TEST: Sieben Enduro-Outfits

ION – „GAT“

Der „GAT“ ist ein leichter, luftdurchlässiger Handschuh mit allerlei coolen Details. Selbst die Handinnenflächen sind zur optimalen Belüftung perforiert, dennoch sind die wichtigen Stellen gut geschützt. Durch das lang geschnittene Handgelenk und den Neopren-Einsatz sitzt der Handschuh auch ohne Klettverschluss sehr gut. Wer zwischen zwei Größen liegt, sollte besser eine Nummer größer wählen. Der kleine und der Ringfinger sind durch eine dünne Gummierung vor kleineren Ästen geschützt, mit der Oberseite des Daumens kann man Brille oder Nase abwischen. Die Handinnenfläche ist ohne Nähte gearbeitet und bietet einen tollen Griff am Lenker. Für optimalen Grip am Bremshebel sind die Fingerkuppen mit Silikon-Prints bestückt. Und ION hat es geschafft, den „GAT“ trotzdem Smartphone-kompatibel zu machen. Super!

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Unverbindliche Preisempfehlung: 49,95 € |Größen: S, M, L, XL  | Material: 50% Lycra, 22% Nylon, 18% PU, 10% Neopren | Farben: Olive, Black, Night Blue, Crimson Red

 

ION – „Tee LS Helium“

Das Langarm-Trikot „Helium“ aus der „Scrub“-Serie ist sportlich bequem, insgesamt etwas länger geschnitten und steckt ebenfalls ION-typisch voller kleiner Details. An der linken Seite befindet sich eine versteckte Tasche für die Liftkarte, auf der anderen ein Brillenputztuch. Das Trikot ist besonders luftdurchlässig, fängt dank antibakterieller Behandlung nicht so schnell an zu stinken und trocknet schnell.

Unverbindliche Preisempfehlung: 99,95 € |Größen: S, M, L, XL, XXL  | Material: 85% Polyester, 15% Baumwolle (Lage 1), 100 % Polyester (Lage 2) | Farben: Olive, Black, Night Blue, Crimson Red

 

 

ION – „Bikeshorts Avic“

Die „Avic“ ist die passende Short aus der „SCRUB“-Reihe. Lockerer Schnitt und dazu 4-way Stretch sind an Bequemlichkeit kaum zu übertreffen. Trotzdem ist die Hose nicht so weit, dass man damit irgendwo bleibt. Im typischen Surfer-Style ist sie auch mit den Bändeln einer Boardshort versehen, zusätzlich ist die Bundweite über Klett-Straps an der Hüfte zu regulieren. Die Hose hält übrigens auch her, wenn auf der Biketour ein Badesee in der Nähe ist, denn sie trocknet enorm schnell. Das gesamte Material ist angenehm dünn und luftdurchlässig. Für extra Belüftung ist die Short im Schritt leicht perforiert. Obwohl die Hose leicht und luftig ist, steckt das Material auch mal einen Sturz weg, ohne gleich kaputt zu gehen. Für eine lange Lebensdauer sind alle wichtigen Nähte dreifach vernäht und der Saum geklebt – das ist besonders stabil. Die „Avic“ ist mit zwei Hosentaschen mit Reißverschluss bestückt, die rechte hat sogar eine Neopren-Handytasche integriert.

 

Unverbindliche Preisempfehlung: 139,95 € |Größen: S, M, L, XL, XXL  | Material: 88% Polyamid, 12% Elasthan (Lage 1), 48 % Polyester, 41% Polyamid, 11% EA (Lage 2) | Farben: Lime, Black, Sea Blue

 

www.ion-products.com

 

 

iXS – „BC-X3.1 Gloves“

Die „BC-X3.1“ gibt’s in vielen schicken Farben, passend zu allen Klamotten. Die Handschuhe fallen eine ganze Nummer kleiner aus. Die nahtlose Handinnenfläche bietet guten Griff am Lenker, die Fingerspitzen mit Silikon-Punkten geben bei jedem Wetter halt am Bremshebel. Die Belüftung lässt kaum Wünsche offen: Die Handinnenfläche ist perforiert, luftiges Mesh-Material auf der Oberseite und sehr feines Mesh zwischen den Fingern. Durch kleine Aufsätze sind die Fingerkuppen leicht geschützt. Der Handschuh kommt ohne Klett aus und lässt sich dank seines großen Stretch-Anteils leicht an- und ausziehen.

Unverbindliche Preisempfehlung: 29,95 € | Größen: S, M, L, XL, XXL | Material: 90% Polyester, 10% Spandex | Farben: Gelb, Blau, Grün, Rot, Rot-Schwarz, Schwarz, Weiß

iXS – „Progressive 6.1 Trail Jersey“

Die „Trail“-Kollektion ist etwas schmaler geschnitten als die Freeride- oder Downhill-Linie von iXS, fällt in der Größe aber normal aus. Interessant: Die gesamte Kollektion ist zu einem großen Teil aus recycelten PET-Fasern gefertigt. Am „6.1 Trail Jersey“ befindet sich rechts eine versteckte Trikottasche mit Reißverschluss. Zur Unterstützung des temperatur-regulierenden Materials sind der Nacken aus einem leichten Mesh und die Achseln perforiert. Dazu ist das umweltfreundliche Jersey antibakteriell behandelt und hemmt die Geruchsbildung.

Unverbindliche Preisempfehlung: 59,95 € | Größen: S, M, L, XL, XXL | Material: 100% PET Polyester | Farben: Rot, Blau, Gelb-Blau

iXS – „Server 6.1 Freeride Shorts“

Die „Server 6.1“ ist aus einem bequemen 4-Wege-Stretch Material und sorgt damit für eine optimale Bewegungsfreiheit. Über zwei Klett-Straps lässt sich die Bundweite anpassen, zusätzlich sind an der Short auch Gürtelschlaufen angebracht. Auch die Freeride-Kollektion ist zu einem großen Teil aus wiederverwerteten PET-Fasern hergestellt. Die Hose verfügt über vier Taschen mit Reißverschluss, in der linken Knietasche ist ein separater Einschub für die Liftkarte. Das Material der Short ist angenehm luftdurchlässig, zusätzlich ist der Schrittbereich großzügig perforiert.

Unverbindliche Preisempfehlung: 119,95 € | Größen: S, M, L, XL, XXL | Material: 88% PET Polyester, 12% Elasthan | Farben: Black, Graphite, Night-Blue, Yellow, Fluor Blue, Fluor Red

www.sports-nut.de

 

 

Local Outerwear – „FR Gloves Bear“

Die „Bear“-Handschuhe von Local haben eine sehr luftdurchlässige Oberseite, und auch zwischen den Fingern findet sich das angenehme Nylon-Material. Die Handinnenseite besteht aus Synthetik-Leder mit Verstärkungen im Griff-Bereich an Ballen, Daumen und den Fingern. Die zwei Bremsfinger sind zur Sicherheit mit einem griffigen Local Outerwear Logo bestückt. Zum Nase- oder Brille-Wischen befindet sich auf der Oberseite des Daumens ein samtig-weiches Material. Dank Stretch-Bund kommt der Handschuh ohne Klettverschluss am Handgelenk aus.

Unverbindliche Preisempfehlung: 49,99 € | Größen: XS, S, M, L, XL | Material: 100% Nylon (Oberseite), 55% Nylon, 45% PU (Handfläche) | Farben: Black/ Red, Black/ Black, Black/ Blue, Black/ Yellow

Local Outerwear – „Jersey Summit“

Das „Summit“-Jersey ist wie alles von Local Outerwear „Made in EU“ und hat einen sehr hohen Tragekomfort. Dieses Trikot ist aus recyceltem Material gefertigt und dennoch High-Tech. Dank „Dry-Clim“ fühlt sich das Jersey sehr angenehm auf der Haut an, es transportiert die Feuchtigkeit nach außen, klebt nicht auf der Haut und trocknet sehr schnell. Der Schnitt fällt normal lässig aus – perfekt für Freeride und Enduro. Sonst kommt das „Summit“ ohne weiteren Schnick-Schnack aus.

