PM: Trailsurfers Season Opening Day

Bike Saison startet mit neuen Trails in Beilstein
Die Bike Saison 2018 wird durch die Trailsurfers Baden-Württemberg am Samstag den 7.4.2018 mit dem „SOD – Season Opening Day“ eröffnet.

Alle Interessierten – Mountainbiker wie Naturliebhaber – sind herzlich eingeladen sich am Wartkopf oberhalb von Beilstein ab 10.00 Uhr zu treffen. Ausreichend Parkmöglichkeiten findet Ihr auf dem Wanderparkplatz an der Burg Beilstein. Von dort aus sind es mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß zwischen 10 und 20 Minuten den Berg hoch bis zum Veranstaltungsort.
Um 11.00 Uhr findet hier bei bester Aussicht über die ganze Region die offizielle Eröffnung der Mountainbike-Tour „Hoch-Hinaus“ mit Vertretern der Gemeinde Beilstein sowie dem Landratsamt Heilbronn statt.

Als besondere Zuckerstückchen werden verschiedene Herstellern, ihre Brandneuen Testbikes der Saison 2018 zur kostenlosen Verfügung stellen – und der Verein wird für Essen und Trinken sowie ein Lagerfeuer zum Aufwärmen sorgen.
Die Mitglieder der Trailsurfers Baden Württemberg e.V. haben über die Wintermonate das lokale Trailnetz kräftig weiterentwickelt und zu einer offiziell beschilderten Runde zusammengefasst. So wurde der Jettenbachtrail als attraktive Verbindungsstrecke zwischen den Singletrails rund um Prevorst und Beilstein am Fuße der Löwensteiner Berge in vielen ehrenamtlichen Stunden fertiggestellt. Eine genaue Lagebeschreibung des neuen Mountainbikereviers mit GPS Tracks findet man unter www.trailsurfers-bw.de.
Der SOD bietet einen zwanglosen Anlass die angelegten Naturtrails selbst unter die Stollen zu nehmen, neue Strecken kennenzulernen und das Frühjahr in der Region gemeinsam zu genießen. Gerne stehen unsere Mitglieder an diesem Tag für Tourentipps, Fachsimpeleien am Lagerfeuer oder den einfachen Informationsaustausch zur Verfügung.

Die offizielle Eröffnung der Mountainbike-Tour „Hoch-Hinaus“ ist in den SOD 2018 eingebettet und unterstreicht somit das gemeinsame Miteinander zwischen Mountainbikern, Behörden und Politik sowie die regionale Bedeutung des sanften Tourismus, die nahegelegenen Erholungsgebiete für freizeitliebende Menschen attraktiv zu gestalten.
Surft doch einfach mal unverbindlich am SOD vorbei, oder unter www.trailsurfers-bw.de

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Pirelli und Fabien Barel entwickeln neuen Scorpion Reifen für den Gravity Einsatz

Pirelli

Pirelli arbeitet zusammen mit dem dreifachen Weltmeister Fabien Barel an einem für den Gravity-Sport geplanten Reifen. Die Erfahrung des ehemaligen World Cup Racer fließen direkt mit in die Entwicklung des neuen Enduro- und Downhill-Scorpion-Reifen ein.

Drei Jahre nach der Markteinführung seiner Mountainbike-Reifen, der Scorpion MTB-Reihe, arbeitet Pirelli mit Hochdruck an einer neuen Linie, die speziell für den Gravity-Rennsport bestimmt ist.

In den Prozess der Forschung und Entwicklung wurde kein anderer als Downhill-Koyphäe Fabien Barel eingebunden. Der dreifache Weltmeister und siebenfache nationale Downhill-Meister zog sich 2015 aus dem Rennsport zurück und arbeitet nun als Techniker und Berater für zum Beispiel das Canyon Enduro Team.

