TEST: Alles im Griff? – Vier Griffe im Test

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #036 [März & April 2017]

Der Griff ist ein Bauteil am Fahrrad, das häufig vernachlässigt wird. Dabei ist er – neben den Pedalen die einzige Verbindung zwischen Fahrer und Bike. Verliert man den Halt und der Griff rutscht aus der Hand, ist es in den meisten Fällen vorbei. Doch guter Grip ist lange nicht alles, was wir heute von einem Griff erwarten dürfen. Bei der Auswahl der Passform geht es nicht ganz so problematisch zu wie bei der Sattelwahl – dennoch sollte der Griff zur Hand des Fahrers passen. Deshalb sind viele Griffe in unterschiedlichen Durchmessern erhältlich. Auch auf die Gummihärte und die Oberflächenstruktur sollte man achten. Maximaler Grip ist nicht alles, schließlich soll der Griff auf langen Abfahrten kleine Schläge dämpfen und möglichst lange halten. Zum Schluss darf das Augenmerk auf die Optik fallen – oft ist die Farbwahl riesig.

Die meisten Griffe im Gravity-Bereich sind Schraubgriffe. Das bedeutet, die Griffenden lassen sich über eine Schraube fixieren. Die meisten Griffe kommen mit einer Schelle aus – doch testet unbedingt vor der Fahrt, ob der Griff wirklich fest sitzt! Denn habt ihr die Schraube nicht richtig angezogen, hat er Griff keinerlei Halt am Lenker.

Anders bei Griffen, die aufgeschoben werden – wie man sie häufig bei Dirt, Street und BMX sieht. Diese haben keinen Kunststoffkern und lassen sich nur mit etwas Mühe über den Lenker schieben. Hier gibt es verschiedene Methoden, um sich die Arbeit zu erleichtern. Beliebt ist Haarspray: Lenkerende einsprühen, der Griff gleitet über das noch flüssige Haarspray leicht auf den Lenker und sitzt, wenn das Spray getrocknet ist.
Die einfachste und sicherste Methode ist Bremsenreiniger, Feuerzeugbenzin oder Isopropanol: Lenkerende einsprühen, Griffinnenseite einsprühen, schnell aufschieben und etwa zehn Minuten warten, bis alles verflüchtigt ist. Mit diesen Mitteln lassen sich die Griffe auch wieder demontieren. Von Seife oder Spüli raten wir ab, da die Griffe insbesondere bei Nässe nicht richtig am Lenker halten.
In Fahrradläden wird zumindest die Demontage gerne mit Druckluft durchgeführt.

Bei Griffen mit Klemmschellen sollte die Werkzeugaufnahme mindestens ein 2,5 bis 3 Millimeter Inbus sein – alles darunter lässt sich nicht vernünftig anziehen und geht zu schnell kaputt.

Übrigens: Endkappen schützen nicht nur Lenker, Griff und Hauswand, sondern auch euch! Selbst mit Endkappe kann ein Sturz auf das Lenkerende fatale Folgen haben – erhöht also nicht noch das Risiko, indem ihr ohne fahrt!

 

Ergon – „GD1“

Mit dem nagelneuen „GD1“ hat Ergon erstmals einen Griff speziell für den Gravity-Bereich entworfen – und die Ergonomie-Experten haben ein durchdachtes Produkt auf den Markt gebracht. Der „GD1“ ist in zwei Größen erhältlich. Bei beiden Größen wächst der Durchmesser zum Griffende hin, um 1,5 Millimeter bei der Slim-Version und um 2 Millimeter beim Regular. Durch den konischen Verlauf liegt der Griff sicher in der Hand. Der Bereich am kleinen Finger ist im Kunststoffkern ausgespart und sorgt somit für eine extra Portion Halt. Der „GD1“ verfügt über eine angenehme Eigendämpfung durch die in Deutschland hergestellte Gummimischung – beim Regular-Modell ist die Dämpfung noch etwas ausgeprägter. Die Struktur ist genau auf die Hand ausgelegt – also bei der Montage beachten, dass der Daumen auf der glatten Fläche liegt und der Schriftzug im Gummi von vorne lesbar ist. Zur richtigen Ausrichtung findet ihr eine Hilfe auf der Klemmschelle. Das Gummiprofil des „GD1“ ist sogar so griffig, dass ohne Handschuhe schnell die Haut schmerzt. Doch Handschuhe gehören ja eigentlich zur Grundausstattung des Mountainbikers. Der Griff kommt mit einer dicken Klemmschelle mit 3 Millimeter Inbus aus. Die langen Endkappen halten bombenfest und sind schön dick für eine hohe Lebensdauer. Optional sind die auch in blau, rot und schwarz erhältlich.

Pro:

  • griffig
  • Klemmung
  • Ergonomie

Contra:

  • nicht zu empfehlen für alle
  • die ohne Handschuhe fahren

Unverbindliche Preisempfehlung: 34,95 € | Farben: Frozen Black, Frozen Orange | Gewicht: 108 g (Slim mit Endkappen) | Durchmesser: 29 – 30,5 mm (Slim), 30 – 32 mm (Regular) | Länge: 127 mm | Material: Custom Rubber Compound
www.ergon-bike.com | www.rtisports.de

 

ODI – „AG1”

„AG1“ steht natürlich für „Aaron Gwin 1“. Ist der Griff des Meisters das Nonplusultra am Markt? Direkt in der Hand fällt auf, dass die Griffe sehr schlank sind – der Durchmesser beträgt gerade einmal 28 Millimeter. Leute mit riesen Pranken werden hier schnell Schwielen bekommen. Passt der Griff von der Größe, bringt er optimale Kontrolle für den Fahrer. Der „AG1“ ist leicht ergonomisch geformt und bietet durch die kantigen Streifen (grau) einen guten extra Halt gegen ein Verdrehen der Hand. Ein Vorteil bei harten Schlägen im Steinfeld oder bei unsanften Landungen – besonders wenn die Hände schon etwas erschöpft sind. Bei der Montage beachten, dass der Daumen auf der glatten Fläche aufliegt und die grauen Streifen nach vorne stehen. Das Gummi im Pistolengriff-Design sorgt selbst bei Nässe für exzellenten Halt. Dabei ist die Gummimischung angenehm weich, aber nicht so weich, dass sie sich groß in sich verdrehen lässt. Nach außen hin ist der Kunststoffkern des Griffs ein wenig ausgespart, dadurch lässt er sich leichter eindrücken und der kleine Finger hat einen besseren Grip. Der „AG1“ kommt mit nur einer Aluminium-Klemmschelle aus, die mit einer vernünftigen Schraube mit 3 Millimeter Inbus-Aufnahme geschlossen wird. Auf den Griffenden sitzen harte Kunststoff-Kappen und schützen nicht nur den Lenker, sondern decken auch das gesamte Endstück des Griffs ab.