Unverbindliche Preisempfehlung: 69,99 € | Größen: XS, S, M, L, XL, XXL | Material: 100% Polyester (recycelt) | Farben: High Rise, Menthyl Blue, Dusty Jade Green

Local Outerwear – „Shorts Summit“

Die „Summit“-Short von Local ist sehr leicht und bequem, dazu sind an den Beininnenseiten Belüftungsreißverschlüsse angebracht, die sehr gut funktionieren. Die Hose fällt normal aus und ist locker geschnitten, in der Bundweite kann sie via Klett-Straps angepasst werden. Die Cargo-Short ist auch mit Gürtelschlaufen bestückt und besitzt zwei normale Hosentaschen. Clever: Die aufgesetzte Beintasche wird über einen magnetischen Knopf geschlossen, die Liftkarte wird in der Gesäßtasche verstaut. Damit ihr lange Spaß an der Short habt, sind die wichtigen Stellen dreifach vernäht. Ein Zusatz an  Bequemlichkeit ist der elastische Einsatz oberhalb des Gesäßes. Dank der feinen „air-tech“-Fasern ist die Short wasser- und wind-abweisend und gleichzeitig atmungsaktiv.

Unverbindliche Preisempfehlung: 139,99 € | Größen: XS, S, M, L, XL, XXL | Material: 96% Polyester , 4% Elasthan | Farben: Chili Pepper

www.local-outerwear.eu

 

 

Norrona – „fjora flex1 Gloves“

Die „fjora flex1“ sind robuste Softshell-Handschuhe mit einer Handinnenfläche aus synthetischem Leder. Im Griffbereich und am Ballen verfügt der Handschuh über Verstärkungen. Zur Belüftung ist ein Mesh-Einsatz zwischen den Fingern angebracht. Die üblichen und relevanten Gummierungen der Bremsfinger finden sich als Norrona-Schriftzug wieder. Zum Nase- oder Brille-Wischen ist die Oberseite des Daumens jeweils mit einem saugfähigen Material bestückt. Am Bund ist ein Stretch-Einsatz, um auf einen Klettverschluss zu verzichten – dennoch liegt der Handschuh am Handgelenk nicht eng an.

Insgesamt ein haltbarer und atmungsaktiver Handschuh, der auch etwas vor Wind und Regen schützt.

Unverbindliche Preisempfehlung: 69,- € | Größen: XS,  S, M, L, XL | Material: 88% Polyamid, 12 % Elasthan (1 Lage), 40% PU, 60% Polyamid (2 Lage), 100% Polyester (3 Lage), 82% Polyamide, 18% Elasthan (4 Lage) , 4% Elasthan | Farben: Arednalin/ Green Mamba, Caviar

Norrona – „fjora equaliser lightweight long sleeve“

Hier haben die Norweger ein wirklich leichtes Longsleeve am Start. Das „fjora equaliser“ trägt sich sehr angenehm auf der Haut und transportiert die Feuchtigkeit schnell nach außen. Obwohl Haptik und Optik des Materials eher an Baumwolle erinnern, funktioniert es und trocknet rasch. Auf der Brust hinter dem Norrona-Logo befindet sich eine kleine Tasche mit Reißverschluss. Das Longsleeve fällt locker-sportlich aus und ist an Rumpf und Armen recht lang geschnitten – ideal für große Biker.

Unverbindliche Preisempfehlung: 89,- € | Größen: S, M, L, XL | Material: 100% Polyester | Farben: Cool Black, Electric Blue, Mellow Yellow, Arednalin

Norrona – „fjora lightweight Shorts“

Die passende „lightweight Shorts“ der „fjora“-Kollektion ist robuster als ihr Name vermuten lässt. Mit normalen Hosentaschen und Gürtelschlaufen macht die Short auch neben dem Bike eine gute Figur. Für den Trail hält die Hose zwei weitere Taschen mit Reißverschluss und einen gigantischen Belüftungszipper über die gesamte Beinseite bereit. Wer auf den Gürtel verzichten möchte, passt die Bundweite über die Klettstraps an. Durch die Silikon-Prints im Bund verrutscht auch nichts. Die Short ist ebenfalls etwas länger geschnitten – am Rücken etwas höher und ragt unten über das Knie. In der Passform fällt die Hose etwas schmaler aus, im Zweifelsfall sollte man eher zur Nummer größer greifen.

Unverbindliche Preisempfehlung: 119,- € | Größen: S, M, L, XL, | Material: 94% Polyester , 6% PU | Farben: Arednalin, Bitter Lime, Cool Black

www.norrona.com

 

O’neal – „AMX Glove“

Der „AMX“ ist ein alter Bekannter und der Lieblings-Handschuh von Greg Minnaar. Der Handschuh ist sehr leicht und dünn. Die Handinnenfläche ist perforiert und die Finger ringsum mit einem Netz-Material ausgekleidet – luftiger geht’s kaum. Der Handschuh sitzt enganliegend und hält dank Gummizug im Bund ohne Klettverschluss. Die wichtigen Stellen der Innenhand sind verstärkt und der Bremsfinger ist mit griffigem Silikon besetzt. Für Nase und Brille gibt’s ein weiches Fleece auf dem Daumen.

Unverbindliche Preisempfehlung: 34,95 € | Größen: S, M, L, XL, XXL | Material: 36% Polyester , 34% Polyamid, 20% Elasthan, 7% Baumwolle, 3% PU | Farben: Red/ Gray, Black/ Gray, Green/ Yellow, White, Blue,

O’neal – „Pin It III Shirt“

Das lässige Enduro-Jersey ist sehr luftig und die Achseln genießen dank grobmaschigem Mesh eine extra Brise Fahrtwind. Dieser Mesh-Einsatz reicht sogar bis auf die Schultern. Das Shirt fällt normal aus und ist locker geschnitten, am Rücken etwas länger. Am unteren Rücken befindet sich eine kleine Tasche mit Reißverschluss für die Liftkarte. Das „Pin It“ trocknet super schnell und befördert den Schweiß nach außen.

Unverbindliche Preisempfehlung: 49,95 € | Größen: S, M, L, XL, XXL | Material: 94% Polyester, 6% PU | Farben: Red, Green, Neon Green, Gray

O’neal – „Pin It III Shorts“

Die Weiterentwicklung der beliebten „Pin It“-Short glänzt nach wie vor durch ihr leichtes, atmungsaktives und schnell trocknendes Außenmaterial. Dazu ist die Hose mit zwei Belüftungszippern direkt auf den Oberschenkeln versehen, vom Schritt bis zum Bund verlaufen Mesh-Einsätze. Die Innenseite ist komplett mit Mesh-Futter ausgekleidet und der Schrittbereich bis zu den Beinabschlüssen verstärkt. Die Hose fällt normal aus, der Schnitt locker. Die Bundweite kann über eine Ratsche variiert werden. Unter dem Reißverschluss der linken Hosentasche befindet sich ein praktisches Brillenputztuch, das sich auch herausklippen lässt.

Unverbindliche Preisempfehlung: 79,95 € | Größen: 28, 30, 32, 34, 36, 38 | Material: 85% Polyester, 15% Elasthan | Farben: Red, Black, Dark Gray, Green

www.oneal.eu

 

 

TSG – „Hunter“

Der bequeme „Hunter“ ist aus einem super luftigen 4-Wege-Stretch Material gefertigt. Die Handinnenfläche aus Synthetik-Leder bietet einen guten Grip am Lenker und dank Silikon-Prints auf den Fingern rutscht man nicht vom Bremshebel ab. Für Brille und Nase besitzt der Handschuh auf dem Daumenrücken eine große weiche Frottee-Fläche. Dank Stretch-Einlage muss der „Hunter“ nicht über einen Klett geschlossen werden. Der Handschuh fällt etwa eine halbe Nummer größer aus.