Pirelli Scorpion

Seine beachtliche Erfahrung in den Gravity-Disziplinen, gepaart mit seiner extremen Fahrsensibilität und seinem großen technischen Fachwissen über sämtliche Aspekte und Komponenten des MTB-Bereichs, machen ihn für Pirelli zum idealen Partner bei der Entwicklung und kontinuierlichen Verbesserung der Produkte des Unternehmens.

Die neuen Scorpion-Reifen, die speziell für den Gravity-Rennsport entwickelt wurden, sind auf Prototypen-Ebene bereits Realität und wurden von Barel selbst schon intensiv getestet. Derzeit sind sie auf den MTBs einiger Athleten und Teams zu finden, die sie bei den Enduro World Series (EWS)- und World Cup Downhill-Rennen einsetzen werden. Damit wird die Forschungs- und Entwicklungsarbeit, welche die Pirelli-Techniker zusammen mit Fabien geleistet haben, bereits 2021 auf den Prüfstand gestellt.

Downhill und Enduro Rennen gehören zu den anspruchsvollsten Disziplinen in der Szene und haben hohe Ansprüche an die Konstruktion eines optimalen Gravity-Reifen. Das anspruchsvolle Gelände und die hohen Geschwindigkeiten bieten ein optimales Umfeld um die neuen Reifen auf Performance, Grip und Verschleiss zu testen. Der neue Scorpion wird somit direkt auf Mark und Nieren getestet.

Das ist eine Arbeitsweise in der ständigen Produktentwicklung, die Pirelli aus anderen Sportarten gut kennt und die zugleich ein integraler Bestandteil der DNA des Unternehmens ist: Forschung und kontinuierliche Weiterentwicklung.

Der Schritt in die DH-Welt ist für Pirelli ein natürlicher Schritt vor dem Hintergrund des breiten Spektrums von Motocross bis zur World Rally Championship und all den anderen Zwei- und Vierrad-Motorsportarten, in denen die Marke präsent ist.

Pirelli Scorpion

Weiter Informationen gibt es auf: www.pirelli.com

Cane Creek präsentiert Gewinnspiel mit limitierter Gabel zu Ehren der International Mountain Biking Association

Cane Creek präsentiert eine besondere Variante der Helm MKII in Senf-Gelb. Damit will das US-amerikanische Unternehmen die International Mountain Biking Association supporten und die Non-profit Organisation mit dem Erlös unterstützen.

Das 1992 in Cane Creek gegründete Unternehmen bietet häufiger limitierte Versionen ihrer Produkte an. Mit der MKII in Senf-Gelb widmen sie sich der International Mountain Biking Association welche sich in den Vereinigten-Statten um die Organisation von neuen Trails, sowie ein Verständnis für das Gleichgewicht zwischen Menschen und Natur im Mountainbike Sport kümmert. Zu Ehren dieser Organisation gibt es nun die besondere Variante der Gabel.

Das Gewinnspiel der Helm MKII ist ab heute aktiv und noch bis ende April 2021 online. Der Gewinner wird Anfang Mai bekannt gegeben. Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, kann man sich auf der Cane Creek Seite Tickets kaufen, deren Erlös komplett zu Händen der IMBA gehen.

Die Gabel kommt mit 150mm Federweg und einem Offset von 44mm. Weitere Details findet ihr unter: www.canecreek.com

Hier gehts zum Gewinnspiel: helmyeahimba.rallyup.com

Canyon bringt limitiertes Fabio Wibmer “SICKnature” Torque auf den Markt!

Fabio Wibmer

Die Gerüchteküche war ja schon am brodeln, aber heute ist es offiziell – Fabio Wibmer und Canyon bringen ein limitiertes Signature Torque auf den Markt. Das gute Stück kommt mit weißer Lackierung, goldenen Decals, Ohlins Fahrwerk und einigen weiteren Custom Parts.

Fabio Wibmer ist für seine extrem beeindruckenden Stunts und Edits bekannt. Der junge Österreicher ist zu einem der größten Vorbilder der Szene aufgestiegen und erreicht mit seinen Videos nicht nur Mountainbiker.

