TEST: Alles im Griff? – Vier Griffe im Test

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #036 [März & April 2017]

Der Griff ist ein Bauteil am Fahrrad, das häufig vernachlässigt wird. Dabei ist er – neben den Pedalen die einzige Verbindung zwischen Fahrer und Bike. Verliert man den Halt und der Griff rutscht aus der Hand, ist es in den meisten Fällen vorbei. Doch guter Grip ist lange nicht alles, was wir heute von einem Griff erwarten dürfen. Bei der Auswahl der Passform geht es nicht ganz so problematisch zu wie bei der Sattelwahl – dennoch sollte der Griff zur Hand des Fahrers passen. Deshalb sind viele Griffe in unterschiedlichen Durchmessern erhältlich. Auch auf die Gummihärte und die Oberflächenstruktur sollte man achten. Maximaler Grip ist nicht alles, schließlich soll der Griff auf langen Abfahrten kleine Schläge dämpfen und möglichst lange halten. Zum Schluss darf das Augenmerk auf die Optik fallen – oft ist die Farbwahl riesig.

Die meisten Griffe im Gravity-Bereich sind Schraubgriffe. Das bedeutet, die Griffenden lassen sich über eine Schraube fixieren. Die meisten Griffe kommen mit einer Schelle aus – doch testet unbedingt vor der Fahrt, ob der Griff wirklich fest sitzt! Denn habt ihr die Schraube nicht richtig angezogen, hat er Griff keinerlei Halt am Lenker.

Anders bei Griffen, die aufgeschoben werden – wie man sie häufig bei Dirt, Street und BMX sieht. Diese haben keinen Kunststoffkern und lassen sich nur mit etwas Mühe über den Lenker schieben. Hier gibt es verschiedene Methoden, um sich die Arbeit zu erleichtern. Beliebt ist Haarspray: Lenkerende einsprühen, der Griff gleitet über das noch flüssige Haarspray leicht auf den Lenker und sitzt, wenn das Spray getrocknet ist.
Die einfachste und sicherste Methode ist Bremsenreiniger, Feuerzeugbenzin oder Isopropanol: Lenkerende einsprühen, Griffinnenseite einsprühen, schnell aufschieben und etwa zehn Minuten warten, bis alles verflüchtigt ist. Mit diesen Mitteln lassen sich die Griffe auch wieder demontieren. Von Seife oder Spüli raten wir ab, da die Griffe insbesondere bei Nässe nicht richtig am Lenker halten.
In Fahrradläden wird zumindest die Demontage gerne mit Druckluft durchgeführt.

Bei Griffen mit Klemmschellen sollte die Werkzeugaufnahme mindestens ein 2,5 bis 3 Millimeter Inbus sein – alles darunter lässt sich nicht vernünftig anziehen und geht zu schnell kaputt.

Übrigens: Endkappen schützen nicht nur Lenker, Griff und Hauswand, sondern auch euch! Selbst mit Endkappe kann ein Sturz auf das Lenkerende fatale Folgen haben – erhöht also nicht noch das Risiko, indem ihr ohne fahrt!

 

Ergon – „GD1“

Mit dem nagelneuen „GD1“ hat Ergon erstmals einen Griff speziell für den Gravity-Bereich entworfen – und die Ergonomie-Experten haben ein durchdachtes Produkt auf den Markt gebracht. Der „GD1“ ist in zwei Größen erhältlich. Bei beiden Größen wächst der Durchmesser zum Griffende hin, um 1,5 Millimeter bei der Slim-Version und um 2 Millimeter beim Regular. Durch den konischen Verlauf liegt der Griff sicher in der Hand. Der Bereich am kleinen Finger ist im Kunststoffkern ausgespart und sorgt somit für eine extra Portion Halt. Der „GD1“ verfügt über eine angenehme Eigendämpfung durch die in Deutschland hergestellte Gummimischung – beim Regular-Modell ist die Dämpfung noch etwas ausgeprägter. Die Struktur ist genau auf die Hand ausgelegt – also bei der Montage beachten, dass der Daumen auf der glatten Fläche liegt und der Schriftzug im Gummi von vorne lesbar ist. Zur richtigen Ausrichtung findet ihr eine Hilfe auf der Klemmschelle. Das Gummiprofil des „GD1“ ist sogar so griffig, dass ohne Handschuhe schnell die Haut schmerzt. Doch Handschuhe gehören ja eigentlich zur Grundausstattung des Mountainbikers. Der Griff kommt mit einer dicken Klemmschelle mit 3 Millimeter Inbus aus. Die langen Endkappen halten bombenfest und sind schön dick für eine hohe Lebensdauer. Optional sind die auch in blau, rot und schwarz erhältlich.