Unverbindliche Preisempfehlung: 29,95 € | Größen: S, M, L, XL | Material: 100% Polyester | Farben: blue-grey , black

TSG – „Flow“

Das „Flow“ ist ein ¾ Bikeshirt im „relaxed  fit“ – also etwas weiter geschnitten. Die Größe fällt normal aus. Am Rücken ist das „Flow“ deutlich länger geschnitten, passend zur Position auf dem Bike. Der angenehme Trikot-Stoff sorgt für eine gute Belüftung, zusätzlich sind die Achseln sehr großzügig mit einem dünnen Mesh besetzt. Im linken Ärmel versteckt sich eine kleine Liftkarten-Taschen – mit Reißverschluss natürlich. Unter dem Trikot findet man ein weiches Tuch, um unterwegs die Goggle zu reinigen.

Unverbindliche Preisempfehlung: 54,95 € | Größen: S, M, L, XL | Material: 100% Polyester | Farben: blue-red

TSG – „Freedom“

Die „Freedom“-Short ist luftig locker und wahnsinnig bequem. Die gesamte Hose besteht aus einem 4-Wege-Stretch, am Gesäß ist zusätzlich ein breiter Streifen aus sehr flexiblem Stretch angebracht – angenehmer geht’s kaum. Die Bundweite lässt sich via Klett-Straps anpassen, im Bund ist ein Silikon-Streifen eingearbeitet, damit die Hose nicht rutscht. Die Short fällt normal aus und ist etwas weiter geschnitten. Für sämtliche Utensilien besitzt die Short zwei Taschen mit Reißverschluss und eine aufgesetzte Cargo-Tasche. Die „Freedom“ trocknet sehr schnell und ist äußerst atmungsaktiv. Der Hosenboden und die Beininnenseiten sind verstärkt.

Unverbindliche Preisempfehlung: 59,95 € | Größen: S, M, L, XL | Material: 95% Polyester, 5% Elasthan | Farben: black-grey

www.ridetsg.com

 

Zimtstern – „Draco Pro“

Der „Draco Pro“ trägt sich sehr angenehm und ist gut geschnitten, die Größe fällt normal aus. Die Finger sind mit Silikon-Stern-Prints bestückt, für besten Grip am Bremshebel. Auch das Smartphone lässt sich mit dem Handschuh bedienen. Für Nase, Schweiß-Stirn und Brille ist der Daumen mit weichem Frottee bestückt. Auf der Handinnenfläche befindet sich eine leichte Polsterung am Ballen und am Fingerende, so gibt’s weniger Schwielen. Der „Draco Pro“ wird am verlängerten Handgelenk über einen Klettverschluss fixiert.

Unverbindliche Preisempfehlung: 39,95 € | Größen: S, M, L, XL | Material: 100% Polyester | Farben: Lime, Dodger-Blue

Zimtstern – „Edinz“

Die „bluesign“-zertifizierten Sachen von Zimtstern bestehen aus recycelten Materialien. Das Trikot ist locker geschnitten, am Rücken etwas länger und fällt normal aus. Das leichte und luftige „Edinz“ besitzt zwei versteckte Taschen, eine sitzt am unteren Rücken, die zweite ohne Reißverschluss am Ärmel und ist ideal, um die Liftkarte einzuschieben. Durch die antibakterielle Behandlung fängt das „Edinz“ nicht so schnell an zu riechen, dazu wird Schweiß nach außen transportiert und das Shirt trocknet sehr schnell.

Unverbindliche Preisempfehlung:  69,95 € | Größen: S, M, L, XL | Material: 100% Recycled Polyester | Farben: Mojito, Fire, Jungle

Zimtstern – „Tzorn“

Die „Tzorn“ hat einen lässigen Schnitt und fällt normal aus. Mit Gürtelschlaufen und vier Hosentaschen passt die Hose ebenso gut ins Café nach der Abfahrt. Mit versteckter Tasche in der Tasche, Liftkartenbändel, Ticket-Tasche hinter einem Reißverschluss, Schlüsselclip und komfortablem Stretch-Material entpuppt sich die schicke „Tzorn“ als waschechte Bikeshort. Leicht und robust: Die wichtigen Stellen sind dreifach vernäht. Das Beste an der neusten „Tzorn“ ist der 3D-Mesh-Einsatz im Bund. Er unterstützt die Belüftung der Hose und verhindert einen frühzeitigen Hitzestau am Hosenbund.

Unverbindliche Preisempfehlung: 99,95 € | Größen: S, M, L, XL | Material: 45% Polyester, 45% Nylon, 10% Elasthan | Farben: Dark Grey, Jungle, Tarmac, Marine

www.zimtstern.com

 

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XC und DH treffen erstmals aufeinander – spannende Rennen beim Weltcup Leogang garantiert

Die ganze Action gibt es LIVE und on Demand auf Red Bull TV

Saalfelden Leogang, Österreich, 08. Juni 2022 – Während uns die Downhill-Elite mit zwei nervenaufreibenden Rennen in Lourdes (FRA) und Fort William (GBR) begeisterte, lieferten sich die Cross-Country-Athleten in Petrópolis (BRA), Albstadt (GER) und Nove Mesto (CZE) spannende Wettkämpfe. Nun ist es Zeit für die FahrerInnen beider Disziplinen sich beim ersten Doppelweltcup dieser Saison zu treffen, dem Mercedes-Benz UCI Mountain Bike Weltcup in Saalfelden Leogang.

Die Live-Finals auf Red Bull TV:

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Cross-Country Short Track (XCC)

Das Damen- und Herren-Elitefinale wird am Freitag, 10. Juni, um 17:20 Uhr (MESZ) übertragen.

Downhill (DHI)

Das Elite-Finale der Frauen wird am Samstag, 11. Juni, um 12:25 Uhr (MESZ) übertragen.

Das Elite-Finale der Herren wird am Samstag, 11. Juni, um 13:45 Uhr (MESZ) übertragen.

Cross-Country Olympische Distanz (XCO)

Das Elite-Finale der Frauen wird am Sonntag, 12. Juni, um 12:00 Uhr (MESZ) übertragen.

Das Elite-Finale der Herren wird am Sonntag, 12. Juni, um 14:30 Uhr (MESZ) übertragen.

Den Auftakt in das actiongeladene Mountainbike-Wochenende macht die Cross-Country-Elite am Freitagabend mit den Short Track Rennen (XCC). Nachdem der Deutsche Luca Schwarzbauer sich in Nove Mesto seinen ersten XCC-Weltcups gesichert hat und sich nun an der Spitze der Gesamtwertung wiederfindet, wird die Konkurrenz um Alan Hatherly (RSA), Nino Schurter (SUI) und Henrique Avancini (BRA) alles geben, um ihm den Platz an der Sonne streitig zu machen. Die Damenkonkurrenz wird von der Australierin Rebecca McConnell angeführt, die sich bisher als beständigste Fahrerin in der Sprintdisziplin erwiesen hat, gefolgt von den beiden ehemaligen XCO-Weltmeisterinnen Pauline Ferrand-Prévot (FRA) und Jolanda Neff (SUI).

Bei Rennen über die olympische Distanz scheint Rebecca McConnell diese Saison nahezu unschlagbar, nachdem sie alle drei bisherigen Weltcups gewonnen hat. Neben ihren direkten Verfolgerinnen Loana Lecomte (FRA) und Anne Terpstra (NED) werden besonders die jungen Österreicherinnen Mona Mitterwallner und Laura Stigger vor heimischem Publikum alles geben.

Einen möglichen Vorteil für sich und ihre Landsfrau sieht Laura Stigger auf der Leoganger Strecke: „Die Short Track-Strecke ist sehr anspruchsvoll durch den Wiesenanstieg, der eine gute körperliche Verfassung und entsprechende Fähigkeiten erfordert. Die Cross-Country-Strecke hat die meisten Höhenmeter im gesamten Weltcup und ich glaube, das liegt uns Tirolern ziemlich gut und ich freue mich sehr darauf.“

Bei den XCO-Männern dreht sich alles um die Frage, ob Nino Schurters Rekordjagd nach den meisten Weltcup-Einzelsiegen endlich von Erfolg gekrönt sein wird. Nach seinem Sieg in Petrópolis sowie den Podiumsplatzierungen in Nove Mesto (2.) und Albstadt (3.) führt die Schweizer Legende auch im Gesamtweltcup. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Tom Pidcock (GBR), und Vlad Dascalu (ROM).