Pro:

  • griffig
  • Klemmung
  • Ergonomie

Contra:

  • nichts

Unverbindliche Preisempfehlung: 34,95 € | Farben: Black/ Gray/ Silver, Red/ Fire Red, Brt Blue/ Light Blue, Fl. Orange/ Fl. Yellow | Gewicht: 90 g (mit Endkappen) | Durchmesser: 28 mm | Länge: 123 mm
www.odigrips.com | www.sportimport.de

 

Revolution Suspension Grips – „Shock Absorbing Grip System”

Diese Griffe sind anders als alle anderen Griffe – sie liegen nicht auf dem Lenker auf. Nur die Klemmschellen innen und außen halten das Ganze am Lenker und bewirken genau das, was vom Hersteller gewünscht wird: Die Griffe bewegen sich! Das klingt im ersten Moment nach einer grausamen Vorstellung. Doch der Zweck dahinter ist, dass der Griff so Schläge und Vibrationen absorbieren kann und die Muskulatur nicht so schnell ermüdet. Sprich: mehr Abfahrten, kein Armpump und keine Schmerzen mehr. Und tatsächlich: Die Revgrips funktionieren. Und zwar so: Außen liegen die beiden Klemmschellen, die das Griffstück zusammenhalten und fixieren. Der Gummi selbst berührt den Griff nicht. Damit sich die Griffe hin und her bewegen können, ist jede Klemmschelle mit vier Aussparungen versehen, die mit „Shock Absorbing“-Einsätzen bestückt werden. Dazwischen sitzen Gleitringe – über die man in fünf Stufen die Bewegungsfreiheit des Griffs einstellen kann.

Nicht, dass ihr jetzt glaubt, statt zehn Abfahrten im Bikepark plötzlich 20 machen zu können. Doch ihr werdet den Unterschied merken. Das anfangs seltsame Gefühl, dass der Griff verrutscht, ist nach kurzer Eingewöhnungsphase verschwunden. Die Gummistruktur fällt eher sanft aus und der Griff liegt auch ohne Handschuhe angenehm in der Hand. Dass der Revgrip griffig ist, erreicht er über die weiche Gummimischung. Sie verstärkt die Dämpfung nochmals, nutzt sich aber etwas schneller ab.
Die hochwertigen Aluminium-Endkappen sind geschraubt. Die Griffe bringen keine Nachteile mit sich und wirken sich positiv auf Arme und Hände aus – allerdings muss man bei einem Preis von über 100 Doller auch etwas tiefer in die Tasche greifen.

Pro:

  • innovativ
  • griffig
  • Dämpfung

Contra:

  • Preis

Unverbindliche Preisempfehlung: 109,95 US$ | Farben: Schwarz | Gewicht: 122 g (inkl. Endkappen) | Durchmesser: 31 mm (Small), 34 mm (Large) | Länge: 118 mm | Material: Silikon
www.revgrips.com

 

Supacaz – „Siliconez”

Die „Siliconez“ gibt’s in vielen bunten Farben, dazu sind die Griffe UV-Licht resistent, damit die schöne Farbe lange erhalten bleibt. Die latexfreien Silikongriffe passen sich super an die Hände an und bieten gleichzeitig eine stoßdämpfende Eigenschaft – das verlangsamt die Ermüdung beim Biken. Der Griff richtet sich eher an Dirt-Fahrer als an Downhiller, denn er kann sich am Lenker etwas verdrehen. Das passierte im Test nur minimal bei der Montage ohne Hilfsmittel. Die Gefahr, dass der Griff stark verrutscht, besteht also nicht. Mit Haarspray oder Bremsenreiniger lässt sich der Griff wunderbar montieren und hält danach auch besser am Lenker. Der „Siliconez“ bietet auch ohne Handschuhe tollen Grip – selbst bei Nässe ändert sich das nicht. Sehr gut: Das Griff-Material aus Silikon nutzt sich lange nicht so schnell ab wie weiche Gummigriffe. Die Endstopfen aus Kunststoff werden einfach in das Lenkerende gesteckt.

Pro:

  • UV-resistent
  • Haltbarkeit
  • griffig
  • Gewicht

Contra:

  • Verdrehen nicht auszuschließen

Unverbindliche Preisempfehlung: 18,90 € | Farben: Schwarz, Rot, Weiß, Neon Pink, Neon Blau, Neon Grün, Neon Gelb | Gewicht: 72 g (inkl. Endkappen) | Durchmesser: 30 mm | Länge: 130 mm | Material: Silikon
www.supacaz.com | www.trailtoys.de

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Test Ride: Specialized Stumpjumper 2021

Specialized Stumpjumper 2020

Nachdem erst vor ein paar Tagen das Stumpjumper Evo vorgestellt wurde, haut das US-Amerikanische Unternehmen das neue Specialized Stumpjumper 2021 raus. Das Neue Stumpjumper ist von Grund auf überarbeitet und soll noch mehr bieten als der Vorgänger. Wir waren beim Presseevent in Saalbach vor Ort und konnten bereits erste Eindrücke von der brandneuen Trailwaffe sammeln.

Wie auch das EVO wurde das Specialized Stumpjumper 2021 in Saalbach Hinterglemm vorgestellt. Wie schon im Test zum neuen Stumpi EVO angedeutet, spielte das Wetter  auch beim Launch des Trailbikes nicht wirklich mit. Nasskaltes Wetter mit etwas Schnee beschreibt den Testzeitraum wohl am besten. Möglicherweise nicht die perfekten Bedingungen für ein Testevent und um ein zuvor unbekanntes Bike einzuschätzen – andererseits dürften uns diese Tage in Saalbach Hinterglemm dank des Sauwetters lange im Kopf bleiben. An dieser Stelle noch einmal ein großer Dank an die Jungs von Specialized, die uns fantastisch versorgten und uns ein Chalet der Extraklasse zu Verfügung stellte.

