PM: IXS European DH Cup – DICKERSON UND HRASTNIK HEISSEN DIE SIEGER VON ABETON

Erstmalig gastierte am zurückliegenden Wochenende der iXS European Downhill Cup im italienischen Abetone. 270 Fahrer aus 29 Nationen haben die Reise auf sich genommen. Als Sieger verewigten sich Bryn Dickerson und Monika Hrastnik.

Podium Elite Men - EDC Abetone 2018.jpg

Momentan geht es Schlag auf Schlag im iXS Cup. Nachdem vor zwei Wochen der zweite Lauf des iXS European Downhill Cups im slowenischen Kranjska Gora stattfand und am letzten Wochenende das Rennen in Klinovec in der Tschechischen Republik auf dem Programm stand, ging es nun mit dem Europacup weiter. Austragungsort des dritten Laufs war diesmal Abetone in Italien. Der Ort in der Toskana stand in diesem Jahr erstmalig im iXS Kalender. Jedoch konnte sich Abetone in der italienischen Szene schon einen guten Ruf erarbeiten und somit war es an der Zeit, nach einigen erfolgreichen Veranstaltungen, einen Schritt weiter zu gehen. Schon lange sollte die Europaserie wieder ein Rennen auf italienischem Boden ausrichten, allerdings gestaltete sich, nach dem Ausscheiden von Pila, die Suche etwas schwierig.

 

Die Strecke

Die Anreise war für viele der Teilnehmer wohl eine der längsten der Saison, aber jeder wurde für diesen Aufwand ausreichend entschädigt. Wer italienische iXS Rennen in der Vergangenheit besucht hat, weiß, dass diese immer etwas Besonderes sind, sei es in Val di Sole oder Pila und eben auch jetzt in Abetone. Die Strecken gehören immer zu den anspruchsvollsten und auch längsten. Die Absicherung ist immer beispielhaft und man merkt sofort, dass viel Wert auf das äußere Erscheinungsbild gelegt wird. Der Kurs wurde für das iXS Cup Debüt extra modifiziert und heraus kam eine Strecke, die extrem vielfältig war. Die Länge wurde mit 2500 Metern angegeben, wobei 450 Meter Höhenunterschied zu Buche schlugen. Der obere Abschnitt war über flacheres alpines Gelände gelegt, jedoch gespickt mit Off-Camper-Kurven und Sprüngen.

Nina Hoffmann - EDC Abetone 2018.jpg

Hier hieß es Schwung behalten und ab und zu auch mal eine Pedalumdrehung dazugeben. Anschließend viel die Strecke ab, wobei einige schön gebaute Anliegerkurven den Speed hochhielten, bevor es dann ungefähr ab der Mitte in den Wald ging. Hier warteten Wurzeln sowie immer wieder Steine und Felsen, gewürzt mit dem einen oder anderen Sprung. Nach über fünf Minuten kam dann auch mal das Ziel in Sicht und hinter den Fahrern lag die wohl kräftezehrendste Strecke des Jahres.

Freitag

Los ging es am Freitag für die 270 Fahrer aus 29 Nationen mit dem Track Walk, bei dem diesmal alle die Strecke zum ersten Mal sahen und somit volle Konzentration gefragt war. Anschließend standen, wie üblich beim Europacup, sechs Stunden freies Training auf dem Programm. Es galt allerdings aufgrund der Streckenlänge und somit der höheren körperlichen Belastung nicht zu viele Fahrten zu absolvieren, auch wenn der Spaßfaktor sicherlich extrem hoch war. Die Wetterverhältnisse waren wie schon in Kranjska Gora sommerlich perfekt und somit waren am Abend die Weichen gestellt für zwei weitere spannende Renntage mit italienischem Flair.