Während Freitag und Sonntag den XC-Fahrern gehören, dreht sich am Samstag alles um Downhill. Vor allem Lokalmatadorin Vali Höll wird motiviert sein, auf ihrer Heimstrecke zu zeigen, was in ihr steckt, nachdem es die Leoganger „Speedster“-Strecke in den letzten zwei Jahren alles andere als gut mit ihr meinte. Vali stürzte sowohl im letzten Training vor der WM 2020, weshalb nicht zum Finale antreten konnte, als auch kurz vor dem Ziel beim letztjährigen Weltcup. Die aktuelle Gesamtweltcupführende Camille Balanche (SUI) hingegen hat nur gute Erinnerungen an Leogang: 2020 krönte sie sich im Pinzgau zur Weltmeisterin und im vergangenen Jahr gewann sie den Weltcup. Mit der amtierenden Weltmeisterin Myriam Nicole (FRA) und Fort-William-Siegerin Nina Hoffmann (GER), die ebenfalls beide den nächsten Weltcup-Sieg anstreben, hat das Feld der Frauen mehr als eine klare Favoritin.

Betrachtet man den Wettbewerb der Elite-Männer, ist Amaury Pierron (FRA) derjenige, den es zu schlagen gilt. Der Franzose dominierte die ersten beiden Rennen der Saison und weiß auch, wie man in Leogang gewinnt, wo er sich 2018 den Sieg holte. Seine ärgsten Rivalen Laurie Greenland (GBR), Thibaut Dapréla (FRA), Benoit Coulanges (FRA) und Finn Iles (CAN) suchen immer noch nach dem richtigen Mittel, ihn zu besiegen.

Die gesamte Saison 2022 des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup gibt es wie immer live und kostenlos auf Red Bull TV. Noch mehr Bike-Action gibt es auf facebook.com/RedBullBike und youtube.com/RedBullBike.

Aktuelle Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Gesamtwertung:

Women’s UCI Cross-Country MTB World Cup:

  1. Rebecca McConnell | AUS | 935
  2. Loana Lecomte | FRA | 586
  3. Anna Terpstra | NED | 508
  4. Mona Mitterwallner | AUT | 508
  5. Laura Stigger | AUT | 504

Women’s UCI Cross-Country Short Track MTB World Cup:

  1. Rebecca McConnell | AUS | 600
  2. Pauline Ferrand-Prévot | FRA | 450
  3. Jolanda Neff | SUI | 390
  4. Alessandra Keller | SUI | 390
  5. Sina Frei | SUI | 330

Men’s UCI Cross-Country MTB World Cup:

  1. Nino Schurter | SUI | 732
  2. Tom Pidcock | GBR | 600
  3. Vlad Dascalu | ROM | 560
  4. Alan Hatherly | RSA | 506
  5. Titouan Carod | FRA | 447

Men’s UCI Cross-Country Short Track MTB World Cup:

  1. Luca Schwarzbauer | GER | 495
  2. Alan Hatherly | RSA | 440
  3. Nino Schurter | SUI | 400
  4. Henrique Avancini | BRA | 385
  5. Sam Gaze | NZL | 360

Women’s UCI Downhill MTB World Cup:

  1. Camille Balanche | SUI | 435
  2. Myriam Nicole | FRA | 370
  3. Valentina Höll | AUT | 325
  4. Nina Hoffmann | GER | 292
  5. Marine Cabirou | FRA | 246

Men’s UCI Downhill MTB World Cup:

  1. Amaury Pierron | FRA | 455
  2. Laurie Greenland | GBR | 289
  3. Benoit Coulanges | FRA | 289
  4. Danny Hart | GBR | 216
  5. Luca Shaw | USA | 213

TEST: Bulls Wild Ronin Team – Der Wolf im Schafspelz

140mm Federweg, eine zum Trail-Bike passende Geometrie, Ultimate Fahrwerk und eine edle Optik – Das ist das Bulls Wild Ronin Team. Was das deutsche Carbon Fully kann und wie es sich auf den Trails geschlagen hat, erfahrt ihr hier.

Sind wir mal ganz ehrlich: Bulls ist nicht unbedingt die Marke, die für die begehrtesten Bikes im Mountainbike Sport bekannt ist. Geht es jedoch um große Ergebnisse, sind Athleten wie der deutsche Enduro Meister Christian Textor und Marathon Legende Karl Platt nur ein paar Namen die erfolgreich auf Bulls Equipment sind.

Das Ronin schafft den wohl weitesten Spagat zwischen den Disziplinen Enduro und Cross Country: Egal wie lang die Tour ist, wie heftig das Gelände – dieses Bike meistert alles, ein echtes All Mountain eben, oder vielleicht einfach nur das kompletteste Mountainbike? – Christian Textor

Das Bulls Wild Ronin Team wird vom deutschen Hersteller als kerniger Allrounder mit Spaßgarantie beworben. Mit einem RockShox Ultimate Fahrwerk, 140mm Federweg, Shimano XT Bremsen und einem recht leichten Rahmen könnte das Ronin dieser Aussage durchaus gerecht werden.

Optik und Features

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Optisch reiht sich das Wild Ronin perfekt in das Mountainbike Sortiment von Bulls ein Das Carbon Modell erinnert stark an die Enduro Maschine Wild Creed und verfügt ebenso über den markanten Hauptrahmen mit kantiger Linienführung.

Die Farben des Ronin sind dezent gehalten – hier wird ein leichtes „air blue“ mit schwarzen Decals und einer silbernen RockShox Pike Ultimate kombiniert. Das steuert zu einem edlen und schlichten Gesamtbild bei.

Bulls Wild Ronin

Passend zur Trail-Bike Kategorie gibt es einen leichten Kettenstrebenschutz, der die Strebe im rauen Gelände vor Schlägen der Kette schützt. Falls die Kette mal abspringt hat Bulls einen polierten Alu-Schutz im Bereich des Tretlagers montiert, der das Carbon schützen soll.

Auf langen Touren darf natürlich die Möglichkeit zur Montage einer Trinkflasche nicht fehlen. Hier gibt es im Hauptrahmen genügend Mounts und Platz für gleich zwei Flaschen.

Bulls Wild Ronin

Geometrie – klassischer Allrounder

Bei der Geometrie eines Trail-Bikes ist viel Spielraum möglich. Manche Hersteller produzieren lange und flache Kisten zum Ballern, andere konzentrieren sich eher auf die Balance zwischen Uphill und Downhill. Letzteres war ganz klar das Ziel von Bulls.

Der Lenkwinkel von 66° wird mit einem Reach von 470mm in der Rahmengröße 48cm (Was ungefähr L entspricht) kombiniert. Dazu kommt ein eher kurzer Stack von 621mm und eine Kettenstrebe von kurzen 435 Millimeter. Diese Zahlen geben den Ton des Wild Ronin an und untermalen die Aussage des „kernigen Allrounder mit Spaßgarantie“.

41 cm44 cm48 cm51 cm
A
OBERROHRLÄNGE
582 mm603 mm625 mm647 mm
B
REACH
430 mm450 mm470 mm490 mm
C
STACK
612 mm612 mm621 mm630 mm
D
SITZROHRLÄNGE
41 cm44 cm48 cm51 cm
E
SITZROHRWINKEL
76 °76 °76 °76 °
F
KETTENSTREBE
435 mm435 mm435 mm435 mm
G
RADSTAND
1173 mm1193 mm1217 mm1241 mm
H
TRETLAGEROFFSET
30 mm30 mm30 mm30 mm
I
LENKWINKEL
66 °66 °66 °66 °

Komponenten und Ausstattung

Was bekommt man bei Bulls für 5.199 Euro? Beim Fahrwerk wird auf Rockshox Ultimate Produkte gesetzt. An der Front arbeitet die Pike mit 140mm und am Heck der Deluxe mit 140mm.

