahlen 470€, Jugendliche 355€ und Kinder 222€. Die GraVity Card lohnt sich dabei schon nach wenigen Tagen finanziell, denn mit der einzigartigen Bikepark Flatrate kann man in 20 der besten europäischen Bikeparks so viel und oft shredden, wie es das Herz begehrt.

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Ob Freerider, Downhill-Ass, Enduro-Fan, Family-Gang oder Rookie, für alle war schon dieses Jahr etwas geboten. Die Saison 2018 war dank schönstem Sommer-Wetter, vielen Top-Events und Mountainbike-Action vom feinsten, ein einziges Highlight. So ist es auch kein Wunder, dass eine ganze Reihe an GraVity Card Bikeparks einen Besucherrekord verzeichnen konnten.

Auch 2019 verspricht sehr actiongeladen zu werden. Mit den beiden Neuzugängen der MTB-Zone Bikepark Willingen in Deutschland und Bikepark Petzen im österreichischen Kärnten, stoßen zwei weitere Bikeparks zur GraVity Card hinzu. Neben den Newcomern warten 2019 auch einige neue Trail-Schmankerl darauf, unter bestollte Reifen genommen zu werden.

Im Folgenden gibt’s die Highlights aus 2018 und einen Ausblick auf 2019 in den 20 GraVity Card Bikeparks:

Deutschland:

Das neue Familien-Mitglied der GraVity Card, MTB Zone Bikepark Willingen (April-Oktober), ist eine tolle Bereicherung. Mit insgesamt sieben Strecken mit 10 km Gesamtlänge, werden Biker jeglicher Könnensstufe glücklich. Wer sich traut, kann die Downhill-Weltcup Strecke in Angriff nehmen, wer es lieber entspannter mag, wird von dem Flow Country-Trail begeistert sein. Überall war Streckenbau-Papst Diddie Schneider am Werk. Zusätzlich gibt es einen Pumptrack, einen Übungsparcours, eine 4 Cross Strecke und vieles mehr. Für 2019 ist auch einiges geplant, wie etwa der Ausbau des Flow-Country Trails sowie der Bau eines weiteren Flow-Country Trails. Des Weiteren stehen der Bau einer Enduro Strecke und Überarbeitungsarbeiten der bisherigen Strecken auf der Agenda. Auf keinen Fall verpasst werden sollte das BIKE Festival Willingen vom 17.05.-19.05. sowie die offene niederländische Downhillmeisterschaft am 27. Juli.

Der Bikepark Winterberg (April-November) kann mit ausgezeichneten Streckenverhältnissen und einem gemischten Angebot punkten. Downhiller, Slopestyler, Freerider und alle, die es werden wollen, werden die abwechslungsreichen Strecken lieben. Auch Beginner & Kids kommen nicht zu kurz. Diese Saison wurde ein Parcours für Kinder und Rookies von Diddie Schneider und Joscha Forstreuter eröffnet sowie neue Northshore Elemente auf verschiedenen Trails gezimmert. Freuen kann man sich auch 2019 wieder auf das iXS Dirt Masters Freeride Festival vom 30.05 – 02.06, das 2018 einen Besucherrekord von über 35.000 Besucher verzeichnen konnte. Neben einigen Contests (iXS Downhill Cup, Slopestyle, Warsteiner WhipOff u.v.m) sind auch 180 Aussteller vor Ort.

Der dritte deutsche Bikepark im Bunde, Bikepark Geisskopf (April-Oktober), bietet mit ganzen 14 Trails mit 17 km Gesamtlänge, einen vielfältigen Spielplatz für Mountainbiker jeder Art. So finden Profis und Rookies gleichermaßen ihren Flow auf dem innovativen Flow Country-Trail, während hartgesottene über die Downhill- und Freeridestrecken heizen. Doch Flow und Spaß gibt es am Geisskopf nicht nur bergab. Dank des BOSCH eBike Uphill Flow Trails geht es für E-Biker abwechslungsreich und flowig wieder nach oben. Langweilig wir es hier nie, denn im Streckenangebot findet sich u.a. auch eine Slopestyle-, Dual-Cross-, Jump- und Easy-Line, sowie ein Parcours für Kids und Rookies. Die Saison verlief mit einem Besucherplus von 20 Prozent blendend. Highlight war 2018 wieder einmal das „Rock the Hill – Bike&Music Festival“, das auch im nächsten Jahr (14.06.-16.06) für viel Mountaibike-Action, Musik und Festival Flair sorgen wird.

