PM: Sam Hill konnte sich erneut bei der Enduro World Series in Petzen, Austria und Jamnica, Slovenia durchsetzen

Monster Energy`s Sam Hill konnte sich erneut einen Sieg der Enduro World Series in Petzen (Österreich) und Jamnica (Slowenien) erfahren. Der erste EWS-Stop jemals der zwei Tage lang in zwei Ländern stattfand, ermöglichte es ihm, am Wochenende in beiden Ländern die Trails zu dominieren.

Nach der vierten Runde ist Halbzeit bei der Enduro World Series 2018 und eine Premiere das bei einem Rennen der EWS eine Landesgrenze überschritten wurde. Bei dem vierten Stop der EWS führten die sechs Stages durch atemberaubendes völlig unterschiedliches Terrain. Die frischen Trails des Osteuropäischen Mountainbike-Paradises wurden am Wochenende zum Leben erweckt, als knapp 500 der weltbesten Enduro-Fahrer in die Region kamen. Der Regen am Anfang der Woche machte den Untergrund etwas klebrig und rutschig was besonders spannende Rennen versprach. Gesamtzeiten von über 56Minuten und ein im Untergrund liegendes Mienen-System versprach ein Rennen das so schnell niemand vergisst.

Sam Hill in Petzen

Hill war das ganze Wochenende nur darauf aus zu gewinnen und konnte somit 3 von 6 Etappen deutlich für sich entscheiden. Unter anderem auch die vorletzte Etappe bei der es 13 Minuten über steile und technische Stellen entlang der Petzen Gondel hinunter ging. Mit über 1300 Höhenmeter im Abstieg reichte es für Hill, seine Führung mit 1,6 s auf 10,58 Sekunden aus zu bauen und somit den Gesamtsieg zu gewinnen.

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Nach seiner Zieleinfahrt redete die Australische Bike Legende über seinen Rennlauf:

„Das Wochenende war unglaublich,“ sagte Hill. „Ich hab die Strecken und Stages wirklich genossen und das Battle mit Martin Maes das ganze Wochenende über. Ich bin wirklich glücklich das ich ihn bei der letzten Stage im gesamten schlagen konnte. Ich war sehr fokusiert als ich zur letzten Stage kam, welche fast 15 Minuten lang war. “ Da Hill heute am ersten Tag seinen Knöchel angeschlagen hatte musste er heute die Zähne besonders hart zusammen beißen.

Sam Hill in Petzen

 

„Ich war schon ein bisschen nervös heute Morgen, doch ich sah es ab der ersten Stage eher gelassen.“ erläuterte Hill. Ich hatte zu gegeben ein bisschen Respekt als Martin bei den ersten Stages etwas aufgeholt hatte, doch am Mittag wurde mein Knöchel wieder „warm“ und ich konnte alles geben.

Sam Hill konnte sich den Sieg des 4Stop`s der EWS erringen

 

Hill möchte nun erst einmal nach Hause kehren und sich erholen bevor in 2 Wochen das nächste Rennen im italienischen La Thuile ansteht.

 

 

 

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Ergebnisse: DH WC Snowshoe 2022 – Pierron, Kerr und Kolb dominieren

Die Schlammschlacht in West Virginia ist vollbracht. Das Rennen in Snowshoe sorgte mit den extremen Bedingungen für ein spannendes Finale und frischen Wind auf dem Podium. Bernard Kerr konnte nach 15 Jahren im World Cup sein bestes Ergebnis einfahren und musste sich nur knapp Amaury Pierron geschlagen geben. 

Die beliebte Strecke im Pocahontas County schlängelt sich über 2,1 Kilometer den Snowshoe Mountain 474 Höhenmeter den Hang hinunter. 2022 spielte nur das Wetter nicht mit und sorgte für extrem rutschige Bedingungen mit denen die Racer kämpfen mussten. Nicht nur die flachen Steinfelder machten dem ein oder anderen Spitzenkandidaten einen Strich durch die Rechnung, auch die eingefahrenen Rinnen in den High-Speed Sektionen wurden immer tückischer.

