PM: 29. Mountainbike WM: Medaillenregen in Lenzerheide vorhergesagt

In wenigen Wochen richten sich die Augen der Mountainbike-Welt auf Lenzerheide in der Schweiz für das große Finale der Mountainbike Saison. Vom 5. bis zum 9. September werden die besten Mountainbiker der Welt und die Nachwuchsstars der Folgegeneration bei den UCI Mountain Bike World Championships presented by Mercedes-Benz um die heiß begehrten Regenbogen-Trikots und die Weltmeistertitel fahren. Die Cross Country und Downhill Athleten werden an fünf Tagen rund 30.000 Zuschauer in Ekstase versetzen. Eintrittskarten für einzelne Tage oder für die gesamte actionreiche Woche gibt es online unter www.lenzerheide2018.com.

Fanwahnsinn in Lenzerheide vorprogrammiert

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Und wie war dein Wochenende so? Wem diese Frage nach der Weltmeisterschaft in Lenzerheide gestellt wird, dem werden sicherlich viele Bilder durch den Kopf gehen: jubelnde Massen, knatternde Motorsägen, verrückte Fan-Outfits, ruppige Downhill Läufe für die Geschichtsbücher, gequälte Gesichtsausdrücke auf der Cross Country Strecke, Champagnerduschen, Regenbogen-Trikots und jede Menge Stoke. Wie die Reaktion auf diese Frage im Nachgang der WM ausssehen könnte, zeigt der neue Trailer. Rund 800 helfende Hände werden in den nächsten Wochen und in der WM-Woche selbst alles dafür tun, dass diese Weltmeisterschaft mit ihren 11 Entscheidungen und 15 Stunden Rennaction erfolgreich wird. Welche der über 700 Sportler und Sportlerinnen schaffen es auf das Podium und schnappen sich eine der 33 Medaillien?

STRAIGHTline zu Gold – Schlagen die Gebeutelten zurück?

Zwei Wochen haben die Athleten Zeit, sich von den Strapazen der Weltcup Saison zu erholen, bevor es bei der Dowhill Weltmeisterschaft in 1.904 m Höhe an den Start geht. Für Loïc Bruni (FRA) und Miranda Miller (CAN) wird es darum gehen ihre Titel aus dem vergangenen Jahr zu verteidigen. Doch die extrem starke Konkurrenz wird es ihnen schwer machen. Für die Französin Myriam Nicole (FRA) dürften die Festspiele um das Regenbogen-Trikot eine große Rolle im weiteren Saisonverlauf spielen. In Führung liegend zerschlugen sich alle Träume auf die Weltcup-Titelverteidung als sie sich in Val Di Sole eine Rückenverletzung zuzog, die sie daran hinderte, sowohl in Italien als auch in Vallnord, Andorra, an den Start zu gehen. Kann Nicole sich nach ihrer Genesung gegen die jetzigen Top-Favoritinnen Rachel Atherton (GBR), Tahnee Seagrave (GBR) und Tracey Hannah (AUS) durchsetzen und die erste französische Weltmeisterin seit Morgane Charre (2012) werden? Nachdem sie in den letzen beiden Jahren jeweils mit Silber im Gepäck nach Frankreich zurückkehrte, brennt sie sicherlich darauf endlich ganz oben zu stehen.