Obendrauf gibts eine Menge Shimano Deore XT Produkte. Zum Stehen kommt das Ronin mit der 4-Kolben XT Bremsanlage, die mit großen 203mm Scheiben kombiniert wird. Diese Größe ist auch bei modernen Trail-Bikes nicht ganz üblich und hat uns positiv überrascht. Übrigens gibt Bulls auf der Webseite an, dass das Wild Ronin nicht über eine Rücktrittbremse verfügt. 😉

Shimano

Für die richtige Übersetzung sorgt das XT 12-Fach Schaltwerk (10-51 Zähne) mit einer passenden Kurbelgarnitur (32 Zähne).

Das Ronin rollt auf Schwalbe Nobby Nic Evo Super Ground TLE 29″ Reifen mit einer Breite von 2,4″. Diese sind auf einem DT Swiss XMC 1501 Spline Laufradsatz montiert.

Wem das Wild Ronin Team zu teuer ist, bekommt bei Bulls für wenig Geld schon viel Carbon. Den Einstieg in das Trail-Bike Sortiment mach das Ronin für 2.699 Euro mit Carbon Rahmen, RockShox 35 an der Front und Shimano Deore Parts. Für Tausend Euro mehr bekommt man eine Pike Select RC an der Front und Shimano Deore XT Bremsen und die dazu passende Schaltgruppe. Preislich ist das definitiv attraktiv.

Bulls Wild Ronin

Das Bulls Wild Ronin auf dem Trail

Wir konnten das Wild Ronin auf einige Trails entführen – Von ruppigen Abfahrten auf dem Holy Hansen im Vinschgau bis hin zu unseren Hometrails am Geisskopf musste das 140mm Bike einiges bei Wind und Wetter einstecken.

Aber bevor es zum spaßigen Part kommt, müssen wir über die Performance im Uphill sprechen.

Schon auf den ersten Metern wird klar, dass das Wild Ronin den Weg zum Trail so einfach wie möglich gestalten will. Die Sitzposition ist nicht zu gestreckt und der Sitzwinkel von 76° bietet einem eine tolle Stellung, um ordentlich in die Pedale zu treten.

Generell klettert das Ronin sehr gut den Berg hinauf. Das liegt wie schon erwähnt an der Sitzposition, aber auch am geringen Gewicht von 12,66kg und dem präzise arbeitenden Hinterbau. Dieser funktioniert vor allem auf technischen Klettersektionen hervorragend und bietet ausreichend Traktion, um steile Trails zu erklimmen.

Bulls Wild Ronin
Der Spitzname Endo-Flo passt wie Latsch und Apfelbäume

Da wir aber am meisten Spaß bei der Abfahrt haben, mussten wir uns natürlich auch auf diese konzentrieren. Auch hier fällt der präzise und feinfühlige Hinterbau wieder auf. Dieser schluckt gekonnt kleine Unebenheiten weg und sorgt damit für ein sanftes Fahrgefühl.

Schnell wird auch klar, dass Bulls mit dem beworbenen kernigen Allrounder mit Spaßgarantie recht hat. Die Geometrie und das recht hoch im Federweg stehende Fahrwerk mach das Ronin zum verspielten Trail-Bike. Kleine Gaps, spaßige Line und der ein oder andere Endo-Drop lassen sich spielend leicht meistern. Die Performance der RockShox Ultimate Produkte ist exzellent und bietet auch bei härteren Schlägen genügend Gegenhalt und ausreichend Einstellmöglichkeiten, um ein individuelles Setup zu finden.

Bulls Wild Ronin

Auf flowigen Strecken kommt der kurze Hinterbau und der „kurze“ Reach zur Geltung. Wer schnell durch enge Kurven zirkeln will, kommt hier auf seine Kosten. Der Flow Trail am Geisskopf ist zwar nicht besonders steil, wird aber recht schnell und macht auf dem Wild Ronin tatsächlich extrem viel Spaß, da sich das Rad ausgezeichnet in die Anlieger drücken lässt und sich leicht über die kleinen Tables und Sprünge schiebt.

Auf den Enduro Trails haben wir uns zwar einen etwas längeren Reach gewünscht um mehr Stabilität zu bekommen, jedoch konnten wir die Strecken auf dem Ronin aus einer anderen Sicht begutachten und nicht immer die schnellste Linie sondern die spaßigere wählen.

Weniger spaßig und präzise ist jedoch die Geräuschkulisse. Wie auch schon beim Wild Creed rappelt und klopft es in dem Hinterbau, sodass es fast schon unangenehm und nervend ist. Hier sollte sich Bulls unbedingt eine neue Führung der Züge einfallen lassen.

Das Fazit zum Bulls Wild Ronin Team

Bulls hat vielleicht nicht das beste Image in der Gravity-Mountainbike Szene, verdient aber mit dem Wild Ronin Aufmerksamkeit. Der Präzise Hinterbau, die schicke Optik, die tolle Uphill Performance und ein extrem spaßiges Fahrverhalten machen das Trail-Bike zum Allrounder mit Spaßgarantie. Wer vom klappernden Hinterbau absehen kann, bekommt für 5.199 Euro ein preislich attraktives 29 Zoll Carbon Fully, dass auf Trails und im Bike Park Spaß macht.

 

Weitere Informationen findet ihr unter: www.bulls.de

 

 

FULL-RUN: Das Transition Spire in Boppard

Bikes Testen macht Laune und wenn man dann noch die Chance hat auf seinen Local Trails zu fahren, wird es noch besser. Wir waren mit Christian Mallmann in Boppard unterwegs und er hat es auf der schnellen und sprunglastigen Strecke ordentlich  krachen lassen. Den Test zum Transition Spire findet ihr demnächst auf unserer Homepage.

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VIDEO: Saison-Vorbereitung mit Martin Maes und dem Orbea Enduro Team

Für 2022 hat sich einiges bei Orbea verändert. Das Enduro Team hat mit Martin Maes einen der besten Fahrer des Sports gewinnen können und auch bei der elektrischen Enduro World Series wird angegriffen. 

Es ist der Beginn einer neuen Zeitrechnung. Das Orbea Enduro Team kann es kaum erwarten, mit der Enduro World Series (EWS) 2022 den nächsten Schritt nach vorne zu machen. Mit Martin Maes und Flo Espiñeira kommt dazu namhafte Verstärkung an Bord. Gemeinsam mit Vid Persak und Edgar Carballo werden die beiden um die Podiumsplätze fighten.

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Doch auch wenn die Saison jetzt startet, hat die wahre Arbeit für das Team schon viel länger begonnen. Genau davon erzählt die Dokumentation. Für die Fahrer geht es in der Saisonvorbereitung darum, die Form für starke Leistungen in den Rennen aufzubauen. Es geht darum, denn Mannschaftsgeist zu wecken. Und es geht darum, in Tests und Probefahrten das perfekte Setup für die Saison zu finden.

Der Wechsel in ein neues Team und damit auch zu neuem Material stellt dabei eine ganz besondere Herausforderung dar. Nur die intensive, gezielte Arbeit führt am Ende zur idealen Position auf dem Bike und dem schnellsten Setup im Kampf gegen die Uhr. Doch auch das Menschliche steht im Mittelpunkt. Denn es zählt nicht nur die Bestzeit im Sattel, sondern auch die gute, gemeinsame Zeit abseits des Sattels.

Martin Maes und Vid Persak greifen in der Enduro World Series mit dem Orbea Rallon an. Sie haben in der Saisonvorbereitung viel Zeit mit Testfahrten verbracht. Das Ziel: Die Bikes perfekt einzustellen, um jede Sekunde herauszukitzeln.