Österreich:

Ein Enduro-Eldorado der Superlative ist der Neuzugang MTB ZONE Bikepark Petzen (Mai-Oktober). Zu bieten hat dieser Park eine 7 km lange, naturbelassene Endurostrecke, einen neu angelegten Dual Park sowie den herausfordernden, eigens für die Enduro World Series erbauten EWS Trail. Wer Flow mag, bekommt ihn auf dem Flow Country-Trail, der Mountainbiker zusätzlich mit seiner spektakulären Bergkulisse berauscht und 2014 sogar den Preis der International Mountain Bicycling Association (IMBA) als bester Flow Trail weltweit gewann. Abgerundet wird das Angebot mit einem Kidsparcours und einem Dual Trail.

Der Bikepark Innsbruck (Mai-Oktober) ist mit seinen wurzligen, verspielten und technisch anspruchsvollen Trails wie „The Wild One“ und „The Rough One“ perfekt für Downhill Mountainbiker. Wer an seinen Skills feilen möchte, findet auf dem Crankworx Innsbruck Dual Speed Kurs und auf dem Pumptrack viele Möglichkeiten. Eine gehörige Portion Flow bietet „The Chainless One“, der im Sommer 2019 bis zur Bergstation der Muttereralmbahn verlängert wird und auch für Anfänger etwas Besonderes ist. Auch für die Kleinen ist Dank des Kidspark im Bereich der Bergstation etwas geboten. Merken sollte man sich auf jeden Fall das Datum der Austrian Pumptrack Series am 01.06. und des iXS Downhill Cups, der am 30.08-01.09. stattfindet.

Super Wetter, Top-Events und viel Mountainbikeaction gab es diese Saison im Bikepark Leogang (Mai-November). Bekannt ist der Park, der 9 abwechslungsreiche Strecken bietet, als einer der ersten und größten Bikeparks in Europa, sowie als regelmäßiger Ausrichter des UCI Downhill Mountain Bike World Cup und der UCI Downhill Mountain Bike World Championships 2012. Fortgeschrittene Mountainbiker finden im Bikepark auf Freeride Strecken wie dem Hot Shots fired by GoPro und dem Flying Gangster massig Speed und Airtime, während sich Profis an der Weltcup-Strecke „Speedster“ versuchen können. Der Bikepark Leogang bietet jedoch auch für Einsteiger ein Top-Angebot. Anfänger, Familien und Kinder können sich in Europas größtem Einsteiger-Bikepark, dem Riders Playground, austoben, die richtige Fahrtechnik erlernen, erste Berms shredden und sich an Sprünge herantasten. Mit dem Out of Bounds Festival inklusive Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup (07.-09.06.) und dem BIKE Festival Saalfelden Leogang (13.-15.09.), hat die Region gleich zwei Hochkaräter im Event-Lineup für 2019. Doch das ist noch nicht alles, denn der Bikepark Leogang wird 2019 ausgebaut und so können sich Mountainbiker jetzt schon auf einen zusätzlichen Lift, neue Trails und weitere spannende Angebote freuen.

Die Glückszahl von Bikepark Saalbach Hinterglemm (Mai-Oktober) ist sicherlich die 4. Freut euch auf 4 Berge, 4 Seilbahnen und ein zusammenhängendes, 400 km langes Wege- und Trailnetzwerk umgeben von einer Traumkulisse – ein Bike-Eldorado vom Feinsten. Wer den Nervenkitzel sucht findet sich auf den Freeride-Trails mit Northshore-Elementen und Drops wieder, wer sein technisches Können unter Beweis stellen will, ist bei wurzelübersäten Singletrails gut aufgehoben und wer seine Skills erweitern möchte, bedient sich beim Pumptrack & Fahrtechnikgelände. Neu sind ab 2019 die Verlängerung des Panorama-Trails mit ca. 3 km Länge, sowie viele Strecken-Updates. DAS Event in 2019 ist sicherlich wieder das GlemmRide Bike Festival vom 03.07. – 07.07., wo alle Slopestyle-Rider ihre spektakulären Tricks zeigen und Adrenalin-Junkies beim Downhill Rennen die Trails runterheizen. Verpassen sollte man auch nicht die World Games of Mountainbiking vom 05.09. – 08.09.2019 bei dem alle Mountainbiker um den Titel „World Games Champion“ kämpfen.