Bei den Männern werden zwei Herrschaften nach einem bisher unglücklichen Saisonverlauf umso mehr darauf brennen Bruni an der Titelverteidigung zu hindern und auch anderen Titelkandidaten wie Amaury Pierron (FRA), Laurie Greenland (GBR), Brook MacDonald (NZL), Loris Vergier (FRA) und Troy Brosnan (AUS) gefährlich zu werden. Sowohl Aaron Gwin (USA) als auch der dreifache Weltmeister Greg Minnaar (RSA) sahen sich durch Verletzungen im Kampf um die Weltcup-Krone gehindert. Der Weltmeistertitel ist jedoch für beide ein Ziel, welches die Saison aus ihrer Sicht noch retten kann und auch wenn noch zwei Weltcups anstehen, blickt Lenzerheides Vorjahressieger Minnaar schon mit einem Auge auf die Weltmeisterschaft: „Obwohl ich eigentlich noch im Weltcup-Modus bin, fällt es mir nicht allzu schwer mich neben dem Weltcup auch auf die Weltmeisterschaft zu konzentrieren. Es gibt sicherlich Elemente meines Trainings, die nach und nach schon jetzt in Hinblick  auf Lenzerheide eingebaut werden, aber grundstäzlich bliebt meine Vorbereitung in den nächsten Wochen wie gehabt“, erklärt der Südafrikaner, der seine erste Weltmeisterschaft 1997 ebenfalls in der Schweiz absolvierte, und führt fort, “Mir ist es wichtig, dass ich bis Lenzerheide wieder meinen Speed drauf habe und mich wieder wie ich selbst fühle. Es hat mich durchaus zusätzlich motiviert in den letzten Rennen nicht mitfahren zu können. Ich muss aber auch gestehen, dass ich Spaß hatte unseren großartigen, actionreichen und emotionsgeladenen Sport abseits der Strecke zu verfolgen. Ich will aber unbedingt wieder auf statt abseits der Stecke Gas geben. Da gehöre ich einfach hin.“

Die Lokalmatadoren – Qual der Wahl im Cross Country

Für die Schweizer Athleten im Feld wird die heimische Weltmeisterschaft eine ganz besondere Angelegenheit. Insgesamt gilt es für die Schweizer darum zumindest die 8 Medallien aus Cairns wieder zu holen – im Idealfall wird die Ausbeute natürlich ausgebaut. Eine, die den Medaillenschatz des Vorjahres ausbauen könnte ist Emilie Siegenthaler. In Cairns noch ohne Downhill-Medallie, hat sie bereits im letzten Jahr mit einem starken dritten Platz in Lenzerheide bewiesen, dass sie sich auf der STRAIGHTline sehr wohlfühlt. Doch die Paradedisziplin des Gasgebers ist sicherlich das Cross Country. Neben den Überfliegern Nino Schurter und Jolanda Neff, die momentan beide ihre Kategorien im Weltcup anführen, ist die Liste an weiteren Medaillien-Kandidaten gefühlt unendlich: Mathias Flückiger, Florian Vogel, Lars Forster, Thomas Litscher bei den Männern und Linda Indergand, Alessandra Keller und Sina Frei bei den Frauen sind nur einige Namen, die an einem guten Tag Medallienkandidaten sein können. Sina Frei und Alessandra Keller werden bereits am Freitag für eine grandiose Stimmung am Streckenrand sorgen. Die beiden jungen Athletinnen sind die großen Gold-Medallien-Hoffnungen der Schweizer in der U23, wenn sie mit ihren Konkurrentinnen um 14.30 Uhr ins Rennen starten. Bei solch einer riesigen Auswahl an Spitzenathleten, kann man schon neidisch werden.

Spanndender Kampf ums Edelmetal garantiert

Doch wer könnte den Lokalmatadoren das Leben im Cross Country Elite schwer machen? Bei den Männern ist die Konkurrenz für Nino Schurter dieses Jahr so stark wie seit langem nicht mehr. Mathieu van der Poel (NED), Sam Gaze (NZL), Anton Cooper (NZL), Gerhard Kerschbaumer (ITA), Stephan Tempier (FRA) und Maxime Marotte (FRA) konnten alle den sechsfachen Weltmeister im Laufe der Saison gehörig unter Druck setzen. Werden sie in der Lage sein, Schurter bei seinen Festspielen vor heimischem Publikum in die Suppe zu spucken? Für die amtierende Weltmeisterin und derzeitig Führende im Weltcup, Jolanda Neff, läuft bisher alles wie am Schnürchen. Doch auch sie muss sich in jedem Rennen erneut gegen Konkurrentinnen wie Annika Langvad (DEN), Maja Wloszczowska (POL), Anne Tauber (NED), Yana Belomoina (UKR) und Pauline Ferrand Prevot (FRA) durchsetzen. Spannende Rennen um das Regenbogen Trikot sind auf der anspruchsvollen 4,2-Kilometer-langen Strecke am Samstag, 8. September, vorprogrammiert.