Pro:

  • griffig
  • Klemmung
  • Ergonomie

Contra:

  • nicht zu empfehlen für alle
  • die ohne Handschuhe fahren

Unverbindliche Preisempfehlung: 34,95 € | Farben: Frozen Black, Frozen Orange | Gewicht: 108 g (Slim mit Endkappen) | Durchmesser: 29 – 30,5 mm (Slim), 30 – 32 mm (Regular) | Länge: 127 mm | Material: Custom Rubber Compound
www.ergon-bike.com | www.rtisports.de

 

ODI – „AG1”

„AG1“ steht natürlich für „Aaron Gwin 1“. Ist der Griff des Meisters das Nonplusultra am Markt? Direkt in der Hand fällt auf, dass die Griffe sehr schlank sind – der Durchmesser beträgt gerade einmal 28 Millimeter. Leute mit riesen Pranken werden hier schnell Schwielen bekommen. Passt der Griff von der Größe, bringt er optimale Kontrolle für den Fahrer. Der „AG1“ ist leicht ergonomisch geformt und bietet durch die kantigen Streifen (grau) einen guten extra Halt gegen ein Verdrehen der Hand. Ein Vorteil bei harten Schlägen im Steinfeld oder bei unsanften Landungen – besonders wenn die Hände schon etwas erschöpft sind. Bei der Montage beachten, dass der Daumen auf der glatten Fläche aufliegt und die grauen Streifen nach vorne stehen. Das Gummi im Pistolengriff-Design sorgt selbst bei Nässe für exzellenten Halt. Dabei ist die Gummimischung angenehm weich, aber nicht so weich, dass sie sich groß in sich verdrehen lässt. Nach außen hin ist der Kunststoffkern des Griffs ein wenig ausgespart, dadurch lässt er sich leichter eindrücken und der kleine Finger hat einen besseren Grip. Der „AG1“ kommt mit nur einer Aluminium-Klemmschelle aus, die mit einer vernünftigen Schraube mit 3 Millimeter Inbus-Aufnahme geschlossen wird. Auf den Griffenden sitzen harte Kunststoff-Kappen und schützen nicht nur den Lenker, sondern decken auch das gesamte Endstück des Griffs ab.

Pro:

  • griffig
  • Klemmung
  • Ergonomie

Contra:

  • nichts

Unverbindliche Preisempfehlung: 34,95 € | Farben: Black/ Gray/ Silver, Red/ Fire Red, Brt Blue/ Light Blue, Fl. Orange/ Fl. Yellow | Gewicht: 90 g (mit Endkappen) | Durchmesser: 28 mm | Länge: 123 mm
www.odigrips.com | www.sportimport.de

 

Revolution Suspension Grips – „Shock Absorbing Grip System”

Diese Griffe sind anders als alle anderen Griffe – sie liegen nicht auf dem Lenker auf. Nur die Klemmschellen innen und außen halten das Ganze am Lenker und bewirken genau das, was vom Hersteller gewünscht wird: Die Griffe bewegen sich! Das klingt im ersten Moment nach einer grausamen Vorstellung. Doch der Zweck dahinter ist, dass der Griff so Schläge und Vibrationen absorbieren kann und die Muskulatur nicht so schnell ermüdet. Sprich: mehr Abfahrten, kein Armpump und keine Schmerzen mehr. Und tatsächlich: Die Revgrips funktionieren. Und zwar so: Außen liegen die beiden Klemmschellen, die das Griffstück zusammenhalten und fixieren. Der Gummi selbst berührt den Griff nicht. Damit sich die Griffe hin und her bewegen können, ist jede Klemmschelle mit vier Aussparungen versehen, die mit „Shock Absorbing“-Einsätzen bestückt werden. Dazwischen sitzen Gleitringe – über die man in fünf Stufen die Bewegungsfreiheit des Griffs einstellen kann.

Nicht, dass ihr jetzt glaubt, statt zehn Abfahrten im Bikepark plötzlich 20 machen zu können. Doch ihr werdet den Unterschied merken. Das anfangs seltsame Gefühl, dass der Griff verrutscht, ist nach kurzer Eingewöhnungsphase verschwunden. Die Gummistruktur fällt eher sanft aus und der Griff liegt auch ohne Handschuhe angenehm in der Hand. Dass der Revgrip griffig ist, erreicht er über die weiche Gummimischung. Sie verstärkt die Dämpfung nochmals, nutzt sich aber etwas schneller ab.
Die hochwertigen Aluminium-Endkappen sind geschraubt. Die Griffe bringen keine Nachteile mit sich und wirken sich positiv auf Arme und Hände aus – allerdings muss man bei einem Preis von über 100 Doller auch etwas tiefer in die Tasche greifen.