Auch Flo Espiñeira und Edgar Carballo waren fleißig. Die beiden treten mit dem Orbea Wild FS in der E-EWS an. Und sie wollen in den fünf Rennen um den Titel ganz vorne dabei sein.

RockShox Ultimate 2023 – Ultimative News!

Die RockShox Ultimate Produkte rangieren hoch in der Beliebtheitsskala. Das ist nachvollziehbar, denn die Funktion auf sehr hohem Niveau, eine gewisse Unkompliziertheit und auch faire Preise sind bei den Federlementen serienmäßig im Lieferumfang. Never Change a Running System? Sieht man bei Sram wohl anders und schreibt sich: „Confidence Changes Everything!“ auf die Fahnen…

Ich bin erstmal skeptisch wenn mir irgendwer verspricht, er hätte „das Rad neu erfunden“… Auch war ich mit der bisherigen Performance eines RockShox Fahrwerks zufrieden. Gerade die RockShox Ultimate Produkte konnten immer mehr als ich, es scheiterte eher am Fahrer als am Fahrwerk. Wir müssen noch ein bisschen mehr fahren, um sagen zu können ob sich wirklich alles ändert, durch mehr Vertrauen. Dass sich was verändert hat, das ist aber sicher! Wir versorgen euch hier mit allen Fakten, was RockShox an den Produkten verändert hat und liefern einen ersten Testeindruck. Wir setzen den Schwerpunkt bei Lyrik und Zeb, so wie dem neuen Super Deluxe Ultimate Dämpfer. Ein Test des Super Deluxe Coil Ultimate folgt noch, hier auf dem Kanal. Auch die Pike Ultimate hat die Updates bekommen und auch die Dämpfer haben praktisch alle eine Überarbeitung spendiert bekommen.

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Neue RockShox Ultimate Gabel Modelle – Was ist neu?

RockShox sagt, man habe „from the scratch“, also bei Null, neu angefangen. Der Wunsch war es, den Ride noch besser zu machen. Was dabei herausgekommen ist, das soll revolutionär sein. Es gibt ein neues Chassis mit der besten Dämpfungstechnologie und neu entwickelte Luftfedern. Neue Technologien sollen unter anderem Vibrationen und Reibungen mindern.

Die neue Charger 3

Bei der Entwicklung der neuen Charger 3 Dämpfung wurde besonderes Augenmerk darauf gelegt, eine unabhängig voneinander einstellbare High-Speed und Low-Speed Dämpfung zu bekommen. Wenn LSC für ein geschmeidiges Fahrverhalten auf entspannten Strecken eingestellt ist, kann dank der unabhängigen HSC der nächste Drop ins flache geknallt werden – Oder anders herum: Wer viel Gegenhalt durch die LSC beim langsamen Durchrollen steiler und technischer Passagen will, soll sich trotzdem darauf verlassen können, das eine offene HSC einen unerwarteten Einschlag schluckt. Das sogenannte „Cross Talk“ Verhalten zwischen HSC und LSC Einstellungen wurde eliminiert, verspricht man.

Das soll unter anderem die Belastungen der Hände reduzieren. Insgesamt wurde die Druckstufen Dämpfung erhöht, dafür muss die Gabel weniger hart gefahren werden, das soll mehr Kontrolle und mehr Vertrauen geben. Eine Bladder, also eine Kunststoffblase gibt es bei der Cahrger 3 Dämpfung nicht mehr.  Ein „internal floating piston“, also ein Schwebekolben wird von einer Stahlfeder gebändigt. Solche Konstruktionen sind auch bei Hinterbau-Dämpfern eine bewährtes Mittel gegen Kavitation. Nicht nur soll Schmatzen und eine wahrnehmbare Geräuschkulisse damit erfolgreich eliminiert werden, auch das Ansprechverhalten und die Konsistenz im gesamten Federweg soll sich mit der neuen Charger verbessern. Eine Info für die Fahrer der aktuellen Zeb: Ihr könnt die Charger 3 Kartusche in eurer Gabel nachrüsten!

Buttercups – die goldene Lösung?

Sie wurden schon beim Launch der Flight Attendant Produkte bekannt – da stand aber die Elektronik im Fokus der Aufmerksamkeit. Kleine Gummipucks sitzen am Ende der Dämpfer- & Luftfederschaft in dem Casting der Gabel und verbinden Tauchrohreinheit und Standrohreinheit elastisch miteinander. Eine ähnliche Technologie findet man in Kettensägen oder in eurem Auto, zwischen Motor uns Karosserie. Diese sollen hochfrequente Vibrationen vermindern, was in vielen Bereichen funktioniert und deutlich fühlbar ist. Buttercups reduzieren die Vibration um 20% – verspricht Sram. Dadurch soll es weniger Belastung für die Hände geben, was längeren Fahrspaß bedeutet. In allen Pike, Lyrik und Zeb Ultimate Gabeln sind sie serienmäßig, und an älteren oder günstigeren Modellen nachrüstbar. Eine echt gute Sache, denn man fühlt deutlich, dass die was bringen.

Neue Debonair Luftfeder

Auch die Luftfeder ist ordentlich überarbeitet worden. Die Debonair+ baut auf der bekannten Debonair Technologie auf. Das Ziel der Weiterentwicklung war ein einheitliches Fahrgefühl für alle drei Gabel-Plattformen. Die Federkennlinie wurde verfeinert. Durch die neue Luftfeder spricht die Gabel im oberen Bereich des Hubs besser an, unterstützt in der Mitte deutlich besser und bietet am Ende des Hubs eine verbesserte Kontrolle, sagt RockShox. Durch zusätzliche Unterstützung des mittleren Hubs sitzt die Gabel höher im Federweg, was zu mehr Vertrauen in steilen Sektionen führen soll. Der Luftausgleich zwischen den Kammern, die Volumen der beiden Luftkammern und damit auch der Durchschlagschutz wurden dazu überarbeitet. Was einen wirklich hochwertigen Eindruck macht, das ist der Verzicht auf Kunststoff, bei der neuen Federeinheit setzt Sram auf sexy goldenes Aluminum.

Ultimate Buchsen Paket und Pressure Relief

Mehr ist ja (fast) immer besser?! Bei den neuen Ultimate Gabeln sind die Buchsen im unteren Bereich der Ultimate Modelle 53% länger was die Reibung reduzieren deutlich soll. Das Ganze sollte sich auch auf Verschleiß und Steifigkeit eher positiv auswirken, so unsere Einschätzung. Pressure Relief Valves – Ventile zum Druckausgleich im Casting – die gab es schon beim Flight Attendant Launch. Aber sie wurden weniger beachtet als die elektrischen Neuerungen. In der Praxis beseitigen Druckentlastungsventile unerwünschten Luftdruckaufbau in der Tauchrohreinheit. Wenn man mit starken Temperaturunterschieden konfrontiert ist oder wenn man große Höhenunterschiede befährt, dann können durchaus Druckunterschiede zwischen dem Inneren der Tauchrohreinheit und der Umgebung auftreten. Auch im Fahrbetrieb „pumpen sich Gabeln auf“… Das beeinflusst die Performance.

Nabenkappen-Adapter

Die Rockshox Torque Caps verleiht den Gabeln zusätzliche 5% Torsionssteifigkeit. Es bietet nicht jeder Naben Hersteller die passenden Naben mit kompatiblen Endkappen. Ein Adapter der optional montiert werden kann macht es einfacher, die „gewöhnlichen“ Naben einzufädeln, wenn das Vorderrad montiert wird.

Lyrik Ultimate

Die Technologien haben wir erklärt. Die wichtigsten Fakten: Es gibt die Charger3 Dämpfung RC2 mit Buttercups und die DebonAir+ Luftfeder mit Buttercups und Pressure Relief Valves. Laufräder in 27,5“ &29“ werden bedient. Federwege von 140, 150 und 160 Millimetern stehen zur Wahl. Der Preis wird bei 1.196 Euro liegen.