Zusammen mit dem Koblenzer Direktversender kommt nun sein Signature Torque in den Handel. Canyons Freerider gehört wohl zu einem der begehrtesten Bikes auf dem deutschen Markt und hat sich unteranderem bei Rennen der Enduro World Series bewehrt.

Fabio Wibmer

Passend zur Sick Series ist das Signature Torque in weiß mit goldenen Decals gehalten.

Für ausreichend Traktion und Freeride Feeling soll das spezielle Öhlins-Fahrwerk sorgen und damit man im steilen Gelände oder bei Street-Sessions auch zum stehen kommt, wurde die Magura MT7 Scheibenbremse verbaut. Die Scheiben der MT7 haben im Gegensatz zu den Serien-Modellen einen 203mm-Rotor am Hinterrad.

Die weiteren Komponenten sind ebenfalls ein Mix von Fabios Sponsoren. Auf den DT-Swiss Laufrädern befindet sich eine Continental Baron und Kaiser Kombination und die weiteren Parts wie Lenker, Sattel und Griffe kommen aus dem Hause Sqlab.

Wer eins der limitierten Modelle haben will, muss schnell sein. Das Fabio Wibmer Torque ist ab sofort für 4.999 Euro erhältlich und auf nur 80 Stück limitiert.

VIDEO: Cecile Ravanel – New Beginning

Das Leben von Cécile und Cédric Ravanel drehte sich schon immer um den Radsport. Nach drei Jahren an der Spitze der Enduro World Series, stürzte Cécile beim Training im Jahr 2019 und verletzte sich schwer. Eine Verletzung, die sie langsam dazu zwingte, sich im Februar 2021 vom Wettkampf zurückzuziehen, um sich einem neuen Ziel zuzuwenden: dem Training junger Nachwuchs-Piloten.

Pole Evolink 140 1.4 – Modernes Design mit Updates

Pole Evolink

Pole präsentiert das überarbeitete Pole Evolink. Das Bike im modernen Design sorgte 2016 für Aufsehen und bestach durch eine gewagte Geometrie und ein spannendes Suspension-Design. Zum fünften Jahrestag kommt das 140mm Trailbike mit einigen Updates auf den Markt.

Die Finnen von Pole sind dafür bekannt, dass sie Mountainbikes im brachialem Design und mit interessanter Technik produzieren. Die Pole Machine wird zum Beispiel aus zwei CNC gefrästen Rahmenhälften gefertigt, die dann zusammengeklebt und verschraubt werden. Die Rahmen sind auch besonders, kaum eine andere Marke traut sich so sehr an moderne und individuelle Rahmendesigns ran wie Pole.

Was ist neu am Evolink?

In den letzten Jahren hatten manche Pole Besitzer Probleme mit dem Hinterbau. Es konnte passieren, dass die Kettenstreben dem Einsatz im harten Gelände nicht standhalten konnten und brachen. Pole hat sich diesem Problem angenommen und den Hinterbau komplett verstärkt. Auch wenn sich optisch auf den ersten Blick nicht viel getan hat, sind intern einige Verstärkungen in der Aluminium-Konstruktionen des neuen 1.4 Evolink verschweisst.

An der Geometrie hat sich nicht viel verändert. Der Lenkwinkel bleibt dank neuem Headset bei 64°, jedoch wurde der Sitzwinkel von 76° auf 77,6° (79,9° effektiver Sitzwinkel) geändert. Reach und Radstand bleiben bei 497mm und 1301mm (in Größe K2) und alle Evolink Größen rollen weiterhin auf 29″ Laufrädern.

Wer sich mit Geometrien von modernen Mountainbikes befasst, wird gemerkt haben wie lange dieses Bike ist. K2 ist für eine Körpergröße zwischen 170 – 185cm gedacht. Die neuen K Größen ersetzen die gängigen Angaben wie S,M,L und XL um einer genaueren Passform bei so einer progressiven Geometrie gerecht zu werden.