Pro:

  • innovativ
  • griffig
  • Dämpfung

Contra:

  • Preis

Unverbindliche Preisempfehlung: 109,95 US$ | Farben: Schwarz | Gewicht: 122 g (inkl. Endkappen) | Durchmesser: 31 mm (Small), 34 mm (Large) | Länge: 118 mm | Material: Silikon
www.revgrips.com

 

Supacaz – „Siliconez”

Die „Siliconez“ gibt’s in vielen bunten Farben, dazu sind die Griffe UV-Licht resistent, damit die schöne Farbe lange erhalten bleibt. Die latexfreien Silikongriffe passen sich super an die Hände an und bieten gleichzeitig eine stoßdämpfende Eigenschaft – das verlangsamt die Ermüdung beim Biken. Der Griff richtet sich eher an Dirt-Fahrer als an Downhiller, denn er kann sich am Lenker etwas verdrehen. Das passierte im Test nur minimal bei der Montage ohne Hilfsmittel. Die Gefahr, dass der Griff stark verrutscht, besteht also nicht. Mit Haarspray oder Bremsenreiniger lässt sich der Griff wunderbar montieren und hält danach auch besser am Lenker. Der „Siliconez“ bietet auch ohne Handschuhe tollen Grip – selbst bei Nässe ändert sich das nicht. Sehr gut: Das Griff-Material aus Silikon nutzt sich lange nicht so schnell ab wie weiche Gummigriffe. Die Endstopfen aus Kunststoff werden einfach in das Lenkerende gesteckt.

Pro:

  • UV-resistent
  • Haltbarkeit
  • griffig
  • Gewicht

Contra:

  • Verdrehen nicht auszuschließen

Unverbindliche Preisempfehlung: 18,90 € | Farben: Schwarz, Rot, Weiß, Neon Pink, Neon Blau, Neon Grün, Neon Gelb | Gewicht: 72 g (inkl. Endkappen) | Durchmesser: 30 mm | Länge: 130 mm | Material: Silikon
www.supacaz.com | www.trailtoys.de

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Trails shredden und Skills verbessern: Tipps für Mädels von Freeriderin Angie Hohenwarter

Jochtrail, Serfaus-Fiss-Ladis mit Angie Hohenwarter © Serfaus-Fiss-Ladis Marketing GmbH, christianwaldegger.com

Oft haben vor allem Mädels großen Respekt vor Bikeparks, Singletrails und den möglichen Gefahren. Sitzt man nämlich verkrampft und angespannt auf dem Bike, kann man die Trails und die Umgebung nicht in vollen Zügen auskosten. Die 35-jährige Freeriderin Angie Hohenwarter gibt fünf Tipps für Mädels, um die Fahrtechnik-Skills zu verbessern und so die beliebte Bikeregion Serfaus-Fiss-Ladis richtig genießen zu können.

Bike-Profi Angie Hohenwarter kommt aus der Region Hermagor im österreichischen Kärnten. Sie verbrachte schon in jungen Jahren sehr viel Zeit auf zwei Rädern und konnte sich in den Disziplinen 4X, Cross Country und Downhill tolle Erfolge sichern. Ihr bestes Weltcupergebnis war der 4. Platz im 4X in Schladming 2008. Die Freeriderin ist oft in der familienfreundlichen Bikeregion Serfaus-Fiss-Ladis unterwegs. Unter anderem leitet sie dort die Trail Session und surft mit den Ladies die Anlieger und Wallrides. Wenn jemand weiß, wie Frau sich auf dem Mountainbike steigert und ihr Riding kontinuierlich verbessert, dann Angie. Sie verrät uns, warum Serfaus-Fiss-Ladis sich so gut für Mädels eignet und gibt Tipps für den nächsten Besuch!

Du bist öfters in Serfaus-Fiss-Ladis und shreddest die Trails hier. Was unterscheidet diese Region von anderen?

Ich finde es toll, Bikepark und Natur-Trails vereint zu haben – da wird einem definitiv nicht langweilig. Und da mein Bikesponsor Propain Bikes Partner des Bikeparks Serfaus-Fiss-Ladis ist, bin ich jetzt noch häufiger dort als zuvor.

Serfaus-Fiss-Ladis Trail Session mit Angie Hohenwarter
Trail Session, Serfaus-Fiss-Ladis mit Angie Hohenwarter © Serfaus-Fiss-Ladis Marketing GmbH, christianwaldegger.com

Wie sieht eine perfekte Bikeregion für Frauen aus?