Wer nach einem coolen Mix sucht, ist beim Bikepark Wagrain (Mai-Oktober) bestens aufgehoben. Wer sucht, der findet: u.a. den flowigen ON AIR Trail mit Roll in und Table Tops, die R’N’B NORTHSHORE Strecke für den Nervenkitzel, die MEMORIES Strecke mit schnellen, langsamen und technischen Sektionen, den SYMPHONY Trail, der Höhen und Tiefen im wahrsten Sinne des Wortes bereithält oder den ANGRY ANTS Trail mit vielen Wurzelpassagen. Worauf wartet ihr? 2019 geht’s wieder ab!

Der Bikepark Schladming-Dachstein kann auf eine legendäre Saison 2018 zurückblicken. Um den Bikepark aufzupeppen wird er kommende Saison 2019 eine Pause einlegen. Bereitet euch auf eine neue 10er-Gondelbahn und coole neue Strecken beim Re-Opening zum Start der Saison 2020 vor. Aber keine Sorge, auch 2019 wird Mountainbikern in der Region Schladming-Dachstein mit dem Reiteralm Trail etwas geboten. So kann man sich ab Juni auf rund 15 km sehr flowige Trails, sowie leichte bis mittelschwere Singletrails, die für Einsteiger und Familien besonders geeignet sind, freuen.

Nicht nur die gute Anbindung im Vierländereck Schweiz, Deutschland, Liechtenstein und Österreich, machen den Bikepark Brandnertal (Mai-Oktober) perfekt, sondern auch sein vielseitiges Angebot. Besonders nennenswert sind die „Tschack Norris“ Downhillstrecke für Alle, die auf Nervenkitzel stehen, und die „Tschim Beam“ Jumpline mit Freeride Elementen, wie dem GoPro Roadgap, für Alle, die hoch hinaus wollen. Auch 2019 werden viele Top-Events, wie zum Beispiel das Brandnertal Bike Festival vom 29.06.-30.06. oder der iXS European Downhill Cup presented by Volksbank Vorarlberg (31.08- 02.09.), veranstaltet.

Der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis (Juni-Oktober) ist Tirols größter Park. Jeder Shred-Tag wird dort zum Erlebnis. Egal ob man nach Einstiegs-, Freeride- oder Downhill-Strecken sucht, hier wird jeder glücklich. Viele weitgehend naturbelassene Trails, über 40 Sprünge für das gewisse Extra und chillige Strecken durch den Wald, warten darauf erobert zu werden. Ein weiteres Highlight ist das große Landingbag, auf dem man sich an Tricks und großen Sprüngen versuchen kann. Kids können sich 2019 wieder auf das MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis vom 1.- 4. August, sowie auf das Kona Rookie Camp vom 24.07-04.08, freuen.

Weiter geht es mit einer der spaßigsten und coolsten Nationen auf diesem Erdball, der Bike Republic Sölden (Juni-September). Jeder, der das Mountainbiken sowie die Natur liebt, ist hier Willkommen. Die Bike Republic Sölden bietet allen Mountainbikern, Enduro-Freunden, Trailiebhabern, Freeridern, Rookies, Familien und älteren Semestern dank grenzenlosem Trail-Spaß ein Zuhause. Der 1. Nationalfeiertag der Republik wurde dieses Jahr groß gefeiert und bot ein vielfältiges Programm wie Enduro-Touren, Sunrise Rides und verschiedene Wettkämpfe. 2019 geht noch mehr, denn es erwarten euch neben einer neuen 11 km langen Line, die von der Bergstation Giggijochbahn über 930 Tiefenmeter ins Tal verläuft auch ein neuer 8 km langen Abschnitt mit großen Steilkurven, Rollern und Tables für Jedermann. Nicht verpassen sollte man die Singletrail Schnitzeljagd am 08.06. und den Nationalfeiertag am 13.-15.09.