Ergebnisse Junior Frauen

1. Gracey Hemstreet
2. Aimi Kenyon
3. Izabela Yankova
4. Jenna Hastings
5. Valentina Roa Sanchez

Ergebnisse Junior Männer

1. Jackson Goldstone
2. Tegan Cruz
3. Sebastian Holguin Villa
4. Lachlan Stevens-McNab
5. Ryan Pinkerton

Ergebnisse Elite Frauen

Eins muss man ganz klar sagen. Das gute Wetter verbesserte die Streckenbedingungen über den Tag. Die Junior Athleten hatten eine rutschigere Strecke als die Elite. Aber auch  die Frauen mussten mit wesentlich anspruchsvolleren Sektion kämpfen als die Elite Männer. Myriam Nicole konnte sich mit einem unglaublichen Lauf und trotz Sturz den zweiten Platz sichern. Camille Balanche scheint es technisch und rutschig zu mögen und holte sich auch in Snowshoe den Sieg.

1. Camille Balanche
2. Myriam Nicole
3. Nina Hoffmann
4. Vali Höll
5. Monika Hrastnik

Ergebnisse Elite Männer

Bei den Herren kam es zu frischen Wind auf dem Podium. Zwar landete der Österreicher Andreas Kolb zum vierten mal in Folge auf dem Treppchen, arbeitete sich aber auf Position drei vor. Ein emotionales Highlight war Bernard Kerrs zweiter Platz hinter Amaury Pierron. Kerr schaffte mit nur 0.4 Sekunden Rückstand sein bestes World Cup Ergebnis. Der 31-Jährige ist nicht nur Racer, sondern versorgt das Internet mit regelmäßige Vlogs und managet das Pivot Factory Racing Team.

1. Amaury Pierron
2. Bernard Kerr
3. Andreas Kolb
4. Ronan Dunne
5. Greg Minnaar

Die Wiederholung des Rennen könnt ihr hier schauen: www.redbull.com

 

Verlosung: Coros Vertix 2 – High End Uhr für Mountainbiker

Coros präsentiert mit der Vertix 2 eine Abenteuer Uhr für Sportler mit vielen interessanten Features, toller Kartennavigation und bis zu 60 Tage Akkulaufzeit. Diese High-End Uhr für 699 Euro könnt ihr bei uns gewinnen.

Die Kalifornier*innen von Coros produzieren seit 2016 Smart-Produkte für den Performance Sport Markt. 2018 präsentierten sie die erste Smart-Watch in ihrem Sortiment was von da an den Ton der Marke angeben sollte.

Mit der Coros Vertix 2 wurde das Top Modell des Herstellers präsentiert – ein schnellerer Prozessor, größerer Bildschirm, bis zu 60 Tage Akkulaufzeit, weltweiten Offline-Karten und vielen spannenden Features. Unsere Kollegen von Velomotion konnten das schicke Stück ausführlich unter die Lupe nehmen und haben sich auf dem Rennrad und dem Mountainbike von den Stärken und Schwächen der Vertix 2 überzeugen können.

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Den ausführlichen Test findet ihr hier: www.velomotion.de

Spannend für Mountainbiker: Das ein oder andere Modell auf dem Markt hat während einer Tour Probleme mit der automatischen Pause-Funktion. Die Vertix 2 regelt diese Funktion sehr gut. Wenige Sekunden nach dem Anhalten pausiert sie das Tracking und beginnt wieder sobald ihr eure Tour fortsetzt. Selbst bei einem Sturz geht das System in den Pause Modus.

Verlsoung: Coros Vertix 2

Wie könnt ihr die Uhr gewinnen? Beantwortet einfach die folgende Frage, gebt eure Email-Adresse an und los gehts. Wir wünschen euch viel Erfolg.

Rechtliches: Wir benachrichtigen den Gewinner via E-Mail. Es werden keine Daten in irgendeiner Art weitergegeben. Sämtliche Teilnehmerdaten werden nach Auslaufen der Verlosung gelöscht. Teilnehmen darf jeder, der 18 Jahre und älter ist. Mitglieder der Redaktion sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Teilnahmeschluss ist der 10. August 2022 23:59 Uhr. Wenn du Fragen hast, dann sende uns einfach eine E-Mail.

Coros Vertix
Auf der Jagd noch neuen persönlichen Bestzeiten: Photo by: Paul Kopp

www.coros.com

UCI Downhill World Cup Snowshoe – Alles was ihr wissen müsst

Der UCI Downhill World Cup geht in die nächste Runde. Ende Juli zeiht es die Racer zurück nach Snowshoe in den Vereinigten Staaten. Die Strecke mit den flachen und verblockten Steingärten hatte in den letzten Jahren für extrem spannenden Rennen gesorgt. Alle Infos zum Rennen gibt es hier.