Das Tretlager wurde ebenfalls angepasst und ist nun etwas höher. Pole hat sich bei einigen Tests dazu entschieden das Lager anzuheben, weil sich diese Anpassung positiv auf die verspielte Performance in Kurven und auf dem Trail auswirkt.

Die größte Veränderung befindet sich jedoch im Hinterbau. Das 1.4er Modell soll nun viel progressiver arbeiten als die Vorgänger Modelle. Im mittleren Federwegsbereich um den Sag-Punkt, wo sich der Hinterbau während der Fahrt die meiste Zeit über befindet, liegt das durchschnittliche Übersetzungsverhältnis nun bei 2,67. Im vorigen Evolink 140 Modell lag dieses noch bei 2,52. Konkret bekommt man hier also 9% mehr Progression und demnach auch 18% mehr Anti-Squat.

Ausstattung und Varianten

Das Evolink 1.4 ists entweder als Frameset oder als komplettes Bike erhältlich. Wer auf das Frameset setzt, kann sich zwischen drei verschiedenen Dämpfern entscheiden und bekommt ein Cane Creek Headset, eine Hinterradachse und eine Sattelstützenklemme für 1690 Euro.

Außerdem wird es eine limitierte Auflage des Evolink mit Rockshox Lyrik Select RC Gabel und Sram GX Egale Antrieb für 4450 Euro geben.

Updates für Evolink Besitzer

Für alle Evolink 140 1.3 Besitzer arbeitet Pole Bicycles aktuell an einem upgrade Kit. Das Kit wird überarbeitete Headset Schalen, einen Cane Creek oder Rockshox Dämpfer und weitere Hardware beinhaltet um auf die neue 1.4 Version umzurüsten. Wann das Kit auf den Markt kommt, ist jedoch noch nicht bekannt.

Mehr Informationen zum neuen Evolink gibt es auf: www.polebicycle.com

Das brandneue Trek Session 2022 – High-Pivot Alu Dowhnhill-Race-Bike

Trek Session

Vor über 15 Jahren präsentierte Trek das erste Session und brachte damit ein Rad auf den Markt, das die Freeride- und auch die Donwhill-Szene seither mitgeprägt hat. Nun hauen die US-Amerikaner das neue 2022er Modell raus und setzen dabei voll auf Racing.

Das Session gehört wohl zu den erfolgreichsten Bikes der Szene. Mit Brett Rheeder und Brandon Semenuk stand kein Modell anderer Marken so häufig auf dem Red Bull Rampage Podium. Unter World Cup Legenden wie Rachel Atherton, Tracey Mosley und einigen Anderen gewann das Session fast 40 mal World Cups und World Champs. Der aktuelle World Champion Reece Wilson gewann 2020 auf einem Trek Session seinen Titel und wird diese Saison zusammen mit seinem hochkarätigen Team auf dem neusten Modell an den Start gehen.

Vorab: In diesem Artikel findet ihr eine kurze Zusammenfassung zum neuen Trek Session. Alles weiteren Details + einen ausführlichen ersten Fahreindruck findet ihr in unserem folgenden Video.

Was ist neu?

Was am 2022er Session direkt auffällt, ist der neue Hinterbau. Das High Pivot Heck ist mittlerweile immer häufiger im World Cup zu sehen, aber nicht unbedingt neu am Session. Das 2006er Modell kam auch schon mit einem ähnlichen Aufbau und einem Idler-Pulley auf den Markt. Bei den nachfolgenden Modellen wurde jedoch auf dieses Design wieder verzichtet.

Kein Plastik?

Nein. Das Session ist nur noch in Aluminium erhältlich. Wie auch die Konkurrenz aus Kalifornien geht Trek hier mit dem Trend und verzichtet komplett auf Carbon-Varianten.

