PM: Trickstuff stattet Polygon-UR World Cup Team mit Bremsen aus

Trickstuff Chef Klaus Liedler erzählte uns euphorisch von seinem Sponsoring des Downhill World Cup Teams Polygon-UR. Ab diesem Jahr fährt das Team mit der „Direttissima“ Bremse. Einen Test dazu ist in unserer aktuellen Ausgabe Nummer #36 (Release 16.02.2017) zu finden.

Klaus Liedlers Worte zu dem Sponsoring:

Aus heiterem Himmel landete eine Anfrage des französischen Polygon-UR-Teamchefs Fabien Cousinié auf dem Schreibtisch des Trickstuff-Chefs Klaus Liedler: „…bisher bremsen wir mit Big S. Aber wir möchten etwas Individuelleres und Schöneres und, wenn möglich, Kräftigeres.“

So eine Anfrage kommt nicht jeden Tag, und für eine kleine Firma wie Trickstuff ist sie auch nicht ohne Tücken. Natürlich freute Klaus sich darüber, aber gleichzeitig bedeutet es: Ein Vollprofi-Team der obersten Liga braucht nicht eine Bremse, sondern sehr viele. Andererseits: Die Erkenntnisse, die Trickstuff aus dem Profirennbetrieb gewinnt, sind extrem wertvoll. Umso erstaunlicher ist die geringe Zahl an Verbesserungsvorschlägen – einzig eine werkzeuglose Hebelweitenverstellung wird gewünscht, weil „die Fahrer gewöhnt sind, im Starthäuschen dran rumzufummeln“.

Der erste Einsatz der Direttissima erfolgte bei der Weltmeisterschaft 2016 in Val di Sole am Bike von Mick Hannah. Inzwischen haben auch die anderen Teamfahrer ihre Bremsen und sind begeistert von der satten Bremskraft, der feinfühligen Dosierbarkeit und der Wärmestandfestigkeit.

Fabien, Polygon-UR-Teamchef und gleichzeitig auch Fahrer, und Firmeninhaber Klaus (deutscher geht’s nicht) verstanden sich von Anfang an prächtig. Klaus spricht fließend Französisch, die Kommunikation funktioniert reibungslos, alle Wünsche und Materialanforderungen der Teammechaniker werden in kürzester Zeit umgesetzt. Dazu Fabien: „Unser Credo ist ja ohnehin, mit möglichst exklusiven Partnern zusammenzuarbeiten. So ein Finish wie das der Direttissima sieht einfach extrem geil aus – und die Fahrer bestätigen: Mehr muss eine Bremse nicht können.“


Funktion und Zuverlässigkeit

Aber Optik und Bling-Bling sind nichts wert, wenn die Funktion nicht stimmt. Gerade sicherheitsrelevante Komponenten wie die Bremse müssen zuverlässig arbeiten. Schließlich will ein Profi sowohl unversehrt als auch erfolgreich durch den Zielbogen fahren. Durch den persönlichen Kontakt zwischen den Beteiligten – einerseits die Trickstuff-Konstrukteure Cornelius und Klaus und Servicemann Oli, andererseits die Polygon-Sportler und -Teammechaniker, sind die Wege kurz und eine individuelle Betreuung sichergestellt.

Die Teamfahrer nutzen ganz normale Direttissima-Serienbremsen, soweit man bei einem Produkt, das ohnehin grundsätzlich kundenspezifisch gebaut wird, von Serie sprechen kann. Jeder Fahrer kann sich die Bremse in seinen Landesfarben bauen lassen. Goodridge-Stahlflexleitungen sind in dieser Liga Standard, aber nicht wirklich nötig. Wenn man schon die freie Auswahl hat… Aufgrund eines anderen, langfristigen Vertrages kommen die verschleißarmen und verzugsfreien Trickstuff-Bremsscheiben offiziell nicht zum Einsatz, werden aber bei privaten Trainingsläufen sehr geschätzt. Die bereits erwähnte werkzeuglose Hebelweitenverstellung wird versuchsweise demnächst nachgerüstet – obwohl „sie wegen des extrem stabilen und konstanten Druckpunktes überhaupt nicht notwendig wäre“, ist Cornelius überzeugt. „Das bestätigen unter anderem die Berichte unserer Endurofahrer David Schmied und Jakob Breitwieser, die die komplette Trans-Savoie durchgefahren sind, ohne ein einziges Mal irgendetwas an der Bremse machen zu müssen. Auch bei der Megavalanche hat sich die Direttissima an Davids Bike bewährt – immerhin wurde er auch dieses Jahr wieder bester Deutscher.“

Weitere Infos: www.trickstuff.de

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