 

Qualifikation

Samstagmorgen ging es dann wieder bei optimalen Verhältnissen weiter, die Fahrer hatten noch bis nach dem Mittag Zeit, ihre nun ausgesuchten Linien zu festigen, um dann in der Qualifikation um die Startaufstellung und wichtige Punkte für die Gesamtwertung zu fahren. In der Elite Men Klasse ging es zusätzlich noch um den Einzug ins Super Finale. Unter den dort startenden 30 Besten des Samstags wurde dann am Sonntag der Sieg ausgefahren. Schnellster des Tages war Bryn Dickerson (NZL – FS Funn Factory Team) mit 4:52.534 Minuten. In der Elite Women Klasse konnte sich Monika Hrastnik (SLO – Blackthorn) mit 5:32.046 Minuten den letzten Startplatz am Sonntag sichern.

Bryn Dickerson - iXS EDC Abetone 2018 © Rick SchubertBryn Dickerson – iXS EDC Abetone 2018 © Rick Schubert

 

Finals

Der Sonntag bot dann wieder genau das Wetter, welches man erwartet, wenn man im Juli ein Rennen in der Toskana macht. Sommerliche Bedingungen, strahlend blauer Himmel und dazu noch eine entspannte Atmosphäre ließen einen perfekten Renntag erwarten. Bis zum Mittag war noch einmal eine Trainingssession angesetzt, bevor es dann mit den Finalläufen ernst wurde.

 

Pro Master, U17 male und 19 female

Die erste Klasse waren die Masters und hier konnte sich am Samstag schon ein Fahrer besonders in Szene setzen. Benjamin Herold (GER – Giant Germany Off-Road Team) war in den letzten Jahren eher ein seltener Gast im Europacup. Wahrscheinlich konnte er sich jedoch den italienischen Stopp nicht verkneifen, denn beim letzten Gastspiel des iXS Cups in Pila stand er ganz oben auf dem Podest. Diesmal legte er also bereits am Samstag die Bestzeit vor und ließ am Sonntag nichts anbrennen. Erneut war er das Maß aller Dinge und dominierte mit über vier Sekunden Vorsprung seine Klasse.

Benjamin Herold - iXS EDC Abetone 2018 © Rick SchubertBenjamin Herold – iXS EDC Abetone 2018 © Rick Schubert

Auf dem zweiten Rang konnte sich Rowan Sorrell (GBR – Bikepark Wales) platzieren, Dritter wurde Fabian Buschor (SUI – RSF). Danach war die U17 Klasse an der Reihe und dort konnte ein Fahrer auf sich aufmerksam machen, der aus der Nachwuchsklasse des Portugal Cups kommt. Erstmalig im European Cup war Goncalo Bandeira (POR – Miranda Factory Team) in Maribor am Start, wobei er dort das Podest nur ganz knapp verpasste. Diesmal jedoch schien alles zu passen und somit konnte er zum Schluss den Platz als Sieger verlassen.

Antoine Rogge - iXS EDC Abetone 2018 © Rick SchubertAntoine Rogge – iXS EDC Abetone 2018 © Rick Schubert

Damit verwies er den Serienführenden Antoine Rogge (FRA – Us Cagnes) auf den zweiten Platz, womit dieser jedoch seinen ärgsten Konkurrenten Blake Ross (NZL – Hibike-Gravity) in Schach halten konnte. Die weibliche U19 Kategorie konnte von Lauryne Gozzi (FRA – Us Cagnes VTT) gewonnen werden.

 

Elite Women

In der mit etwa 20 Teilnehmerinnen stark besetzten Klasse Elite Women deutete sich bereits am Samstag ein spannendes Rennen an, denn Monika Hrsatnik und Eleonora Farina (ITA – GB Rifar Mondraker) waren zwar die Favoriten, aber mit Nina Hoffmann (GER – Santa Cruz Bicycles) bekamen die beiden eine neue Konkurrentin. Bereits in Kranjska Gora konnte sich die ehemalige Leichtathletin schon über den zweiten Platz freuen und somit war sie sicherlich eher im Angriffsmodus. An der Zwischenzeit lagen alle drei innerhalb zwei Zehntelsekunden. Als Erste fuhr die Italienerin ins Ziel, mit knapp zehn Sekunden Vorsprung vor der bisher Führenden Sandra Rübesam (GER – Nukeproof).

