PM: Goldener Kurs, goldenes Level

Goldener Kurs, goldenes Level
Brett Rheeder (CAN) gewinnt den GlemmRide Slopestyle 2016

Mit dem GlemmRide Slopestyle stand am 7. und 8. Juli ein Gold Event der FMB World Tour auf dem Programm des GlemmRide Bike Festivals 2016 und lockte damit einige der weltbesten Rider der Disziplin nach Saalbach Hinterglemm. Bereits das Pre-Qualifying am Freitag war auf hohem Level gestartet, beim Finale am Samstag griffen die Rider auf dem Slopestyle Kurs im Zentrum von Hinterglemm noch einmal ganz tief in die Trick- und Stylekiste. Am Ende stand Brett Rheeder aus Kanada ganz oben auf dem Podest.

 

Der Kurs des GlemmRide Slopestyle ist definitiv einer der kreativsten und verrücktesten der Freeride World Tour ist: Vom legendären Goaßstallhang geht es über mehrere Features wie Doubles, Hip, Step Up und Step Down hinunter bis mitten ins Dorfzentrum, wo die Rider zuerst über den Pool des Hotel Alpine Palace fahren und dann mit einem River Jump über die Saalach direkt ins Ziel springen.

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Im spannenden Qualifying mussten die 24 Rider aus insgesamt 10 Nationen bereits ihre schwierigsten Tricks auspacken, um sich für das große Finale zu qualifizieren. Nur für die besten 12 ging der Weg weiter in die Finals, wo auf enorm hohem Level um den Sieg des FMB Gold Events gekämpft wurde. Brett Rheeder (CAN) war heute in punkto Trickschwierigkeit, Ausführung und Style nicht zu schlagen. Der X-Games Sieger und aktuell Vierte des FMB World Rankings brachte bereits mit seinem ersten Run einen Score von 94,66 Punkten und somit den Siegesrun des Tages ins Ziel. „Es war eine Herausforderung – um einiges härter, als ich mir gedacht habe. Das Ridinglevel ist durch die Decke gegangen. Ich bin total glücklich und erleichtert über den heutigen Sieg.“ Auf Platz zwei trickste sich der 19-jährige Simon Pages aus Frankreich, Antoine Bizet (FRA) vervollständigte das Podium auf dem dritten Rang. Der nächste Gold Event führt die Slopestyler nach Colorado, USA, wo der Kampf um den Titel des Overall Champions in die nächste Runde geht.

Buntes Programm am zweiten Festivaltag 
Der zweite Eventtag des GlemmRide Bike Festival 2016 war wieder mit einem abwechslungsreichen Programm für alle großen und kleinen Gravity-Fans vollgepackt. Das Herzstück des Festivals, die Expo-Area, ludt mit 48 Ausstellern zum Testen und Touren ein. Hier wurden nicht nur die Neuheiten der Szene ausgestellt, man konnte diese am Samstag auch ausgiebig auf den Trails von Saalbach Hinterglemm testen. Bike Legende Tibor Simai ludt zu einer geführten Tour auf den ebenso legendären Hacklbergtrail. „Ladies only“ hieß es beim Ladies Train mit Angie Hohenwarter und Vali Höll. Beim iXS Downhill Seeding Run auf der Pro Line der Reiterkogelbahn lieferten die Downhill-Biker schnelle Runs, um ins morgige Finale einzuziehen.
Kleine Rider ganz groß
Auch die kleinsten Biker kommen beim GlemmRide Bike Festival nicht zu kurz. Bei der Kidstraining Session powered by Propain am Fahrtechnik Areal Wieserauberg nahmen Dirt Jump Legende Timo Pritzel und Aiko Göhler motivierte Kids von 4 bis 10 Jahren unter ihre Fittiche, um mit ihnen spielerisch die ersten Grundtechniken wie richtiges Bremsen, Balance und Kurven fahren zu üben.

Für den perfekten Abschluss des Tages sorgte die Band Django3000 auf der Mainstage und bei den Aftercontest Parties konnte bis in die Morgenstunden gefeiert werden..

Am Sonntag, dem letzten Tag des GlemmRide Bike Festivals 2016 wird noch beim Finale des IXS Downhill und dem IXS Kids Downhill um die schnellste Zeit auf der Pro Line gekämpft, bevor Passafire auf der Mainstage mit entspannten Reggae Klängen das offizielle Ende des Festivals einläuten.