Serfaus-Fiss-Ladis ist schon ziemlich optimal für Bikerinnen. Einsteigerinnen können sich langsam herantasten und auch für fortgeschrittene Bikerinnen bietet der Park ausreichend Möglichkeiten zum Trails surfen und Doubles oder Table Jumps zu springen. Die Region hat generell so viel zu bieten: den Bikepark, den Pumptrack, den Landing Bag, die Singletrails, die Berge und Landschaft, die Kulinarik und dazu sind die Leute alle so herzlich. Man hat alles an einem Spot.

Ist der Pumptrack eine gute Ergänzung für Mädels, die sich auf dem Bike und auf den Trails verbessern möchten?

Biken ist wahnsinnig vielfältig und das Pumptrackfahren verbessert mit Sicherheit die Skills eines jeden Bikers. Zum Beispiel Wellen wegzudrücken, um mehr Speed zu bekommen oder sich auf dem Bike sicherer zu fühlen, Kurven fahren, zu pushen – was man auf dem Pumptrack lernt, lässt sich alles auf den Trails im Gebiet oder im Park anwenden.

Gerade Frauen sind oft sehr angespannt und nervös vor Bikepark-Trips. Was empfiehlst du speziell am Anfang?

Lasst euch nicht stressen, gerade von schnelleren Ridern. Habt Spaß und erkundigt euch über das Gebiet und die Trails. Das hilft den meisten Mädels schon. Falls man sich trotzdem noch unsicher fühlt, bucht euch einen Guide, lernt die Basics und lasst euch von den Locals die Trails zeigen.

SFL_Angie Hohenwarter_Bikepark_(c) Serfaus-Fiss-Ladis Marketing GmbH, christianwaldegger.com
Bikepark, Serfaus-Fiss-Ladis mit Angie Hohenwarter © Serfaus-Fiss-Ladis Marketing GmbH, christianwaldegger.com

Du kennst sicher das Gefühl, Angst zu haben und nervös zu sein wegen einer schwierigen Sektion auf dem Track? Wie gehst du damit um und was rätst du anderen Bikerinnen?

Mein Geheimrezept ist das Singen bei schwierigen Passagen. Dann denkt man nicht zu viel über Wurzeln und Gefahren nach und konzentriert sich auf das Essenzielle. Am wichtigsten für mich ist dennoch die richtige Grundposition auf dem Bike. Man sollte die Basics kennen und dann darauf aufbauen – so habt ihr noch mehr Spaß auf den Trails.

Was empfiehlst du den Mädels, die sich langsam an Sprünge herantasten möchten?

Hier in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es ganz verschiedene Arten von Sprüngen – Table Jumps, Doubles, Drops, Road-Gaps. Table Jumps sind ideal zum Anfangen. Denn sie verzeihen einem, wenn man zu kurz springt. Bevor ihr einen Table mit viel Speed nehmt, rollt ihn zuerst mal ab, damit ihr ein Gefühl für den Sprung bekommt. Sehr wichtig für Jumps finde ich ein optimales Bike Set-Up. Ist der Rebound des Dämpfers oder der Gabel zum Beispiel deutlich zu schnell eingestellt, kann man versehentlich einen Frontflip machen – na, nicht im Ernst. Aber der Rebound sollte auf jeden Fall stimmen.

Für Drops empfehle ich die tolle Dropbatterie, also Sprünge mit verschiedenen Höhen, unten im Zielgelände des Bikeparks. Oder auch den Airbag-Jump – da hat man eine weiche Landung und Fahrfehler haben keine schlimmen Konsequenzen.

Generell gilt: Tastet euch langsam an Sprünge heran und seid geduldig, dann klappt das auch.

Serfaus-Fiss-Ladis Trail Session mit Angie Hohenwarter
Trail Session, Serfaus-Fiss-Ladis mit Angie Hohenwarter © Serfaus-Fiss-Ladis Marketing GmbH, christianwaldegger.com

Bei vielen Bikerinnen stehen Wallrides auf der Bucket List. Was ist dafür wichtig?

Fürs Foto bitte ganz oben sein. 😉 Spaß beiseite! Sucht euch einen Wallride aus, der eine schöne Einfahrt hat – am besten eine flache. Dann fahrt den Wallride wie eine Kurve und versucht von Fahrt zu Fahrt ein bisschen höher zu kommen. Aber natürlich nur so hoch, wie ihr euch wohlfühlt. Keine Sorge, die Wallrides schauen meistens schlimmer aus als sie eigentlich sind.