Doch nun zum Wesentlichen: Trails ohne Ende, ein aggressives Trailbike mit 140/130mm Federweg und eine super motivierte Crew – genau darum ging es bei den Tagen im Pinzgau. Wir konnten dort erste, aussagekräftige Eindrücke sammeln und stellen euch diese im folgenden Artikel vor.

Die wichtigsten Fakten des Specialized Stumpjumper 2021 kompakt zusammengefasst

  • Einsatzgebiet: Trailbike
  • Laufradgröße: 29 Zoll
  • Federweg vorne: 140mm
  • Federweg hinten: 130mm
  • Rahmengrößen: S1-S6
  • Rahmenmaterial: Carbon, Aluminium
  • Varianten, Preise und Verfügbarkeit: Das Specialized Stumpjumper 2021 ist ab sofort erhältlich

 Technische Details des Specialized Stumpjumper 2021

Das Stumpjumper – ein wahrer Dauerbrenner bei Specialized. Für das Modelljahr 2021 hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell so einiges geändert und nun soll es mit noch mehr Allround-Charakter in den Startlöchern stehen. Vom Rahmendesign über die Kinematik bis hin zur Geometrie hat sich beinahe an allen Ecken und Enden des Bikes etwas getan. Doch um es in einfachen Worten zu sagen bleibt das Bike weiterhin ein Trailbike, möchte durch die  Neuerungen laut Specialized jedoch eine noch größere Zielgruppe ansprechen.

140mm Federweg an der Front, 130mm im Heck und die 29 Zoll Bereifung zeigt die Marschrichtung bereits grob auf. Bei der Entwicklung legten die Ingenieure und Designer viel Wert auf den Austausch mit den Fahrern, ein gutes Verhältnis von Steifigkeit zu Gewicht und ein möglichst flexibles Komplettdesign des Bikes, welches für eine maximal große Gruppe an Fahrern ein auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmtes Bike bieten soll.

Specialized Stumpjumper 2020

 

Ab heute ist das Stumpjumper in fünf Ausstattungsvarianten, sieben Farbvarianten und in den hauseigenen Größen S1-S6 verfügbar. Die Produktpalette umfasst zwei Aluvarianten, die preislich bei 2.199 Euro bzw. 2.999 Euro liegen und somit einen doch recht günstigen Einstieg darstellen. Bis auf einige kleine Unterschiede wie den Horst-Link, der den Alumodellen vorbehalten bleibt, sollen die beiden Alloy-Modelle den Carbonrahmen in nichts nachstehen. Carbon am Stumpjumper bekommt man ab 3.999 Euro bei der Comp-Ausstattungsvariante. Für 5.299 Euro gibt es bereits die Expert-Variante und wer das Beste vom Besten will, wird beim S-Works Stumpjumper für 9.999 Euro fündig.

Bis auf das Fahrwerk des preiswertesten Modells setzt Specialized komplett auf Fox Dämpfer und Gabeln. Ansonsten steht bei den verschiedenen Modellen ein bunter Mix aus Sram, Shimano, DT Swiss und hauseigenen Anbauteilen zur Auswahl. Hier könnt ihr euch auf der deutschen Homepage von Spezialized oder eurem Händler des Vertrauens selbst ein genaueres Bild machen.

Federgabel:Fox Float 34 Grip2
DämpferFox Float DPS
LaufräderDT Swiss 240 15x110mm; 12x148mm
Reifen VRButcher GRID 29x2,3"
Reifen HRPurgatory GRID 29x2,3"
SchaltwerkSram XX1 Eagle AXS
SchalthebelSram XX1 Eagle AXS
KurbelSram XX1 Eagle DUB S1:165mm; S2-S5:170mm; S6:175mm
BremseSram G2 Ultimate
BremsscheibenSRAM 200/180mm
SattelstützeRockShox Reverb AXS
SattelSpecialized Bridge 155/143mm
VorbauDeity Copperhead 35mm
LenkerSpecialized Trail 780mm, 35mm, 27mm Rise

Abgestützter Eingelenker statt Horst-Link

Um die Steifigkeit des Fahrwerks zu erhöhen, die Federungskinematik besser aufeinander abstimmen zu können und den Wartungsaufwand zu reduzieren entfällt bei den Carbonvarianten des Specialized Stumpjumper 2021 der Horst-Link am hinteren Ende der Kettenstreben. Dadurch konnten die Entwickler einen enormen Zuwachs an Torsions- und Seitensteifigkeit generieren. Eine flexible Zone entlang der Sitzstrebe oberhalb der Bremsenhalterung ermöglicht 130mm Federweg im Heck ganz ohne einen zusätzlichen Drehpunkt, ohne dass sich der Hinterbau dadurch jedoch schwammig anfühlen soll.

Specialized Stumpjumper 2020

Geometrie des Specialized Stumpjumper 2021

Am meisten Wert wurde bei der Geometrie des neuen Stumpjumper auf Kontrolle und Effizienz gelegt. So sollen das niedrige Tretlager, der flache Lenkwinkel und das verringerte Offset für Stabilität in rauem Gelände sorgen und gleichzeitig die Möglichkeit bieten, es in Kurven ordentlich krachen zu lassen. Zusätzlich sollen die kurzen Kettenstreben für ein verspieltes, wendiges Bike sorgen. Ein steileres Sitzrohr soll bergauf für eine verbesserte Performance im Vergleich zum Vorgänger sorgen und den Rider in eine effiziente Position bringen.

Zusätzlich lässt sich das Tretlagerhöhe um 7mm verändern, was auch einige andere Parameter beeinflusst (detailliert könnt ihr diese der folgenden Tabelle entnehmen). Bereits vor dem Praxiseindruck können wir euch verraten, dass das Konzept in puncto Geometrie für uns voll aufging.