Alle Infos und News zum GlemmRide Bike Festival gibt es unter http://www.glemmride.at oder auf https://www.facebook.com/GlemmRide/?fref=ts

 

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VIDEO: World Cup Recap mit dem Commencal – Muc Off Team

Myriam Nicole, Amaury Pierron und Thibaut Daprela gehören zu den schnellst Downhillfahrern der Welt. Die Drei nehmen uns im neuen Commencal Inside Line Video mit auf die World Cup Strecken der Saison 2021 und lassen die vergangenen Rennen noch einmal Revue passieren. 

Inside Line goes inside the mind, as Episode three delves into the critical mental game of our sport. We can see the mechanics and the muscles, but we can’t see the mind. Yet, it is perhaps the most crucial piece of the puzzle when it comes to delivering a race winning run. Come behind the scenes with the team at the Maribor World Cup where the heat is on, and follow the build-up to the biggest race of the year: the World Championships in Val di Sole. One race, one run, one chance. It takes a special strength of mind to perform under that pressure; very few truly understand it, fewer still have managed to achieve it. Watch Myriam Nicole, Amaury Pierron and Thibaut Daprela tackle the infamous Black Snake, and hear insight from two legendary World Champions, Steve Peat and Greg Minnaar, as they analyse our team’s chances and assess what it takes to win gold. If you want to know what it takes to win, this is for you. Step inside…

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Red Bull Rampage 2021 Ergebnisse

Nach einjähriger Pause war die Red Bull Rampage endlich wieder zurück. Das Big-Mountain-Freeride Event in der Wüste Utahs sorgte mal wieder für viel zu viele spannende Momente und Nervenkitzel. Hier findet ihr die Ergebnisse.

Das Kult-Event in den Klippen der amerikanischen Wüste wechselte dieses Jahr einmal wieder den Standort und kehrte zum ersten mal in der Geschichte zu einem alten Veranstaltungsort zurück. Zwar findet die Red Bull Rampage immer in Utah statt, wechselte nun aber zur alten Kammlinie aus 2016 und 2017 zurück. Dies ermöglichte den Athleten alte Lines wieder aufzufrischen und mit neuen Features zu kombinieren.

Cam Zink war der erste Fahrer, der 2021 an den Start ging und sorgte mit einem spektakulären Run, der in einem unerwarteten Sturz endete für eine perfekte Einleitung in die Rampage. Auch andere Fahrer hatten nicht so viel Glück im ersten Lauf. Reed Boggs zog sich nach einem 360° den Reifen von der Felge, Vinny T Überschlug sich nach einem Monster Drop und Symon Godziek kann seinen 360° Drop nicht landen.

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Nachdem fast alle Fahrer der ersten Rund gestartet waren ging Tom Van Steenbergen an den Start. Dieser überlegte mit einem Ninja Drop zu starten, entschied sich aber dann doch dafür das erste Feature zu rollen. Als er im untern Bereich seiner Line ankam sorgte er mit einem riesigen Front Flip für offene Münder und konnte seinen Speed für den nächsten Sprung nicht mehr richtig einschätzen. Stennbergen stürzte schlimm und wurde mit dem Hubschrauber abtransportiert. Der Kanadier ist mittlerweile wieder wach, hat sich aber mehrere Frakturen zugezogen.

Nach einer etwas längeren Pause startete der dreifache Rampage Gewinner Brandon Semenuk. Dieser stürzte ebenfalls in seinem erste Run und startete kurz darauf als erster in die zweite Runde.

In seinem zweiten Run sorgte der Kanadier mit seinem Single Crown Trek Sessions und Tricks wie Bar-Spins und Tail-Whips für absolute Highlights der Rampage Geschichte und konnte sich verdient den ersten Platz holen. Semenuk ist somit der erste Athlet der die Rampage zum vierten mal gewonnen hat. Kurt Sorge wurde mit einem rauen, aber anspruchsvollen Run zweiter und Reed Boggs konnte seien 360° im zweiten Lauf landen und ging auf Platz drei.

1. Brandon Semenuk: 89
2. Kurt Sorge: 88.33
3. Reed Boggs: 87
4. Cam Zink: 86.33
5. Tyler McCaul: 78.33

 

 

 

VIDEO: Red Bull Rampage – Die Größen im Vergleich mit Nicholi Rogatkin

Wie groß sind eigentlich Red Bull Rampage Sprünge? Nicholi Rogatkin nimmt uns mit und vergleicht die Größen mit Maßen aus unserem Alltag. Aber der Slopestyler und ehemaliger Rampage Teilnehmer ist nicht alleine und hat sich Unterstützung vom „Versuchskaninchen“ Jaxson Riddle geholt. 