5 Tage Mountainbike-Action, 11 Entscheidungen, 33 Medaillen

Mittwoch, 5. September 2018
16.30 Uhr      Eröffnungsfeier
17.30 Uhr      Cross Country Team Relay
18.45 Uhr      Siegerehrung Cross Country Team Relay
19.00 Uhr      Shimano Opening Party

Donnerstag, 6. September 2018
14.00 Uhr      Damen Junioren Cross Country
15.30 Uhr      Siegerehrung Damen Junioren Cross Country
16.30 Uhr      Herren Junioren Cross Country
18.00 Uhr      Siegerehrung Herren Junioren Cross Country

Feitag, 7. September 2018
10.15 Uhr      Qualifikation Damen und Herren Junioren Downhill
11.30 Uhr      Qualifikation Damen und Herren Elite Downhill
14.30 Uhr      Damen U23 Cross Country
15.45 Uhr      Siegerehrung Damen U23 Cross Country
16.30 Uhr      Herren U23 Cross Country
17.45 Uhr      Siegerehrung Herren U23 Cross Country

Samstag, 8. September 2018
12.30 Uhr      Damen Elite Cross Country
15.30 Uhr      Herren Elite Cross Country
17.00 Uhr      Siegerehrung Damen und Herren Elite Cross Country

Sonntag, 9. September 2018
09.30 Uhr      Damen Junioren Downhill
10.15 Uhr      Herren Junioren Downhill
11.15 Uhr      Siegerehrung Damen und Herren Junioren Downhill
13.00 Uhr      Damen Elite Downhill
14.30 Uhr      Herren Elite Downhill
16.45 Uhr      Siegerehrung Damen und Herren Elite Downhill

 

Neben der ganzen Rennaction wird es auch dieses Jahr unzählige Side-Events, Partys und eine 7.500m2 große Expo-Area geben, wo sich etliche Aussteller und natürlich die Teams des Downhill- und Cross Country-Rennzirkus präsentieren werden.

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Long Live Chainsaw – Trailer

Zu Ehren von Stevie Smith präsentiert Red Bull den neuen Trailer zu Long Live Chainsaw. Ein Film von Anthill der an das Leben des legendären Downhill Racer aus Kanada erinnern soll. #longlivechainsaw 

The untold, true story of mountain bike legend Stevie Smith.

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Long Live Chainsaw reveals the true story of the meteoric rise, untimely death and long-lasting legacy of Canadian downhill mountain bike racer, Stevie Smith. From humble beginnings being raised by a single mom, Stevie’s unwavering belief not only propelled him to become the best in the world but inspired everyone he touched to follow their own impossible dreams.

The film is made with the full cooperation of the family and friends of Stevie Smith, who have given permission for this to be the first feature documentary about his life; Union Cycliste Internationale and numerous filmmakers, who have provided exclusive footage of his races and life; and the Stevie Smith Legacy Foundation, the charitable foundation established after his death to inspire and empower the next generation of underprivileged racers.

Presented by Red Bull Media House and Anthill Films in support of the Stevie Smith Legacy Foundation. Written directed and edited by Anthill Films with support from adidas Five Ten, SRAM, RockShox, Fox Racing, Cycles Devinci, Crankbrothers, Schwalbe, Shimano, Maxxis and Evil Bikes.

#longlivechainsaw

Visit anthillfilms.com to learn more

Ergebnisse: Crankworx Rotorua 2021 – Pump Track Challenge

Die Pump Track Challenge präsentiert von Torpedo7 sorgte mal wieder für extrem viel Action harte Duelle. 