S1 high/lowS2 high/lowS3 high/lowS4 high/lowS5 high/low S6 high/low
Lenkwinkel in°65,5/6565,5/6565,5/6565,5/6565,5/6565,5/65
Steuerrohrlänge in mm95100/100110/110120/120130/130140/140
Oberrohrlänge horizontal in mm563/563583/583605/605632/632660/660692/692
Überstandshöhe in mm730/730734/734744/744749/749757/757757/757
Tretlagerhöhe in mm335/328340/333340/333340/333340/333340/333
Radstand in mm1152/11521175/11751200/12001228/12281268/12681302/1302
Sitzrohrlänge in mm 385/385385/385405/405425/425445/445465/465
Sitzrohrwinkel in °76,5/7676,5/7676,5/7676,5/7676,5/7676,5/76
Kettenstrebenlänge in mm432/432432/432432/432432/432442/442442/442
Stack in mm610/614609/613618/622627/632636/641646/650
Reach in mm415/410435/430455/450480/475505/500535/530

Erste Eindrücke auf den Trails mit dem Specialized Stumpjumper 2021

Da das Stumpjumper nicht nur für den Gravityeinsatz konzipiert wurde, ging es nach einer kurzen Einrollrunde auf der BlueLine auf einer Forststraße bergauf in Richtung Hacklbergtrail. Der Fox Float Dämpfer hätte sich auf diesem Uphill sperren lassen, doch war dies in keiner Situation nötig, da ich kaum ein Wippen des des Hinterbaus wahrnehmen konnte und das Stumpi enorm effizient und vortriebsstark kletterte. Natürlich probierte ich auch die Sperrfunktionen aus und testete in jeder Einstellmöglichkeit. In der geschlossenen Position war der Vortrieb zwar geringfügig mehr, dies ging jedoch folgerichtig zu Lasten des Komforts und des Grips der Reifen.

Meiner persönlichen Einschätzung nach ist das neue Trailbike der US-Amerikaner eine wahre Bergziege und zauberte auch mir, als eher bergab orientierten Mountainbiker, auf steilen Anstiegen ein Lächeln ins Gesicht!

 

Besonders freute ich mich natürlich auf die liftunterstützte Downhill-Action in Saalbach Hinterglemm. Auf den vielseitigen Trails boten sich zig Möglichkeiten die eigenen Grenzen und die des Bikes auszuloten. Auf angelegten Strecken mit viel Flow zeigte das Stumpjumper einen enorm verspielten Charakter und es ließ sich auf den Tracks mit Leichtigkeit von links nach rechts werfen. In der Luft vermittelte es viel Sicherheit und zeigte, dass auch Räder mit weniger Federweg bei Landungen im Flat oder Ähnlichem so einiges an Reserven haben können. Besonders fiel hier das geringe Gewicht auf, da es sich beinahe wie ein 29 Zoll Slopestyle-Bike auf Steroiden bewegen ließ.

In rauerem Gelände überraschte mich das Specialized Stumpjumper, da es trotz seiner Verspieltheit mit viel Laufruhe und Spurtreue überzeugen konnte. Die 29 Zoll Laufräder sorgten in Kombination mit der austarierten Geometrie für ein super Überrollverhalten – auch in steilen Sektionen. Während des Events diente mitunter die X-Line in Saalbach als Teststrecke, welche schon des Öfteren als Austragungsort für Downhillrennen genutzt wurde. Von engen, verblockten Kurven, über tiefe Stufen und roughe Steinfelder war hier alles geboten. An seine Grenzen konnte ich das Trailgeschoss jedoch kaum bringen, da das Fahrwerk besonders im unteren Drittel wahnsinnig gut gegenhielt und das Bike keine Anzeichen von Nervosität aufzeigte.

Johannes Schreiner

Specialized im World Wide Web

www.specialized.de

2021 Norco Shore – 3 neue Freerider aus BC

Norco Shore

Die Trails rund um Vancouver im wunderschönen British Columbia waren schon immer für ihre großen und verblockten Lines bekannt. Dieses Trail System prägt seit knapp 20 Jahren die Freeride-Szene und dient nun als Inspiration für das neue Norco Shore. Drei Neuen Modelle für ausgiebige Sessions auf den Local Trails oder zum Ballern im Park werden somit das Produktjahr 2021 erweitern.

Norco produzierte von Anfang an Fahrräder für die damals neu entstehende Freeride-Szene im kanadischen British Columbia. Als Drops-to-flat auf den Trails des North-Shores noch zum Programm gehörten, waren sie unter den ersten die ihre Räder stabil genug bauten und mit Scheibenbremsen und “pedalierbarer” Federung ausstatteten. Nun fügt Norco seinem Sortiment Drei neue Freeride Modelle hinzu.

Die neue Shore Serie nutzt Norco’s Ride Aligned Design System und will mit neustem Feder-Design das ultimative Freeride Bike in drei verschiedenen Ausführungen auf den Markt bringen. Alle drei Modelle kommen in einem hydrogeformten Aluminium Rahmen, der für 27.5 Laufräder konzipiert wurde. Dank des hauseigenen Ride Aligned System lassen sich Norco Mountainbikes per App individuell an jeden Fahrer anpassen. Die App gibt einen zu Fahrer und Einsatzgebiet passenden Wert vor, mit dem man Fahrwerk und Reifendruck abstimmt. Das Kanadische Unternehmen verpasst dem Shore mit der High Pivot Horst Link Federung eine nach hinten und oben verlaufende Raderhebungskurve, das dürfte für Sensibilität und sahniges Ansprechen sorgen. Mit der nach oben umgelenkten Kettenführung soll Pedal Rückschlag effizient vermieden werden.

Mit dem Shore 1 und 2 soll es nicht nur Bergab Spaß gehen, sondern auch zum Trail bergauf gefahren werden. Das Shore Park ist mit 7-Fach Schaltung und 190mm Federweg für den reinen Downhill Spaß gedacht und eher in Bikeparks und auf dem Local Dh-Spot zuhause.

Die verschiedenen Modelle:

Das Shore 1 kommt mit einer Fox Factory 38 Float Gabel und einem Fox Factory DHX2 Coil Dämpfer auf den Markt. Die Sram GX Eagle Schaltung soll für genügend Vortrieb und die Code RSC 4-Kolben Bremsanlage mit 200mm Bremsscheiben soll für ordentliche Bremskraft sorgen.

Beim Shore 2 wurde die neue RockShox ZEB R Gabel und der Super Deluxe DH Dämpfer verbaut. Gebremst wird mit der Shimano MT520 4-Kolben Anlage und Die Schaltung ist eine 12-Speed Deore.

Für alle Park Rats bringt das Norco Shore Park mit einer RockShox BoXXer Select RC und einem Super Deluxe Coil Ultimate DH Dämpfer genügend Federweg für ausgiebige Sessions mit. Außerdem wird hier noch eine Sram GX 7 speed 11-25T Schaltung und eine Code R 4-Kolben Bremsanlage mit 200m Bremsscheiben verbaut. Mer Informationen zu den drei Varianten findet ihr weiter unten im Bericht.