Vom Hütten-Drop in Serfaus-Fiss-Ladis spricht fast jeder, der schon dort war oder noch hinmöchte. Das so genannte Markenzeichen steht mit Sicherheit für fortgeschrittene Bike-Ladies ganz oben auf der Liste. Was sollten die Girls dafür beachten?

Oh ja, wer hat den Hütten-Drop noch nicht gesehen? Wenn man sich bei Drops und Kurven wohlfühlt, kann man den Sprung mitnehmen. Legt aber zuerst euer Bike zur Seite und schaut euch den Sprung zu Fuß an. Falls ihr euch für den Drop entscheidet, solltet ihr wirklich 100 Prozent sicher sein, dass ihr den Haus-Drop machen möchtet. Das Gefühl nach der Landung werdet ihr lieben.

Ihr habt Blut geleckt und wollt eure Bikepark- und allgemeinen Riding Skills verbessern? Ab nach Serfaus-Fiss-Ladis! Hier könnt ihr euch Schritt für Schritt an jede Herausforderung und jedes Hindernis im Bikepark oder auf den Singletrails herantasten. Hättet ihr dabei gerne professionelle Tipps und Coaching, dann meldet euch jetzt für einen der verbliebenen Woman’s Workshops mit der Schweizer Downhill-Mountainbike-Nationaltrainerin Alice Kühne an. Die Workshops sind ein tolles Angebot für Einsteigerinnen und Fortgeschrittene, um die Fahrtechnik-Skills auszubauen und dabei eine Menge Spaß zu haben.

eitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis und zur Region Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at und www.serfaus-fiss-ladis.at.

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Die neuen SDG Thrice-Griffe sind da.

SDG Thrice Grip

Die neuen SDG Thrice Grips – Single lock on Griff mit den besten Eigenschaften der beliebten HanSolo Grips. 

SDG Components ist ein kleines Unternehmen aus Kalifornien. 1993 gegründet nahm sich das Unternehmen vor unsere Po-Backen mir komfortablen Sitzen zu versorgen. Doch 20 Jahre später sollten auch unsere Hände versorgt werden und somit kam der bekannte HanSolo Grip auf den Markt. Cam Zink, David Trummer und Tomas Lemoine sind nur ein paar der Fahrer die auf Produkten von SDG unterwegs sind, denn das unternehmen hat sich über die Jahre mehr als nur etabliert.

 

SDG Thrice

Der Neue Thrice soll nun durch sein durchdachtes ovales Design bestechen, dass sich komfortabel an die Hand anschmiegt. Die Mischung aus Streifen und rund hervorstehenden Musterungen sorgt für Halt in allen Situationen und Wetterbedingungen.

Die Griffe sind ab sofort im Handel erhältlich, kommen in sechs verschiedenen Farben und zwei unterschiedlichen Durchmessern.

Facts:

  • Integriertes 1-Piece Lock-on mit rostfreier Schraube
  • Dual Density Design – Fester Kern mit Thermo Plastic Elastomer Hülle für Langlebigkeit und Komfort
  • Der Kern verjüngt sich zum Ende des Griffs und verfügt über Aussparungen die den halt am Lenker erhöhen
  • Ovales Griffdesign soll maximalen halt ermöglichen und ergonomisch in der Hand liegen
  • Größe: Sizing:136mm lang und komm in zwei Größen, 31mm and 33mm Durchmesser
  • Farben: Schwarz, Orange, Rot, Lila, Grün, Türkis
  • Gewicht: 38g(31mm), 48g(33mm)
  • Preis: ca 19.99€

Passend zu der Farbpalette des Thrice kam vor einiger Zeit der überarbeitete Bel-Air 3.0 Sattel auf den Markt

SDG Components

Bilder: Hersteller
https://sdgcomponents.com/

Neue Bike Kingdom App: Moderne Ritterspiele mit digitaler Unterstützung

Mit dem erfolgreichen Launch der Bike Kingdom App setzt das Bike Kingdom Lenzerheide einen neuen Meilenstein in Sachen Tourismus und erweitert das Mountainbike-Vergnügen auf seinen über 900 Kilometern an Singletrails um eine digitale Dimension. Passend zur vollständigen Öffnung des Gebiets am Wochenende des 27. Juni steht die Bike Kingdom App ab sofort zum Download bereit und geht mit ihren Gamification-Elementen weit über die Möglichkeiten herkömmlicher Tourismus-Apps hinaus.