Zeb Ultimate

Die Zeb ist noch stabiler und kommt mit mehr Federweg, schlägt aber technologisch in die selbe Kerbe wie die Lyrik: Sie kommt mit Charger3 RC2 Dämpfung mit Buttercups und DebonAir+ Lufteinheit mit Buttercups. Es gibt sie in 27,5“ & 29“ mit den Federwegen 160, 170, 180 und 190 Millimetern. Das Gewicht für die 180er Gabel mit 44er Offset gibt Sram mit 2.341 Gramm an. Die UVP wird bei 1.253 Euro liegen.

So viel zu den News an der Front. Wie gesagt, auch die Pike bekommt ein umfangreiches Update spendiert…

Aber was ist mit dem Heck? Auch hier hat RockShox tief in die Trickkiste gegriffen und einiges verändert.

Neue RockShox Dämpfer Modelle Neue RCT2 Dämpfer

Eine moderne Ventiltechnik eliminiert Cross Talk von HSC und LSC, wie bei der Gabel, versprechen die RockShox Entwickler. Einstellungen der HSC wirken sich somit nicht auf die LSC aus und anders herum. Die Grundabstimmung wird vom Rahmenhersteller auf die Kinematik des Bikes abgestimmt und das ist dann die Mitte des Einstellbereichs. Es gibt beim neuen Ultimate Dämpfer also immer den „Sweet-Spot“, zumindest nach Geschmack des Herstellers, und von dem hat man dann ein Spektrum von 5 Einstellbaren Klicks – 2 zum Reduzieren – 2 zum Verstärken der Dämpfung, ganz nach persönlicher Vorliebe. Nur 5 Klicks? Nun, die Klicks sind sehr stark spürbar, sagt RockShox und wirken sich spürbar mehr auf die Performance aus, als man erwartet.

Neues Hydraulisches Bottom Out/ einstellbares hydraulisches Bottom Out

Der hydraulische Bottom Out und die einstellbare Variante, der „adjustable hydraulic bottom out“ erhöhen die Kontrolle über das Bike. Gerade dann, wenn es richtig zur Sache geht. Knallt es richtig und man nutzt sehr viel Federweg, so geschieht die kontrollierter. Eine Nadel kontrolliert den Ölffluss während die Kolbenstange in den Dämpferbody einfährt. Wirkungsvoll setzt der hydraulische Bottom Out in den letzten 20% des Federwegs ein und verhindert hartes Durchschlagen. Bei den Luftdämpfern verfügen nur die Super Deluxe Modelle über einen solchen Bottom Out, der nicht einstellbar ist. Die Deluxe Modelle müssen darauf verzichten. Super Deluxe Coil Modelle verfügen über den adjustable hydraulic Bottom out, der ist über einen Regler mit Inbus in 5 Stufen einstellbar.

Debonair+ Hinterbaudämpfer Luftfkammer

Es gibt zwei Luftkammern Designs Rahmen mit linearem Hinterbaudesign passen besser zu progressiven Luftkammern damit die Federkennlinie zum Ende des Hubs ansteigt und Durchschläge verhindert, Rahmen mit progressiven Hinterbau funktionieren besser mit der linearen Luftkammer um eine ausgewogene Federkennlinie zu erhalten. Neu ist nun die Möglichkeit das negative und positive Luftvolumen zu beeinflussen. Das geht bei beiden Luftkammern.

Bottomless Tokens und Negative Tokens

Mit negativ Tokens und positiven Bottomless Tokens lässt sich das Luftvolumen beider Kammern fein abzustimmen. Mit der Option der Bottomless Tokens kann man die Ausnutzung des Federwegs besser kontrollieren. Wer die Härte der Federung zum Ende hin erhöhen und ein Bottomless-Gefühl erreichen will, kann Tokens hinzufügen, um die letzen 40% des Federwegs progressiver zu machen. Die negativen Tokens reduzieren das Volumen der Negativkammer. Dadurch wird das Rad etwas straffer und man nutzt den Federweg leichter.

SuperDeluxe Ultimate

Der Top Luftdämpfer kommt als RC2T, also mit Rebound, 2fach Compression und Threshold. Es gibt einen fest eingestellten hydraulischen Bottomout. Die DebonAir+ Lufkammer gibt es in 2 Versionen (Linear oder Progressiv). RockShox ruft dafür einen Preis von 648 Euro auf.

Erster Fahreindruck der RockShox Ultimate 2023 Produkte

Wir haben die neue Lyrik Ultimate, die Zeb Ultimate und den Super Deluxe Ultimate schon testen können. Ich sage es frei heraus: Die Zeit, die wir auf dem neuen Fahrwerk verbringen konnten, war zu kurz um ein echtes, finales Fazit ziehen zu können und wir legen auch Wert darauf mehrere Fahrer ausgiebig damit fahren zu lassen, da Fahrstile und Vorlieben sich doch stark unterscheiden. Darüber hinaus ist ein Dämpfer immer schwer zu beurteilen, denn weil er in einem Rad gut funktioniert, muss er in einem anderen nicht genau so gut abzustimmen sein.

Da wir die neuen Suspension-Parts niemanden sehen lassen durften ging es mal wieder, abseits von regulären Öffnungszeiten, mit dem Pick-Up bergauf. Wir haben uns für die Strecken am Geisskopf entschieden, da wir und unsere Tester die am besten kennen und sich so noch besser einschätzen lässt, wie gut sich das Fahrwerk gerade schlägt. Auch will erwähnt werden: Unsere Tester, Christoph und Flo sind wirklich geübte und gute Rider und haben schon von Berufswegen ein gutes Technikverständnis. Sie fahren auch privat ein Specialized Enduro und ein YT Jeffsy, was ebenfalls dazu beitragen dürfte die Performance des Fahrwerks einzuordnen.

Was allen sehr stark aufgefallen ist, ist dass die Gabeln extrem feinfühlig agieren. Schwer zu sagen, wie viel Anteil daran die Dämpfer und Luftfeder haben und wieviel die Buttercups. Ist ja letztlich aber auch nicht so wichtig, worauf es ankommt ist das Feeling – und das ist super. Gerade kleine Schläge auf Wurzelteppichen oder auf grobem Schotter filtern die Ultimate Gabeln sehr gut raus. Selbst unser Chef und Verlagsleiter Marcus, seines Zeichens Ironman-Finisher und eher auf der Straße unterwegs, fühlte das sofort und verglich das sanfte Ansprechen mit einem sehr weich aufgepumpten großvolumigen Reifen. Immer am Boden und supersoft, ohne spürbare Arbeitsschwelle. Was wir noch ausgiebiger testen müssen sind Dämpfung und Luftfeder hinsichtlich Einstellbereich. Was sich aber auch jetzt schon sagen lässt, ist dass jeder Tester super zufrieden war und niemand was zu meckern hatte. Auffällig hochwertig sind auch die Einstellrädchen hinsichtlich ihrer Haptik und selbst das Geräusch der Klicks macht einen besonders guten Eindruck. Schaut euch das Video an, dann wisst ihr was ich meine.

Sehr angenehm ist die Geräuschkulisse der Gabeln hervorzuheben, denn es gibt praktisch keine. Diese „Geräuschlosigkeit“, gepaart mit dem super soften Ansprechverhalten gibt tatsächlich ein wenig das Gefühl dahinzugleiten. Auch war es spürbar, dass die Gabeln tatsächlich recht stabil bzw. hoch im Federweg stehen. Auch hier gilt es noch zu erforschen, wie hoch daran jeweils der Anteil der Luftkammer und der Dämpfung sind.

In einer Situation, bei langsam gefahrenen Treppen mit unregelmäßigen Absätzen fühlte sich die Front etwas „bouncy“ an. Schwer zu sagen, ob das daher kommt, dass mehr Gegenhalt da ist, als wir es gewohnt sind, oder ob wir die Zugstufe einfach nicht optimal eingestellt haben. Der Effekt war jedenfalls reproduzierbar.