Im Finale standen Kialani Hines und Caroline Buchanan am Start. Buchanan war am Vortag beim Speed and Style fies gestürzt, konnte sich nun aber gegen Hines durchsetzen und holte sich Gold.

1. Caroline Buchanan
2. Kialani Hines
3. Jenna Hastings
4. Shania Rawson

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Bei den Männern kam es am Ende auf das Duell zwischen Billy Meaclem und Bas Van Steenbergen an. Das Duell war extrem spannend da beide Athleten fast gleich auf waren. Doch Steenbergen konnte sich durchsetzen und schnappte sich Gold und somit auch den Sieg im Gesamtklassement und ist King of Crankworx 2021.

1. Bas Van Steenbergen
2. Billy Meaclem
3. Tomas Lemoine
4. Tuhoto-Ariki Pene

Billy Meaclem, Bas Van Steenbergen and Tomas Lemoine on the podium at the Rockshox Pump track Finals at Crankworx in Rotorua, New Zealand on November 06, 2021 // SI202111060233 // Usage for editorial use only //

Ergebnisse: Crankworx Rotorua 2021 – Speed & Style

Das Clif Speed & Style präsentiert von Mons Royale war der Startschuss des Crankworx Rotorua. Harriet Burbidge-Smith und Billy Meaclem konnten sich mit konstanter Leistung, Speed und Style den Sieg sichern. Aber auch die anderen Athleten gaben alles und sorgten für spannende und erschreckende Momente.

Caroline Buchanan und Vaea Verbeeck waren im zweiten Semifinale fast gleich auf. Doch beim ersten Style Jump überdrehte Buchanan ihren Backflip und stürzte brutal. Nach einer kurzen Unterbrechung ging es weiter und Verbeeck ging gegen Harriet Burbidge-Smith in das Finale. In der ersten Runde stürzte Vaea jedoch kurz vor dem Ziel und ging deshalb in der zweiten Runde nicht mehr an den Start. Harriet Burbidge-Smith konnte sich somit den Sieg im Speed & Style sichern.

1. Harriet Burbidge-Smith
2. Vaea Verbeeck
3. Ronja Hill-Wright
4. Caroline Buchanan

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Bei den Herren ging es ähnlich wild her. Die Strecke schien ihren Tribut zu fordern und so kam es, dass einige der Athleten ungewollt zu Boden gingen. Bas Van Steenbergen holte sich durchgehend Bestzeiten, konnte aber aufgrund des hohen Trick-Repertoire der anderen Athleten nicht in das Finale einziehen und holte sich den dritten Platz. Im Finale standen nun Tomas Lemoine und Billy Meaclem. Die beiden konnten mit Speed und Style glänzen, jedoch rutschte Lemoines Vorderrad in einer der engen Kurven über die Kante und katapultierte ihn zu Boden. Billy Meaclem konnte sich mit seiner konstanten Leistung den Sieg sichern.

1. Billy Meaclem
2. Tomas Lemoine
3. Bas van Steenbergen
4. Matt Begg

Rocky Mountain Powerplay Altitude – Enduro mit leistungsstarkem Generation 4 Motor

Die Kanadier gehen in die vierte Runde mit ihrem elektrischen Antriebssystem Dyname. 108Nm mit einer Maximalleistung von 700 Watt werden in ein potentes Enduro mit 720Wh Akku gesteckt. Hier gibt es alle Fakten zum neuen Powerplay Altitude..

Im Rahmen des Bike Festival Riva haben wir uns mit Flo von Rocky Mountain getroffen und er hat uns das neue Powerplay Altitude vorgestellt. British Columbia ist als die Geburtsstätte des Freeride bekannt und verfügt über einige der bekanntesten Enduro Strecken der Welt. Genau dort wurde das Altitude designed, getestet und weiterentwickelt.

Was hat sich bei den neuen Powerplay Modellen verändert? Der hauseigene Dyname Antrieb geht nun in die vierte Runde. Mit 108Nm, einer maximal Leistung von 700 Watt und einer maximalen Boost-Verstärkung von 350% klingt das System vielversprechend. Außerdem wurde der Aufbau des Motors überarbeitet was ihn während der Fahrt leiser machen soll.