Sandra Rübesam - iXS EDC Abetone 2018 © Rick SchubertSandra Rübesam – iXS EDC Abetone 2018 © Rick Schubert

Danach kam Hoffmann und unterbot um mehr als drei Sekunden. Jetzt war die amtierende Europameisterin und Gewinnerin vom vorhergehenden Lauf in Slowenien an der Reihe. Und tatsächlich, die Uhr blieb für sie bei 5:30.643 Minuten stehen und somit konnte sie einen Vorsprung von etwas mehr als einer Sekunde verbuchen. Damit gewann Hrastnik erneut und baute ihre Führung in der Serienwertung weiter aus.

Monika Hrastnik - iXS EDC Abetone 2018 © Rick SchubertMonika Hrastnik – iXS EDC Abetone 2018 © Rick Schubert

 

Pro U19 male

Die Klasse U19 male startet immer vor dem Super Final der Elite Men, denn für das Ergebnis für die Vergabe der Weltranglistenpunkte wird das Resultat mit den Männern zusammengezogen, was bedeutet, dass es neben dem begehrten Tagessieg auch die Chance auf die Qualifikation zum Weltcup geht. Seit Kranjska Gora gilt es das Augenmerk in dieser Klasse immer etwas auf Tristan Botteram (NED – Bombshell) zu richten, denn dort legte er im Seeding Run eine Zeit vor, die sogar schneller als die der Elte Men war.

Tristan Botteram - iXS EDC Abetone 2018 © Rick SchubertTristan Botteram – iXS EDC Abetone 2018 © Rick Schubert

Diesmal jedoch konnte er nicht bei der Vergabe der Podestplätze mitreden, denn leider hatte er einen platten Reifen im Rennen zu verbuchen, was ihm am Ende auch die Gesamtwertungsführung kostete. Nutznießer und glücklicher Gewinner war Elia Sauer (SUI – Hot-Trail Racing), der neben dem Tagessieg auch die Serienwertung für sich entscheiden konnte. Zweiter wurde Zak Gomilscek (SLO – Sinter Brakes Team), gefolgt von Stefano Introzzi (ITA – Scout/Nukeproof).

 

Super Final Elite Men

Das Super Final war wieder einmal an Spannung kaum zu überbieten. Der erste Fahrer, der die Fünf-Minuten-Marke knacken konnte war Adam Rojcek (SVK – CTM Racing Team), wobei er nur ganz kurz auf dem Red Bull Hot Seat Platznehmen konnte. Der zwei Fahrer später gestartete Luka Berginc (SLO – KK Crn Trn / Blackthorn) unterbot erneut um 6 Zehntel und machte es sich als aktuell Schnellster erstmal auf dem Hot Seat bequem. Bei den vier nach ihm gestarteten Fahrern verriet schon die Zwischenzeit, dass sie ihm nicht gefährlich werden konnten, doch dann kam Ondrej Stepanek (CZE – CTM Racing team) mit fast zwei Sekunden Vorsprung an der Splittime vorbei. Im Ziel allerdings reichte es nicht und er reihte sich erstmal als Vierter ein. Doch dann war es Joshua Barth (GER – Carbocage Factory), der Gewinner von Kranjska Gora, der den Hot Seat Platz für sich beanspruchte und das, als nur noch drei Fahrer ausstanden.

Der Nächste war Davide Palazzari (ITA – Scout/Nukeproof), der es aber versemmelte. Anschließend sprintete Harry Molloy (GBR – FS Funn Factory Racing) über die Ziellinie und zwar mit drei Sekunden Vorsprung. Wow. Als dann aber Bryn Dickerson um die letzte Kurve bog, sah das geschulte Auge schon, dass es auch bei ihm reichen würde. Erneut offenbarte die Anzeigetafel 3 Sekunden Vorsprung und es leuchtete eine Zeit von 4:50.048 Minuten auf. Damit gewann der Neuseeländer vor seinem britischen Teamkollegen Molloy und der neuen deutschen Hoffnung Joshua Barth. Der Deutsche kann damit die Führung in der Gesamtwertung verteidigen, aber Dickerson ist ihm dicht auf den Fersen.