Trek Session

Was ist der Vorteil von High-Pivot?

Der klare Vorteil bei den neuen High-Pivot Modellen ist, dass die hintere Radachse beim Einfedern nicht mehr in einer Kurve zum Rad wandert, sondern sich mehr nach oben bewegt und somit weniger Momentum verliert und das Bike weniger ausbremst. Das Ganze kann man sehr schön im folgenden Beispiel sehen.

Für was ist der Idler-Pulley?

Wer viel Mountainbike fährt, hatte bestimmt schonmal das Gefühl, dass sich die Kette beim harten Einfedern stark bewegt und somit an den Pedalen zieht. Das nennt man Pedal-Kickback. Bei einem High-Pivot Modell kann dieser Kickback recht stark ausfallen und um das zu verhindern wird die Kette beim neuen Session über einen Idler-Pulley (ein Zahnrad, das sich über dem Drehtlager befindet) umgeleitet. Laut Trek ist somit der Pedal-Kickbag beim neuen Modell bei nur 5° – 8°. Das 2018er Session hatte ohne High-Pivot Aufbau einen Rückschlag von 15° – 27°.

29er only? Aber das hat doch nichts mehr mit Freeride zu tun?!

Das haben wir uns tatsächlich auch gedacht. Das Session dominiert den World Cup wie fast kein anderes Bike, jedoch hat sich das langhubige Biest der Amerikaner auch mehr als nur im Freeride etabliert. Wenn wir uns Filme wie Return to Earth, Kranked, New World Disorder und all die verrückten Semenuk Edits anschauen, sehen wir kaum ein anderes DH Bike so häufig. Und ja – 29er klingt nicht nach Freeride.

ABER – Dank der vielen Einstellmöglichkeiten und Flip Chips am Session können wir die Laufradgröße auf 650B only oder Mullet wechseln. Ausgeliefert wird es jedoch nur als 29er. Irgendwie Schade.

Trek Session
Der Mino Link ist ein Flip Chip an der Dämpfer Aufnahme mit der sich das Fahrrad an das Terrain anpassen lässt.

Suspension und Mino Link

Wo wir schon beim Thema Einstellmöglichkeiten und Flip Chips sind. Wer gerne an seinem Rad schraubt und verschiedene Dämpfer Positionen ausprobiert, kann das auch am Session machen. Der Chip an der Dämpferaufnahme besitzt zwei Einstellmöglichkeiten – 25% für smoothere Trails und 20% wenn es ans Eingemachte geht. Das ist aber nicht alles. Wie schon erwähnt, lässt sich das 2022 Modell auf Mullet und 650B only umbauen. Wer Mullet fahren will, nutzt die Mino High Position. Wer auf die wendigen 27,5″ Räder setzt, bewegt den Mino ebenfalls in die High Position und passt die EXT Headset Schale an.

Geometrie und Größen

Während Enduro Bikes größer werden und längeren Reach bekommen, bleiben sich Downhill Räder treu und wirken auf dem Papier erstaunlich kurz. Das neue Session kommt nur noch in drei Größen: R1, R2 und R3. Das kleinste Modell hat einen Reach von 440mm und im größten R3 Modell finden wir einen Reach von 495mm – sehr große und sehr kleine Fahrer hätten sich vielleicht noch über je eine Größe am jeweiligen Ende der Skala gefreut. Schön: Damit die Balance des Bikes ausgeglichen bleibt, passt sich die Kettenstrebenlänge den Rahmengrößen an. Mehr erfahrt ihr in der folgenden Tabelle:

Trek Session

Kabelzüge und Rahmenschutz

Die Qual der Wahl. Trek verkauft das Session mit intern verlegten Zügen die am Headset in das Oberrohr geführt werden und kurz vorm Sitzrohr wieder austreten. Spannend ist jedoch für alles die gerne am Bike schrauben oder häufig Rennen fahren, dass Trek einem die Option lässt die Züge komplett extern zu verlegen. Dafür sind unter dem Oberrohr entsprechende Halter angebracht.