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Am Ende dieses Artikels findet ihr unser Video zum Powerplay Altitude. Flo von Rocky Mountain stellt euch das Powerplay darin etwas genauer vor und erzählt euch alles was ihr wissen müsst.

Rocky Mountain Powerplay Altitude

Optik und Features

Optisch weiß man beim Altitude direkt was Sache ist. Die Geometrie, Komponenten und der mittelhohe Drehpunkt des Hinterbaus versprechen einiges an Downhill-Potential. Obwohl es sich hier um ein E-Mountainbike mit 720Wh Akku handelt, ist das Unterrohr relativ schmal gehalten. Der Bereich des Motors ist zwar E-Bike typisch wuchtig, zerstört aber das verhältnismäßig schlanke Gesamtbild des Altitudes keineswegs.

Das Powerplay Altitude wird in zwei schicken Farbvarianten erhältlich sein. Das uns vorgestellte Modell kombiniert ein dunkles Grün mit mattem Schwarz und sandfarbenen Decals. Die zweite Version ist in einer Zimtrot, Schwarz und Lachs Kombination erhältlich.

Die Geometrie

Wie es sich für ein E-Mountainbike gehört, dass auf einem Enduro World Series Race Bike basiert, ist die Geometrie modern und sportlich. Der Reach bei der Größe LG liegt bei 480mm in der neutralen Flip Chip Position. Der Lenkwinkel ist mit 64° ebenfalls abfahrtsorientiert, aber keineswegs übertrieben. Kombiniert wird das ganze mit einem 76° Sitzwinkel und einer Kettenstrebe von 437mm. Die Winkel und die Kettenstrebe bleiben in allen Rahmengrößen gleich und verändern sich abhängig von der Flip Chip Position um wenige Millimeter, bzw. Grad.

Powerplay Altitude Powerplay Altitude

Aus Ride Nine wir Ride Four

Rocky Mountain verbaute in den letzten Jahren gerne das bekannte Ride Nine Flip Chip System. Hierbei konnte man die Geometrie um ganze Neun Positionen anpassen. Das mag zwar ein nettes Feature sein, jedoch haben Neun Positionen immer etwas übertrieben gewirkt. 2021 ist es nun soweit und die Kanadier beschränken ihr Einstellsystem auf vier Positionen. Zusätzlich kann man aber weiterhin die Kettenstrebe um 10mm anpassen.

Mittelhoher Drehpunkt und Kinematik

Auch wenn es fast so aussieht – Das Powerplay Altitude ist nur fast ein High Pivot. Das überarbeitete Federungssystem verfügt über einen mittelhohen Haupt-Drehpunkt, der sich nahtlos in den Dyname 4.0 Antrieb integriert. Die Kinematik wird bezüglich Hebelverhältnis und Anti-Squat besser unterstützt, was zu einer gleichmäßigeren Kraftübertragung auf den Boden mit geringerem Energieverlust führen soll. Der mittelhohe Haupt-Drehpunkt erzeugt auch eine mehr nach hinten verlagerte Raderhebungskurve, was bekannterweise fast alle kleinen bis mittleren Stöße eliminiert.

Rocky Mountain Powerplay Altitude

Das Herzstück: Dyname 4 Motor

Kommen wir zum wichtigsten Teil eines E-Bikes. Der Dyname Motor wurde nochmal ordentlich überarbeitet und geht nun in die vierte Generation. Was ist neu? Am Drehmoment hat sich erst einmal nichts verändert. Die vierte Generation bleibt weiterhin bei starken 108Nm hat aber eine höhere Obergrenze von 700 W bei der Spitzenleistung.