Abwechslung, Action und Adrenalin wird im Bikepark Semmering (Mai-November) großgeschrieben. Wer Sprünge liebt, der wird den Freeride-Bereich mit seinen vielen Obstacles und Variationen schätzen. Wurzelteppiche und Steinfelder können dagegen auf der Downhill-Strecke im Tiefflug gemeistert werden. Alle, die noch höher durch die Luft segeln wollen, besuchen am besten den Slopestylepark oder die Airline. Einsteiger und Familien kommen natürlich auch nicht zu kurz und können auf grünen und blauen Trails abgehen. Highlights der kommenden Saison sind im September der Austrian Downhill National 2019 und die Roostfest 2.0 – Season Closing Party im Oktober.

Die Trails im Bikepark Wurbauerkogel (Mai-Oktober) bieten dank einer großen Bandbreite und unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für alle Biker etwas. Die „Blue Lollipop“ versüßt allen Anfängern den Bikestart, wohingegen „Black Widow“ allen harten Downhillern den Tag verzaubert. Außerdem kann man hier auf dem größten Wallride in Österreich shredden und als Rookie im Pumptrack seine Skills erweitern. Neu dazugekommen ist der 4,5 km lange Singletrail auf der Wurzeralm. Mit den österreichischen Downhill Staatsmeisterschaften & oberösterreichischen Landesmeisterschaften vom 25.-26. Mai und der Austrian Pumptrack Series „Pump the Trailogie“, stehen auch 2019 wieder viele Event-Highlights im Programm.

In Tirols wunderschöner Bergwelt befindet sich der Bikepark Tirol (Juni-Oktober). Besonders Adrenalin-Junkies werden hier viel Spaß haben, denn der Park bietet einen Mix aus Freeride Strecken, einem Slopestyle Kurs sowie eine Warm-up Zone an. Macht euch bereit für den „Crazy Heart“ und den „Rad Devil“.

Schweiz:

Alle Bike-Fans können sich im großen Spielplatz des Bikeparks Lenzerheide (Juni-Oktober) austoben. Fünf Strecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Eigenschaften warten auf euch. Anfänger und Familien cruisen durch die FLOWline, Fortgeschrittene shredden auf der PRIMEline und SHOREline, während sich Profis an die STYLEline und die Weltcup Strecke STRAIGHTline wagen. DAS Event-Highlight 2018 waren die UCI Mountain Bike World Championships in den Disziplinen Cross-Country und Downhill mit einem neuen Besucherrekord von 65.000 Zuschauern. Verpasst auch 2019 nicht das große Spektakel, wenn die Athletinnen und Athleten vom 9.-11. August im Zuge des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup mit Highspeed über spektakuläre Sprünge und anspruchsvolle Stein- und Wurzelpassagen auf die Ziellinie am Heidsee zuracen.

Österreich, Schweiz, Italien

Die 3-Länder Enduro Trails (Mai-Oktober) am Reschenpass stehen für 4 Bergbahnen, 22 Singletrails und 44 km Trailspaß. Wie der Name verrät, sind hier alle Enduro-Fans bestens aufgehoben. Die weitgehend naturbelassenen Trails bieten flowige bis technisch anspruchsvolle und abwechslungsreiche 2.500 Tiefenmeter Trailabfahrt der Extraklasse. Das coole daran, man fährt mindestens immer über eine, meist sogar zwei Landesgrenzen. Auch dieses Jahr fanden viele spannende Events wie das Green Days – MTB Freeride Testival, das 3-Länder Enduro Race, der YT Rolling Circus und viele mehr, statt. Seid gespannt auf die Saison 2019.

Slowenien:

Die Europatour geht weiter nach Slowenien. Im Bikepark Krvavec (Mai – November) können sich alle Abenteurer durch die verschiedenen Trails probieren. Der Muci/Pussycat-Trail bietet ein einfaches Gelände für Beginner, anspruchsvoller wird es beim 6 km langen Rock`n`Flow Trail. Neu im Line-Up ist der Jezerca Trail, der den oberen Teil des Bikeparks mit dem Muci-Trail verbindet und mit einer Länge von 10 km für viel Trailspaß sorgt. Alle Kids freuen sich auf den Bambino-Trail, sowie dem schönen Panorama Trail. Nicht verpassen sollte man 2019 das Bike Festival vom 24.-25.08. und den Goblin’s Ride Ende September.