Die Ritterspiele der Moderne finden im Bike Kingdom Lenzerheide mit digitaler Unterstützung statt. Neben den üblichen App-Standard-Funktionen setzt die Bike Kingdom App vor allem auf Gamification und Gratification – sprich: Der analoge Bike-Spielplatz auf den Trails wird um eine virtuelle Dimension erweitert. Die zentralen Elemente sind die „Challenges“ sowie das „Clan Battle“. Bei den Challenges kann sich jeder App-Nutzer individuelle Belohnungen erspielen, indem er beispielsweise 500 Höhenmeter an einem Tag absolviert, an mehr als 5 Sonntagen im Bike Kingdom Lenzerheide unterwegs war oder alle schwarzen Trails der Region während der Saison gefahren ist. Neben den digitalen Badges gibt es zur Belohnung zum Beispiel dann ein kühles Getränk an einer Bar in der Region oder einzigartige Merchandising-Artikel. Bei den sogenannten Clan Battles kommt der Community-Gedanke zum Tragen. Jeder App-nutzende Rider im Bike Kingdom kann einem der drei Clans „Flow“, „Drop“ oder „Shred“ beitreten und zusammen mit seinen Clanmitgliedern im täglichen Clan Battle versuchen, die einzelnen Regionen des Bike Kingdom zu erobern bzw. zu verteidigen. Der siegreiche Clan wird mit exklusiven Vorteilen im Bike Kingdom belohnt.

Dank folgender Standard-Features ist die Bike Kingdom App jedoch weit mehr als ein digitales Spielzeug. Die App fungiert gleichzeitig als Navigationssystem und virtueller Bike-Guide. Neben klassischer Routenplanung können mit der App Live-Informationen wie der Status der Lifte oder Trails gefunden werden. Sie zeigt an, wo das nächste Restaurant liegt und wo es den nächsten Bike-Shop gibt. Durch die GPS-Aufzeichnung ist es außerdem möglich, jedem Rider personalisierte Tipps zu geben und ihn auf Trails aufmerksam zu machen, die zu seinem Riding passen und ihm ebenfalls gefallen könnten.

Auch unter dem Gesichtspunkt der Corona-Virus-Prävention ist die App von großem Vorteil. Mittels der aufgezeichneten GPS-Daten können Hotspots, in denen gerade viel los ist, erkannt und Alternativen vorgeschlagen werden. So stellt die App sicher, dass sich die Mountainbiker besser und vor allem gleichmäßiger in den sechs Regionen des Bike Kingdom verteilen können, wodurch sich das Ansteckungsrisiko automatisch verringert.

„Die App begleitet unseren Gast entlang seines Ferienerlebnisses und bietet ihm automatisiert die für ihn relevanten Informationen und Angebote. Familien werden somit kinderfreundliche Routen gezeigt, während zum Beispiel Nutzern, die nicht vor Ort sind, nicht mit Mittagsmenüs von Bergrestaurants belästigt werden. Sie steht wie kein anderes Element des neuen Bike Kingdoms für unser digitales Mindset und unsere Marschrichtung für die Zukunft. Wir freuen uns mit dieser Verknüpfung aus realer und digitaler Welt einen Meilenstein im Tourismus gesetzt zu haben.“ 

Marc Schlüssel, Marketingleiter der Ferienregion Lenzerheide ist vom Erfolg der Bike Kingdom App überzeugt

Nach erfolgreich abgeschlossener Testphase steht die Bike Kingdom App allen interessierten Besuchern des Bike Kingdom kostenfrei als Download für iOS- und Android-Systeme zur Verfügung. Alle weiteren Infos zur Bike Kingdom App findet ihr hier:

www.bikekingdom.ch/de/Bike-Kingdom-App

#bikekingdom #bikekingdomlenzerheide

Für mehr Information zum Bike Kingdom Lenzerheide: 

www.bikekingdom.ch
Facebook: www.facebook.com/bike.kingdom
Instagram: www.instagram.com/bike.kingdom

An die Leine, fertig, los – Kidreel bringt mehr Spaß für die ganze Bike-Familie!

Biken sorgt für Lebensqualität und ein Gefühl der Freiheit. Auch Kleinkinder finden immer früher zu ihrer Zweirad-Begeisterung und meistern bereits in jungen Jahren kleinere Touren. Dabei gibt es ein Problem: Leichte Anstiege rauben ihnen den Spaß, denn fehlende Kraft zwingt sie zum Absteigen. Auch plötzlich einsetzende Müdigkeit kommt oftmals unvorhersehbar und bedeutet das abrupte Ende eines jeden Familienausflugs. Der Flow ist dahin und wenn die ersten Tränen kullern, ist der Monsun kaum mehr aufzuhalten. Doch das Gegenmittel steht parat. Trond Hansen (NOR), ehemaliger MTB-Profi, hat eine alltagstaugliche Abhilfe für jedermann geschaffen: das Kidreel. Unterstütze das Projekt auf Kickstarter!