Bryn Dickerson - iXS EDC Abetone 2018 © Rick SchubertBryn Dickerson – iXS EDC Abetone 2018 © Rick Schubert

 

Fazit und Ausblick

Es war definitiv ein gelungenes Debüt, was die Organisatoren von Abetone da abgeliefert haben. Es hat sich wieder gezeigt, dass italienische Rennen etwas Besonderes sind und dass die Strecken dort einfach nur perfekt sind. Schon jetzt steht fest, die Serie kehrt im kommenden Jahr zurück und hoffentlich zukünftig als regelmäßiger Bestandteil des iXS Cups. Weiter geht es bereits in drei Wochen im tschechischen Spicak.

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Fabio Wibmer – Home Office

Was ist besser als zuhause eingesperrt zu sein und nichts zu tun? Zuhause eingesperrt zu sein und einen fetten Trialbike-Actionclip zu drehen! So geschehen innerhalb der letzten vier Wochen im Haus von Bike- und YouTube-Star Fabio Wibmer in Innsbruck. In „Home Office“ zeigt der Österreicher einmal mehr wie viel Kreativität und Können in ihm stecken

Gleich zu Beginn des über sieben Minuten langen Clips wird deutlich, dass Fabio ohne sein Bike nur ein halber Mensch zu sein scheint: Antriebslos durchstreift er seine WG und versucht sich mit verschiedenen Aufgaben abzulenken. Wirklich besser wird es aber erst als er aufs Trialbike steigt und sich mit einem fetten Sprung vom Hausdach aus der Lockdown-Lethargie reißt. Ab jetzt ist der 24-Jährige wieder voll in seinem Element und lässt seinem Einfallsreichtum beim Springen und Balancieren über die selbstgebauten Hindernisse freien Lauf. Als guter Mitbewohner hilft er beim Wäsche waschen oder leistet beim Mittagessen und der Yogastunde Gesellschaft. In bester Dude-Perfect-Manier bringt Fabio den Müll raus und zeigt feine Trickshots mit Basketball und Dart. Wie viel Feingefühl in ihm steckt, beweist er beim Ritt über die Wippe oder dem Balancieren auf einem zweiten Trialbike. Auch Bagjump, Trampolin und Pool haben in Fabios „Home Office“ ihren festen Platz. Krönender Abschluss ist der noch nie gezeigte „Pit Stoppie“ – ein Front Manual, bei dem Fabio das nicht fixierte Hinterrad an einer Wand abprallen lässt und anschließend wieder aufnimmt.    

Der kreative Actionclip entstand während des letzten Monats in Fabios Haus in Innsbruck. Die Umsetzung gestaltete sich alles andere als einfach. „Wir wussten, dass wir jetzt erstmal für eine unbestimmte Zeit das Haus nicht verlassen können, wollten aber trotzdem etwas produzieren, das die Leute zumindest für kurze Zeit auf andere Gedanken bringt und ihnen ein wenig Freude bereitet,“ erklärt der 24-jährige Österreicher seine Motivation: „Gleichzeitig wollten wir natürlich darauf achten, nichts zu riskantes oder gefährliches zu versuchen – eine Verletzung wollten wir unter diese Umständen unbedingt vermeiden. Deswegen standen ganz klar die kreativen Elemente im Vordergrund. Da wir als Drehort nur Haus und Garten hatten, mussten wir ziemlich viel planen und auch ausprobieren, was sich letztendlich umsetzen lässt. Für manche Szenen haben wir über 600 Versuche gebraucht. Die Leute von Dude Perfect wären stolz auf uns!“      

Noch mehr Infos zur Entstehung von „Fabio Wibmer – Home Office“ gibt es im 20-minütigen Behind-the-Scenes, das ab sofort auf www.redbull.com/fabioshomeoffice zu sehen ist.

Mehr zu Fabio Wibmer erfährst Du hier: 

youtube.com/fabwibmer

instagram.com/wibmerfabio

facebook.com/wibmerfabio

Photo Credit: Hannes Berger

PM: ABSAGE – RED BULL DISTRICT RIDE 2020

München, 21.04.2020 – Der Red Bull District Ride, der für den 04. + 05. September mit täglich bis zu 40.000 erwarteten Zuschauern geplant war, ist abgesagt. Die Entscheidung wurde aufgrund gesundheitlicher Bedenken sowie des aktuellen Beschlusses der Bundesregierung, wonach Großveranstaltungen bis zum 31. August diesen Jahres untersagt sind, getroffen. Derzeit evaluieren wir, ob eine Verschiebung auf das kommende Jahr möglich ist. Wir sind uns sicher, dass die Entscheidung von jedem verstanden und respektiert wird.