Der Zweite im Bunde der slowenischen Bikeparks ist der Bikepark Kranjska Gora (April-November), der auf Trails mit insgesamt 20 km Länge viel Spaß und Adrenalin bietet. Der Family Business Trail eignet sich hervorragend für einen Familienausflug, während Enduristen auf der Funky Jazz Strecke abgehen können. Liebhaber gepflegter Holz-Obstacles erwartet die klassische Northshore Line auf dem Morning Wood Trail. All diejenigen, die mehr auf Airtime als Dirt stehen, finden auf dem Luft-Waffe(l)-Trail viele spektakuläre Sprünge, während Fans des gepflegten Downhill-Shreddens am DH Veetranz-Trail glücklich werden. Der diesjährige iXS European DH Cup und die Specialized Trail Days waren ein voller Erfolg. Freut euch jetzt schon auf 2019.

Tschechien:

Der größte und zugleich älteste Bikepark in der Tschechischen Republik, Bikepark Špičák (Mai-Oktober), hat einige Besonderheiten: naturbelassene und flowige Trails, die abenteuerliche Downhill-Strecke Struggle, die von Steinen, Wurzeln, Drops und langen Sprüngen übersät ist, sowie die Strecken Black Friday und Forest Virgin, die besonders bei Anfängern und Fortgeschrittenen sehr populär sind. 2019 wird sich im Bikepark Špičák einiges tun. Ein neues Skill-Zentrum für Anfänger wird erbaut, die Black Friday Strecke wird rekonstruiert und der spannende Air&Stone Trail bekommt nagelneue Northshore Hindernisse. Auch für die Top-Events im nächsten Jahr lohnt sich ein Besuch: iXS European Downhill Cup vom 16.-18.8 und der Enduro Race Spicak am 15.09.

Weitere Informationen findet ihr auf www.gravity-card.com oder www.facebook.com/gravitycard.

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NEWS: Loic Bruni bricht sich Schlüsselbein in Fort William

Superbruni verkündet auf Instagram, dass er beim Training in Fort William gestürzt ist und sich das Schlüsselbein gebrochen hat. Der Franzose hat in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme mit der Strecke in Schottland gehabt und kann dieses Wochenende nicht auf eine Revanche hoffen. 

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von SUPERBRUNI – MTB RIDER (@loicbruni29)

NEWS: Finn Iles ebenfalls nicht in Fort William wegen Gehirnerschütterung

Vor wenigen Tagen berichteten wir, dass Tahnee Seagrave aufgrund einer Gehirnerschütterung und daraus folgender Angstzustände nicht in Fort William an den Start gehen wird. Finn Iles postete nun auf Instagram, dass er ebenfalls aufgrund einer Gehirnerschütterung nicht starten wird. Der kanadische Team Kollege von Loic Bruni konnte zum Beginn der Saison ein starkes Resultat in Lourdes einfahren und landetet dort auf dem zweiten Platz. Gute Besserung!

Been a minute since I’ve posted on here!!

I wish I had better news…. a few weeks back, I had a big crash resulting in what I thought was a minor concussion. At times it felt like my condition was improving, however I am dealing with symptoms day to day as well as still being unable to work at any level of intensity. As a result, will not be racing Fort William in favour undergoing testing and rehab at the Red Bull Athlete Performance Centre in Austria. I would like to thank Specialized Gravity, my sponsors , and Red Bull for always being there for me and ensuring the right decisions are made. Hope to be back soon!! – Finn Iles

Finn Iles
 

UCI Mountain Bike World Cup – Fort William – Alle Infos

Die längste Strecke der World Cup Saison wird nach drei Jahren wieder den Athleten*innen einiges abverlangen. Seit 2003 gehört die legendäre britische Strecke zum World Cup und hat für einige der legendärsten Szenen des Sports gesorgt. Wann und wo ihr die Rennen schauen könnt, erfahrt ihr hier.

Aber was macht Fort William eigentlich so legendär? Die 2,8km lange Strecke beginnt auf einem offenen Berghang. Im oberen Teil ist man dem Wetter und dem starken schottischen Wind ausgesetzt und muss das Rad über eine Kombination aus Steinen, Felsen und Holz Elementen bugsieren.