Kaum ein Saison-Finale war so spannend wie das letzten Rennen 2022 in Snowshoe. Camille Balanche und Myriam Nicole dominierten die ganze Saison und kämpften um den Sieg im Gesamtklassement. Nachdem Nicole im Rennen stürzte und Höll mit einem sauberen Run überzeugen konnte, konnte sich die junge Österreicherin in ihrer ersten Elite Saison den Sieg des Gesamtklassements sichern.

Auch bei den Herren war es spannend. Loic Bruni war zurück und konnte sich auf der anspruchsvollen Strecke durchsetzen.

2022 findet nur ein Rennen auf der Strecke statt. Die Fahrer werden am Samstag an den Start gehen. Kann Vali Höll ihren Erfolg auf der Strecke in West Virginia fortführen, schafft Finn Iles seinen ersten Sieg in der Elite oder ist Amaury zurück?

UCI World Cup Snowshoe

Der aktuelle Stand des Gesamtklassements

Camille Balanche und Myriam Nicole scheinen in dieser Saison unschlagbar. Wenn Nicole nicht stürzt, ist sie auf den Strecken fast unschlagbar. Vali Höll hatte einen harten Start in die Saison und hatte mit Stürzen im Rennen zu kämpfen. In Andorra konnte sie jedoch mit einem sauberen Rennlauf glänzen und sich ihren ersten Sieg der Saison sichern.

DH Elite Women Top 5:

  1. Camille Balanche (SUI) 1085 Punkte
  2. Myriam Nicole (FRA) 905 Punkte
  3. Valentina Höll (AUT) 811 Punkte
  4. Eleonora Farina (ITA) 675 Punkte
  5. Monika Hrastnik (SLO) 583 Punkte

Bei den Herren dominiert Amaury Pierron das Feld. Der Franzose ist nach einer Verletzungspause zurück auf dem Podium und lässt sich die Gesamtführung nicht abnehmen. Der junge Kanadier Finn Iles zeigt sich 2022 extrem stark und konnte sich bei mehreren Rennen einen Platz auf dem Podium sichern.

DH Elite Men Top 5:

  1. Amaury Pierron (FRA) 930 Punkte
  2. Finn Iles (CAN) 666 Punkte
  3. Loris Vergier (FRA) 655 Punkte
  4. Matt Walker (GBR) 564 Punkte
  5. Danny Hart (GBR) 515 Punkte

UCI World Cup Snowshoe

Den Live Stream findet ihr wie immer auf www.redbull.com

TEST: Giant Trance Advanced Pro 1 – Mini Enduro mit tollen Features

„Shredde hart und schnell mit diesem lebendigen 29er.“ – So bewirbt Giant das Carbon Mtb mit 130mm Federweg an der Front, 120mm am Heck, Fox Live Valve und einer abfahrtsorientierten Trail-Bike Geometrie. Wir hatten das Trance im Test und erzählen euch hier, was uns gefallen und gestört hat. 

Giant gehört zu den größten und bekanntesten Zweiradherstellern der Welt. Das Taiwanesische Unternehmen produziert seit Anfang der siebziger Jahre Fahrräder aller Art. Im Downhill World Cup kann Remi Thirion Erfolge auf den neusten Prototypen feiern, Freerider Reece Wallace macht die größten Sprünge der Welt auf dem Glory unsicher und das Giant Offroad Team fährt Top 20 Ergebnisse in der Enduro World Series ein.

Mit dem Trance Advanced Pro präsentiert der Industrie Gigant ein Trail-Bike mit 130mm Federweg an der Front, einer modernen Geometrie, spannenden Features und dem Fox Live Valve System. Obendrauf kommt eine fast saubere Optik und tolle Komponenten.

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Wir haben das Giant mir in den Vinschgau genommen und dort die verblockten und schnellen Trails unsicher gemacht. Neben einer Menge Spaß, kamen aber auch gemischte Gefühle auf.

Giant Trance Advanced
Trails, Trails, Trails. Der Vinschgau ist ein Paradies im Frühjahr und Sommer.

Optik und Features

Mit dem Trance präsentiert Giant ein optisch sehr ansprechendes Trail-Bike. Der saubere Rahmen ist mit nur wenigen Decals versehen und besticht durch einen klassischen Aufbau, der sehr ästhetisch wirkt. Das Monocoque-Front-Dreieck ist übrigens aus Giants hochwertigstem Carbon-Verfahren gefertigt und erhält somit den Namen Advanced.