Was jeder der die Gabeln fährt sofort spüren wird, ist wie smooth Lyrik und Zeb ans Werk gehen. Ich musste da an Zeiten denken, in denen Downhillbikes 26 zoll Räder hatten und Gabeln auf Stahlfedern im offenen Ölbad setzten. Und das meine ich absolut positiv! Hatten die Forken damals deutlich weniger Technologie als heute an Bord, so kennt so mancher Rider der im letzten Jahrtausend die ersten Trails fuhr, noch das Feeling von Gabeln, die einfach nicht den Bodenkontakt aufgeben wollten und jeden Schlag absorbierten wie ein Staubsauger…

Der Super Deluxe Ultimate Dämpfer hat sich sehr gut geschlagen und harmonierte mit der Front. Zum Thema Dämpfer kommt noch mehr, hier auf Gravity-Magazine, wir haben auch noch einen Coil Dämpfer im Test. Was sehr positiv aufgefallen ist, ist wie gut die Plattform/der Threshold funktioniert hat. Da sind wir bei manchem Produkt der Mitbewerber eher enttäuscht. Nicht so toll ist, das man echt nicht mit jeder Dämpferpumpe gut den Druck verändern kann, es geht zwischen dem Einstellrad für die LCS und dem Ventil wirklich eng zu.

Die wichtigsten Infos und auch einen Fahreindruck gibt es auch hier im

Weitere Informationen findet ihr unter: www.sram.com/de/rockshox

 

TEST: Ibis Ripley AF – Effizient, Präzise und Fair

Die Nordkalifornier präsentieren mit dem Ibis Ripley AF die Aluminium Variante des beliebten Trail-Bikes mit 130mm an der Front, 29″ Laufrädern und dem bekannten DW-Link Fahrwerksdesign . Wir waren mit dem Trail-Bike im Vinschgau unterwegs und haben es auf den Trails krachen lassen. Was das Ripley kann, erfahrt ihr hier.

Ibis Bicycle wurde 1981 von Scot Nicol in Nordkalifornien gegründet. Die Geschichte der Marke begann wie bei vielen Herstellern in einer Garage und entwickelte sich nach dem ein oder anderen Rückschlag zu einer großen Marke.

Ibis setzte in der Vergangenheit hauptsächlich auf Carbon, produziert aber seit wenigen Jahren wieder Aluminium Rahmen wie das Ripley AF.

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Wir waren mit dem Ripley im Vinschgau unterwegs und haben es auf verblockten, flowigen und schnellen Trails testen können. Infos, Fahrszenen und unseren Eindruck findet ihr auch im folgenden Video.

Optik und Features

Optisch macht das Ripley AF einiges her. Der Aluminium Rahmen sieht sauber aus und fällt durch die typische Ibis Form auf. Die Leitungen und Züge sind intern verlegt und machen auf dem Trail kaum Geräusche. Das uns zur Verfügung gestellte Modell kam in der „Monolith Silver“ Farbvariante. Für alle denen das nicht gefällt, gibt es noch eine Variante in „Pond Scum Green“. Der Name beschreibt die Farbe übrigens ganz gut.

Die Decals dienen auch als Rahmenschutz und sind passend dezent gehalten.

Wer Kilometer schrubbt, braucht auch was zum trinken und Tools. Im Ripley Rahmen ist deshalb Platz für eine Trinkflasche. Auf weitere Mounts wird verzichtet. Wer also einen Ersatzschlauch und Tools am Rad mitführen will, kann diese mit modernen Straps am Bike befestigen.

Die Kettenstrebe ist mir einem dünnen gummierten Kettenstrebenschutz versehen, der im ruppigen Gelände das Ripley leiser macht und Macken durch die Kette verhindert.

Geomtrie

Beim Ripley AF ist eine 130mm Gabel an der Front und ein 120mm Dämpfer am Heck verbaut. Kombiniert wird das mit einer modernen Trail-Bike Geometrie die über einen Reach von 475mm in der Größe L, einen Lenkwinkel von 65,5° und einem Sitzwinkel von 76° kombiniert wird. Spannend wird es bei der ziemlich kurzen Kettenstrebe von 432mm in allen Rahmengrößen von Small bis X-Large.

Dazu kommt, dass der Stack des Ripley AF für moderne Verhältnisse recht tief ist. In L kommt dieser grade mal auf 622mm. Wird es also Steil, steht man recht tief in der Front was ein bisschen Eingewöhnung braucht. Das kurze Heck trägt dann auch noch dazu bei, dass das Ripley etwas unruhig im groben Gelände des Vinschgau wird.

Wo die Geometrie jedoch glänzt, ist wenn es langsam und eng oder wird oder man sich auf gebaute Strecken begibt. Hier wirkt das Ripley sehr wendig, lässt sich gut umsetzen und klettert auch über steile und verblockte Sektionen.

Komponenten und Ausstattung 

Uns wurde das Einstiegsmodell zur Verfügung gestellt. Das Ripley AF Deore verfügt über die Namensgebenden Shimano Komponenten wie 2-Kolbenbremsen mit 180mm Rotoren und der Deore Schaltgruppe.

Das Fahrwerk kommt aus dem Hause Fox. An der Front arbeitet die Fox Float 34 Performance Series mit 130mm Federweg und am Heck der Fox Performance Series Float DPS Evol mit 120mm. Wer neu im Sport ist, oder auf ein extrem individuell einstellbares Fahrwerk verzichten kann, wird hier auf seine Kosten kommen.

Die Performance bietet zwar Potential nach oben, dämpft aber ordentlich im rauen Gelände und lässt ein schnelles Finden des Fahrwerk-Setup zu.

DW Link

Das Ibis Ripley AF auf dem Trail

Kommen wir zum spannendsten Teil. Das Ripley ist speziell und dürfte nicht jeden Mountainbiker ansprechen. Das ist aber auch nicht schlimm. Wer also gerne viele Kilometer fährt und ein 120mm Trail-Bike haben möchte, dass im Uphill ausgezeichnet performt, ist hier gut aufgehoben.

Wie schon erwähnt, fühlt sich das Ripley im technischen Uphill wohl. Die tiefe Front bietet zwar nicht sonderlich viel Komfort auf langen Touren, sorgt aber dafür, dass das Vorderrad auch im steilsten Gelände Grip hat da die Position des Fahrers nach vorne gelagert ist. Der DW-Link macht jeden tritt effizient und sorgt dafür, dass wir schnell den Berg hinauf kommen und ordentlich Meter machen können.

Vinschgau

Diese Position fällt auch im Downhill auf. Wenn es steil wird, verlagert sich die Position sehr weit auf die Front. Kombiniert mit dem kurzen Hinterbau wirkt das Ripley dann bei hohen Geschwindigkeiten etwas unruhig. Das ist zwar in diesem Bereich ein Nachteil, funktioniert aber auf flowigen Strecken mit engen Kurven umso besser.

Auch in technischen und langsamen Sektionen glänzt das Ripley AF. Hier lässt sich das Hinterrad leicht umsetzen, das Bike über Felsen und Wurzeln zirkeln und dürfte im Alpinen Bereich oder auf anspruchsvollen Tech-Trails für ein Grinsen im Gesicht sorgen.

Ibis Ripley AF

Das Fazit zum Ibis Ripley AF

Das Ripley AF ist ein besonderes Trail-Bike das an ein klassisches Mountainbike mit stärken im technischen Uphill und Downhill erinnert. Die Geometrie und das Fahrwerk sorgen dafür, dass das 120mm Mountainbike besonders effizient ist und ein präzises Handling im Gelände verlangt. Der Preis ist attraktiv und bietet einen gekonnten Einstieg in den Sport. Spannend ist auch, dass man hier für faires Geld das DW-Link Fahrwerksdesign von High-End Mountainbikes bekommt. Wer es jedoch auf den Trails lieber krachen lassen will, sollte sich eher das Ibis Ripmo anschauen.

Weitere Informationen findet ihr unter: www.ibiscycles.com