UCI World Cup Fort William
 

Nachdem man die massiven Steinfelder überlebt hat, geht es in den Wald. Im Gegensatz zu den letzten Jahren, geht es jedoch nicht mehr in die enge Waldsektion, sondern auf die alte Downhill Strecke. Diese besteht aus offenen Kurven in denen die Linienwahl entscheidend ist. Bis zum Rennen wird sich die Strecke in diesem Bereich extrem verändern.

UCI World Cup Fort William
 

An das Road Gap werden sich wieder einige Fahrer*innen ran tasten müssen. Danach geht es durch Anlieger zum berühmten Bach Gap und in die flache Sektion beim Oakley Wallride

Kurz Vor dem Ziel wartet der Motorway auf die Athleten*innen. Dieser besteht aus massiven Sprüngen und führt vorbei an den eskalierenden Zuschauern ins Ziel.

UCI World Cup Fort William

Wo kann ich das Rennen sehen?

Das Qualifying wird am Samstag stattfinden. Dort werden wieder die Startplätze für den UCI World Cup am Sonntag festgelegt. Ob der amtierende Champion Greg Minaar seinen Speed vom letzten Jahr aufrecht halten kann, bleibt abzuwarten.

Wer auch so gespannt ist wie wir, kann das Event am Sonntag den 22.05.2022 auf Red Bull TV schauen.

www.redbull.com

 

VIDEO: Wyn TV – DH World Cup Fort William Trackwalk Interviews

Wyn Masters ist zurück auf den World Cup Strecken der Welt. Am Wochenende findet das zweite Downhill Rennen der Saison statt. Fort William ist für seine anspruchsvolle, anstrengende und lange Strecke bekannt. Was die Fahrer vom Track halten und weitere News gibts in der neuen Folge Wyn TV.

Wyn Masters checks in from the DH World Cup in Fort William to see who’s ready to take on this classic tech track.

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TEST: Giant Reign E+ 0 – Schnell, Stark und Modern

Giant ist für ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, den tollen Maestro Hinterbau und viele Erfolge in der Mountainbike Szene bekannt. Das neue Giant Reign E+ kombiniert den beliebten Hinterbau mit einer modernen Geometrie und einem starken Motor. Was das abfahrtorientierte E-Mtb kann, erfahrt ihr hier.

Giant gehört zu den größten Fahrradherstellern der Welt und durfte seit der Gründung in 1972 viele Erfolge im Radsport feiern. Die Taiwanesische Marke präsentierte vor wenigen Monaten die neuste Generation des beliebten Enduro E-Mtbs Reign E+. Im Zuge des Bike Festival Riva 2021 durften wir uns schon einen ersten Eindruck des langhubigen Boliden machen.

Wenige Wochen später haben wir das Reign in den Test bekommen und durften uns von der neuen Geometrie, Design, Ausstattung und dem neuen Antriebssystem überzeugen.

Giant Reign E+

Optik und Features

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Optisch hat sich zum Vorgänger einiges verändert – Der Motor ist kleiner geworden, das Oberrohr nicht mehr geschwungen und der Rahmen wirkt moderner. Dadurch wirkt das Giant Reign E deutlich eleganter als die Modelle aus den vorherigen Jahren.

Das uns zur Verfügung gestellte Giant Reign E+ 0 ist die High-End Variante und kommt in der Farbe Grün. Das Spannende an der Farbe ist, dass sie sich abhängig vom Licht etwas verändert und somit zu einem Hingucker wird.

Natürlich verzichtet auch Giant nicht auf die nötigen Guards und Schutzbleche. Der Kettenstrebenschutz ist ordentlich lang gezogen und geht bis zum Kettenblatt. Das schützt nicht nur die Strebe vor Beschädigungen der Kette, sondern macht das E-Mtb auch etwas leiser.

An der Fox 38 Federgabel ist ein mitgelieferter Mudguard in der Gabelbrücke verschraubt. Dieser verhindert das einem während der Fahrt Dreck um die Ohren fliegt.

Geometrie – Maestro, lang und flach

Bei der Geometrie hat sich einiges getan und das Reign E+ verfügt über eine sportliche Geo, die bei der Abfahrt auf technischen Strecken glänzt. Laut Giant wurde der Hinterbau etwas verkürzt um mehr Agilität zu erzeugen. Auch der moderne Mullet-Mix – 29″ an der Front und 27,5″ am Heck trägt dazu bei. Diese gemischten Laufradgrößen funktionieren auch bei anderen Herstellern sehr gut und kombinieren Agilität und Laufruhe.