Laut Rocky Mountain wurde dem Motor eine Gewichtsreduzierung verpasst und gleichzeitig die Zuverlässigkeit erhöht. Der Dyname 4.0 Motor verfügt über ein vergrößertes Lager für eine höhere Lebensdauer und soll nun 18,5 % leichter als die vorherige Generation sein. Aufgrund einer verringerten Motordrehzahl, wodurch die Motorgeräusche gegenüber anderen Systemen gesenkt wurden, soll das System nun leiser sein. Die beim Dyname 3.0 Antriebssystem vorhandene obere Kettenführung wurde entfernt, um die mechanischen Geräusche sowie das Schleifen während der Fahrt zu reduzieren.

Anzeige und Bedienung

Der sogenannte Jumbotron Display ist nun nahtlos in das Oberrohr der neuen Powerplay-Bikes integriert. Die Bildschirme sind so positioniert, dass sie alle wichtigen Daten und Informationen an einem bequemen, gut sichtbaren Ort anzeigen und können mit der Lenkerfernbedienung navigiert werden.

Das Dyname 4.0 Antriebssystem und der Jumbotron-Bildschirm bieten die Möglichkeit, die Unterstützungs- und Boost-Stufe an den Fahrstil anzupassen. Für verschiedene Fahrer oder Fahrstile können auch zwei personalisierte Abstimmungsprofile im Bike gespeichert werden. Die Boost-Stufe passt sich an die Drehmoment-Empfindlichkeit an und damit, wie der Motor auf den Input reagiert, den er über die Pedale erhält. Bei einer höheren Boost-Stufe muss weniger Druck auf die Pedale ausgeübt werden, um dasselbe Drehmoment zu erzielen. Bei einer niedrigeren Boost-Stufe muss mehr Kraft aufgebracht werden, um dasselbe Drehmoment zu erzielen.

Rocky Mountain Powerplay Altitude

Ausstattung und Komponenten

Typisch Rocky Mountain gibt es auch das neue Powerplay Altitude wieder in einigen Carbon und Aluminium Varianten. Alle Modelle kommen mit dem 720Wh Akku und dem neuen leistungsstarken Motor.

Das Highend Modell Altitude Rally 90 kommt mit Fox 38 Float EVOL GRIP2 Factory und einem Fox DHX2 Factory Coil Dämpfer. Obendrauf gibt es das Komplette Shimano XT Set. Angefangen bei den starken 4-Kolben-Scheibenbremsen bis hin zu der 12-Fach Schaltung.

Ein Traum für alle die es gerne Krachen lassen, ist das neue Reifen-Setup. Rocky Mountain verpasst den Powerplay Altitude Modellen ein Tubeless Setup mit integriertem Cushcore. Dieser soll bei Durchschlägen verhindern, dass die Felge beschädigt wird und lässt euch auch bei einem Platten mit genügend Volumen im Reifen nach Hause oder zum Auto fahren. Kleiner Nachteil – Die Wartung und das Aufziehen von neuen Reifen wird durch den Cushcore gerne mal zum Geduldsakt.

Altitude Powerplay Carbon 90 Rally EditionAltitude Powerplay Carbon 70Altitude Powerplay Alloy 70Altitude Powerplay Alloy 50Altitude Powerplay Alloy 30 Coil
  • Rahmen: SMOOTHWALL Carbon. Integrated Display. Mid-High Pivot Smoothlink Suspension System. Press Fit BB. RIDE-4TM Adjustable Geometry + Suspension Rate. 160mm Travel.
  • Kettenstrebe: SMOOTHWALL Carbon.
  • Antriebssystem: Dyname 4.0 Mountain Bike Drive | 250w Nominal Power | 108Nm | Rocky Mountain Micro Remote | Low RPM – High Efficiency class 1 eMTB System | Designed in Canada
  • Batterie: 720 Wh Removable Integrated Li-Ion | 100% Charged in 3:55 (4A) / 7:35 (2A) | 80% Charged in 2:55 (4A) / 6:05 (2A)
  • Gabel: Fox 38 Float EVOL GRIP2 Factory Series 170mm | 44mm Offset
  • Dämpfer: Fox DHX2 Factory | Sealed Bearing Eyelet
  • Bremsen: Shimano XT Trail 4 Piston
  • Schaltung: Shimano XT 10-51T
  • Rahmen: SMOOTHWALL Carbon Integrated Display. Mid-High Pivot Smoothlink Suspension System. Press Fit BB. RIDE-4TM Adjustable Geometry + Suspension Rate. 160mm Travel.
  • Kettenstrebe: FORM Alloy