Was uns beim Testen direkt aufgefallen ist, war wie verdammt leise diese Maschine ist. Neben der leisen Shimano Nabe tragen dazu aber auch die extra “gepufferten” Leitungen und der Kunststoff Chainstay Guard und Unterrohr Schutz bei.

Trek Session
Flo hatte definitiv Spaß mit dem neuen Session und hat dezent vom neuen Hinterbau geschwärmt.

Ausstattung und Varianten

Das Session ist wie schon erwähnt nur noch in drei Größen erhältlich. Ähnlich sieht es zum Launch des 2022 Modell auch bei den Ausstattungsvarianten aus. Es wird zwei Kompletträder geben und ein Framekit. Das High-End Modell Session 9 kommt mit RockShox Fahrwerk und setzt auf die Boxxer Ultimate an der Front und den Super Deluxe Ultimate Air Dämpfer am Heck. Die weiteren Komponenten sind ebenfalls aus dem Hause Sram und bestehen aus einem X01 DH 7-fach Antrieb und der Code RSC Bremse. Lenker, Laufräder, und weitere Anbauteile sind natürlich von Bontrager. Das Session 9 kostet: 6.999 Euro

Das Session 8 wird exakt 2000 Euro günstiger sein und ist ab 4.999 Euro erhältlich. Die Basis ist wie beim 9er der gleiche Aluminium Rahmen, jedoch muss man bei den Komponenten ein paar Abstriche machen. Beim Fahrwerk wird hier auf eine Sram/Fox Kombination gesetzt. An der Front gibt’s ordentlich Power von der Boxxer Select+ und am Heck arbeitet der progressive Fox Van Coil Dämpfer.  Angetrieben wird das Ganze mit der Sram GX DH 7-fach Schaltgruppe und gebremst wird mit der Code R. Auch hier sind fast alle weiteren Komponenten von Treks eigener Marke Bontrager.

Wer sich sein Bike lieber selbst aufbaut (auch wenn es aktuell wirklich sehr schwer ist, an Komponenten zu kommen), sollte auf das Frameset zurückgreifen. Das Set gibt es ab 2.999 Euro und wird mit Fox Van Coil Dämpfer ausgeliefert.

Session 9Session 8

Model NameSession 9
SizesR1, R2, R3
ColorsDeep Deep Dark Blue to Alpine Blue Fade
FrameAlpha Platinum Aluminum, high main pivot, idler pulley, integrated frame protection, internal or external routing, magnesium rocker link, Mino Link, ISCG 05 2-bolt mount, Active Braking Pivot, 157x12mm thru axle, 200mm travel
ForkRockShox Boxxer Ultimate, DebonAir spring, Charger 2.1 RC2 damper, straight steerer, 46mm offset, Boost, 110x20mm Maxle Stealth, 200mm travel
Rear SuspensionRockShox Super Deluxe Ultimate DH, RC damper, 250x72.5mm
Front WheelBontrager Line DH 30, Tubeless Ready, 6-bolt, 110x20mm Boost thru axle
Rear WheelBontrager Line DH 30, Tubeless Ready, Rapid Drive 108, 6-bolt, Shimano 7 speed freehub, 157x12mm thru axle
TiresBontrager G5 Team Issue, wire bead, 2-ply 60tpi, 29x2.50"
ShifterSRAM X01 DH, 7 speed
Rear DerailleurSRAM X01 DH, medium cage
CrankSRAM X01 DH, DUB 83, 34T alloy ring, 165mm length
CassetteSRAM PG-720, 11-25, 7 speed
Bottom BracketSRAM DUB, 83mm, BSA threaded
ChainSRAM PC-1110, 11 speed
BrakesSRAM Code RSC 4-piston hydraulic disc
Grip SetBontrager XR Trail Elite, nylon lock-on
HandlebarBontrager Line Pro, OCLV Carbon, 35mm, 15mm rise, 820mm width
HeadsetFSA Orbit, sealed cartridge bearing, 1-1/8" top, 1.5" bottom
PedalsWellgo MG-1, magnesium body, Cro-Mo axle, replaceable pins
SaddleBontrager Arvada, austenite rails, 138mm width
SeatpostBontrager Rhythm Elite, 31.6mm, 0mm offset, 330mm length
StemBontrager Line Pro, 35mm, Direct Mount, 50mm length