Photos by © Marc Müller / Red Bull Content Pool & by © Bartek Wolinski/Red Bull Content Pool 

PM: Emil Johansson dominiert Crankworx Rotorua Slopestyle

Photo by ©GraemeMurray / Red Bull Content Pool

München, 10. März 2020 – Emil Johansson macht 2020 genau dort weiter, wo er im Vorjahr aufgehört hat: Er gewinnt Crankworx Slopestyle Contests. Auf den Sieger des Red Bull Joyride 2019 waren auch beim Saisonauftakt 2020 – beim Crankworx Rotorua – alle Augen gerichtet. Der junge Schwede hielt dem Druck stand und katapultierte sich mit einem furiosen Run im ersten Durchgang uneinholbar an die Spitze. Hier geht’s zu seinem Winning Run: 

Nicht nur dem Crankworx Moderator vor Ort wurde an diesem Wochenende klar: Das „Zeitalter des Emil“ hat begonnen und es ist nicht schwer, zu erkennen, wieso: Sieger beim Red Bull Joyride am Ende der Saison 2019, Überwindung der wiederkehrenden Probleme mit einer Autoimmunerkrankung und nun der Sieg beim Crankworx Rotorua. Der Weltmeister von 2017 hat nie den Glauben an sich selbst verloren, sondern das Momentum genutzt und mit diesem Sieg den ersten Schritt in Richtung des Slopestyle WM-Titels gemacht.  

Mit zwei noch nie gezeigten Tricks in einem technisch einwandfreien und mehr als spektakulären Run samt höchst beeindruckenden Trick-Combos versetzte Emil nicht nur das Publikum in Begeisterung – auch die Konkurrenz war angesichts dieser Leistung kaum zu bremsen.

Als vorletzer Rider am Start legte der Schwede furios los: 360 Tailwhip to Unturndown vom Stepdown, Truckdriver to Opposite Downside Tailwhip am ersten Jump, gefolgt von einem Opposite Triple Tailwhip und einem Double Tailwhip.

Photo by ©Kike Abelleira/ Red Bull Content Pool

Mit einem Fastplant 360 und einem Nolly 360 auf der Box wurden am neuen Feature anschließend ordentlich Style-Points gesammelt, bevor Emil mit einem Opposite 360 to Opposite Barspin und einem 360 Unturndown to Barspin die Menge begeisterte. Zum krönenden Abschluss zeigte der 20-Jährige einen massiven Frontflip und beendete seinen Run mit einem spektakulären 360 Windshield Wiper (Tailwhip to Opposite Tailwhip).

Photo by ©GraemeMurray / Red Bull Content Pool

„Es ist drei Jahre her, seit ich hier einen Run in den Finals zeigen durfte und im Moment fühlt es sich einfach nur großartig an. Es ist definitiv eine große Genugtuung wieder hier zu sein, nach allem, was ich in den vergangenen Jahren durchgemacht habe. Diesen Run mit den neuen Tricks sauber nach unten zu bringen, bedeutet mir sehr viel. Die harte Arbeit in der Off-Season zahlt sich aus,“ freut sich Emil.

Photo by ©GraemeMurray / Red Bull Content Pool

Emil ist nun der einzige Fahrer mit der Chance auf die Triple Crown of Slopestyle 2020. Mit zwei weiteren Siegen bei den Contests in Innsbruck und Whistler, BC wäre er der zweite Rider nach Nicholi Rogatkin im Jahr 2018, der sich diesen Titel sichert.  

Die Replays vom Crankworx Rotorua gibt es on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf Red Bull TV

Was bei Emil Johansson gerade sonst so passiert und wie seine Saison verläuft:

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PM: EMIL – The Next Chapter

Kurz vor dem Beginn der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship Saison in Rotorua, Neuseeland, ist der schwedische Slopestyle-Profi Emil Johansson bereit der Welt zu zeigen, dass er zur Weltspitze des Sports gehört und an seinen Sieg beim letztjährigen Red Bull Joyride anknüpfen kann. 