Matt Mcduff auf kanadischen Trails
Typischer North Shore, BC Rock Roll. Matt McDuff auf kanadischen Trails

Mehr zur Ausstattung der Modelle findet ihr hier:

Norco Shore A1Norco Shore A2Norco Shore Park
Norco shore a1
Norco shore A1

Komponenten:

  • FRAME: Aluminum Freeride, 180mm travel, Ride Aligned
  • COLOUR: Silver/Silver
  • FORK: Fox Factory 38, GRIP 2, Float, 180mm, 44mm Offset
  • REAR SHOCK: Fox Factory DHX2, Coil Spring, 225x70mm
  • HEADSET: FSA #57E Sealed Bearing
  • GRIPS: DMR DeathGrip A20, Thin (S, M), Thick (L, XL)
  • HANDLE BAR: Deity Ridgeline 35, 800mm, 25mm rise
  • STEM: CNC Alloy, 40mm Length. 35mm Clamp
  • SEAT POST: TranzX YSP-105 Adjustable Dropper, 34.9mm, 150mm (S),170mm (M), 200mm (L, XL), 1x lever
  • DROPPER LEVER: Norco dropper lever
  • SADDLE: SDG Bel Air V3
  • FRONT BRAKE: SRAM Code RSC, 4 Piston, Metallic Pads
  • FRONT BRAKE ROTOR: SRAM Centerline, 200mm
  • REAR BRAKE SRAM: Code RSC, 4 Piston, Metallic Pads
  • REAR BRAKE ROTOR: SRAM Centerline, 200mm
  • SHIFTER REAR: SRAM GX Eagle
  • REAR DERAILLEUR: SRAM GX Eagle
  • CASSETTE: SRAM Eagle XG 1275 10-52T
  • CHAIN: SRAM Eagle
  • CRANKSET: SRAM GX Eagle Boost, 34T, 170mm
  • BOTTOM BRACKET: SRAM DUB, BSA Threaded
  • CHAIN TENSIONER: Norco Idler Chain Guide and Lower Guard
  • FRONT HUB DT Swiss 350, 15x110mm Boost, 6 Bolt
  • REAR HUB: DT Swiss 350, 12x148mm Boost, XD, 6 Bolt
  • SPOKES/NIPPLES: DT Competition DB Stainless Black
  • RIMS: e*thirteen LG1 DH 27.5”
  • FRONT TIRE: Maxxis Assegai 2.5”, 3C Maxx Grip/DD/TR
  • REAR TIRE: Maxxis Assegai 2.5”, 3C Maxx Grip/DD/TR SEALANT Stan’s – 200ml
  • VALVES: e*thirteen Tubeless
Norco shore a2
Norco shore A2

Komponenten:

  • FRAME: Aluminum Freeride, 180mm travel, Ride AlignedTM
  • COLOUR: Purple Pink/Blue
  • FORK: RockShox Zeb R, Charger, 180mm, 44mm Offset
  • REAR SHOCK: RockShox Super Deluxe Coil Ultimate DH, Custom Tune 225x70mm
  • HEADSET: FSA #57E Sealed Bearing
  • GRIPS: SDG Thrice Lock-On, Thin (S, M), Thick (L, XL)
  • HANDLE BAR: Norco 6061, 800mm, 25mm Rise
  • STEM: e*thirteen Base, 40mm Length, 35mm Clamp
  • SEAT POST: TranzX YSP-105 Adjustable Dropper, 34.9mm, 150mm (S),170mm (M), 200mm (L, XL)
  • DROPPER LEVER: Norco dropper lever
  • SADDLE: WTB Volt 250 Sport
  • FRONT BRAKE: Shimano BR-MT520, 4 piston, Metallic Pads
  • FRONT BRAKE ROTOR: Shimano RT-64, 203mm
  • REAR BRAKE: Shimano BR-MT520, 4 piston, Metallic Pads
  • REAR BRAKE ROTOR: Shimano RT-64, 203mm
  • SHIFTER REAR: Shimano Deore SL-M6100-R
  • REAR DERAILLEUR: Shimano Deore RD-M6100
  • CASSETTE: Shimano Deore CS-M6100-12, 10-51T, 12 Speed
  • CHAIN: Shimano Deore CN-M6100
  • CRANKSET: e*thirteen LG1, 30mm, 34T, 170mm
  • BOTTOM BRACKET: e*thirteen 30mm, BSA Threaded
  • CHAIN TENSIONER: Norco Idler Chain Guide and Lower Guard
  • FRONT HUB: Shimano Deore HB-M6010, 15x110mm Boost, Center Lock
  • REAR HUB: Shimano Deore FH-MT510-B, 12x148mm Boost, Micro Spline, Center Lock
  • SPOKES/NIPPLES: Stainless Black
  • RIMS: e*thirteen LG1 DH 27.5”
  • FRONT TIRE: Maxxis Assegai 2.5”, 3C Maxx Grip/DD/TR
  • REAR TIRE: Maxxis Assegai 2.5”, 3C Maxx Grip/DD/TR SEALANT Stan’s – 200ml
  • VALVES: e*thirteen Tubeless
Shore park
Norco shore Park

Komponenten:

  • FRAME: Aluminum Park, 190mm Travel, Ride AlignedTM
  • COLOUR: Green/Copper
  • FORK RockShox: BoXXer Select RC, Charger, 200mm, 46mm Offset
  • REAR SHOCK: RockShox Super Deluxe Coil Ultimate DH, Custom Tune 225x75mm
  • HEADSET: FSA #57E Sealed Bearing
  • GRIPS: DMR DeathGrip A20, Thin (S, M), Thick (L, XL)
  • HANDLE BAR: Norco 6061, 800mm, 25mm rise
  • STEM: Race Face Chester DM, 50mm Length, 35mm Clamp
  • SEAT POST: Alloy Double Bolt, 34.9mm
  • SADDLE: WTB Volt 250 Sport
  • FRONT BRAKE: SRAM Code R, 4 Piston, Metallic Pads
  • FRONT BRAKE: ROTOR SRAM Centerline, 200mm
  • REAR BRAKE: SRAM Code R, 4 Piston, Metallic Pads
  • REAR BRAKE: ROTOR SRAM Centerline, 200mm
  • BRAKE LEVERS: SRAM Code R
  • SHIFTER REAR: SRAM GX 1
  • REAR DERAILLEUR: SRAM GX DH Mid Cage
  • CASSETTE: SRAM CS PG720 DH, 11-25T, 7 Speed
  • CHAIN: SRAM PC 1110
  • CRANKSET: Race Face Chester, 36T, 165mm
  • BOTTOM BRACKET: Race Face Sealed Bearing, BSA Threaded
  • CHAIN TENSIONER: Norco Idler Chain Guide and Lower Guarg
  • FRONT HUB: Sealed Bearing, 20x110mm Boost, 6 Bolt
  • REAR HUB: SRAM MTH-746 Sealed Bearing, 12x148mm Boost, HG, 6 bolt
  • SPOKES/NIPPLES: Stainless Black
  • RIMS: e*thirteen LG1 DH 27.5
  • FRONT TIRE: Maxxis Assegai 2.5”, 3C Maxx Grip/DD/TR
  • REAR TIRE: Maxxis Assegai 2.5”, 3C Maxx Grip/DD/TR SEALANT Stan’s – 200ml
  • VALVES: e*thirteen Tubeless