Bei der Größe L und dem Flip Chip im High-Setting haben wir einen Reach von 480mm, einen Radstand von 1266mm und eine Kettenstrebenlänge von 454mm. Passend zur Enduro-inspirierten Geometrie haben wir einen sportlichen Lenkwinkel von 64,5° und einen recht steilen Sitzwinkel von 77,5°.

Giant Reign E+

Flip Chip

Mit dem Flip Chip am Maestro Hinterbau lässt sich die Rahmengeometrie an die Vorlieben der jeweiligen Fahrer und das Terrain anpassen. In der High-Position haben wir einen etwas steileren Lenk- und Sitzwinkel was bei anspruchsvollen Kletter-Sektionen und im engen Gelände zu einer besseren Performance beitragen soll. Für diejenigen, die es auf den Trails lieber krachen lassen wollen, gibt es die Low-Position, in der der Lenkwinkel flacher wird und wir somit mehr Traktion bei hoher Geschwindigkeit haben sollten.

Komponenten und Ausstattung 

Wie schon erwähnt haben wir von Giant das Top Modell zur Verfügung gestellt bekommen. Das Fahrwerk braucht keine weitere Erklärung – hier handelt es sich um die Fox 38 Float Factory mit 170mm Federweg und den Fox Float X2 Factory EVOL mit 160mm. Wer sich mit Fahrwerken auskennt, weiß, dass es sich hier um hochwertige Federelemente handelt, die jedoch etwas Erfahrung beim Setup benötigen, da es sehr viele Einstellmöglichkeiten gibt, die Neulinge überfordern könnten.

Am Giant Reign E+ 0 wird das Sram XO1 Eagle Schaltwerk mit gleichnamigen Hebeln und der NX Eagle Kassette mit 10-50 Zähnen kombiniert. Natürlich 12-Fach – So wie es sich für ein modernes Enduro gehört. Beim Kurbelsatz handelt es sich um Praxis Works e-Carbon Kurbeln und ein Sram X-Sync Eagle 36 Zähne Kettenblatt.

Passend zur Schaltgruppe wird mit der Sram Code RSC gebremst. Diese kommt mit 220mm Scheiben an der Front und 200mm Am Heck. Also ordentlich Bremskraft für ein schweres E-Mtb.

Diese sind mit einem Maxxis Minion DHF 29 x 2.6″ EXO+, 3c MaxxTerra and der Front und einem Maxxis Highroller II 27.5 x 2.5″ DoubleDown, 3C MaxxTerra im Heck bestückt. Die Reifen und Felgen sind zwar Tubeless Ready, werden aber mit Schlauch ausgeliefert.

Anbauteile wie Vorbau, Griffe und Lenker kommen aus eigenem Hause. Auch die Sattelstütze ist von Giant und verfügt über einen Hub von 150mm in der Rahmengröße L (S:100mm, M:125mm, XL:170mm). Unserer Meinung nach könnte diese gerne einen Ticken länger sein um mehr Freiheit auf dem Rad zu generieren.

Giant Motor

Der Motor: Giant SyncDrive Pro2

In 2022 Giant Reign E+ wird zum ersten Mal der neue 85Nm Yamaha Motor verbaut. Dieser ist nun noch effizienter und funktioniert harmonischer und unterstützt den Fahrer in Kombination mit den neuen Akku-Packs mit bis zu 400% Leistung.

Das Flaggschiffmodell der neuen Reign E+ Serie verfügt über das neue EnergyPak 750 Akkusystem für Langstreckenabenteuer. Dabei handelt es sich um die hochwertigste Akkutechnologie von Giant, die sauber in das Unterrohr des Rahmensets integriert ist. Interessant ist auch, dass das System innerhalb von drei Stunden bis zu 80% geladen sein kann.

Die Interaktion mit dem System ist ebenfalls sehr schön gestaltet. Das Display zeigt einem mit Hilfe von gut erkennbaren LED den Akkustand und die Unterstützungsstufe an. Der Controller befindet sich am Lenker und besteht aus zwei Knöpfen die zur Form des Lenkers passen und somit für eine saubere Optik sorgen. Außer man verstellt die Griff Position.