  • Antriebssystem: Dyname 4.0 Mountain Bike Drive | 250w Nominal Power | 108Nm | Rocky Mountain Micro Remote | Low RPM – High Efficiency class 1 eMTB System | Designed in Canada
  • Batterie: 720 Wh Removable Integrated Li-Ion | 100% Charged in 3:55 (4A) / 7:35 (2A) | 80% Charged in 2:55 (4A) / 6:05 (2A)
  • Gabel: Fox 38 Float EVOL GRIP Performance Series 170mm | 44mm Offset
  • Dämpfer: Fox Float X2 Performance
  • Bremsen: Shimano XT Trail 4 Piston
  • Schaltung: Shimano XT 10-51T
  • Rahmen: FORM Alloy. Integrated Display. Mid-High Pivot Smoothlink Suspension System. Press Fit BB. RIDE-4TM Adjustable Geometry + Suspension Rate. 160mm Travel.
  • Kettenstrebe: FORM Alloy

  • Antriebssystem: Dyname 4.0 Mountain Bike Drive | 250w Nominal Power | 108Nm | Rocky Mountain Micro Remote | Low RPM – High Efficiency class 1 eMTB System | Designed in Canada
  • Batterie: 720 Wh Removable Integrated Li-Ion | 100% Charged in 3:55 (4A) / 7:35 (2A) | 80% Charged in 2:55 (4A) / 6:05 (2A)
  • Gabel: Fox 38 Float EVOL GRIP Performance Series 170mm | 44mm Offset
  • Dämpfer: Fox Float X Performance
  • Bremsen: Shimano XT Trail 4 Piston
  • Schaltung: Shimano XT 10-51T
  • Rahmen: FORM Alloy. Integrated Display. Mid-High Pivot Smoothlink Suspension System. Press Fit BB. RIDE-4TM Adjustable Geometry + Suspension Rate. 160mm Travel.
  • Kettenstrebe: FORM Alloy

  • Antriebssystem: Dyname 4.0 Mountain Bike Drive | 250w Nominal Power | 108Nm | Rocky Mountain Micro Remote | Low RPM – High Efficiency class 1 eMTB System | Designed in Canada
  • Batterie: 720 Wh Removable Integrated Li-Ion | 100% Charged in 3:55 (4A) / 7:35 (2A) | 80% Charged in 2:55 (4A) / 6:05 (2A)
  • Gabel: RockShox Zeb Select RC 170mm | 44mm Offset
  • Dämpfer: Fox Float X Performance
  • Bremsen: Shimano MT6120 4 Piston
  • Schaltung: Shimano SLX/XT 10-51T
  • Rahmen: FORM Alloy. Integrated Display. Mid-High Pivot Smoothlink Suspension System. Press Fit BB. RIDE-4TM Adjustable Geometry + Suspension Rate. 160mm Travel.
  • Kettenstrebe: FORM Alloy

  • Antriebssystem: Dyname 4.0 Mountain Bike Drive | 250w Nominal Power | 108Nm | Rocky Mountain Micro Remote | Low RPM – High Efficiency class 1 eMTB System | Designed in Canada
  • Batterie: 720 Wh Removable Integrated Li-Ion | 100% Charged in 3:55 (4A) / 7:35 (2A) | 80% Charged in 2:55 (4A) / 6:05 (2A)
  • Gabel: RockShox Domain RC 170mm | 44mm Offset
  • Dämpfer: Marzocchi Bomber CR
  • Bremsen: Shimano MT4120 4 Piston
  • Schaltung: Shimano Deore 11-Fach

Rocky Mountain Powerplay Instinct
Das Arbeitsgerät von Freeride Legende Wade Simmons – Custom Powerplay Instinct

Rocky Mountain Powerplay Instinct

Auch das Trail-E-Mountainbike Instinct geht in die nächste Runde. Wie auch beim Altitude ist hier nun auch der Dyname Motor der vierten Generation verbaut. Das Instinct arbeitet mit 150mm Federweg an der Front und 140mm am Heck und rollt ebenfalls auf 29″ Laufrädern.