 

Matt Mcduff
Mountainbike Legende Matt McDuff auf dem neuen Shore A1

Weiter Infos zu Norco’s Produkten findet ihr hier: www.norco.com

 

e*thirteen HELIX R: 12- und 11-fach Kassette mit extremer Bandbreite

e*thirteen Helix

Die neue e*thirteen Helix Kassette wurde entwickelt um die Lücke zwischen SRAM und Shimano Komponenten zu schließen. Sie glänzt mit einer extrem großen Bandbreite und will dabei mit Vielseitigkeit und Performance punkten. Für alle Individualisten kommt die neue und knallige Kassette in einigen neuen Farbvarianten.

Die Helix R12 Speed Kassette soll als Upgrade zu jedem SRAM Eagle und Shimano Antrieb dienen und bietet mit 556 Prozent mehr Bandbreite als alle anderen Kassetten auf dem Markt. Zudem soll sie auch mit geringerem Gewicht und mehr Haltbarkeit überzeugen. Denn die zwei größten Ritzel sind aus Aluminium gefertigt und lassen sich bei Verschleiß einfach austauschen. E*thirteen bietet diese zwei Ritzel als Ersatzteil an, der Rest der Kassette ist aus Stahl gefertigt.

Auch die kleinere R11-Kassette ist mit Shimano und SRAM kompatibel. Das mit einem Stahlkranz kombinierte und größte Ritzel ist wie bei der R12 bei Verschleiß austauschbar.

Fakten:

  • Helix R 12 soll 60g leichter als TRS+ 9-50t 12 speed sein, und die the Helix R 11 soll sogar 80g leichter als TRS+ 9-46t 11 speed sein.
  • Farben: Grau, Bronze, Aubergine, Naranja (Orange) und dem dank PVD-Beschichtung doppelt so langlebigem Intergalactic (Blau)
  • kompatibel mit SRAM und Shimano 12-/11-fach.

e*thirteen Helix

Kompatibilität:Shimano und Sram 12 Speed
Freehub Mount:XD und XDR
Material:2 Aluminium Zahnräder, 10 Stahl Zahnräder.Die PVD-Veredelung des Intergalactic-Modells ist doppelt so langlebig.
Range:556%
Größe:9-50T: 9,11,13,15,17,20,23,27,31,36,42,50
Speeds:12 Speed
Gewicht:345 Gramm (Herstellerangaben)

 

Preis/Leistung:

Beim Preis bleibt sich der amerikanische Zubehör-Hersteller treu und siedelt sich auch hier an der Spitze an. Das Preis/Leistungs-Verhältnis ist durchaus besser als beim Wettbewerb, denn 1×12 (9-50 Zähne) mit 556% Bandbreite kosten bei E-Thirteen 289$. Die kleinere 1×11 Kassette kostet ebenfalls 289$.

 

e*thirteen Helix

WEB:  www.ethirteen.com

Cube TWO15 – Die neue Downhill-Machine aus Bayern

two15

Pünktlich zum World Cup in Leogang präsentiert Cube das neue Two15 Downhill Bike. Es wurde zusammen mit den Cube-Teamfahrern entwickelt und will nicht nur gut aussehen sondern auch eine gnadenlos funktionale und effiziente Maschine sein. Das soll aber nicht nur Racern sondern auch allen Park Rats die Freudentränen in die Google schießen lassen. Da die mit einem Big Bike nicht nur schnell sein wollen, sondern auf dem Weg nach unten gern ordentlich in der Trickkiste wühlen musste ein Plan B her.

Cube bringt für 2021 somit zwei Varianten des überarbeiteten Big Bikes auf den Markt. Für Racer kommt das Two15 HPC in einem schlanken Carbonrahmen und mit 29″ Laufrädern, mehr Reach und flacherem Steuerrohrwinkel als bei den Vorgängern. Bike Park Rider kommen mit dem agileren Two15 27.5 auf ihre Kosten. Mit 27.5″ Laufrädern und einer überarbeiteten Kinematik soll es perfekt für den eher spielerischen Einsatz im Park sein.

Das Two15 HPC 29:

Cube Two15 SLT

Große Laufräder, Carbonkonstruktion, ausgeklügelte Kinematik, progressive Geometrie – kurz: der brandneue Two15 HPC 29 so wirbt Cube sein neues Race-Bike. Beim neuen Model wurden einige Details überarbeitet. So ist zum Beispiel auf die Optik mehr wert gelegt worden, die Sattelklemmung nun ästhetisch im Rahmen integriert und der Unterrohr und Kettenstrebenschutz verlängert um mehr Schutz im ruppigen Geländer zu gewährleisten. Bei dem High-End Model ist ein komplettes Fox Factory Fahrwerk mit 203mm vorne und hinten verbaut. Für genügend Bremskraft soll die Magura MT7 sorgen und dank des Sram X01 DH Schaltwerks dürfte auch für genügend Vortrieb beim Pedalieren gesorgt sein.

Die etwas günstigere Variante, das Two15 SL, kommt mit Marzocchi Fahrwerk, Sram GX und der etwas kleineren Magura MT5 Bremse.