Vor ziemlich genau einem Jahr war der junge Schwede noch zum Zuschauen verdammt. Ein übler Sturz im Training machte einen Start in Rotorua und Emils geplantes SWC-Comeback nach langer Verletzungspause unmöglich. Beim Crankworx Innsbruck gelang dies dann umso beeindruckender: Mit einem sehr knappen zweiten Platz musste sich Emil nur Brett Rheeder geschlagen geben. Die sehr erfolgreiche Dokumentation „Every Mystery I‘ve Lived“ hat Emils langen Leidensweg und seine Rückkehr in den Sport bereits auf emotionalste Weise beleuchtet. Was seither passiert ist, zeigt nun „EMIL: The Next Chapter“: 

EMIL: Every Mystery I’ve Lived: The Next Chapter 

Bereits während eines Interviews beim Red Bull Joyride 2017 erkannte Slopestyle-Legende Brandon Semenuk, dass Emil „einer von den ganz Großen der Slopestyle Szene“ werden wird. Zwei Jahre später gewann Emil genau diesen Wettbewerb und geht als zweiter europäischer Sieger in die Geschichte ein. Mit seinem Sieg beim Red Bull Joyride 2019 verwies er Top-Fahrer wie Brett Rheeder (CAN), Dawid Godziek (POL) und Nicholi Rogatkin (USA) auf die Plätze und beendete seine Comeback Saison auf höchstem Niveau. 

„Während des letzten Sommers habe ich zu meinem ursprünglichen Level zurückgefunden und die Saison besser beendet als begonnen. Der Sieg beim Red Bull Joy Ride fühlt sich super an.“ 

Mit dem Start der Saison 2020 geht ein langer, steiniger Weg für den jungen Schweden zu Ende. Die Diagnose einer Autoimmunkrankheit und die Genesung von einer Rückenverletzung machten 2018 und 2019 zu physisch wie psychisch prägenden Jahren. 

„Bevor ich meine Diagnose erhalten habe, hatte ich keinen Plan, was los war. Was passiert mit mir, immer wieder und wieder? Wieso werde ich ständig krank und fühle mich schrecklich? Es ist unendlich schwer für mich gesund zu bleiben, während ich mich auf das Training konzentrieren möchte. Noch schwerer fällt es mir im Kopf einen Schritt zurückzugehen und mir grundlegende Gedanken um meine Zukunft zu machen, anstatt ständig Vollgas auf dem Bike zu geben.” 

Dennoch startet Emil mit erhobenem Kopf in die Saison 2020 und ist bereit der Welt zu zeigen, woran er in der Off-Season gearbeitet hat. 

“Ich habe viel auf dem Bike trainiert und die Zeit daheim ohne viel Reisen genossen. So konnte ich mich darauf konzentrieren gesund zu bleiben und mich optimal für die Saison vorbereiten“, sagt Johansson. 

„Aber ohne die volle Unterstützung meiner Ärzte Dr. Bachmann und Dr. Jacob sowie meines Trainers Lenz Westner, wäre ich wahrscheinlich nicht wieder dort, wo ich heute bin. Vielen Dank an euch!“ 

„EMIL: The Next Chapter“, nun auf Red Bull TV verfügbar, setzt genau an dem Punkt an, an dem wir zuletzt von Emil gehört haben: der Kampf gegen die Autoimmunkrankheit, Reha und sein Weg zurück zur Slopestyle-Weltspitze und alles, was damit verbunden ist – sowohl die physischen als auch die psychischen Herausforderungen. 

Folge Emil Johansson live bei den Slopestyle World Championships in Rotorua LIVE and on-demand auf Red Bull TV! 