Der Rahmen ist Schwarz lackiert und abhängig von der Ausstattungsvariante in unterschiedlichen Farbgebungen erhältlich.

Wer sich an vielen Leitungen und Kabel stört, dürfte beim Trance Advanced so seine Probleme haben. Aufgrund des verbauten Fox Live Valves Systems sind zusätzliche Kabel an der Gabel, Dämpfer und Oberrohr verbaut die das Fahrwerk steuern. Bei einem so schicken Bike, hätten wir uns zumindest über etwas mehr Integration gefreut.

Bei anderen Herstellern ist der sogenannte Kofferraum im Unterrohr schon länger im Sortiment – Giant bietet diesen nun auch an. Mit Hilfe eines einfachen, aber toll funktionierenden Verschlusses könnt ihr hier auf einen Stauraum zugreifen in dem ihr Tools, Schläuche oder Snacks verstauen könnt ohne diese in einem Rucksack mit euch führen zu müssen. Uns gefällt das sehr gut.

Giant Trance

Die Geometrie – 130mm Trail-Bike

Ein 130mm Mountainbike soll natürlich nicht nur im Downhill glänzen sondern auch gut den Berg hinaufklettern. Dementsprechend muss die Geometrie auch stimmig sein. Auf dem Papier passt das auch ganz gut. Der Reach in der uns zur Verfügung gestellten Rahmengröße L liegt bei 472 – 480mm und wird im Front-Dreieck mit einem Lenkwinkel von um die 66° und einem recht tief wirkenden Stack von 628mm kombiniert. Letzteres bietet einem zwar viel Kontrolle im technischen Gelände, zieht einen aber recht weit über die Front in steilen Passagen.

Der Sitzwinkel ist modern steil und liegt bei ca 77°. Somit sollte im Uphill ordentlich Druck in die Pedale gelangen.

Die Geometrie könnt ihr übrigens mit Hilfe des Flip-Chips an euren bevorzugten Einsatzbereich anpassen. Neben dem uns zur Verfügung gestellten Trance Advanced in L gibt es noch drei weitere Rahmen in S, M und XL.

Giant Trance Advanced

Natürlich setzt Giant auch beim Trance auf den beliebten Maestro Hinterbau. Bei diesem erzeugen strategisch positionierte Drehpunkte und zwei Anlenkungen einen einzigen schwimmenden Drehpunkt für ein aktives und effizientes Ansprechverhalten das uns in den letzten Jahren des Öfteren überzeugt hat und an keinem Bike des Industrie-Riesen fehlen darf.

Giant Trance

Komponenten und Ausstattung – moderne Spielereien 

Das uns zur Verfügung gestellte Giant Trance Advanced Pro 1 ist für 6.799 Euro erhältlich. Der Taiwanesische Hersteller bietet das Trail-Bike aber in vielen weiteren Varianten an. Den Einstieg in das Trance Carbon Sortiment macht das Advance Pro 2 mit Fox 34 Float Rhythm, Shimano SLX Komponenten und Deore Bremsen für 4.999 Euro.

Das Top Modell kommt mit Fox Factory Fahrwerk, Sram XX Eagle AXS Komponenten, Shimano XTR Bremsen, Zipp 3Zero MOTO Carbon Felgen und einer fantastischen Optik für 11.999 Euro.

Das Herzstück des Giant Trance Advanced Pro 1 ist das Fox Live Valve Fahrwerk. Dieses System passt sich mit Hilfe von Sensoren automatisch an die Begebenheiten des Untergrunds an und stellt das Fahrwerk je nach Situation ein. Geht es in den Uphill, regelt das Live Valve das Fahrwerk wie ein Lock und verhindert somit Kraftverlust beim Pedalieren durch Wippen der Federelemente. Fahrt ihr in den Trail öffnen die Sensoren das System und bieten euch die volle Performance der Fox Performance Elite Komponenten.

Die Fox 34 Performance Elite Gabel und der Float X Performance Elite Dämpfer lassen ansonsten keine Wünsche offen und bietet alles was man sich von einem 130/120mm Fahrwerk wünschen kann.

Geschaltet wird mit der Shimano 12-Fach Deore XT Gruppe. Diese bietet eine große Bandbreite für jeden Uphill und ordentlich Power auf den Trails. Passend dazu gibt es XT Bremsen mit 180mm Scheiben an der Front und am Heck.