Die Geometrie des Powerplay Instinct ist dem Altitude ziemlich ähnlich. Der Lenwkinkel ist jedoch etwas steiler und der Sitzwinkel etwas aufrechter.

Weitere Details zu den neuen Modellen gibt es auf: www.bikes.com

 

 

 

Specialized Gambit – Leichter Fullface mit DH Zertifizierung

Mit dem Gambit präsentiert der kalifornische Kulthersteller einen leichten Fullface Helm mit ordentlicher Belüftung und Downhill Zertifizierung. Alle Fakten zum Carbon Helm Gambit, erfahrt ihr hier.

In den letzten Jahren ist der Enduro Sport immer weiter gewachsen. Immer mehr Hobby und Profi Racer stoßen zu den Events dazu und versuchen zwischen dem Tape am schnellsten zu sein. Häufig wird aber zu den Stages hochgestrampelt und viele Veranstalter bestehen darauf, dass auch dann der Helm getragen werden muss. Da sich einige Uphill Sektionen ziehen, steil und anstrengend sind, kann das Ganze natürlich äußerst schwitzig und warm werden.

Darauf haben einige Hersteller reagiert. Die Helme müssen gut belüftet sein damit wir einen kühlen Kopf behalten und dürfen dabei nicht zu schwer sein. Specialized hat sich Gedanken gemacht und präsentiert nun den neuen Gambit.

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Optik und Features

Den Gambit gibt es in drei verschiedenen Farben: oak green, white sage und black. Alle drei Helme sind in den Größen S, M und L erhältlich und sollen Kopfumfängen von 51cm – 62cm Platz bieten.

Aufgrund des neuen Integrated Fit Systems soll der Helm individuell an unterschiedliche Kopfformen und Kopfgrößen angepasst werden. Das Hinterkopf-Verstellsystem ermöglicht die Einstellung des Helm-Winkels, soll so für Komfort und den sicheren Sitz von Helm und Brille an Ort und Stelle sorgen. Dazu kommt, dass die vier Wagenpolster individuell verstellbar sind.

Das Visier wurde fest integriert und soll in seiner Position ausreichend vor äußeren Einflüssen Schutz bieten und ein großer Sichtfeld haben. Um im Falle eines Sturzes zusätzliche  Verletzungen zu vermeiden löst es sich aber vom Helm.

Material und Preise

Der Gambit ist aus einem Mix aus Carbon, Polycarbonat und fünf einzigartigen, Aufprallenergie-absorbierenden Stücken EPS-Schaum gefertigt. Außerdem ist der Gambit ASTM DH (1952) zertifiziert. Dabei bleibt das Gewicht trotzdem weit unten. Laut Specialized soll der Gambit in der Größe M auf ca. 640 Gramm kommen. Für einen Fullface Helm ist das natürlich sehr leicht.

Das Mips SL System wird von Specialized mit einem exklusiven, perforierten Innenleben kombiniert, dass die Atmungsaktivität erhöhen soll und gleichzeitig entstehende Feuchtigkeit abtransportiert.

Ein neues Designverfahren hat Specialized ein Maximum an Luftkanälen im Inneren des Helmes für optimalen Luftstrom und Ventilation ermöglicht. Das 4D Kühlsystem soll für einen konstanten Luftstrom bei jeder Geschwindigkeit sorgen.

Der Gambit ist ab 350 Euro bei Specialized erhältlich.

Weitere Informationen findet ihr auf: www.specialized.com