Folge Emil Johansson hier: 

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Photos by ©Richard Bos/rasoulution; Saskia Dugon, Graeme Murray, Paris Gore, Scott Serfas / Red Bull Content Poo​​​​​​l  

 

PM: Slopestyle Made In Germany – Der Red Bull District Ride kehrt zurück

Drei Jahre mussten wir warten, nun ist es wieder soweit: Im Spätsommer 2020 kehrt der Red Bull District Ride nach Nürnberg zurück! Vom 4.-5. September verwandelt sich die malerische Altstadt der Frankenmetropole in ein Urban-Freeride-Paradies. Die weltbesten Slopestyle-Mountainbiker fügen der fast tausendjährigen Geschichte der Stadt ein neues, außergewöhnliches Kapitel hinzu. Das deutsche Slopestyle Ass Erik Fedko will dabei an seine Leistung vom letzten Red Bull District Ride anknüpfen. Natürlich gibt es in den kommenden Wochen auch Neuigkeiten zum Track. Um keine News zu verpassen – alle aktuellen Informationen unter www.redbulldistrictride.com und auf Facebook Red Bull District Ride 2020.

Bereits Geschichte geschrieben in Nürnberg hat Aaron Chase. 2005 krönte sich der Amerikaner zum ersten Sieger des Red Bull District Ride überhaupt. In diesem Jahr ist der Slopestyle-Veteran für das Course-Design verantwortlich: „Wir haben den Kurs sowohl mit Blick auf die Rider als auch die Live-Show entworfen. Der diesjährige Contest wird einen einzigartigen Flow haben und die Rider mit mehr als genug Power für aufregende Runs versorgen. Nürnberg ist dabei der perfekte Austragungsort: Die Stadt, das Terrain, die Zuschauer und die Atmosphäre machen diesen Contest einzigartig.“ Vor allem der finale District am Hauptmarkt verspricht dieses Jahr noch mehr Action. Genaue Infos zu den Neuerungen und eine Animation des kompletten Tracks des sechsten Red Bull District Ride folgen in den kommenden Wochen auf www.redbulldistrictride.com.

Auch Erik Fedko blickt mit Vorfreude auf Nürnberg: „Der spezielle Kurs mit den 80.000 Zuschauern macht das ganze Event so besonders und einzigartig! Es ist einfach ein super Ambiente dort, vor allem wenn man dann am Rathausplatz angekommen ist.“ Der deutsche Slopestyler ist zum dritten Mal beim District Ride dabei. 2014 war er erstmals als Teilnehmer der „Red Bull Wings Academy“ rund um Pete Henke vor Ort. Damals hatten 15 Slopestyle-Rookies die Chance auf einem ganz speziellen Roadtrip zu erleben, wie sich Profis auf den Red Bull District Ride vorbereiten. Nur drei Jahre später gab es für Erik eine Wild Card, die er nutzte und es direkt ins Finale schaffte: „Wer gerne beim District Ride mitfahren will, sollte in jedem Fall ein Allround-Slopestyle-Fahrer sein, d.h. man sollte das Skateparkfahren, Trailfahren und das Fahren auf riesigen Sprüngen beherrschen.“

Für 2020 hat sich der 22-Jährige viel vorgenommen: „Der Red Bull District Ride in Nürnberg ist quasi ein Heimspiel. Ich freue mich wahnsinnig darauf und wer weiß, vielleicht ist nach Platz fünf beim letzten Red Bull District Ride diesmal ein Podiumsplatz drin!“

Was es braucht, um beim Red Bull District Ride ganz oben zu stehen, weiß auch Aaron Chase: „Als Fahrer sollte man immer ein paar besondere Elemente in seinem Run zeigen, die in Erinnerung bleiben. So setzt man sich von den anderen Fahrern ab.“ Das gelang zuletzt Nicholi Rogatkin (USA), der sich 2017 mit dem ersten 1440 (4 Rotationen!) auf einem Bike sehenswert gegen Emil Johansson (SWE) durchsetzte:

Der Red Bull District Ride ist ein FMB Diamond Event und Teil der Freeride Mountain Bike World Tour.

Weitere Infos zum Red Bull District Ride: 

Instagram: @redbullgermany und @redbullbike

Facebook: Red Bull District Ride 2020 und @redbullbike und @redbull

YouTube: @RedBullBike

Stay tuned!