Trek Session

Model NameSession 8
SizesR1, R2, R3
ColorsSatin Trek Black
FrameAlpha Platinum Aluminum, high main pivot, idler pulley, integrated frame protection, internal or external routing, magnesium rocker link, Mino Link, ISCG 05 2-bolt mount, Active Braking Pivot, 157x12mm thru axle, 200mm travel
ForkRockShox Boxxer Select, DebonAir spring, Charger RC damper, 46mm offset, 20x110mm Boost thru axle, 200mm travel
Rear SuspensionFox VAN Performance, 250x72.5mm
Front WheelBontrager Line DH 30, Tubeless Ready, 6-bolt, 110x20mm Boost thru axle
Rear WheelBontrager Line DH 30, Tubeless Ready, Rapid Drive 108, 6-bolt, Shimano 7 speed freehub, 157x12mm thru axle
TiresBontrager G5 Team Issue, wire bead, 2-ply 60tpi, 29x2.50"
ShifterSRAM GX DH, 7 speed
Rear DerailleurSRAM GX DH, medium cage
CrankTruvativ Descendant DH, DUB 83, 34T steel ring, 165mm length
CassetteSRAM PG-720, 11-25, 7 speed
Bottom BracketSRAM DUB, 83mm, BSA threaded
ChainSRAM PC-1110, 11 speed
BrakesSRAM Code R 4-piston hydraulic disc
Grip SetBontrager XR Trail Elite, nylon lock-on
HandlebarBontrager Line, alloy, 35mm, 27.5mm rise, 780mm width
HeadsetFSA Orbit, sealed cartridge bearing, 1-1/8" top, 1.5" bottom
PedalsWellgo BO-87B, alloy body, Cro-Mo axle, replaceable pins
SaddleBontrager Arvada, hollow chromoly rails, 138mm width
SeatpostBontrager Rhythm Elite, 31.6mm, 0mm offset, 330mm length
StemBontrager Line Pro, 35mm, Direct Mount, 50mm length

Unser Fazit zum Session 9 2022

Kurz und knapp: Das Session ist ein absolutes Race-Bike. Die 29er in Verbindung mit dem extrem progressivem Hinterbau geben viel Selbstvertrauen und Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten im roughem Gelände. Der Flipchip bietet eine spannende Geometrie Einstellmöglichkeit und lässt das Bike für anspruchsvolle und flowige Parks konfigurieren. Die Komponentenwahl ist super, lediglich an der Code RSC Bremse schieden sich die Geister unserer Testfahrer.

Trek hat mit dem neuen Session ein pures Race Bike geschaffen, das wir mit Sicherheit wieder auf einigen Podien sehen werden. Schade ist nur, dass es leider den Freeride Charakter in der 29er Variante komplett verloren hat – andererseits: Schön, dass man hier nach dem Kauf selbst umbauen kann.

Falls ihr noch mehr Infos zum neuen Session und einen genaueren Fahreindruck haben wollt, schaut euch doch gerne unser Test-Video an. Flo gibt euch da ausführliche Details, es gibt bewegte Bilder und das Session im Einsatz.

Trek Session
Good-Vibes: Wir hatten eine Menge Spaß beim Testen vom neuen Session. Demnächst gibts auch noch einen weiteren Test zu einem DH Klassiker

Mehr zu Trek erfahrt ihr hier: www.trekbikes.com