© Kidreel
Photo Kidreel

„Die Idee ist aus dem Alltag entstanden, als ich meinen Sohn auf kleinen Touren mitgenommen habe. Der Kleine ist ein begeisterter Biker, aber Anstiege sind zu schwierig. Ich musste immer absteigen und ihn hinaufschieben. In der Hoffnung, vielen Eltern und vor allem Kindern das Leben auf einfache Art und Weise leichter machen zu können, haben wir das Kidreel entwickelt“, erzählt Trond Hansen von der Entste hungsgeschichte.

© Kidreel
Photo Kidreel

Das Kidreel – genial einfach, einfach genial Die einfache Seilzugkonstruktion wird vorne am Rahmen des Kinderfahrrads befestigt. Vor Steigungen nimmt man den Griff des Kidreels in die Hand und fährt voraus den Berg hinauf. So wickelt sich die Spule aus und das Elternteil spielt den Motor für das Kleinkind und zieht es unterstützend den Anstieg hinauf. Oben angekommen lässt man den Griff wieder los und die Rolle wickelt sich in Windeseile zusammen.

© Kidreel
Photo Kidreel
© Kidreel
Photo Kidreel

„Mein Schwager ist Ingenieur und nach positiver Rückmeldung, auch von Freunden, haben wir beschlossen, die Idee marktgerecht umzusetzen. Nach ausführlichen und umfangreichen Tests und Weiterentwicklungen können wir jedem versichern, dass es sich beim Kidreel um ein zuverlässiges Produkt handelt“, klärt Trond weiter auf.

© Kidreel
Photo Kidreel

Doch das Kidreel ist weitaus alltagstauglicher, als es nur zum Mountainbiken zu verwenden: Auf dem Weg zum Einkaufen, beim Spazierengehen und vor allem als simples Tool, um Fahrradfahren zu lernen, findet das Kidreel seine praktische Anwendung.

© Kidreel
Photo Kidreel

Interessiert? Deine Unterstützung zählt!

Wenn Du von dem Kidreel überzeugt und der Meinung bist, dass es in den Verkauf gehen soll: Unterstütze dieses Projekt und sichere Dir Dein Kidreel zum Vorteilspreis.

Alles oder nichts. Dieses Projekt wird nur finanziert, wenn es das festgelegte Finanzierungsziel bis Mittwoch, 15. Juli 2020 um 17:29 CEST, erreicht. Die erfolgten Zuschüsse werden nur bei erfolgreichem Kampagnen-Abschluss und dem damit verbundenen Erreichen des Finanzierungsziels abgebucht.

© Kidreel
Photo Kidreel

Mehr zu Kidreel erfährst Du hier:

Instagram: www.instagram.com/kid.reel/

Facebook: www.facebook.com/thekidreel/

Website: www.kidreel.com

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PM: SWYPE E-Mountainbikes – #ChargeYourAdventure

Eine mehrtägige Alpenüberquerung, ein gemütlicher Wochenendausflug mit der Familie oder eine schnelle Feierabendrunde mit Freunden – große und kleine Abenteuer warten überall. Man muss sie nur finden. Genau da kommen ab sofort die E-Mountainbikes von SWYPE ins Spiel. Unter dem Leitspruch „Charge Your Adventure“ verkörpern die brandneuen Oldenburger Bikes eben jenen Abenteuergeist, den es dazu braucht. Zum Markenlaunch im Februar 2020 geht SWYPE direkt mit zwei Hardtails und vier Fullies an den Start, die keine Wünsche offen lassen.

Das Produktportfolio der Cycle Union Tochter orientiert sich an den unterschiedlichen Ansprüchen der Rider: „Vom Pendler im Großstadtdschungel, der gelegentliche Ausflüge ins Gelände wagt – also dem klassischen Weekend Warrior – bis zum trailverrückten All Mountain Biker, der ständig in den Bergen unterwegs ist. Die SWYPE Bikes sind für alle da!“, erklärt Rainer Gerdes, Head of Sales, Marketing und strategic Product Management.