Bei den Reifen setzt Giant auf eine gute Kombination aus Grip und geringem Rollwiderstand. An der Front rollt das Trance auf einem Maxxis Minion DHF 3C MaxxTerra, mit EXO Karkasse und am Heck auf dem Aggressor Dual Compound ebenfalls mit EXO Karkasse. Beide von Werk aus Tubeless Ready.

Ein Highlight ist die Sattelstütze. Wir haben uns schon so oft über zu kurz Stützen beschwert. Mit Hilfe der TranzX Vario können wir den Hub der Stütze anpassen. Bei der Rahmengröße L lässt sich dieser von 170-200mm verstellen. Dadurch können wir bei der Abfahrt den Sattel schön weit nach unten packen was uns mehr Beinfreiheit im ruppigen Gelände bietet. Sehr schön Giant!

Giant Trance

TEST: Das Giant Trance Advance Pro 1 auf dem Trail

Wir waren mit dem Giant Trance nicht nur auf unseren Home Trails im Bayrischen Wald unterwegs, sondern auch auf den fantastischen Strecken im Vinschgau. Dort gibt es neben flowigen Passagen auch einige ruppige Alpin-Strecken die dem 130/120mm Fahrwerk einiges abverlangen.

Wir sind davon ausgegangen, dass das Trance Advanced Pro im Uphill auf ganze Linie glänzt. Zwar ist es kein schlechter Kletterer, jedoch gibt es einige Bikes in der Kategorie die diesen Job besser machen. Der Maestro Hinterbau wippt zwar auch bei schwerem Wiegetritt nicht und das Live Valve regelt das Fahrwerk, jedoch kommt unteranderem die Bereifung bei losem und steilen Untergrund an die Grenzen des Grips.

Sobald es bergab geht, entfaltet das Giant Trance Advance Pro 1 sein eigentliches Potential. Das 130/120mm Trail-Bike bietet auch auf schnellen und ruppigen Abfahrten ordentlich Stabilität, verlangt aber eine saubere Linienwahl. Unsere Testfahrer waren schnell von dem wendigen und präzisen Handling begeistert und kamen mit einem Strahlen von den Trails zurück – Ein Mini Enduro, das sich leicht in die Luft befördern lässt.

Zwar macht das Trance auch etwas gemütlicheren Fahrern Spaß machen, das eigentliche Potential entfaltet sich jedoch erst bei höheren Geschwindigkeiten im Gelände.

Obendrauf haben uns einige der Details gefallen. Die im Hub verstellbare Sattelstütze und der Kofferraum im Unterrohr sollten an keinem Mountainbike mehr fehlen.

Das Fox Live Valve System ist zwar ein cooles Gimmick und regelt das Fahrwerk intuitiv, wirkt aber aufgrund des Kabelmanagements etwas altbacken. Wer regelmäßig fährt kann sein Fahrwerk auch ganz einfach mit einem Handgriff am Dämpfer locken und das Geld für die Live Valve sparen. Wenn wir schon beim Thema Geld sind – Für 6.799 Euro bekommt man hier ein absolut faires Paket. Die Performance spricht für sich selbst, obendrauf gibts ein Fox Performance Elite Fahrwerk mit Live Valve, Carbon Rahmen und tolle Komponenten. Bei anderen Marken würde man für diese Kombination wesentlich mehr Geld bezahlen.

Fazit: Ballern für aktive Fahrer

Das Giant Trance Advanced Pro ist ein Trail-Bike das vor allem im Downhill seine Stärken hat. Zwar verlangt das Trance einen aktiven Fahrstil und eine gekonnte Linienwahl zaubert einem aber bei schnellen Abfahrten ein Grinsen ins Gesicht und bereitet aufgrund des leichten Designs viel Spaß auf flowigen Sektionen und in der Luft.

Giant Trance Advanced

Mehr Infos findet ihr unter: www.giant-bicycles.com

Must Watch: Brandon Semenuk x Kade Edwards – Parallel II

Es braucht eine flowige Line außerhalb von Kamloops und zwei der stylischsten Athleten der Szene und man bekommt ein fantastisches Edit das ihr sehen müsst! Brandon Semenuk und Kade Edwards zeigen in Parallel II das sie nicht ohne Grund zu den besten der Welt gehören. 