All photos by Red Bull Content Pool

PM: SWYPE E-Mountainbikes – #ChargeYourAdventure

Eine mehrtägige Alpenüberquerung, ein gemütlicher Wochenendausflug mit der Familie oder eine schnelle Feierabendrunde mit Freunden – große und kleine Abenteuer warten überall. Man muss sie nur finden. Genau da kommen ab sofort die E-Mountainbikes von SWYPE ins Spiel. Unter dem Leitspruch „Charge Your Adventure“ verkörpern die brandneuen Oldenburger Bikes eben jenen Abenteuergeist, den es dazu braucht. Zum Markenlaunch im Februar 2020 geht SWYPE direkt mit zwei Hardtails und vier Fullies an den Start, die keine Wünsche offen lassen.

Das Produktportfolio der Cycle Union Tochter orientiert sich an den unterschiedlichen Ansprüchen der Rider: „Vom Pendler im Großstadtdschungel, der gelegentliche Ausflüge ins Gelände wagt – also dem klassischen Weekend Warrior – bis zum trailverrückten All Mountain Biker, der ständig in den Bergen unterwegs ist. Die SWYPE Bikes sind für alle da!“, erklärt Rainer Gerdes, Head of Sales, Marketing und strategic Product Management.

So stehen die Fullsuspension Bikes der SWYPE freqz Serie für grenzenlosen Spaß am Berg. Wie alle SWYPE Bikes setzen sie auf den Bosch Perfomance Line CX Motor der 4. Generation, der samt speziellem Cover unscheinbar in den Rahmen integriert ist. Mit der neu entwickelten und speziell an die Bedürfnisse von Trail- und Enduro-Bikern angepassten Rahmenplattform freuen sich die Fullies über steile Anstiege und knackige Singletrails. Die genau abgestimmten Federungselemente von RockShox, FOX oder Suntour sowie der 150 mm Federweg der Fahrwerke meistern auch anspruchsvollste Touren. Die Kombination aus 27,5 Zoll-Reifen hinten und einem 29 Zoll Laufrad vorne hält das Bike dabei ruhig in der Spur und besticht gleichzeitig mit großer Agilität und bestem Grip. Die Fullies konnten beim Foto-Shooting und Videodreh in Graubünden bereits eindrucksvoll unter Beweis stellen, wo sie sich am wohlsten fühlen.

Die robuste torqz Hardtail Serie hingegen meistert den Spagat zwischen täglichem Pendeln zur Arbeit und der Wochenendtour im Gelände mühelos. Die robusten E-Mountainbikes fühlen sich sowohl in der Großstadt, auf dem Feldweg wie auch auf dem leichten Trail pudelwohl. Mit 120 mm Federweg und perfekt auf E-Bikes abgestimmten 34 mm Standrohren steckt die Suntour-Gabel der torqz-Serie einiges an Schlägen weg. Dass sie mit ihrer Komplettausstattung gleichzeitig den Ansprüchen der StVZO genügen, prädestiniert die Bikes für den Ganzjahreseinsatz als Freizeit- und Trailbike bis hin zum Bike für City-Pendler.

Highlight des SWYPE-Portfolios ist sicherlich das freqz #4.0 Fullsuspension Bike, das für fordernde und materialbeanspruchende Trail- und Enduro-Action entwickelt wurde und neben dem speziell dafür entwickelten Rahmen auf hochwertigste Komponenten setzt. Ausgerüstet mit der auf E-Mountainbikes abgestimmten FOX 36 Performance 29 eOptimized Gabel mit 150 mm Federweg und dem FOX Float DPS Performance Dämpfer nimmt es das High-End-Bike auch mit dem ruppigsten Terrain auf. 

SWYPE-Händler können schnell und einfach über die Händlersuche auf der Website gefunden werden.

Als Teil der Cycle Union greift SWYPE auf jahrzehntelange Erfahrung in der Fahrradherstellung zurück und garantiert E-Mountainbikes feinster deutscher Ingenieurskunst, ausgerüstet mit den besten Komponenten. Diese Tradition verpflichtet!

#chargeyouradventure

Mehr zu SWYPE erfahrt ihr hier:

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