So stehen die Fullsuspension Bikes der SWYPE freqz Serie für grenzenlosen Spaß am Berg. Wie alle SWYPE Bikes setzen sie auf den Bosch Perfomance Line CX Motor der 4. Generation, der samt speziellem Cover unscheinbar in den Rahmen integriert ist. Mit der neu entwickelten und speziell an die Bedürfnisse von Trail- und Enduro-Bikern angepassten Rahmenplattform freuen sich die Fullies über steile Anstiege und knackige Singletrails. Die genau abgestimmten Federungselemente von RockShox, FOX oder Suntour sowie der 150 mm Federweg der Fahrwerke meistern auch anspruchsvollste Touren. Die Kombination aus 27,5 Zoll-Reifen hinten und einem 29 Zoll Laufrad vorne hält das Bike dabei ruhig in der Spur und besticht gleichzeitig mit großer Agilität und bestem Grip. Die Fullies konnten beim Foto-Shooting und Videodreh in Graubünden bereits eindrucksvoll unter Beweis stellen, wo sie sich am wohlsten fühlen.

Die robuste torqz Hardtail Serie hingegen meistert den Spagat zwischen täglichem Pendeln zur Arbeit und der Wochenendtour im Gelände mühelos. Die robusten E-Mountainbikes fühlen sich sowohl in der Großstadt, auf dem Feldweg wie auch auf dem leichten Trail pudelwohl. Mit 120 mm Federweg und perfekt auf E-Bikes abgestimmten 34 mm Standrohren steckt die Suntour-Gabel der torqz-Serie einiges an Schlägen weg. Dass sie mit ihrer Komplettausstattung gleichzeitig den Ansprüchen der StVZO genügen, prädestiniert die Bikes für den Ganzjahreseinsatz als Freizeit- und Trailbike bis hin zum Bike für City-Pendler.

Highlight des SWYPE-Portfolios ist sicherlich das freqz #4.0 Fullsuspension Bike, das für fordernde und materialbeanspruchende Trail- und Enduro-Action entwickelt wurde und neben dem speziell dafür entwickelten Rahmen auf hochwertigste Komponenten setzt. Ausgerüstet mit der auf E-Mountainbikes abgestimmten FOX 36 Performance 29 eOptimized Gabel mit 150 mm Federweg und dem FOX Float DPS Performance Dämpfer nimmt es das High-End-Bike auch mit dem ruppigsten Terrain auf. 

SWYPE-Händler können schnell und einfach über die Händlersuche auf der Website gefunden werden.

Als Teil der Cycle Union greift SWYPE auf jahrzehntelange Erfahrung in der Fahrradherstellung zurück und garantiert E-Mountainbikes feinster deutscher Ingenieurskunst, ausgerüstet mit den besten Komponenten. Diese Tradition verpflichtet!

#chargeyouradventure

Mehr zu SWYPE erfahrt ihr hier:

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All photos by Piotr Staron

PM: Breaking News 2020: Fabio Wibmer sattelt auf Canyon um!

Für Trial- und Mountainbike-Profi Fabio Wibmer beginnt mit dem Jahr 2020 nicht bloß eine neue Dekade, sondern gleichzeitig eine neue Ära. Ab sofort wird der Österreicher nämlich auf Torque und Sender aus dem Hause Canyon unterwegs sein.  Selbst ein Trialbike haben die Direct-2-Consumer-Profis für Fabio ins Sortiment genommen. Als Neuzugang im Canyon-Team wird Fabio so – egal in welcher Bike-Disziplin – auch weiterhin immer sein volles Potenzial abrufen können.

Die Bike-Schmiede am Deutschen Eck begrüßt zum Jahresbeginn mit Fabio wohl ihren namhaftesten Neuzugang im Team. Eigens für ihn haben die Koblenzer sogar ein neues Bike kreiert: Das erste Canyon Trialbike wird neben den Modellen Torque und Sender Fabios neuen Fuhrpark bilden. „Ich freue mich sehr mit Canyon einen Bike-Partner gefunden zu haben, der mich neben Enduro- und Downhill-Bikes auch mit einem Trialbike ausrüsten wird. Von der Qualität der Canyon Bikes ganz zu schweigen, die spricht für sich selbst,“ erklärt Fabio. 

Als frischgebackener Canyon-Team-Rider befindet sich Fabio – unter anderem neben Thomas Genon und Tomas Lemoine – in bester Gesellschaft. Roman Arnold, Gründer und Geschäftsführer der Canyon Bicycles GmbH, freut sich über die gemeinsame Zukunft mit dem Österreicher: „Er ist ein außergewöhnlicher Charakter, dessen Leichtigkeit mich beeindruckt, die viele Arbeit hinter seinen Projekten in maximalen Spaß auf dem Bike zu verpacken – genau dieser Spirit reißt so viele mit, mich eingeschlossen!“

Mehr zu Fabio Wibmer erfährst Du hier:

youtube.com/fabwibmer

instagram.com/wibmerfabio

facebook.com/wibmerfabio

All photos by Hannes Berger