Vergesst nicht heute Abend um 19 Uhr auf Red Bull TV den Live Stream zu verfolgen. Den Link findet ihr hier: www.redbull.com

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Red Bull Rampage is the pinnacle of freestyle mountain biking, the event where the best MTB riders push the limit of what is possible on two wheels and redefine the sport. But how big are the jumps and drops they jump off? It’s easy to lose perspective of the size and scale of the craziness in the Utah cliffs, so we’ve brought them into a city to show you just how insane they really are. And don’t worry, Jaxson Riddle is ok 😉

NEWS: Andreu Lacondeguy stürzt im Rampage Training

Andreu Lacondeguy stürzt beim Training in einer der technischen Sektionen und kann deshalb am Freitag nicht an den Start gehen. Der Katalane scheint sichtlich enttäuscht zu sein und postete auf Instagram, dass er nächste Woche operiert werden wird.

I wish that I would never had to post this but it is what it is. I had a terrible crash last nigth on my first practice for Rampage. I over jumped a tecnical section of my line and ended up hitting the ground harder than I ever did. Gonna get surgery early next week to get all fixed and I hope I can start moving in the next 3 days. This is one of the most painfull moments of my career, mentally and physically , the broken bones hurt but not being able to ride the event affter all i been trough this last year is what hurts the most.
I Want to thank my team @lluislacondeguy @markmtbmcclurefor all the hard work and all the help , also big thanks to @h5events and his medical team for getting me out of the mountain in one piece, also huge thanks to all the riders and diggers for the help and kind messages, I wish you all the best on the next days and I hope everything works out for you guys 🙌 📸 @jbliautard  –
Andreu Lacondeguy

Red Bull Rampage 2021 – Alle Infos, Stream und Videos

Nach einjähriger Pause ist das größte Freeride Event der Welt zurück. Am 15. Oktober gehen 15 der besten Athleten der Welt in der rauen Wüste Utahs an den Start. Hier findet ihr alle Infos zu den Fahrern, Event und zum Live Stream.

Anlässlich zum 20 jährigen Jubiläum hat Red Bull wieder viele spannende Athleten geladen. Das Big-Mountain-Freeride-Event ist jedes Jahr eins der Highlights des Szene und hat in all den Jahren für einige der größten Momente des Sports gesorgt.

Fast jeder von uns hat schon den massiven 360° Drop von Cam Zink gesehen, oder Nicholi Rogatkins extremen Sturz. Auch neuere Momente wie Brendan Faircloughs Canyon Backflip und die 30 Liegestützen für den verstorbenen Jordie Lunn haben sich in die Herzen der Freeride Fans eingebrannt.

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Hier gibts es einige der schönsten Momente der letzten 20 Jahre.

Red Bull Rampage

Wer startet 2021?

Auch 2021 ist das Fahrerfeld wieder extrem stark. Zwar müssen wir auf Grund von Verletzungen auf Brett Rheeder und Brendan Fairclough verzichten, dafür durften jedoch Reed Boggs und Thomas Genom nachrücken.

Freeride Gott und dreifacher Rampage Gewinner Brandon Semenuk gilt auch dieses Jahr wieder als Favorit für den Sieg. Aber auch Kurt Sorge und Andreu Lacondeguy gelten als heiße Anwärter für das Podium.

Wer jetzt denkt, dass diese alten Hasen des Events keine Konkurrenz haben, der irrt sich. Wie wir schon bei den X-Games 2021 sehen konnten, ist der Norweger Brage Vestavik für alles bereit und scheut vor keinem massiven Feature zurück. Auch Crankworx Ikone Tom Van Steenbergen gilt zu beachten. Der Kanadier ist für seinen extremen Ehrgeiz und seine fantastischen Können auf dem Fahrrad bekannt.

Da das aber alles nur Spekulationen sind und das Event schon so oft für unerwartete Momente gesorgt hat, lassen wir uns einfach am 15. Oktober überraschen.

Red Bull Rampage

  • Cam Zink
  • Kyle Strait
  • Tyler McCaul
  • Ethan Nell
  • Szymon Godziek
  • Brandon Semenuk
  • Carson Storch
  • Vincent Tupin
  • Andreu Lacondeguy
  • Tom Van Steenbergen
  • Kurt Sorge
  • Thomas Genon
  • Jaxson Riddle
  • Reed Boggs
  • Brage Vestavik

Wo kann ich die Red Bull Rampage schauen?