Two riders, two interconnected tracks, and a second take on a timeless idea—welcome to Parallel II. Brandon Semenuk and Kade Edwards converge on a new course built outside of Kamloops, BC to deliver proximity riding and filming like never seen before.

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Emil, Erik, Nicholi & Co – Diese 15 Rider starten beim Red Buill District Ride 2022

Das größte urbane Slopestyle-Event der Welt, der Red Bull District Ride, kehrt nach fünf Jahren Pause endlich in die Nürnberger Altstadt zurück und heißt auch in diesem Jahr wieder die Crème de la Crème der internationalen Slopestyle-Szene willkommen. Seit dem vergangenen Wochenende steht nun fest, welche 15 Rider in der Frankenmetropole starten werden. Natürlich ist der schwedische Überflieger Emil Johansson, der im Moment von Sieg zu Sieg eilt und auch beim Red Bull District Ride zum ersten Mal gewinnen will, genauso am Start wie Titelverteidiger Nicholi Rogatkin (USA), dessen 1440 aus dem Jahr 2017 allen MTB-Slopestyle-Fans noch bestens im Gedächtnis sein dürfte. Die deutsche Fahne hoch halten werden Slopestyle-Superstar Erik Fedko und Lukas Knopf, der sich über eine von zwei Wildcards freuen darf. Die zweite Wildcard sicherte sich Miguel Guerrero (ESP) beim Eurobike Skyline Ride in Frankfurt.

Um keine News zu verpassen – alle aktuellen Informationen unter www.redbulldistrictride.com

Eine Besonderheit des diesjährigen Red Bull District Ride ist der Verzicht auf die Qualifikation. Das gibt den Ridern nicht nur mehr Zeit zum Trainieren, sondern garantiert ihnen auch die Möglichkeit ihr Können bei den Finalruns auf der ganz großen Bühne am Samstag zu zeigen und verspricht damit noch mehr Action als bei den vergangenen Events.

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Wenn der Red Bull District Ride ruft, lassen sich die 13 Set-Rider, ermittelt über das FMB Ranking, kein zweites Mal bitten – und auch die beiden Wildcard-Besitzer werden sich ihre Chance nicht entgehen lassen wollen. Neben Emil Johansson, Erik Fedko und Nicholi Rogatkin darf natürlich der Franzose Timothé Bringer als momentan Dritter des FMB World Rankings genauso wenig beim Red Bull District Ride fehlen wie der Pole Dawid Godziek. Beide Rider haben unlängst beim Crankworx Innsbruck mit den Plätzen drei und vier gezeigt, dass sie jederzeit in der Lage sind, um den Sieg mitzufahren. Gleiches gilt für Dawids Bruder Szymon, der auf Big Bike wie Dirt Jumper gleichermaßen hart sendet und außerdem bereits Podiumserfahrung in Nürnberg gesammelt hat: Hinter Nicholi Rogatkin und Emil Johansson belegte er 2017 den dritten Platz, nachdem er bereits drei Jahre zuvor den Best Trick Contest beim Red Bull District Ride 2014 gewonnen hatte.

Zum erweiterten Kreis der Favoriten darf man sicherlich auch den zweiten von insgesamt drei französischen Startern, Tomas Lemoine, zählen. Der Paradiesvogel aus Marseille hat mit jeder Menge Podiumsplatzierungen in der Vergangenheit oft genug bewiesen, dass er sich auf den großen Slopestyle-Bühnen der Welt pudelwohl fühlt – warum also nicht auch auf der größten!

Will vor heimischem Publikum alles geben: Erik Fedko gilt als erster Herausforderer des Weltranglistenersten Emil Johansson. Foto: Jose Duch / Red Bull Content Pool
Will vor heimischem Publikum alles geben: Erik Fedko gilt als erster Herausforderer des Weltranglistenersten Emil Johansson. Foto: Jose Duch / Red Bull Content Pool

Eine ganz besondere Verbindung zum Red Bull District Ride hat Erik Fedko, dessen Karriere mehr oder weniger in Nürnberg begann. 2017 hatte sich der deutsche Slopestyle-Superstar auf einem Schlag in die Elite des Sports katapultiert, als er mit einer Wildcard beim legendären Contest in der Frankenmetropole antrat, und vor Heimpublikum von 80.000 Slopestyle-Fans den fünften Platz belegte. Derzeit belegt der Fröndenberger Platz 2 in der Weltrangliste und gilt als erster Herausforderer des führenden Emil Johansson. Die sportliche Entwicklung des 24-Jährigen spricht für sich, wie er zuletzt eindrucksvoll mit den zweiten Plätzen beim Crankworx Innsbruck 2022 und Crankworx BC 2021 bewies. Mit 80.000 Fans im Rücken wird es das klare Ziel des Lokalmatadoren sein, nicht nur eine gute Show abzuliefern, sondern auch endlich seinen guten Freund Emil Johansson vom Topspot auf dem Podium zu verdrängen.