Das Reign E+ kommt als erstes GIANT Modell mit der komplett überarbeiteten Ausführung des SyncDrive Pro Motors. Er wurde gemeinsam mit Yamaha entwickelt und für das Reign E+ Chassis und dessen Maestro-Federung optimiert. Dieser hat eine kompakte Form und ist mit nur 2,7 kg deutlich leichter als die vorherige Motorgeneration. Der neue SyncDrive Pro-Motor liefert außerdem ein höheres Drehmoment (85Nm) bei reduziertem Geräuschpegel, während er seinen sofortigen Eingriff und den engen Q-Faktor für eine ideale Tretleistung beibehält. – Giant Pressemitteilung

Das Giant Reign E+ 0 ist für 7.699 Euro erhältlich. Abgesehen vom Spitzenmodell gibt es noch vier weitere Varianten mit unterschiedlichsten Komponenten. Den Einstieg macht das Giant Reign E+ 3 mit Rockshox Fahrwerk und 625Wh Akku für 4.999 Euro.

Johannes Eichinger
Johannes Eichinger lässt selbst ein schweres E-Mtb verspielt wirken. Photo by Paul Kopp

Das Giant Reign E auf dem Trail

Vorab: Auf den Action Shots ist eine DVO Gabel verbaut. Da wir das Giant recht lange im Test hatten, haben wir es genutzt um auch andere E-Bike Komponenten zu testen. 

Uphill

Sobald der E-Motor angeschaltet ist und der Fuß auf dem Pedal liegt, will das Reign los. Das von Giant angepasste Yamaha System wirkt fast schon nervös und arbeitet schon beim leichtesten Input. Bergauf geht das Giant Reign E sehr gut. Der Motor unterstützt stark und verfügt über die nötigen Unterstützungsstufen für lange Touren und steile Anstiege.

Dank des starken Motors, der langen Kettenstrebe und dem steilen Sitzwinkel ist das Giant auch ein durchaus passabler Kletterer. Zwar wirkt die Front in der einen oder anderen Uphill Sektion etwas nervös, dennoch schlägt sich das Reign im Vergleich zu ähnlichen E-Enduros recht gut bergauf.

Wer aber nach einem E-Mtb für lange Touren sucht, sollte sich lieber das Giant Trance E anschauen. Das verfügt zwar über etwas weniger Downhill Potential, bietet aber eine komfortablere Geo für lange Strecken und Uphills.

Downhill

Im Downhill wird ganz schnell wo sich das Giant wohl fühlt. Die Geometrie, 170mm an der Front und die 220mm Bremsscheiben bieten viel Reserven auf ruppigen, schnellen und steilen Strecken. Das Reign E bügelt förmlich über Stock und Stein und scheut auch nicht vor dem ein oder anderen anspruchsvollen Drop zurück. Der Maestro Hinterbau von Giant erfordert zwar etwas mehr Luftdruck im Dämpfer, arbeitet aber sehr sensibel und holt einiges aus dem Fahrwerk heraus. Sobald es etwas flowiger wird, hilft zwar der 27,5″ Reifen am Heck, jedoch ist die Kettenstrebe zu lang um das Reign wirklich wendig wirken zu lassen.

Auch Leute die gerne auf langsamen und technischen Trails unterwegs sind, sollten sich nach einer Alternative umschauen. Wie auch schon im Uphill erwähnt wirkt hier die Front etwas nervös und neigt zum Kippen. Wer aber Spaß am schnellen, steilen Downhill hat und Ballern will, kommt beim Reign auf seine Kosten.

Johannes Eichinger
Photo by Paul Kopp

Fazit: DH mit Motor?

Giant bietet mit dem Reign E+ 0 ein E-Mtb mit starkem Motor, toll integriertem Controller und Display, dass sich vor allem auf schnellen und verblockten Trails wohl fühlt. Natürlich darf auch hier der sensible Maestro Hinterbau nicht fehlen, der das exzellente Fahrwerk untermalt. Dazu kommt, dass das Preis-/Leistungsverhältnis für sich spricht – Modernste Technik, 750W Akku, Fox Factory Fahrwerk und eine moderne Geometrie für 7.699 Euro. Wer Ballern will, macht hier nichts falsch!

Giant Reign E+

Weiter Informationen zum Giant Reign E+ 0 findet ihr unter: www.giant-bicycles.com