Die Rampage wird natürlich wieder auf Red Bull TV übertragen. Am Freitag den 15. Oktober um 19 Uhr könnt ihr den Stream entweder über den Browser oder die App anschauen. Den Link findet ihr hier:

www.redbull.com

Red Bull Rampage

Danny MacAskill und die Drop and Roll Crew unterwegs in Wales und Schottland

Im Sommer 2021, mit den ersten Drop and Roll Shows seit zwei Jahren am Horizont, haben Danny MacAskill und Duncan Shaw beschlossen, den Tourbus zu entstauben, die Trial-Bikes einzupacken und für ein paar Tage loszuziehen. Zuerst erkunden die beiden Freunde die Trial-Möglichkeiten an der walisischen Küste, bevor sie in den Norden zu bekannteren Spots an der schottischen Küste reisen.

Cruising Vol. 1 ist zu 100 Prozent mit der GoPro gedreht und nimmt Dich mit auf die Reise an die Küste von Nordwales und Orte wie Abergele und Llandudno, wo Danny MacAskill und Duncan Shaw neue Spots auf ihren Trial-Bikes erkunden. Auf dem Weg nach Norden tauscht die Crew dann die walisische Küste gegen die Nordostküste Schottlands in Morayshire ein. Zu Beginn nehmen Danny und Duncan ein verlassenes Meerschwimmbad in Tarlair unter die Räder. Im Anschluss geht es nach Macduff Harbour, Cullen Harbour und zum Finale auf das bekannte Cullen-Viadukt.

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© Drop and Roll / Rory Semple
© Drop and Roll / Rory Semple

Duncan Shaw gibt uns einige Einblicke in die letzten Monate:

Wie hat sich die Pandemie auf die Drop and Roll Shows und Team ausgewirkt? Was habt ihr in den letzten eineinhalb Jahren gemacht?

Duncan Shaw: Es war mit Sicherheit eine sehr seltsame Zeit, und wir haben es definitiv vermisst, auf Tour zu sein und Shows vor Leuten zu fahren. Zum Glück konnten wir zu Hause jede Menge Trails shredden und im Garten Trials fahren, um uns zu beschäftigen und fit zu halten.

© Drop and Roll / Rory Semple
© Drop and Roll / Rory Semple

Ihr hattet endlich wieder die Möglichkeit auf der Eurobike, in der Area 47, in Sölden und beim EWS-Finale mit Shows vor Publikum zu performen. Wie war das – wieder reisen zu können und wieder vor Publikum zu fahren?

Duncan Shaw: Es war so schön, wieder mit dem Team unterwegs zu sein, und es war sogar noch besser, endlich wieder Shows vor einem tollen Publikum zu fahren. Wir waren am Anfang etwas besorgt, vielleicht ein wenig eingerostet zu sein, aber die Zuschauer haben uns darüber hinweggeholfen und nach der ersten Show haben wir uns fast wie immer gefühlt. Auf der Eurobike war genauso viel los wie zuvor, wenn nicht sogar noch mehr. Österreich war wie immer großartig, und wir haben sogar ein wenig Zeit auf den Trails in Sölden verbracht. Besonders schön war es, wieder auf Events in Schottland zu sein, denn selbst vor der Pandemie hatten wir nicht die Gelegenheit, so viele Events zu Hause zu besuchen, wie wir gerne wollten. In typisch schottischer Manier war das Wetter bei der EWS kalt und nass, und wir waren  besorgt, dass niemand kommen würde, aber die hartgesottenen schottischen Fans kamen in Scharen und haben sich die Shows auch im Regen angeschaut. 

Wenn man sich den letzten Clip ansieht, merkt man, dass ihr jeden Tag, an dem ihr auf den Bikes unterwegs seid, Spaß habt. Was ist der Unterschied zwischen dem Fahren mit Freunden und Fahren vor einer jubelnden Menge?

Duncan Shaw: Es fühlt sich definitiv anders an. Wenn man alleine fährt, ist es manchmal schwer, in Schwung zu kommen, aber wenn man eine große Menschenmenge hat, die einen anfeuert, hilft das total, um richtig heiß zu werden! 

Gibt es Pläne, in Zukunft mehr Videos von Drop and Roll zu veröffentlichen?

Duncan Shaw: Ja, wir haben eine Menge gefilmt, als wir in den letzten vier Wochen in Deutschland, Frankreich, Österreich und schließlich Schottland auf Tour waren. Ihr könnt euch also darauf freuen, dass wir in ein paar Wochen auch davon ein Video veröffentlichen werden.

© Drop and Roll / Rory Semple
© Drop and Roll / Rory Semple

Folge der Drop and Roll-Tour auf Social Media:

Facebook: https://www.facebook.com/dropandrollteam
Instagram: https://www.instagram.com/dropandrolltour/
Twitter: https://twitter.com/DropandRollTour
Website: https://dropandrolltour.com