 

Ausstattung des Two15 HPC SLT und SL:

Specs: Two15 HPC SLT Two15 HPC SL
Rahmen: HPC, High Performance Composite HPC, High Performance Composite
Größe: 29: M,L,XL 29: M,L,XL
Farbe: carbon’n’flaschgrey olive’n’grey
Gabel: Fox 40 Factory, 203mm Fox 40, 203mm
Schaltwerk: Sram X01 DH, 10-24T, 1×7 Sram GX DH, 11-25T, 1×7
Bremse: Magura MT7 Magura MT 5
Kurbel: Race Face SixC, 32T Race Face Atlas 34T
Dämpfer Fox DHX2 Factory Fox DHX2
Laufradsatz: Race Face Atlas Answer ATAC DH
Gewicht: 15,8 kg (Hersteller Angabe) 16,6 kg (Hersteller Angaben)
Preis: 5848 EUR 3606 EUR

Geometrie des Two15 HPC SLT und SL:

GRÖßE M L XL
SITZROHR 400 400 400
OBERROHR HORIZONTAL 559 579 606
SITZWINKEL 78 78 78
STEUERROHRWINKEL 64 64 64
KETTENSTREBEN 445 445 445
STEUERROHR 124 124 124
RADSTAND 1260 1280 1307
TRETLAGERHÖHE ZUR NABENACHSE -28 -28 -28
FEDERWEG HINTERBAU 200 200 200
ÜBERSTANDSHÖHE 720 717 712
REACH 443 463 490
STACK 654 654 654
LAUFRADGRÖSSE 29 29 29

Das Cube Two15 27.5:

Cube TWO15 RACE

Die 27.5er Modelle der Reihe sind nur mit Aluminium Rahmen erhältlich und wurden ähnlich wie das SLT und SL in Sachen Geometrie und Optik überarbeitet. Das Two15 Pro kommt mit einer Marzocchi Bomber 58 Federgabel und einem Bomber CR Dämpfer um für ausreichend Dämpfung im Park und Geländer zu sorgen. Angetrieben wird das ganze mit einem Sram GX DH Schaltwerk und einer Race Face Atlas Kurbel.

Das Pro ist das Einsteigermodell der Two15 Reihe und kommt mit dem neuen X-Fusion Dämpfer und einer X-Fusion Gabel. Die Bremskraft kommt hier von der 4-Kolben Magura MT Thirty.

Ausstattung des Two15 27.5 Race und Pro:

Specs: Two15 Race Two15 Pro
Rahmen: High Performance Aluminium, Carbon Rocker High Performance Aluminium, Carbon Rocker
Größe: 27.5: M,L,XL 27.5: M,L,XL
Farbe: flashwhite’n’black sand’n’black
Gabel: Marzocchi Bomber 58 FIT GRIP, 203mm X-Fusion RV1 DH, 200mm
Schaltwerk: Sram GX DH, 11-25T, 1×7 Sram GX DH, 11-25T, 1×7
Bremse: Magura MT5 Magura MT Thirty, 4 Piston
Kurbel: Race Face Atlas 34T Race Face Chester 34T
Dämpfer Marzocchi Bomber CR X-Fusion H3C DH
Laufradsatz: Answer Atac DH TR29 Answer Atac DH TR29
Gewicht: 16,9 kg 17,7 kg
Preis: 2923 EUR 2436 EUR

Daten zur Geometrie des Two15 27.5 Race und Pro:

GRÖßE M L XL
SITZROHR 380 400 400
OBERROHR HORIZONTAL 546 566 586
SITZWINKEL 78 78 78
STEUERROHRWINKEL 63 63 63
KETTENSTREBEN 430 430 430
STEUERROHR 124 124 124
RADSTAND 1235 1255 1275
TRETLAGERHÖHE ZUR NABENACHSE -8 -8 -8
FEDERWEG HINTERBAU 200 200 200
ÜBERSTANDSHÖHE 708 725 723
REACH 435 455 475
STACK 620 620 620
LAUFRADGRÖSSE 27.5 27,5 27,5

WEB www.cube.eu

Das Giant STP ist zurück

Giant stop

Streets, Trails, Parks, = kurz: STP. Das neu überarbeitete Dirt von Giant soll die Vespieltheit von BMX mit den Allroundfähigkeiten eines Mountainbikes kombinieren und wird nun nicht nur in zwei verschiedenen Rahmengrößen sondern auch für Kids mit 24-, bzw. 20-Zoll-Laufrädern erhältlich sein. 

Giant Stp
24- und 20-Zoll

1972 gegründet, vereint der Hersteller von Fahrrädern und Zubehör Handwerk, Technologie und innovatives Design. Mit dem neuen STP bringen Sie nun für jede Altersgruppe und Körpergröße einen Allrounder für ausgiebige Street- und Dirt-Sessions auf den Markt. Erwachsene können mit dem 26-Zoll auf zwei Rahmengrößen, Regular und Large, zugreifen. Das 26-Zoll Rad kommt mit einer 120mm Gabel die per “Fernbedienung” vom Lenker aus blockiert werden kann. Das 24- und 20-Zoll kommt mit einer 80mm oder einer starren Gabel.

Bei den Kids Modellen will Giant mit Bremshebeln mit besonders kurzer Reichweite und extra breiten Sattel für Komfort sorgen, so dass von den ersten Versuchen im Vorgarten bis hin zur ersten Abfahrt im Bikepark selbst die Kleinsten auf ihre Kosten kommen. Alle Größen sind auch mit Schaltwerk erhältlich und sollen somit nicht nur Spaß auf den Dirts machen, sondern auch die Möglichkeit bieten die ein oder andere Tour auf den heimischen Trails zu fahren.

Die neue Geometrie soll sich an modernen Trail Bikes orientieren und kombiniert ein langes Oberrohr mit kurzem Hinterbau und flachem Lenkwinkel. Das Rahmenmaterial aus 6061er Aluminium ist für verschiedene Einsatzbereiche und Fahrstile gedacht. Scheibenbremsen sorgen für Kontrolle und ausreichend Bremskraft.

Giant STP Geo

Giant STP

“Das neue STP macht die ganze Welt zu deinem Spielplatz. Der Name des Bikes sagt schon alles, denn er steht für das, weshalb es Ursprünglich entwickelt wurde: “STP” bedeutet “Streets, Trails, Parks”. Seit vielen Jahren ist das STP die erste Wahl für Action auf Dirt-Jumps, flowigen Pumptracks und trickreichen Street-Sessions in der Nachbarschaft.” – GIANT

Die Spezifikationen der Modelle

Das Giant STP26 ist das Highend Model der Reihe. Es gibt die Variante mit Shimano Schaltwerk und eine ohne, welche dann eher als reinrassiges Dirt  genutzt werden kann. Beide kommen mit der RockShox Recon und im cleanen Design mit innenverlegten Kabeln.