Als zweiter Local Hero ist Lukas Knopf am Start, der sich nach 2014 und 2017 bereits auf seine dritte Red Bull District Ride-Teilnahme freuen darf. Bei seinem ersten Final-Run im kommenden September wird auch der 26-Jährige aus dem Erzgebirge auf die Unterstützung des Heimpublikums zählen können.

So sehen Viertplatzierte aus: Miguel Guerrero sichert sich die Wildcard beim Eurobike Skyline Ride. Foto: Benjamin Härer / Red Bull Content Pool
So sehen Viertplatzierte aus: Miguel Guerrero sichert sich die Wildcard beim Eurobike Skyline Ride. Foto: Benjamin Härer / Red Bull Content Pool

Welcher Rider das Fahrerfeld in Nürnberg komplettiert, steht erst seit dem vergangenen Wochenende fest: Miguel Guerrero hat beim FMB Gold Event, dem Eurobike Skyline Ride in Frankfurt die beste Platzierung aller nicht für den Red Bull District Ride gesetzten Rider erzielt und sich damit den Auftritt auf dem Nürnberger Hauptmarkt am 2. und 3. September verdient. Mit 90.33 Punkten und dem vierten Platz sowie dem Sieg beim Best Trick Contest bewies der Spanier, dass er es jederzeit mit den Besten der Besten aufnehmen kann. Dass genau diese auch wirklich beim Red Bull District Ride antreten, zeigt auch die nun vollständige Rider List:

  1. Emil Johansson (SWE)
  2. Erik Fedko (GER)
  3. Timothé Bringer (FRA)
  4. Nicholi Rogatkin (USA)
  5. Dawid Godziek (POL)
  6. Tomas Lemoine (FRA)
  7. Griffin Paulson (CAN)
  8. Lucas Huppert (SUI)
  9. Max Fredriksson (SWE)
  10. Torquato Testa (ITA)
  11. Paul Couderc (FRA)
  12. Szymon Godziek (POL)
  13. Jakub Vencl (CZE)
  14. Lukas Knopf (GER) – Wildcard
  15. Miguel Guerrero (ESP) – Wildcard

Vorgeschmack gefällig:

Über den Red Bull District Ride

Der Red Bull District Ride ist das größte, urbane MTB Slopestyle Event der Welt, der mit bis zu 80.000 Zuschauern über das Wochenende vom 2.-3. September in der Nürnberger Altstadt stattfindet. Highlights des Red Bull District Ride sind der Best Trick Contest am Freitagabend und der Slopestyle Contest am Samstag, bei dem die 15 besten MTB-Slopestyle-Rider der Welt antreten.

Der Red Bull District Ride folgt einer Strecke von der Kaiserburg bis zum Hauptmarkt, wo das große Finale mit dem Big Air Jump im Herzen von Nürnberg stattfindet. Der Course führt quer durch die Altstadt und ist in fünf verschiedene Districts unterteilt, die den Ridern jeweils unterschiedliche Fähigkeiten abverlangen. Dabei fühlt sich der Red Bull District Ride nicht an wie ein reiner Slopestyle- oder Freeride-Contest, sondern birgt auch Elemente des Skatepark-Fahrens, aber mit großen Sprüngen, Drops und Step-Downs. Als Highlight in jedem Athletenkalender ist der Red Bull District Ride immer wieder Schauplatz mitreißender Action und diverser noch nie gesehener Tricks, sog. “Worlds Firsts” auf dem Mountainbike.

Nach 2005, 2006, 2011, 2014 und 2017 findet der Red Bull District Ride in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Die bisherigen Gewinner sind Aaron Chase (USA), Cam McCaul (USA), Sam Pilgrim (GBR), Brandon Semenuk (CAN) und Nicholi Rogatkin (USA). Als Diamond Event ist der Red Bull District Ride Teil der Freeride Mountain Bike (FMB) World Tour.

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