Giant STP26
Rahmen: M/L AluxX
Farbe: metallic black
Gabel: RockShox Recon Silver RL 120mm
Cockpit/Sattel: Giant
Schaltwerk: Shimano Deore 10-fach
Kassette: Shimano Deore
Bremse: Tektro M275 Scheibenbremse
Felgen: Giant Alloy 26″
Reifen: Maxxis Ardent 26×2.4 EXO
Preis: UVP 999€

Das Giant STP24 ist eher was für die jüngeren Mountainbiker die dank der SR Suntour Gabel mit 80mm Federweg auch im Gelände Spaß haben können. Interessant könnte hierbei der Preis von UVP 549€ sein.

Giant STP24
Rahmen: AluxX
Farbe: azure blue matt
Gabel: SR Suntour XCT L24 80mm
Cockpit/Sattel: Giant
Schaltwerk: Shimano Altus 8-fach, Drehgriffschaltung
Kassette: microshift Advent
Bremse: Tektro Junior Scheibenbremse
Felgen: Giant Alloy 24″
Reifen: Kenda Karmna 24×2.2
Preis: UVP 549€

Für die jüngsten ist das STP20+, bzw. das STP20 gedacht. Ersteres kommt ebenfalls mit einer SR Suntour Gabel die mit ihrem 80mm Federweg Fehler bei den ersten Versuchen im Gelände verzeihen soll. Das STP20 kommt mit einer starren Gabel.

Giant STP20+
Rahmen: AluxX
Farbe: trekking green matt
Gabel: SR Suntour XCT L20 80mm
Cockpit/Sattel: Giant
Schaltwerk: Shimano Altus 7-fach, Drehgriffschaltung
Kassette: microshift Advent
Bremse: Tektro Junior Scheibenbremse
Felgen: Giant Alloy 20″
Reifen: Kenda Karmna 20×2.2
Preis: UVP 449€

 

https://www.giant-bicycles.com/de

Fabio Wibmer und POC präsentieren die „Fabio Wibmer Collection“ in “Shooting a video – My 9to5”

Zur Präsentation seiner brandneuen POC Signature Collection lässt sich Fabio Wibmer nicht lumpen. Er versammelt Filmer, Fotograf und Stunt-Double sowie einen renommierten Regisseur im Bikepark Saalbach um die neuen POC Helme, Kneepads, Ellenbogenschoner, Goggle und Sonnenbrillen im „Wibmer-Style“ zu präsentieren. Doch die Produktion steht anfangs unter keinem guten Stern: Zuerst verletzt sich Fabios Stunt-Double, so dass der Österreicher doch tatsächlich seine Stunts selbst durchführen muss. Auch hat der Regisseur seine etwas eigenen Vorstellungen von einer guten Produktion. Doch all das tut der Produktion keinen Abbruch und der etwas andere Clip kann sich mehr als sehen lassen.

Mountainbike-Ass und YouTube-Star Fabio Wibmer und die Protection-Experten POC Sports veredeln ihre mittlerweile fast sechsjährige Zusammenarbeit mit einer achtteiligen Signature Serie. Die Fabio Wibmer Collection besteht aus drei Helmen (Fullface, Enduro und Street), zwei Sonnenbrillen, einer Goggle, Kneepads und Ellenbogenschonern. Die von Fabio höchstpersönlich designten, stylischen Produkte glänzen in der weiß, schwarz und goldenen Signature-Optik des 25-Jährigen und tragen seine Unterschrift. Zudem sind sie zum Teil mit weiteren Fabio-spezifischen Details versehen.

„Eine neue Line zu fahren, einen neuen Trick zu kreieren oder mit dem Bike aus einem Hubschrauber zu droppen, erfordert eine Überzeugung, die von Talent, stundenlangem Üben und absolutem Vertrauen in die eigene Ausrüstung herrührt. Das Vertrauen in diese Ausrüstung, die bis an ihre Grenzen getestet wurde, ermöglicht es Ridern wie Fabio mit der Konvention zu brechen und neue Ideen auszuprobieren. Egal, welche Grenzen sich Fabio setzt, wir halten ihm den Rücken frei. Mit der exklusiv mit ihm entworfenen Kollektion feiern wir nicht nur seinen Riding Style und Sicherheit beim Biken, sondern auch das grenzenlose Potenzial dessen, was auf einem Fahrrad möglich ist,“ sagt Oscar Huss, Head of Product Development bei POC.

Im rund zehnminütigen YouTube-Clip „Shooting a video – My 9to5“ wird die neue POC Fabio Wibmer Collection erstmals präsentiert. Die nicht ganz ernst gemeinte Produktion konfrontiert Fabio mit ungeahnten Schwierigkeiten: Zuerst fällt sein Stunt-Double aus, dann hält der pedantische Regisseur Fabio und die restliche Crew ordentlich auf Trab und treibt sie gleichermaßen an den Rand der Erschöpfung und der Meuterei. Herausgekommen ist dabei eine wunderbare Mischung aus stylischem Riding und einem augenzwinkernden Blick hinter die Kulissen der Videoproduktion. Was nicht fehlen darf: Selbstverständlich gibt es zum Abschluss noch den berühmten Fabio-Banger.

„Meine Signature Collection ist mega lässig geworden und ich bin POC sehr dankbar, dass sie eine solche Serie mit mir in diesem Umfang umsetzen. Besonders gut gefallen mir die stilisierten ‚25 Stairs‘ aus meinem Video Urban Freeride Lives 3 auf den Helmen“, erklärt der österreichische Bike-Star: „Die Video-Produktion in Saalbach hat auch echt Spaß gemacht, da wir mal auf superspektakuläre Tricks verzichtet und das Ganze als lustiges Behind-the-Scenes aufgezogen haben.“

„Shooting a video – My 9to5“ wurde von RASOULUTION im August 2020 in Saalbach gedreht.

Alle Infos zur POC Fabio Wibmer Collection Line findet ihr unter: https://www.pocsports.com/eu/mountain-biking/fabio-wibmer-ed/

Helme, Sonnenbrillen, Google, Knie- und Ellenbogenpads sind ab sofort im Bike- und Sportfachhandel sowie auf pocsports.com erhältlich.

Mehr zu Fabio Wibmer erfährst Du hier:

youtube.com/fabwibmer

instagram.com/wibmerfabio

facebook.com/wibmerfabio

Fotocredits: © Hannes Berger